Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXVIII (1966)
- Issue
- 10 (Octubre, 1966)
- Date
- 1966-10-01
- Page
- Seite 25 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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OCTUBRE 1966 BOLETIN INFORMATIVO 25 LLAMADO A LA URSS Una de las resoluciones más cautelosamente redacdas en la V Asamblea Plenaria del Congreso Judío Mundial en Bruselas fue la referente a la situación de los judíos en la U.R.S.S.,.declaró un portavoz del Congreso. Se hizo todo lo posible para no ofender las “sensibilidades” de Moscú sobre el delicado tema, tan discutido, y al mismo tiempo, se formuló con energía la posición judía. La resolución empieza por lamentar la ausencia de representantes judíos de la U.R.S.S. en las deliberaciones de Bruselas y hace votos por que esa gran comunidad pueda volver activamente al seno del puefblo judío mundial. Hace constar el dolor de la Asamblea ante la continuación de la discriminación antijudía en la U.R.S.S. y apela a Moscú para que reconsidere el problema. Recuerda, con gratitud, que el asunto ha preocupado a gran parte de la opinión mundial y que “viejos amigos de la URSS” han apelado a ella para que abandone la política discriminatoria y conceda a los judíos la igualdad de trato que les garantizan las leyes. Después de recordar que la URSS ‘Iha promovido el progreso cultural de más de 100 grupos nacionales” en sus territorios, incluso de comunidades étnicas mucho menos numerosas que la judía, la Asamblea estimó “imposible creer” que se haga una excepción, tan ostensible e irrefutable, con la comunidad judía para obligarla a la “asimilación involuntaria”. (Schluss von Seite 6) schaffte der Nimbus seines Namens natuerlich Waehlerscharen eines gewissen Ausmasses, als sie sich zu einer neuen Partei zusammenschlossen, der “Liste der Arbeiter Israels”. Es ist gleichwohl kaum mehr als eine Splittergruppe... WEHMUT UND HOFFNUNG... Vielleicht troestet sich David Ben Gurion mit den Worten, die Henrik Ibsen seinem Badearzt Stockmann am Schluss des “Volksfeind” sagen laesst: “Der ist der staerkste Mann auf der Welt der allein steht”. Ein “Volksfeind” ist der Achtzigjaehrige beileibe nicht geworden, mit welchem Ingrimm er der Fuehrung und augenscheinlich auch breiten Scharen sei nes Staatsvolkes jetzt auch zuernt. Aber repraesentiert er es heute noch als der “Mister Israel”, den die Bevoelkerung dieses Landes ebenso wie der in der Diaspora lebende Grossteil der Juden lange Zeit hindurch •als den Groessten ihres Volkes verehrt haben? Die Wehmut enttaeuschter Liebe umflort die Glueckwuensche, die sie ihm zu seinem Jubilaeum darbringen — und die Hoffnung, er moege zu seinem oesseren Ich zurueckfinden, und damit zu ihnen. Indica que las “mejorías secundarias”, aunque bienvenidas, son demasiado limitadas y “dejan el problema central del judaismo soviético sin resolución”, y así permanecerá hasta que se brinde a los judíos iguales derechos de expresión y asociación que a otros grupos minoritarios en la URSS. Por último, la resolución de Bruselas formuló un pliego de peticiones a las autoridades* soviéticas en favor de los judíos: Plena igualdad de derechos culturales y religiosos; derecho a organizar instituciones religiosas, locales y centrales; derecho a participar en reuniones y organizaciones internacionales; intensificar las medidas para desarraigar el antisemitismo; facilitar la reunión de familias en Israel y otros países. EXHORTACION Lo que Israel no puede alcanzar con respecto al mundo árabe, lo pueden lograr dirigentes judíos de otros países si cumplen lo recomendado por la reciente Asamblea Plenaria del Congreso Judío Mundial, dijo un portavoz de éste refiriéndose a ía reunión de Bruselas. Llamó especialmente la atención pública a una resolución de la Asamblea sobre “Encuentros judío-árabes”. En esa resolución, la Asamblea recomendó que “en cualquier país o región donde viven judíos y árabes se tomen las medidas adecuadas para facilitar conversaciones y encuentros” entre líderes ilustres de los dos grupos. Uno de los fines que con ello se persigue consiste en combatir las mentiras que difunden los antisemitas para socavar las relaciones entre judíos y árabes. Después de deplorar la colaboración de dirigentes de comunidades árabes con rabiosos antisemitas en diversos países, la Asamblea expresó la certeza de que discusiones francas entre representantes serios de los dos ANZEIGEN (I) fuer das grupos “contribuirán a la Israel, derecho reconocido creación de un ambiente de por las Naciones Unidas, comprensión, y últimamente, redundarán en beneficio de ambos grupos y de las comunidades en que viven”. Otra resolución de Bruselas lamentó la intransigencia de los países árabes frente a los deseos de paz de Israel. Instó “a todos los sectores ilustrados de los pueblos árabes” para que apoyen las “voces sobrias” entre ellos que claman “valientemente” por un entendimiento con Israel para la restauración le la paz. Seguidamente, la Asamblea de Bruselas pidió la intervención conjunta de ■ as grandes potencias para prevenir la agresión y detener la carrera armamentista del Cercano Oriente, garantizando además “la integridad territorial y los intereses vitales” de todos los países de la región. Simultáneamente, se exhortó a todos los gobiernos del mundo a que faciliten la inmigración de los judíos a Boletín Informativo Fuer Valparaíso und Viña gesucht Zuschriften an: Boletín Informativo Clasificador 567 — Sigo. Mit keinem Land der Welt... .. .UND DIE ANDEREN PROBLEME Es ist klar, dass dadurch indirekt wieder viel Wasser auf die Muehlen der Reaktion getrieben, wird vor allem im Sektor der sogenannten “Demokraten” des Suedens. Die Republikaner weisen zwar darauf hin, dass die Regierung Johnson das Problem nicht habe loesen koennen, ziehen aber naturgemaess vor, in diesem Monat vor den Kongress - Wahlen andere kritische Themen auszuschlachten. Es gibt deren die Fuelle. Vietnam. Es ist das Thema Nr. l. Der Albdruck. Das unaufhoerliche Sinken der Popularitaet des Presidenten Johnson kann unschwer aus diesem einzigen Dilemma erklaert werden. Den letzten Meinungsumfragen zufolge ist zwar immer noch mehr als die Haelfte der Bevoelkerung der Ansicht, dass die Regierung die Sache richtig behandelt, aber die Opposition zieht skrupellos und gleichzeitig die Dur — und Moll — Register. So Ex-Praesident Eisenhower: “I c h wuerde jedes Mittel anwenden, um diesen Krieg rasch zu gewinnen”. “Jedes Mittel: heisst das auch Kernwaffen?” Die Antwort schliesst diese schreckliche Drohung nicht aus. Dagegen sein Ex-Vizepraesident Nixon: “Ein gradueller Rueckzug ist absolut moeglich”. Aus beiden Erklaerungen wird die gleiche Partei politisches Kapital schlagen. Aber es fliesst ihr noch durch andere Kanaele zu. Die Kriminalitaet nimmt in den Grosstaedten weiter in erschreckendem Ausmasse zu. Kandidaten fuer lokale und staatliche Posten haben vielfach diese Frage zu ihrem zentralen Thema gemacht. Die Inflation blaeht den Geldumlauf und die Preise um schaetzungsweise 5% pro anno auf, ein fuer amerikanische Verhaeltnisse erschreckender Prozents atz. Grosse Banken legen festverzinsliche Anleihen auf und bieten 5%, sehr zum Missfallen der Regierung, die dagegen durch eine fast 6% ige Schuldverschreibung des Schatzamtes, die das Geld wieder aus dem Umlauf ziehen soll, ankaempft. Und die Preise steigen, waehrend die Boerse faellt, vom niedrigsten Punkt der Sajson auf den niedrigsten Punkt des Jahres, der letzten drei Jahre, bis wohin? Die Regierung versucht zu beruhigen: “Eine Rezession ist nicht zu befuerchten”. KENNEDY Aber sie weiss, dass eine Wahlniederlage im November unvermeidlich ist. Vize — Praesident Humphrey in einem TV — Interview: “Das ist noch allen Regierungen in den Midterm — Wahlen (Kongress — Wahlen im zweiten Jahr des vierjaehrigen praesidentiellen Mandats) passiert, bei Kennedy, bei Eisenhower, selbst bei Roosevelt”. Kennedy. Der Name ist lebendig wie je. Durch den Mann, der auf einem Huegel des Arlington - Friedhofs, in der Naehe des Pentagon und mit Blick auf die Hauptstadt, begraben liegt. Die Stimmen, die eine neue Untersuchung seiner Ermordung fordern, schwellen staendig an und immer neue Evidenzen gegen die Stichhaltigkeit des Warren — Berichts kommen zutage. Das Todesurteil gegen Jack Ruby, den Moerder des Moerders, ist jetzt aufgehoben worden. Lebendig aber auch durch die beiden Brueder und politischen Erben, Robert und Edward, vor allem ersteren. Den Meinungsumfragen zufolge, die in allen Staedten, allen Schichten, zu allen Stunden Stimmungsbarometer anbringen — wie finden Sie das?, wen ziehen Sie vor?, was wuerden Sie tun?—, hat seine steigende Popularitaetskurve die fallende des Praesidenten bereits geschnitten. Tatsache ist, dass sich die Kandidaten der Demokratischen Partei um seine Unterstützung bei der Wahlkampagne reissen und dass er reist und ueberall spricht. Der Praesident dagegen hat die angekuendigte Kampagnen — Tournee nicht angetreten und ist in Washington geblieben. Was er, politischen Propheten zufolge, auch noch von 1968 bis 1972 zu tun in der Lage sein sollte., denn erst dann habe die Stunde des jungen Senators von New York geschlagen. Doch wer braucht in einem Land, in dem —einem beruehmten Buchtitel folgend— wirklich die Zukunft schon begonnen hat, noch Propheten? DIE ZUKUNFT HAT SCHON BEGONNEN Dem Lateinamerikaner, der noch mit Aussenminister Valdes glaubt --oder glauben moechte—, dass es “nur auf Eines ankommt, auf den Menschen selbst, das Individuum”, eroeffnet sich mit jedem Schritt ein neuer Ausblick in eine unausweichliche Zukunft, die er mit zwischen Staunen, Bewunderung und Befuerchtungen geteilten Gefuehlen betrachtet. Gebaeude, die keine Fenster mehr haben, nur Kunstlicht und Kunstluft, um gegen Atomregen Schutz zu bieten. Automaten, die Menschen ersetzen, im arbeiten, kontrollieren, sortieren, fabrizieren, verkaufen, ja selbst im Auskunft geben. Autos, Autos, Autos. Kischon behauptet, das Auto sei fuer den Amerikaner kein Verkehrsmittel, sondern eine fixe Idee. Es ist mehr als das, es ist ein fuer die meisten Verrichtungen einfach unentbehrliches Organ. Ohne Auto ist man kein ganzer, kein freier Mensch. Das Schlimme ist, dass man es mit Auto auch nicht ist. Denn wer auf der Suche nach seinem Ziel nicht die richtige Kurve im richtigen Moment genommen hat, der muss Meilen ueber Meilen weiter fahren, einge- (Schluss von Seite 5) klemmt zwischen ameisen - gleichen Armeen von Autos, Autos, Autos, ueber Bruekfcen, unter Bruecken, zwischen Bruecken, durch Tunnels, unter Fluessen, ueber Fluessen, bis er wieder entweichen kann. Ist er am Ziel, so rollt das Auto auf eine Rampe, der Mensch auf eine andere, Rolltreppe hinauf, Aufzug hinunter, Drehtuer hindurch und ist endlich soweit, dem gesuchten Beamten, Verkaeufer, Sekretaer gegenueberzustehen. Doch der bedient gerade Nummer 17. Nehmen Sie Ihre Nummer, bitte. Oder bedienen Sie sich selbst, denn Bedienung ist knapp —wo stecken denn die 200 Millionen Amerikaner, ueberall ist zuviel Arbeit fuer zu wenig Leute!— Was uebrig ist, kann weggeworfen werden, denn fuer Aufheben ist kein Platz, es lohnt sich auch nicht, denn es wird produziert und verdient und konsumiert am laufenden Band; fragt sich nur, wohin wegwerfen, denn auch dafuer ist nicht immer Platz, aber auch der wird produziert, wenn noetig elektronisch und ein Elektronengehirn wird sagen, wann und wo am besten... Und da soll so ein kleiner Lateinamerikaner sagen, wie man das alles beschreiben soll und definieren? Als Zivilisation auf Raedern? Als Wirtschaft des Ueberflusses? Als Annullierung des Individuums? Als Automatisierung, Elektronisierung? Nein, das ist zuviel verlangt. Fragt lieber die Automaten, die Meinungsinstitute, die Elektronengehirne, wie sie den Lateinamerikaner definieren. Und sie werden antworten: XB033zs. Das heisst: Er ist ueberwaeltigt. Er findet es phantastisch. Er bewundert das ueber alle Massen. Er hat blindes Vertrauen in die Tuechtigkeit dieser Leute. Wenn irgend moeglich, wird er nur noch Panagra fliegen. Aber am liebsten in Richtung Chile. ATSCHEKA A5C