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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1967-02-01 · 2 (Febrero, 1967) · p. Seite 15

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIX (1967)
Issue
2 (Febrero, 1967)
Date
1967-02-01
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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FEBRERO 1967 BOLETIN INFORMATIVO 15 Staatsbudget als Zuckerbrot (Schuss von Seite 7) wa 5,1 Millarden IL das vorige Budget um 8,4% uebersteigt, schon auf den ersten Blick: Er sieht von Ratenerhoehungen der Einkommensteuer und der uebrigen Pflichtzahlungen ab, waehrend er auf der anderen Seite die Ausgaben zur Exportfoerderung von 33 auf nicht weniger als 136 Millionen erhoeht, und sogar auf 350 Millionen IL, wenn die fuer dies e Erzeugungsgruppen i n Aussicht verbilligten Staatskredite hinzugerechnet werden. Darin drueckt sich der gewiss vollauf b e r e c h t igte Wunsch aus, ¡das Defizit der Handelsbilanz im naechsten Jahr noch weiter schrumpfen zu lassen, nachdem es sich in diesem Kalenderjahr bereits um schaetzungsweise 55 Millionen Dollar (vermindert hatte. Die ministeriellen Planwirtschaftler rech nen fuer 1967 damit, dass sich die Exporte in ihrem Dollarwerf, um 115 auf 980 Millionen erhoehen werden, die Wareneinfuhren aber nur um 85 Dollarmillionen, auf 1415. Man beruecksichtige ferner, dass im sog. “Entwicklungs- Budget” •—es hatte 1966-67 ca. 1,4 Milliarden IL beansprucht— diesmal ungefaehr 220 Millionen IL mehr fuer die einschlaegigen Landesau f s chliessungspro jekte u. dgl. verausgabt werden sollen, und in der Tat liegt der Schluss nahe: es ist der Regierung darum zu tun, die Daumenschrauben, die sie der k o n j unkturell ueberhitzten Wirtschaft seit 1956 angelegt hatte etwas zu lockern. Ebenso aber draengt sich dann die Frage auf, wie sie die Mittel fuer alle diese Mehrausgaben aufzubringen gedenkt. Die Investitionen senkten sich dieses Jahr um 13,6 oder, nach einer anderen Rechnung, gar um 17 Prozent, das Doppelte dessen, was dem Entwicklungsbudget zusaetzlich verfuegbar (gemacht werden soll. Vom vorveranschlagten Mehr der Einnahmen des regulaeren Budgets, 168 Millionen IL, wird die Oeffentliche Hand etwa die Haelfte fuer ihre Verwaltungskosten beanspruchen. Und ueberdies gibt das Finanzministerium als Kassenminus der Steuereingaenge jetzt schon ,100 Mill. IL an, doch sprechen Sachverstaendige sogar von 250 Millionen — kein Wunder angesichts der Flaute! Durch i weitere Kredite groesseren Stils, die sie im Ausland aufnehmen zu koennen hoffen, und durch eine neue Inlandsanleihe, die 305 Millionen IL bringen soll, glaubt die Regierung, sich besagte 350 Millionen zur Foerderung der Ausfuhr beschaffen zu koennen. Aber ihre Sprecher liessen die Frage unbeantwortet, wie sie verfahren werde, wenn sich alle diese Schaetzungen als ueberoptimistisch ß r w eisen sollten, als irreal. Ja, die Befuerchtung draengt sich auf, dass der Fiskus dann entgegen seinem Versprechen die Steuerschraube wieder anziehen oder sogar dazu uebergehen wird, weitere Zahlungsmittel den heute im Umlauf befindlichen 2,25 Millarden IL hinzuzufuegen. Zwar bietet die ¡Regierung Verbesserungen der Handels¬ und Zahlung sbilanz an, wachsende Produktion und Ausfuhr, stabile Preise und Vollbeschaeftigung der , erwerbstaetigen Massen, das Zuckerbrot eines solider als bisher untermauerten Wohlstands. Doch koennte es ihr eben dieses , Budget nahelegen notfalls die Peitsche der Wiaehrungsverschlechtjerung mit allem, was das an inflationistischen Preisauftrieben, Arbeitslosigkeit und sozialer Unruhe bedeutet, an die Stelle des “Zuckerbrots” treten zu lassen, wenn sich die Grosskreditoren des Auslands und die auslaendischen Maerkte mit denen der EWG voran versagen, und wenn die inlaendischen Sparer ausserstande oder nicht willens sein sollten, die neue Emission der Staatsanleihe zu kaufen. So ergibt sich bedauerlicherweise folgendes IFazit: Einerseits sieht der Voranschlag Ausgaben in Huelle und Fuelle vor, aber an systematischer Planung laesst er es andererseits fehlen. Nur, wenn es der Regierung Eschkol gelingen wird, diese dem Budget inhaerente Schwaeche auszugleichen, wird ßie die Angriffe ihrer Parteigegner abwehren und die Einwaende ihrer Kritiker widerlegen koennen. Und ihr Kurs der Konjunktur-Daemmung, wie sie den jetzigen Wirtschaft liehen Rueckschlag nennt, wird nur dann zu wirklicher Gesundung des Ganzen fuehren. , i » J il Jrj? steht Ihnen erneut fuer Ihre Gesellschaften und Festlichkeiten zur Verfuegung. Wenden Sie sich bitte an den Leiter des Hotels JIJAN ALEXANDER Huérfanos — Teatinos Telefon 82911 DOCK FUER ISRAEL - WERFT Es besteht der Plan d. Errichtung eines Docks fuer Schiffsreparaturen bis 30.000 Tonnen und die Errichtung einer solchen Anlage waere geeignet, die Arbeitsprobleme der Werft zu erleichtern. Der Plan der Errichtung eines Docks wird vom Finanzu. Verkehrsminister unterstuetzt. Ausserdem wurde mit ZIM ein Abkommen getroffen, wonach in Zukunft alle neu zu bestellenden Schiffe der Haifaer Werft in Auftrag gegeben werden sollen. ("Canfit”) ABKOMMEN ISRAEL - UNGARN In Budapest wurde ein Handelsprotokoll unterzeichnet, das das Clearing - Abkommen zwischen Israel und Ungarn fuer 1967 beinhaltet. Der Handelsumfang wurde dabei um 15% gegenueber dem Vorjahre erhoeht und belaeuft sich auf 19 Millionen Dollar, von denen neun Millionen Dollar den Export Israels nach Ungarn und 10 Millionen Dollar denjenigen von Ungarn nach Israel darstellen. 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