Bericht der Gesellschaft zur Beförderung des Christenthums unter den Juden in Frankfurt am Main
- Journal
- Bericht der Gesellschaft zur Beförderung des Christenthums unter den Juden in Frankfurt am Main
- Volume
- Zweiter Bericht (1824)
- Date
- 1824-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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4 bmg religiöser Schriften und des neuen Testaments. Der gebildete oder auch der nicht eingeschränkte Israelin wurde immer bereitwillig gefunden zu dem, was seinen! Geist mehr Licht und Klarheit verschafft, und die an solche übergebene Traktate und neue Testamente berechtigen uns zu den besten Erwartungen für die Zukunft. Wir kommen auf diese Weise immer mehr mit Israeliten in religiöse Bekanntschaft, und wir glauben nicht, es mit denselben unmittelbar auf die heil. Taufe antragen zu dürfen, sowohl weil die meisten, durch Familien - und andere Verhältnisse, die für jetzt nicht beseitiget werden können, schon von selbsten daran gehindert sind, als auch weil sie durch die Taufe sogleich von ihrem Volke ausgestoßen werden, und alle Mittel verlieren, wohlthätig auf dasselbe zu wirken» Diese Handelsweise wird, wo es etwa noch nicht geschehen, in der Folge gewiß allgemein als richtig anerkannt werden, nämlich nicht darauf hinzuarbeiten, einzelne Israeliten in die christliche Kirche einzuführen, sondern sie zum Glauben an Jesum zu ermuntern, von dessen göttlicher Sendung zu überzeugen, und zur gründlichen Herzensveränderung zu veranlassen, wo sie schmecken und erfahren, welch ein großes Heil für Zeit und Ewigkeit im Glauben an den Sohn Gottes zu erlangen ist. Gelangen sie zur Empfindung dieser Seligkeit, dann macht es ihnen der Geist des Herrn zur