... Bericht der Jüdischen Haushaltungsschule zu Frankfurt a.M. für die Zeit vom ... bis ...
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- ... Bericht der Jüdischen Haushaltungsschule zu Frankfurt a.M. für die Zeit vom ... bis ...
- Volume
- 5 (1901-1902)
- Date
- 1903-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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5 Erdgeschoß. Überall ist elektrisches Licht eingeführt. Hydranten sind in allen Stockwerken; im Portierzimmer ist außerdem ein Feuermelder. Der Vorstand hat jeden ersten Dienstag im Monat Vormittags von 10 bis 12 Uhr als Besuchstag bestimmt und wird sich freuen, wenn recht viele Freunde der Schule von dieser Gelegenheit Gebrauch machen. Da wir, namentlich aus pekuniären Gründen, vorerst die Zahl unserer Pensionärinnen noch nicht zu vergrößern beabsichtigen — so leid es auch uns thut, fortwährend sich meldende junge Mädchen abzuweisen —, so haben wir mit Zustimmung der Hauseigenthümer mehrere Zimmer im ersten Stock, einstweilen aus ein Jahr, dem neu errichteten jüdischen Mädchenklub unentgeltlich überlassen. Der Klub ist eine Schöpfung der Abtheilung „Weibliche Fürsorge" des Israelitischen Hülfsvereins, der auch den Vertrag zwischen der Haushaltungsschule und dem Mädchenklub mit unterschrieben hat. Wir freuen uns, dem jungen Verein, der an Wochentagen Abends von 7 bis 10 Uhr und am Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 4 bis 10 Uhr seinen Mitgliedern Gelegenheit geben will, sich geistig und körperlich zu erfrischen, sein nützliches Wirken erleichtern zu können, und wünschen ihm fröhliches Gedeihen. Auf das eigentliche Berichtsjahr 1901/02 übergehend, haben wir zu bemerken, daß von 24 Zöglingen, die die Kurse, im letzten Jahr durchgemacht haben, bis jetzt 23 in Stelle gegangen sind. Ein Mädchen mußte wegen Nervo- * sitüt vor Beendigung der Lehrzeit entlassen werden. Die Zahl der Pensionärinnen schwankte zwischen 12 und 19. Ein Theil der Mädchen ist nämlich in Saisongeschäften angestellt und wird oft auf Monate entlassen. Wir haben bisher den betreffenden jungen Damen gegen eine kleine Vergütung ihren Platz offen gehalten. Das wird in Zukunft nicht inehr geschehen. Wir können es nicht