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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1968-07-01 · 7 (Julio, 1968) · p. Seite 25

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXX (1968)
Issue
7 (Julio, 1968)
Date
1968-07-01
Page
Seite 25 (sequence 25)
Language
German
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JULIO 1968 BOLETIN INFORMATIVO 25 DIE INSELN IN DER MEER¬ ENGE VON TIRAN Haaretz beschaeftigt sich mit der Zukunft der Inseln Tiran und Snapir, und das auf Grund der Nachrichten, die besagt hatten, dass sich die Vereinigten Staaten mit dem Status dieser Inseln auseinandersetzen, da Saudiarabien sich hierbei beschwerdefuehrend an Washington gewandt hatte. Die Saudier wollten klarmachen, dass eine der Inseln ihnen gehoere und sie das . Gebiet nur zeitweilig Aegypten “geliehen” hatten. Die Ansicht, die Insel sollte Saudiarabien zurueckgegeben werden, vertrat also nun auch Nordamerika. Das Blatt stellt mit Bedauern fest, dass die israelische Regierung augenscheinlich in weitaus zu starkem Masse den Wuenschen der Amerikaner nachge geben hat, da Snapir nicht besetzt ist, sondern nur regelmaessige Patrouillen fuer die Sicherung der Insel sorgen. Wir sollten auch dieses Gebiet besetzt halten, damit es zu keinerlei Gefaehrdung der freien Schifffahrt in der Meerenge von Tiran kommen kann, meint das Blatt dazu. Hajom geht ebenfalls auf dieses Problem ein und verlangt mit aller Entschiedenheit, man moege sich hier nicht von den USA einschuechtern lassen. Wir haben mit den USA in diesen Fragen keine Diskussionen zu fuehren, meint das Blatt. Hier handelt es sich um die von unseren Truppen vor einem Jahr befreiten Gebiete und Verhandlungen ueber die Zukunft dieser Territorien koenen nur dann gefuehrt werden, wenn man weitreichende, umfasse n d e Gespraeche ueber den Abschluss eines endgueltigen und dauerhaften Friedens zwischen Israel und den arabischen Stasten fuehren sollte. Kol Haam nimmt diese ganze Angelegenheit zum Anlass, um darauf hinzuweisen, wie schwankend doch immen wieder die Freundchaft der USA fuer Israel ist, wie wenig sich der juedische Staat auf diese Freundschaft verlassen kann. Hamodia aeussert seine Ansicht an sich in recht aehnlichem Sinne. Auch diese Zeitung meint, dass wir unser Vertrauen nicht allzugross gestalten sollten und in jedem Augenblick mit einer grundlegenden Aenderung der amerikanischen Position zu rechnen haben. Dennoch darf nichts geschehen, meint das Blatt, was die amerikanische Freundschaf t fuer Israel von uns aus In Gefahr bringen koennte. Wir muessen uns bemuehen, sie zu erhalten, wenn auch in jedem Augenblick klar sein muss, dass sich hierbei etwas aendern kann. Omer wendet sich gegen die amerikanischen Waffenlieferungen an Jordanien, die gerade jetzt wieder aufgenommen worden sind. Die Zeitung meint, Israel sollte alles tun um die oeffentliche Meinung in USA darauf aufmerksam zu machen, in welchem Masse die Waffenlieferungen an Jordanien den Frieden im Nahen Osten gefaehrden, da es sich schliesslich im Falle Jordaniens um ein Land handelt, das im Augenblick fuer all die Zusammenstoesse, fuer alle Verluste, die in Israel zu verzeichnen sind, verantwortlich ist. Israels Wirtschaftsbeziehungen '' sich weiter aus Von unserem Korrespondenten in Israel, J. E. Palmon Riesige Besuchermengen fuellten allabendlich das Gelaende, auf dem die diesjaehrige Tel Aviver internationale Handelsmesse stattfand. An manchen Tagen mussten Besucher sogar zurueckgeschickt werden, weil es keine Moeglichkeit zum Parken fuer Autos gab - trotz aller politischen Schwierigkeiten hat die Zahl der Autos in Israel in den letzten neun Monaten wieder so zugenommen, dass der schon erweiterte Parkplatz vor der Messe die ankommenden Wagen nicht fassen konnte. Neben der israelischen Industrie waren auf der Messe dieses Mal 33 fremde Staaten vertreten (weniger als frueher), aber die Teilnehmer haben ihre Pavillons erweitert, und bei verschiedenen spuert man, dass sie auf Grund der Erfahrungen frueherer Messen ihre Handelsbeziehungen mit dem israelischen Markt wesentlich erweitern konnten. Dies gilt besonders fuer die Vereinigten Staaten und Grossbritanien, die Pavillons aufstellten, die sich auf jeder grossen internationalen Messe sehen lassen konnten. Aber auch kleinere Staaten waren in einer Weise vertreten, die auf den israelischen Markt und seine Beduerfnisse in geeigneter Weise Ruecksicht nahm, dies trifft fuer die Schweiz, Oesterreich und Holland zu. Deutschland hatte sich in erfolgreicher Weise ein Spezialthema, naemlich “das moderne Buero” gewaehlt, wo es Schreibmaschinen, Rechenmaschinen und anderes Zubehoer vorfuehrte, um das viele Bueroleiter das ausstellende Land beneideten. In den Pavillons der israelischen Industrie fiel der Fortschritt deulich auf - dieses Mal standen die Metallindustrie, Werkzeuge, Haus- und Kuechengeraete, elektronische Industrie, Radio und Fernsehen im Vordergründe, und es war erstaunlich, was der junge Staat dem Besucher schon zeigen konnte. Erstaunlich war ausserdem, mit wieviel auslaendischen Firmen israelische Unternehmer Beziehungen unterhalten, deren Erzeugnisse sie in den israelischen Branchenpavillons ausstellten. Alles in allem war es ein farbiges, vielseitiges Bild, und der Besucher brauchte dieses Mal viele Stunden, um die Pavillons durchqueren zu koennen. Hinzu kamen noch Sonderausstellungen einiger Ministerien zum 20-jaehrigen Jubilaeum Israels und ein internationaler Bazar, wo Hausfrauen ihr bei Messen immer aüftretendes Kaufbeduerfnis stillen konnten. Auslaendische Aussteller erklaerten schon nach einigen Tagen, dass sie wertvolle Beziehungen anknuepfen konnten, die ihnen fuer die Zukunft grosse Auftraege eintragen duerften. Es gab auch prominente Gaeste bei der Messe, so den amerikanischen Vizehandelsminister Samuela und den Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Schuetz, der grosses Interesse anzog. Diese Messe fuegte sich in eine ganze Serie von Bemuehungen Israels, ein, wirtschaftliche Beziehungen mit fremden Staaten zu erweitern. Rumaenien war zum ersten Male auf der Messe mit einem grossen Pavillon vertreten, nachdem Israel vorher in Bukarest eine grosse Austeilung veranstaltet hatte, und nachdem eine rumaenische Verkaufsausstellung im Tel Aviver Warenhaus Schalom einen ueber alle Erwartungen grossen Erfolg gebracht hatte. Argentinien hatte seinen Pavillon auch erweitert - und quasi im Austausch plant Israel fuer den Herbst eine grosse israelische Industrie-Ausstellung in Buenos Aires. Auch mit anderen Laendern Südamerikas sollen die Handelsbeziehungen erweitert werden - eine israelische. Delegation besuchte Uruguay, um die Moeglichkeiten enger Wirtschaeftsbeziehungen mit diesem Staate zu pruefen. Bisher gab es wegen der grossen. Entfernungen immer nur Gelegenheitsgeschaefte mit diesem Kontinent - jetzt soll systematisch Export nach dort betrieben werden. Im Dienste der israelischen Aussenhandels- Bemuehungen stehen Israel-Wochen und weitere Beteiligungen an grossen Messen. Die Israel Verkaufswochen in Basel und Rotterdam erfassten die Zentren beider Staedte und wurden zu grossen Ereignissen. Eine aehnliche Verkaufswoche fuer das ganze Stadtgebiet wird im Fruehjahr 1969 in Stuttgart abgehalten werden. Israel beteiligt sich in den naechsten Monaten an der internationalen Industriemesse in Berlin und auch an der Wiener Messe, auf der es seit einigen Jahren nicht mit einem offiziellen Pavillon erschienen war. Auch in den Vereinigten Staaten sind Israel-Wochen und Messebeteiligungen vorgesehen, ferner ist in den USA eine Gesellschaft von Wirtschaftsinteressenten (“Atid”) taetig, die direkte Kontakte zwischen amerikanischen Firmen und israelischen Fabrikanten fuer Lieferungen genau nach den Wuenschen der amerikanischen Besteller zustande bringt. Sie ist vor allem auf den Gebieten Lebensmittelindustrie und Konfektion taetig, und mit einer ganz wesentlichen Erhoehung der israelischen Ausfuhr in diesen Sparten ist zu rechnen. AUS DER ISRAELISCHEN PRESSE DER GROSSBRAND BEIM MUNITIONSLAGER Dawar erinnert im Zusammenhang mit dem Grossbrand bei dem Munitionslager, im Sueden des Landes an die Dringlichkeit der strikten Einhaltung ernster Sicherheitsbestimmungen und Vorkehrungen. Das Organ enthaelt sich der Kritik und will zuerst die Ergebnisse der Untersuchung des zum Zwecke der Befragung aller fuer das Lager bei Jawne verantwortlichen Stellen eingesetzten Untersuchungsk o mmission abwarten. Eine Untersuchung ist nicht nur wichtig, sie soll bis in die kleinsten Details Vordringen, heisst es in dem Artikel. Aus den Ergebnissen der Untersuchung sollen wir lernen, wie wir uns bei anderen allgemeingefaehrlichen Lager n dieser Art fuer alle Eventualitaeten vorzubereiten haben, damit jeder Schaden der Bevoelkerung i n Zukunft vermieden werden kann, schliesst das Organ der Histadrut. DAS EINORDNUNGS— MINISTERIUM Omer befasst sich mit dem Beschluss der Regierung, ein Einordnungsministerium z u errichten und mit den Debatten zu diesem Thema. Das Blatt rechtfertigt den Beschluss der Regierung, die alleinige Verantwortung fuer die Einordnung der Neueinwanderer in ihre Haende zu nehmen, bemerkt jedoch, alles muesste unternommen werden, damit eine Auseinandersetzung und eine Beleidigung der Sochnut vermieden werde, deren Stellung nicht erschuettert werden duerfe. Hajom befasst sich mit demselben Thema. Das Organ des Gachal-Blocks bemerkt, man duerfe einen Kompromiss in dieser Frage nicht hinnehmen und der Sochnut das Recht zur Behandlung der Einwanderer- Einordnungsfragen in erster Etappe einraeumen. Solche Zugestaendnisse an die Sochnut wuerden nur die Situation verschaerfen und neue Schwierigkeiten sch affen. Auf diesem Gebiete ist eine klare Scheidung der Aufgaben zwischen Sochnut und Regierung herbeizufuehren. BUDGET DES RELIGIONS— MINISTERIUMS Hazofe nimmt zu der Debatte in der Knesset bezueglich des Budgets des Religionsministeriums Stellung. Das Organ der Religioesnationalen fuehrt heftige Beschwerde und Kritik an den Ausführungen des Abgeordneten Porusch der Agudat Israel, der das Religionsministerium verleumdet habe. Wir bedauern, schreibt das Blatt, dass die Agudat Israel zu den Zeiten der Isolationspolitik der Orthodoxen im religiösen Lager zurueckkehrt. Damit wird ein Weg beschritten, der das religioese Lager schwer trifft. DAS “UNOFFIZIELLE FRIEDEN SPROGR AMM'’ Hamodia setz sich mit dem “unoffiziellen Friedensplan” auseinander, von dem letzthin immer wieder die Rede ist und der als “Alon-Plan” bekannt geworden ist. Das Blatt verweist auf die Forderungen des Arbeitsministers Igal Alon, die in diesem Plan geaeussert werden und die eine Rueckgabe gewisser Gebiete an Jordanien unter der Bedingung vorsehen, dass Israel weiter hin einen sicherheitsgarantierenden Gebietskordon an den Grenzen Jordaniens behalten duerfe. Wir glauben, schreibt das orthodoxe Blatt, dass dieser Plan unausfuehrbar ist, weil sich keine Anzeichen zeigen, dass die Araber zur Ruecknahme der engbevoelkerten Gebiete bereit sind, waehrend unbewohnte Gebiete in den Haenden Israels bleiben sollen. Establecimiento Gerardo Meyer S.A.C. 9 Radios RCA Víctor 0 Radiofonógrafos Estereofónicos O Discos Televisión Lavadoras - Refrigeradores Cocinas y Estufas a Gas Licuado 9 Enceradoras - Jugueras # Muebles de Cocina, etc. Créditos: Fono: 384845 — 381775 Moneda 881 - 890 A$B

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