Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXVIII (1966)
- Issue
- 10 (Octubre, 1966)
- Date
- 1966-10-01
- Page
- Seite 23 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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OCTUBRE 1966 BOLETIN INFORMATIVO 23 W. I. Z. 0. Ein neues Jahr hat angefangen. Wir wuenschen Ihnen allen, Freunden, Helfern und Mitarbeiterinnen am Wizo- Werk, dass 5727 das Gute ueberwiegen moege. Israel aber bringe das neue Jahr Frieden. Die Gruppe Golda Meir hielt im Gemeindehaus einen Spielabend ab, der gute Ergebnisse brachte. Der 20. Geburtstag der Gruppe Vera Weizmann, gefeiert im Hause von Frau Kaethe Rappaport, verlief sehr harmonisch. Ein abwechslungsreiches und gut vorbereitetes Programm gestaltete den Nachmittag zu einem wirklichen Vergnuegen. Den Hoehepunkt bildete ein Sketch, der von den Chaveroth Kaethe Loewenstein, Rose Stemmer und Julah Berant vorbereitet und gebracht wurde. Ihm gingen dichterisch-humoristische Beitraege der Damen Wally Neumann und Liesel Lewy voraus. Eine sympathische musikalische Note bildeten mehrere hebraeische Lieder, die Frau Rappaports Tochter mit Akkordeonbegleitung sang. Unsere mit verteilten Rollen und verbindenden Worten gebrachte Kurz-Darstellung des “Jeremias” von Stefan Zweig, geht mit grossem Erfolg durch alle Gruppen. Im Haus von Frau Zilla Schnitzler wurde eine Sukkah errichtet, um die Kinder der Chaweroth der Gruppe Emunah zu einer Sukkot-Feier am 29. September zu vereinen. Eine kleine Show, Spiele, once und Preise fuellten den Nachmittag aus. Fuer Sonntag, den 23. Oktober, 16 Uhr, organisiert die Gruppe Anne Frank ein grossangelegtes Bridge-Campeonato, mit once in den Raeumen des Estadio Israelita. Es bestehen beste Aussichten, dass dieser Nachmittag, der grosses Interesse erweckt hat, ein Erfolg werden wird. Das Programm unseres gemeinsamen Gruppennachmittags vom 10. Oktober haben wir abgeaendert. Statt des urspruenglich angesetzten Vortrages von Frau Amelia Fliman brachten wir einen Israe'l-Buntfilm von ein einhalbstuendiger Dauer, ueber den Aufbau des Landes, der uns liebenswuerdigerweiser von der israelischen Botschaft zu r Verlegung gestellt wurde. Wir mussten diesen Tausch vornehmen, da der Film noch im Oktober nach Israel zurueckgeschickt werden muss. PROGRAMM Gruppe Emunah: Montag, 17. Oktober 1966 16 Uhr Sonnabend, 29. Oktober 1966 22 Uhr Gruppe Caloniot: Dienstag, 25. Oktober 1966 16 Uhr Montag, 7. November 16 Uhr Gruppe Anne Frank: Dienstag, 25. Oktober 1966 16 Uhr Montag, 21. November 1968 16 Uhr Gruppe Henrietta Szold: Donnerstag, 26. Oktober 1968 17 Uhr Montag, 7. November 1966 17 Uhr Donnerstag, 24. November 1966 17 Uhr Gruppe Vera Weizmann: Montag, 24. Oktober 1966 17 Uhr Montag, 7. November 1S66 17 Uhr Montag, 21. November 1866 17 Uhr Gruppe Ahawah: Montag, 7. November 1966 17 Uhr (Fuer alle Gruppen) Montag, 21. November 1966 17 Uhr Gruppe Hanna Meisel: Montag, 7. November 1966 17 Uhr Montag, 21. November 1966 17 Uhr Gruppe Golda Meir: Montag, 24. Oktober 1966 21 Uhr Una carrera universitaria en Chile Srta. Verónica. Loeb. Reunión con los maridos Charla sobre sociología Die Chagall-Fenster im Hadassah-Hospital mit Diapositiven. Frau Nana Bronfmann und Frau Anna Fisher El cuidado del cabello Sra. H. Feldmann. Gemeinsam mit Gruppe Caloniot Gemuetlicher Abschiedsnachmittag Was uns bleibt Frau Else Gans Mit Gruppe Ahawah Reisetagebuch, menschliche und persoenliche Eindruecke - Frau Grete Frankenfeld Was uns bleibt Frau Else Gans Mit Gruppe Ahawah Parasicología Frau Susi Schatz ist unsere Gesellschaft gesund? Betrachtungen ueber das heutige Nordamerika von Herrn Juan Aufrichtig Jeremias ¡Eine Widergabe des Dramas von Stefan Zweig Mit Gruppe Ahawah Dr. Schiwago Frau Clara Weintraub Impresiones sobre mi viaje a Rusia Sra. Sira de Goren Montag, 7. November 1966 21 Uhr, Ist unsere Gesellschaft gesund? Betrachtungen ueber das heutige Nor damerika von Herrn Juan Aufrichtig Montag, 21. November 1966 21 Uhr Jeremias Widergabe des Dramas von Stefan Zweig Golda Meir für Dialog mit der jungen LEYLAND ASHDOD EXPORTIERT NACH PERU Ein grosses Exportgeschaeft im Umfang von etwa 1 Million Israelpfund wurde mit der Gesellschaft VERED abgeschlossen, die Entwicklungsarbeiten in Perú ausfuehrt. Aufgrung dieses Abschlusses werden 25 Lastkraftwagen von Ashdod nach Perú verschifft werden. Die Auswahl erfolgte gegen schaerfsten Wettbewerb und geschah aufgrund der Eignung der Ley land-Ashdod Lastwagen fuer die dortigen schweren Einsatzbedingungen. (“Canfit”) Die fruehei'e A.ussenminister Israels und jetzige Generalsekretaerin der Mapai, Frau Golda Meir, erklaerte kuerzlich auf die Frage eines israelischen Journalis t e n: “Das Deutschland von heute ist nicht nur das ‘andere Deutschland’, denn es gibt neben Demokraten auch reaktionaere Kraefte. Wir muessen jedoch mit der jungen Generation und Besuchern aus Deutschland ins Gespraech kommen. Wir ha. ben die Aufgabe, ihnen das Wesen unseres Landes und unseres Aufbauwerkes zu erklaeren. “Frau Meir stellte ferner fest, auch Ben Gurion habe sicher nicht die reaktionaeren Kraefte uebersehen, als er vom “anderen Deutschland” gesprochen habe: “Er wollte nur feststellen, dass die Maenner, die heute in Deutschland massgebend sind, keine Hitleristen sind Wir haben weiter viele Vorbehalte gegen Deutschland aber das bedeutet nicht, das wir mit den Deutschen nich sprechen sollen — im Gegen teil, Aussprache ist notwendig”. (JPD). PREISINDEX GESUNKEN Der Konsumenten-Preismdex ist im Juni um 4/10 Punkte gesunken und stand am 1. Juli auf 116.8 Punkte. Ein Sprecher des Statistischen Zentralamtes gab bekannt, der Rueckgang des Index sei auf verbilligte Gemuesse und Obstpreise zurueckzufuenren. Der Rueckgang betrug gegenueber dem Monat Mai sechs Prozent. Dagegen erhoehte sich der Index ohne Gemuese und Obst im Juni um 2/10 Punkte. (“Canfit”) NEUER COMPUTER Ein neuer Computer IBM- 360 — Modell 40 wurde von der IBM-Gesellschaft in Tel Aviv in Betrieb genommen. Die neue ultra-moderne Rechenmaschine kann sowohl fuer die Industrie und das Bankwesen, als auch fuer die hoeheren Lehrinstitutionen Auftraege durchfuehren, die von den bisher bestehenden IBM-Mascbinen nicht bewaeltigt werden konnten. Bei der Feier zur Einweihung der neuen Maschine drklaerte Arbeitsminister Alon dass Steigerung der Produktivitaet und Foerderung der Konkurrenzfaehigkeit Israels nur durch staerkere Automatisierung und Einsatz der besten technischen Hilfsmittel, wie der IBM-360 Computer moeglich sein wird. Zum Abschluss der Feier zeigte der neue'Computer den Gaesten sein technisches und “kuenstlerisches” Koenn e n als er in schwarz und weissen Punkten, nach einem im vorans ausgearbeiteten Arbeitsplan, ein Portraet von Arbeitsminister Alon “zeich- E Als fuenfter Pavillon von den beabsichtigten zwoelf, die in ihrer Gesamtheit das “Museum Haaretz” bilden, wurde auf dem Tel Aviver Museumshuegel das Keramik-Museum feierlich eroeffnet. Nach einleitenden Worten des Administrativ - Direktors Ch. Halperin, der die Verdienste der an dem Aufbau dieses neuen Museums taetig mitwirkenden Wissenschaftler und Fachleute wuerdigte, allen voran Dr. Ruth Amiram die bedeutendste Archaeologin auf dem Spezialgebiete antiker Keramik, die die Ausstellungs gegenstände fuer das neue Keramik - Museum zusammengestellt und wissenschaftlich u. aesthetisch ausserordentlich anziehend angeordnet hat, zusammen mit ihrer Schuelerin und Leiterin des Museums Usa Sevulun, sprachen Vertreter der Regierung und. Festgaeste. Besonders hervorzuheben ist die Leistung der beiden Architekten, w. J. Wittkower und E. W. Baumann, nach deren Plaenen der neue Museums-Bau ausgefuehrt wurde und deren baukuenstlerischer Leistung es zu verdanken ist, dass die kostbaren Schaetze keramischen Kulturgutes eine entsprechende Heimstaette gefunden haben, in der sie erst ihrer historischen, erzieherischen und aesthetischen Aufgabe fuer die Allgemeinheit gerecht werden koennen. Die Architekten Wittkower und Baumann sind auch die Erbauer des Glas und Muenzen-Museums, die in unmittelbarer Naehe des Keramikmuseums stehen. (“Canfit”) 82 % STAEDTEN 82% aller Einwohner Israels, deren Zahl sich Ende 1965 auf 2.600.000 belief, wohnen in Staedten und nur 18% leben in Doerfern, Moschawim, Kibbutzim und Farmen. Zu dieser Schlussfolgerung gelangte das Statistische Zentralamt der Regierung. Bei der juedischen Bevölkerung beiaeuft sich der Anteil der in den Staedten wohnhaften Buerger auf 88%. 5% der juedischen Bevoelkerung lebt in Moschawim nur 4% in Kibbutzim. Die Gesamtzahl aller Juden in Israel belief sich Ende 1965 auf 2.3000.000. Im Laufe der letzten fuenf Jahre vergroesserte sich die Bevoelkerung Isra e 1 s um 21%. Der relativ groesste territoriale Zuwachs war hi Beer Schewa (65%) und Asehkelon (64%) zu verzeichnen. Am geringsten vergroesserte sich die Bevoelkerung von Ramleh (8%) und Kwuzath Kinereth (97o). Auch im Haifa-Bezirk war der Zuwachs relativ maessig (15%) waehrend er sich in Tel Aviv und Umgebung auf 16% und in Petach Tikwah auf 17% belief. Andererseits war die Bevölkerungsdichte mit 4700 Seelen pro Quadratkilometer in Tel-Aviv und Umgebung am groessten. Die Zahl der Siedlungen im Lande belief sich Ende 1965 auf 875, davon 764 juedische u. 104 nichtj uedische, sowie sieben gemischte Siedlungspunkte. (“Canfit”) -STATU IM TI (“Canfit”) MICI M0LNAR Residencial — Restaurant Europaeische Kueche NEU RENOVIERT Zimmer m- Bad. mit o. ohne Pensión, auch im Departamentohaus Monte Carlo. VIÑA DGL MAR Avda. Libertad S25 Fono 882634 Eine Versuchsrampe fuer Raketenstart befindet sich in der technischen Abteilung der Aeronautischen Fakultaet des Haifaer Technions. Die Station ist mit allen Hilfsgeraeten zur Messung des Rueckstosses, des Drukkes und zur Richtungsgebung der Instrumente ausgerüstet. Die Studenten des 4. Jahrganges fuehrten bereits eine Reihe von statischen Versuchen mit Raketenantriebsmotoren durch. Diese Versuchsmotoren verbrennen 1,8 kg. festen Treibstoff und erreichen eine Schubkraft von 150 kg. Die Studenten erhalten durch diese Versuche einen Anschauungsunterricht ueber Probleme des Raketenantriebes. Eine sich fuer das Gebiet besonders interessier ende Gruppe von Studenten startete kuerzlich ein selbstgebautes, arbeitsfaehiges Modell einer Rakete von 40 cm Laenge u. 2,5 cm Durchmesser (“Canfit”)