Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXVIII (1966)
- Issue
- 4 (Abril 1966)
- Date
- 1966-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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BOLETIN INFORMATIVO SOCIEDAD CULTURAL ISRAELITA * B ’ N E J I S R O E L REDACCION: { S.C.L B'NE JISROEL AV. PORTUGAL 110 CASILLA 2407 ■ SANTIAGO CHILE AÑO XXVIII Nv 4 SANTIAGO DE CHILE ABRIL 1966 ZWEI GEDENKTAGE ililll# wzm». mm Wj'/SS&M *%:íáS»:í MM - * jtr%\ DR. URI NAOR In diesem Monat feiern wir zwei Gedenktage, die die wichtigsten Meilensteine in der modernen juedischen G e s c hichte symbolisieren. Am 18. April gedenken wir der Helden und der Maertyrer des Ghetto von Warschau und mit ihnen der Millionen Opfer der Nazi-Barbarei. Die regelmaessige Erinnerung an jene duesteren Tage verhindert zwar, dass in der Hast der Entwicklung jenes grandios-duestere K a p i tel unserer Geschichte in Vergessenheit geraet, aber es schliesst trotzdem nicht aus, dass wir uns im Laufe der Jahre an idiesen Trauer— und Gedenktag gewoehnen wie an eine Routine und dass besonders unsere Jugend, die jene Epoche nicht aus dem ¡persoenlichen Erleben heraus kennt, keinen echten inneren Kontakt zu jenem dramatischen Geschehen mehr findet. Aber gerade fuer diese Jugend erscheint es wichtig, jenes Kapitel unserer Geschichte in der richtigen Perspektive zu sehen. Es beginnt sich naehmlich in der Jugend Israels — und wahrscheinlich auch in den Laendern der Diaspora — ein Mythus herauszubilden, ein sehr boesartiger Mythus, demzufolge die Juden jener Zeit voellig passiv waren, dass sie keinerlei Resistenz den Nazis entgegenstellten, die ihre v o e 1 lige Vernichtung beschlossen hatten. Die Wahrheit ist jedoch eine ganz andere. Nicht nur die jungen Helden des Warschauer Ghetto, viele zehntausende Juden aller Altersschichten schlugen damals zurueck gegen ihren Feind in einem Masse, zu dem vielleicht unter den gleichen Voraussetzungen keine Gemeinschaft der Welt faehig gewesen waere. Weder Hunger, Not, Schwaeche Krankheit und permanenter Terror konnten ihre Moral und ihre Wuerde treffen. In den Konzentrationslagern de*’ Unterwelt haben sie noch Von Dr. Uri Naor BOTSCHAFTER DES STAATES ISRAEL IN CHILE alle Werte ihres Volkes und ihrer Kultur hochgehalten. Sie haben gebetet und sie haben sich, so unglaublich es klingen mag, bis zur letzten Sekunde ihrer jaemmerlichen Existenz mit geistigen Problemen beschaeftigt. Sie haben sich zu Tausenden, wann immer es nur moeglich war, den Partisanen angeschlossen. Die Solidaritaet erreichte in den Konzentrationslagern unheimlich hohe Gipfel der Intensitaet. Es ist eine Luege, wenn man behauptet, sie seien wie Schafe zur Schlachthank gefuehrt worden. Man musste sie ueberlisten, beluegen ihnen Fallen stellen — und selbst dann noch fuehlten sich die schwerbewaffneten SS-Maenner hoechst unsicher gegenueber den so geschwaechten und todkranken Menschen, die aufrecht und ungebrochen bis zur letzten Sekunde die Wuerde des ganzen Menschengeschlechtes in Ehren gehalten haben. Schmerz und Trauer, mit denen wir an sie zurueckdenken, paaren sich jedoch auch mit einer Genugtuung: naemlich, dass der groesste Traum ihrer Maertyrerjahre, von dem sie Tag um Tag und endlose Naechte ueber endlose Naechte gesprochen haben, in Erfuellung ging — ■ dass jene ,blau-weisse Fahne mit dem Zionsstern, die sie noch in den letzten Momenten des Heldenkampfes auf den rauchenden Truemmern des Warschauer Ghettos hochhielten und der Millionen in den Lagern und tausende Partisanen in den Waeldern der Slowakei und Polens die Treue gehalten haben, eines Tages — und der Tag liess kaum drei, vier Jahre auf sich warten — von juedischen Soldaten im juedischen Heimatland gehisst werden wuerde, und diese bereit sein werden, mit der blau-weissen Fahnen in der Hand nicht nur ihr Land, sondern auch die Ehre und Wuerde ihres ganzen Volkes zu verteidigen. Unsere Generation hat etwas Schreckliches erlebt - sie war Zeuge des schwaerzesten Kapitels unserer Geschichte. Und gleich darauf haben wir ein neues Kapitel begonnen, auf das wir alle mit Recht stolz sein koennen. Aber dieses Kapitel ist noch nicht zu Ende geschrieben. Auch daran sollen wir uns am zweiten Gedenktag dieses Monats erinnern, am U n a b h a engigkeitstage Israels. Und wir sollten auch in den frohen Stunden dieses zwei ten Gedenktages nicht daran vergessen, dass noch Vieles und Grosses von uns verlangt wird, bis eine Generation nach uns eines Tages den Schlusspunkt hinter beide Kapitel wird setzen koennen. YOM HAAZMAUT 5726 “Ofrecemos la paz y la amistad a todos los países vecinos y a sus pueblos y les invitamos a cooperar con el pueblo judío independiente en su patria, basados en la ayuda mutua. El Estado de Israel está dispuesto a colaborar en el esfuerzo común por el progreso de todo el Medio Oriente. (De la Declaración de la Independencia) Al releer hoy, dieciocho años después dei histórico cinco de Iyar de 5708, estas líneas de la Declaración de la Independencia de Israel, desfilan ante nosotros los incontables intentos del Estado judío de llegar a una paz honrosa con sus vecinos, de cooperar al progreso del Medio Oriente y de sumarse sin condiciones previas al concierto de las naciones del Mediterráneo. Pero, al mismo tiempo recordamos el sinnúmero de veces en que la mano tendida fue rechazada, empe¬ ñándose los gobernantes de los países árabes de mantener viva la discordia e impidiendo cualquiera gestión que podría conducir a llevar la paz a esta región del mundo. Año tras año, Israel ha renovado su ofrecimiento ' de paz, ha dejado constancia de su anhelo de reunirse con sus vecinos, para discutir los problemas comunes y para llegar a soluciones aceptables para todos. Hoy, en el umbral de un nuevo año de la independencia de Israel, vislumbramos un rayo de esperanza. En el curso del año pasado, por vez primera, surgieron voces del campo árabe que abogaban por un entendimiento con Israel. Sabemos que no debemos exagerar la importancia de estas voces, provengan ellas de quien sea. Nos damos cuenta que ellas obedecen, en muchos casos, no a un genuino deseo de riz, sino a problemas internos del mundo árabe. Mas, no obstante todas las reservas que podamos tener, ellas son un rayo de luz, una partícula de esperanza, que alguna vez el cerco se romperá y que Israel podrá participar plenamente en la vida regional del Medio Oriente. Sólo entonces resurgirá en todo su esplendor el país d Israel, farode la democr y de la libertad en un mu do en tinieblas. Sólo enb ces podrá desarrollarse inhibiciones de ninguno pecie el potencial cr del pueblo de Israel, en de todos los hombres, ooiu entonces, los pueblos del Medio Oriente, cuna de civilizaciones, podrán dar cumplimiento a su tarea más importante: La de hacer revivir material y espiritualmente esta parte del mundo, para que de ella, como antaño, salga la luz y la enseñanza para todos los pueblos de la tierra. Por eso, nuestros deseos para Israel, para el pueblo judío y para todos los hombres, en este día de renacimiento de nuestro pueblo, podrán resumirse en una palabra: SIIALOM — PAZ