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... Bericht der Jüdischen Haushaltungsschule zu Frankfurt a.M. für die Zeit vom ... bis ... · 1905-01-01 · 7 (1903-1904) · p. [Seite]

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Journal
... Bericht der Jüdischen Haushaltungsschule zu Frankfurt a.M. für die Zeit vom ... bis ...
Volume
7 (1903-1904)
Date
1905-01-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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- 11 — hat. Wir hoffen, daß wir des einsichtigen Rates und der tatkräftigen Mithülfe dieser energischen Fördererin unserer Bestrebungen auch in Zukunft nicht entbehren werden. Die Herren Dr. med. Benario und Dr. med. Karl Lehmann sowie Herr Zahnarzt Lehmann haben in uneigennützigster Weise der Anstalt ihre ärztlichen Dienste gewidmet. Ihnen sagen wir herzlichen Dank, ebenso allen Mitgliedern und Spendern, die uns mit Gaben in bar und Gebrauchsgegenständen so bereitwillig zu Hülfe kamen, ferner den Redaktionen des „General-Anzeigers der Stadt Frankfurt a. M.", der „Kleinen Presse", des „Israelit" in Mainz und der „Jüdischen Presse" in Berlin für unentgeltliche Zusendung ihrer Blätter, dem Städtischen Schwimmbad für Gratisbillets für die Zöglinge und der Palmengarten-Gesellschaft für freien Eintritt an den Vormittage^. Was unsere Finanzen betrifft, so zeigt der Kassenbericht, daß sich die Ausgaben im Berichtsjahre bedeutend vermehrten. Namentlich weist der Posten für Lebensmittel eine starke Vergrößerung auf, im wesentlichen verursacht durch die steigenden Preise derselben. Andererseits sind die Spenden zu unserem lebhaften Bedauern ansehnlich gegen das Vorjahr zurückgeblieben. Alle Bemühungen, die Bilanz durch Ersparnisse bester zu gestalten, konnten infolge dieser ungünstigen Umstände zu keinem Erfolg führen, vielmehr schließt das Jahr 1903/04 wiederum mit einem beträchtlichen Fehlbetrag. Unser Reservefond ist zu klein, um ein solches Defizit wiederholt zu ertragen. Wir bitten deshalb dringend unsere Glaubensgenossen um kräftige Unterstützung. Die Zahl unserer beitragenden Mitglieder ist bedauerlich klein, und unsere Anstalt, deren soziale Notwendigkeit wir an anderer Stelle zur Evidenz bewiesen, sollte doch bei Jedem, der soziales Empfinden hat, lebhafteste Förderung finden. Daher können wir zum Schluß nur den Wunsch ausdrücken, daß sich recht viele Mitbürger von den Leistungen unserer An-

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