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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1966-04-01 · 4 (Abril 1966) · p. Seite 9

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXVIII (1966)
Issue
4 (Abril 1966)
Date
1966-04-01
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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ABRIL 1966 9 BOLETIN INFORMATIVO DIE BUDGET-REDE Ui DIE LOMEIS-SPIRALE t ^2 -Anbetracht der ernsten ' * Gefah-r ¡(Siehe Staatsbudget zwischen Inflation und Deflation” in der /Maerz-Ausgabe des “B. I- ) hat eine Generalversammlung der Professoren der Bebraeischen Universitä6t beschlossen, stuf einen Teil der ihnen’zustehenden Genaltsdifierenzen aus den Jahren 1964 und 1965 zu verzichten, falls die Regierung eine „ energische antilnflationLstische Politik beti eiben sollte. Die [Professoren werden sich auch an die übrigen Akademiker mit einem Appell wenden, auf einen Teil ihrer Gehaltsdifferenzen eu verzichten, aber vorher wird die Regierung ihnen klarlegen müssen, dass sie in der Lohn-Preis— und steuerfrage keine inflationistische Politik dulden werde. } Finanzminister p saoibezeichnete den Beschluss 5^r+i?^essoren veranfcwörtlichen Schritt und erklaerte, die Professoren beginnen die Gefahr von über- Lru *Lb enen ’Lohnerrungenschaften einzusehen, die die ti4genhkann.eS Staates nicnc . ^u!?h andere Berufsverbaende haben aehnliche Befn^SSei gefasst- So hat das Landessekretariat des Tech- MiiiG01);Zfrbancles' alIe seine Mitglieder aufgefordert auf ooi Sechstel der ihnen zustehenden Nachzahlung e n zu verzichten. “ Der Verband der Soziologern and Geistes Wissenschaft- ÄÄeSsÄi SSL^.Bew'8"^ Der Landesverband der israelischen Journalisten teilte dem , Koordinierungsaus-?°kuss der Akademikerverbaende mit, dass er an dem gemeinsamen Ausschuss zu Beratungen über Gehaltsfragen und Eindaemmung der Teuerungsweiie teilnehmen brikiephf^eiter der PaPierfa- Chedera, 700 Mann beschlossen auf einen Lohnanzu verzichten, der pro- ESli*» »i. St ¿nn»«#1?®" Beschluss hi« To,f hst fur ein halwird aber verlaenaktionWe^n die Regierungsi™. zul Eindaemmung hab#n wfrd 6hUngen ErfoIg Die Ingenieure des GeseliseCiaf i,;Mehk0r?th” Schlossen, Slcn ebenfalls der ,Be- SnH aui,Verzicht eines lun?e„darnzSiiSnn“hZa,V «er’ltSStut de?IWi^i°^zaI? der Arbeiter dA‘ihinStadruth’ forderte alle trieben8rQ,?n .^tadruthbetrieben auf, ¡sich der alie-e- 2vereichtBenWegUng auf L°hnhandin1 anzuschliessen. Es Selter.S1Ch Um Ca' DAZU (SCHREIBT DIE ISRAELISCHE PRESSE- Hamodia analysiert ‘ die Verzichtbewegung, we 1 c h e zur Zeit einen grossen Teil der Arbeitnehmer im Lande erfasst hat und sieht diese Bewegung als .¡ausserordentlich positiv an, obwohl es Gruende dagegen gibt und man bei genauer Analyse zumindest Zweifel an dieser Sache hegen kann. Jedenfahs aber so erklaert das Blatt, sollte man die Geste weiche seitens des Volkes in dieser Bewegung liegt, nicht genngschaetzen. sieht . in dieser ywrzichtbewegung ebenfaiis einen Beweis dafür, dass dass israelische Volk noch immer zu Opfern bereit ist und auch reif und vernünftig genug wurde, um zu verstehen dass jeder mitzuhelfen hat’ um die Stabilitaet wieder zu ernngen. Daher begrüsst aie Zeitung diese Verzichtbewegung als eine ausserordentlichpositive Erschei- ,im Rahmen des oeffentlichen Lebens. Haaretz wirft Finanzmini- ■ster Sapir vor, zweieinviertei Ä“ von der kostbaren Knesseth zu einer lautstarken Auseinandersetzung mit seinen Kritikern ir, Anspruch genommen zu haben ohne etwas von wirtschaftlicher Bedeutung zU sagen. Alles was /der Minister von wirtschaftlichem Inl,r<iASe,?U sagen hatte, ¿o er direkt zu Protokoll, was allerdings nicht das Plenum der /Knesseth. ersetzen kön- , Nach der ersten Lesum* wird das Budget nun dein Finanzausschuss übergeben dort 6« •iSt ZU hoffen< dass er dort seine Absichten , und Neuerungen erlaeutern wir“ Lamerchaw rekla miert da?f0, S1Ch dur Verzichtsbewe- OeffpntTaLb-fite Kreise dm?Jnflhah1Chk(ilt 1 aogeschlos. sen haben, doch fehlen dabei die Banken. Versiehe rungsgesellschaften u Mil honaere. Auch die industriellen haben es unterlassen .zu versichern, dass sie 1il«ev,Praise nicht erhoehen, geschweige denn herabsetzen werden. Al Hamischmar eroertert ^eiwillige Bewegung auf Verzicht auf einen Teil der' rückwirkend zu zahlenden Lohnerhöhungen. |Die Forderung nach Selbstbeschraenung muss an die wirklich vermögenden Kreise gericht.et werden. Die freiwillige Verzichtsbewegu n g k a nn 0KOhf a*n ' die Stelle einer ieg+ten - WirtschaftspoünJi treten, die auf nationaloekonomischer Logik und sozialer Gerechtigkeit aufgebaut sein muss. Das Biatt wendet sich geder „frkiaerungen, welche der Finanzminister abgegeben hat iund nimmt vor alten? . dagegen Stellung prinzipiell die Auszahlung t reufn Teuerungszulage im Juli dieses Jahres abzudipnA^V?as BIatt Iehnt auch die Auffassun, Sapirs ab da®s die endgültige Liquidierung der Elendsviertel im Lande eine Aufgabe darstellt “y erft in weiter Zukunft verwirklicht werden kann Ilajom erklaert Finanzminister Sapir habe eigentlich bei seiner Rede, nichts wirkheh neues gesagt es sei bestenfalls interessant gewesen zu hoeren, dass auch Mapam m der Regierung dem Budget zugestimmt hatte, Zwar ust es nicht üblich, solche Einzelheiten von Regierungssitzungen zu enthüllen, aber augenscheinlich sind wir zu einer /Situation gelangt, in weicher auch, das geschehen muss. ERKLAERUNGEN DER UNGARISCHEN REGIERUNG Lamerchaw weist darauf hin, dass /die Erklaerungen des ungarischen Ministerpiraesidenten, der Friedensverhandlungen zwischen Israel und den arabischen Laendern gefordert hat, nun den aehniiehen Worten folgen welche die Vertreter Rumaeniens und Polens auch bereits gesagt haben. Die Zeitung betont, wie wichtig es waere, wenn , man die Initiative ausbauen wuerde, die Beziehungen zum Ostblock enger zu gestalten und auf diese Weise zu einer neuen Einschaetzung der Politik zu kommen. Shearim sieht in den Erklaerungen des ungarischen Regierungschefs eine recht bedeutsame Wendung, die sehr zu begrüssen, ’ aber gleichzeitig keineswegs o-e. nug ist. Die Zeitung weist darauf hm, dass es schliesslich die Waffenlieferungen desselben Ostblocks sind welche die Araber militaensch staerken und immer wieder zu Abenteuern ermuntern. Erst wenn diesen Worten Taten folgen werden koennen wir positiv dazu stei?e?’„erklaert das Blatt. Eol Haam stellt fest, es sei. m°gHch freundschaftliche Beziehungen mit der sozialistischen Welt zu unterhalten, wie sich letzt wieder aus den Worten des (ungarischen (Ministerpraesi- Riih?,n ergebe' In dieser Richtung muesse die Regierung viel mehr tun, als 8 sie das bisher getan hat. _ KT ENTSALZUNG DES MEERWASSERS Hajom bezieht sich in seinem Leitartikel auf das gemeinsame Projekt für die Meerwasserentsalzung, das von den Regierungen der Vereinigten Staaten und Is- ■ ausgearbeitet worden ist und dessen Wasserkosten man kuerzlich veröffentlicht nat. Die Zeitung stellt fest uass es ja sowieso letzten Endes nicht darauf ankomme. was der Wassermeis sein werde, da Druckgruppen d?PUnSvJ? gehen, ob Prni^Zermurkhchnn% eines Projektes ihren Interessen entspricht oder nicht, dass 2,J‘S,°, üal?er der politische Faktor hier bei ebenfalls in Betracht gezogen werden müsse und dieser ist positiv für die Verwirklichung. Durch diese Zusammenarbeit mit den USA wird Israels internationale Position erheblich gestaerkt und das ist von sehr ernsthafter Bedeutung bei der Beurteilung dieser ganzen Angelegenheit. Hazofe bringt dieses Projekt mit der israelisch-französischen Industriezu s a mmenarbeit ebenso zusammen wie mit den ehrlichen Freundschaftserklaeru ngeu und der Kooperation Israels mit Schweden und Bolivien so wie sie in den Worten der Aussenminister dieser beiden Staaten, welche vor nicht langer Zeit das Land besucht haben, zum Auskam- Die Zeitung sieht in diesen gemeinsamen Realisierungen von Projekten, industrieller Kooperation und sonstiger Zusammenarbeit eine der Grundlagen für die Gewinnung von echten Freunden und enger AUS DER ISRAELISCHEN PRESSE DIE VEBHAHDLUHGEN MIT DEOTSCHUUID Al Hamischmar wendet sich gegen die Absicht Bonns Israel wie alle Entwicklungsländer zu behandeln und stellt fest, dass Deutschland ganz eindeutige Verpflichtungen gegenüber Israel eingegangen sei und nun nicht versuchen sollte, sich vor deren Erfüllung zu druecken. Kol Haam ¡greift Bundespraesident Luebke wegen der angeblichen Kritik an, die er an Botschafter Ben- Nathan übte, weil dieser sich nicht mit seiner Ansicht identifizierte, die Juden haetten bereits genügend Geld aus Deutschland bekommen und sollten nun nicht mehr Kritik an Deutschland üben. Das Parteiorgan der KP fordert den Abbruch der Verhandlungen in Bonn. Hayom setzt sich dafuer ein, dass die wirtschaftlichen Verhandlungen zwischen Israel und Westdeutschland die unter ziemlich ungünstigen Umstaenden angelaufen sind,, nunmehr gaenzlich eingestellt werden. Nach, dem Verlauf der ersten Etappe der Verhandlungen waere es ein bedauerlicher Fehler die Verhandlungen fortzusetzen Israels Bereitschaft sich auf Gemeinsamkeit mit anderen Laendern. Hazofeh nimmt Stellung zu der angeblichen Absicht der USA, die Hilfe bei der Errichtung eines Atomreaktors für Meereswasserentsalzung von der Bereitschaft Israels abhaengig zu machen .saemtliche Atomanlagen einer internationalen Kontrolle zu unterstellen. Das Blatt stellt fest, dass Israel zwar dankbar jede Hilfeleistung seiner Freunde akzeptiert, nicht aber unter Bedingungen, welche die Existenz des Staates bedrohen koennten. weitere Besprechungen einzulassen, wuerde auf jeden Fall unserer nationalen Ehre abtraeglich sein. Auch die Jerusalem Post stellt fest, dass die deutsche Presse über eine harte Linie berichtete, die die deutschen Unterhaendler bei den Verhandlungen mit Israel eingenommen haben. Die Zeitung glaubt jedoch, dies sei nur erfolgt, r>i die Gegner einer deutschen Wirtschafts hilfe an Israel, sowohl m Deutschland als auch in den arabischen Laendern, zu beruhigen. Aber selbst wenn die Pressemeldungen nicht genau den wahren Verlauf der Dinge widerspiegeln so müssten wir dennoch ueber die gegenwaertige Lage bei den Verhandlungen ¡besorgt sein. Es sei deshalb wichtig, dass Israel auch erkennen laesst, dass es ebenfalls zu einer harten Linie bei den Verhandlungen bereit ist, wenn die Verhandlungen weiter wie bisher verlaufen. Hazofe stellt fest, dass bei den Verhandlungen in Bohn, wie bei anderen Gelegenheiten auch wieder die Tatsache zum Ausd ruck kommt, dass der Antisemitismus in. der heutigen Welt noch nicht verschwunden ist. Dieser Antisemitismus sei das Resultat der Eigenartigkeit des jüdischen Volkes das seine Einheit und seine Religion zu wahren verstand obwohl es in der ganzen Weit verstreut ist. Dieser Antisemitismus kaeme gegenwaertig nicht nur in Deutschland, sondern u. a. auch in der Sowjetunion und Oesterreich zum Aufdruck. Wir /sollten die Bedeutung des Antisemitismus nicht überschaetzen, aber zugleich auch nicht die Gefahren übersehen die er mit sich bringt. FIAMBRERIA CONSTITUCION Alejandro Wiesel Kvausz stets grosse Auswahl in Delikatessen Aufschnitt, Wurstwaren, Kaese, etc. Irarrázaval 3039 Tel. 460489 OPTICA FEDERICO Y Monjitas Despacho d e anteojos, artículos ópticos y fotográficos, revelado de películas. MAX FEIGE 831 - Fono 31460 FOTO

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