... Bericht der Jüdischen Haushaltungsschule zu Frankfurt a.M. für die Zeit vom ... bis ...
- Journal
- ... Bericht der Jüdischen Haushaltungsschule zu Frankfurt a.M. für die Zeit vom ... bis ...
- Volume
- 3 (1899-1900)
- Date
- 1901-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Drttter Bericht der Jüdischen KausHattungsschuke für die Zeit vom 1. Oktober 1899 bis 30. September 1900- Das abgelaufene Geschäftsjahr ist in ruhiger Thätigkeit dahingefloffen. Unsere Zöglinge haben sich mit Eifer den Arbeiten unterzogen, welche die Schule von ihnen verlangte, und wir können mit Befriedigung feststellen, daß die Herrschaften mit den Leistungen der von ihnen engagierten, in unserer Anstalt ausgebildeten Mädchen zufrieden waren. Eine von uns aufgestellte Statistik hat ergeben, daß, abgesehen von den gegenwärtig noch lernenden 12 Zöglingen, 54 frühere Zöglinge in Dienst gegangen sind. 11 mußten wegen Krankheit bald nach ihrem Eintritt entlassen werden, und nur 11 haben es verweigert, eine Stelle anzunehmen. Wir glauben, behaupten zu dürfen, daß das Verhältnis von 54 zu 11 ein recht günstiges ist, und daß sich die Nützlichkeit unserer Anstalt klar erwiesen hat. Von dem Bestreben geleitet, den Unterricht einerseits systematisch aufzubauen, andererseits nach allen Richtungen hin zu erweitern, beschloß der Vorstand, Fräulein Hedwig Reinheimer, die Tochter unserer Hausmutter, eine sachgemäße Ausbildung in dem Pestalozzi-Frobel-Haus zu Berlin, der hervorragendsten Anstalt zur Heranbildung von Haushaltungslehrerinnen, genießen zu lassen. Fräulein Reinheimer trat dort Mitte September ein und wird am 1. Juli d.J. zurückkehren, um au Stelle von Fräulein Daub, die ihrerseits sich unsere volle Zufriedenheit erworben hat, das Amt einer Hülfslehrerin zu übernehmen. Die Gesundheitsverhältnisse in unserer Anstalt waren G. s. D. befriedigend. Der Vorsicht halber beschlossen wir jedoch im Sommer, als einzelne Blatternfülle in Frankfurt