Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen
- Journal
- Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen
- Volume
- 1 (1912-1913)
- Issue
- 4, 5 und 6 (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 47 (sequence 47)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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47 Anfrage 19. Die Redaktion ersucht um Mitteilung über unveröffentlichte Wappen und Siegel, die von Juden geführt worden sind. Anfrage 20. Ersucht wird um Mitteilungen über den genealogischen Zusammenhang zwischen der Familie Calvary und dem Krakauer Arzte Dr. Salomon Calahora, der im 16; Jahrhundert lebte und aus Spanien stammte. Anfrage 21. Ersucht wird um Mitteilung über die Abkunft des Elias 0 p p 1 e r, Sohn des Esra, der in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts von Schlesien nach Ungarn zog, wo er in Unin vor 1786 die Tochter Esther (?) des Moscheh Hirsch Caz heiratete und um 1810 starb. Nach seinem Herkunftsort Oppeln nahm er den Namen Oppler an. Zweckdienliche Nachrichten über ihn werden auf Wunsch honoriert. Antworten. Zu Anfrage 5. Auf die Frage Nr. 5 auf Seite 11 kann ich vorläufig nur die ־ Antwort geben, dass nach den Totenlisten am 23. Schebat 546 (= 22. I. 1786) Samuel ben Saul Pick in Breslau gestorben ist. Er gehörte 1761 dem Vorstande der p H an und bekleidete das Amt eines stellvertretenden Vorstehers. (גבאי DlpQD) Die am 20. III. 1761 (Purim) fertiggestellten Statuten Unterzeichnete er an vorletzter Stelle. Dr. M. B r a n n (Breslau). Zu Anfrage 9. Ueber die Conscription der Triestiner Juden unter Joseph II. veröffentlichte Dr. J. Zoller im ,,Messagero Israelitico“ einen interessanten Aufsatz. Zu Anfrage 10. Vgl. den Aufsatz über G. Th. Zeitmann und seine Nachkommen auf Seite 28. Berlin W. 15. Sächsische Strasse Nr. 8. Wer Sinn hat für die Geschichte eines Lebens ven wunderbarer Harmonie und Geschlossenheit, Sinn für die Vergangenheit eines von einer rohen Umgebung bedrückten Kulturvolkes mit seiner Geistigkeit und Frömmigkeit — der wird sich des Buches erfreuen, das wir hiermit der jüdischen Welt vorlegen. Dieses Buch, ein historisches Dokument ersten Banges, das bedeutendste jüdische Memoirenwerk, sind Die Denkwürdigkeiten der Glückei von Hameln aus dem Jüdisch-Deutschen des 17. Jahrhunderts übersetzt von Dr. Alfred Feilchenfeid. — Preis M. 4.— geb. Geschenksausgabe M. 7.50 geb. JÜDISCHER VERL/IQ Alljüdische Revue. Monatsschrift für jüdische Kultur und Politik. Herausgeber: JULIUS KAUFMANN, Eschweiler, Rheinland. Redaktion: Berlin-Steglitz, Miquelstrasse 10 — Verlag der F statt: ESCHWEILER. Abonnementspreis halbjährlich K 3.—, Einzelnummer K —.60. DIE FREISTA