Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXVII (1965)
- Issue
- 12 (Diciembre, 1965)
- Date
- 1965-12-01
- Page
- Seite 19 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/8553624-8559342-9194684--4705-8559641- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
DICIEMBRE 1965 BOLETIN INFORMATIVO 19 CONVENCION BENE BERITH Del 2 al 7 de Noviembre tuvo lugar en Viña del Mar la IV Convención Latinoamericana de la Bene Berith, con participación de gran cantidad de delegados extranjeros y chilenos y de altas autoridades de la Institución, entre las que se contaba su Presidente, Dr. William Wexler. El torneo culminó con una velada solemne, en cuyo transcurso fue entregado por primera vez la Medalla al Mérito en Derechos Humanos creada por la organización, otorgada en esta oportunidad al Prof. don Manuel Bianchi Gundián, Presidente de la Comisión Interamerlcana de Derechos Humanos de la Organización de los Estados Americanos. Como el agraciado, por motivos de salud, excusó su inasistencia, concurrió a recibirla en su lugar, don Jorge Holger, Director Adjunto de la OEA. A este acto académico, que fue ampliamente comentado en la prensa local, asistieron numerosas personalidades representativas de todas las esferas de la vida nacional, personeros de la colectividad y socios de la institución. EJECUTIVO DE IA FEDERACION SIONISTA 1965-1966 El 45.o Congreso Sionista, celebrado recientemente eligió el siguiente Ejecutivo: Presidente: Sr. Rodolfo Borzutzky. Vicepresidentes: Sres. Miguel Maldavsky Isidoro Arensburg. Secretario General: Sr. Adolfo Heller. Prosecretario: Sr. León Butensky Tesoreros y Protesoreros: Sres. Alejandro Keller, W i 1 ly Arditi, Nathan Sorodischer, Isaac Icekson. Directores Consejeros: Sres. ¡León .Gomberoff, J a c o b o Bendersky, Kurt Loebel, Israel Polla k, Herman Schachner. Depto. Reren Hayesod: Sra. Amelia de Fliman Reren Rayemet: Sr. Saúl Hafner Aliyá: Sr. Amoldo Hebel Relaciones: Sr. Samuel Gleiser Difusión: Sr. Daniel de Mayo Mercaz Letarbut: Sr.. Ella Rabinovich Calcalit: Sr. Max Epstein Prensa: Sr. David Rennert Relaciones Intersocietarias: Sr. Martín Yosif Provincias: Sr. Carlos Hebel Organización: Sr. Gabriel Colodro Censo: Sr. Félix Senerman Juventud: Sres. Marcos Reizin y Gerald Jaimovich Además serán directores por derecho propio, los presidentes de las principales organizaciones W. I. Z. 0. Wie rechtzeitig bekanntgegeben, fand am 11. November unsere traditionelle Modenschau statt, deren Devise “La once del once” war, und so auf den 11. des 11. Monats bezugnahm. Aber diesmal gab es eine grosse Neuerung, die ein abermaliger Beweis dafuer ist, dass die Frauen der Wizo moderne Frauen sind, die sich dem Fortschritt der Zeit gut anzupassen vermoegen. Diesmal stand diese schoene Veranstaltung im Zeichen der jungen Frauen und es war keine wesentliche Hilfe, die diese arbeitsfreudigen jungen Frauen und Muetter von den aelteren Chaverot benoetigten. Nach einer kurzen Begruessung von seiten der Vize-Praesidentin, Frau Ilse Bab, realisierten die 3 jungen Chaverot, Frau Susi Baron, Frau Eliana Cohn und Frau Rebolledo eine amuesante kleine Propagandaszene “En la peluquería”, worauf sofort und in sympathischer Weise von den gleichen drei Frauen die einzelnen Modelle angesagt und er’aeutert wurden. Es ist der gewohnt vorzueglichen, technischen Leitung von Frau Ruth Wolf zu danken, dass die 30 Modelle, vorgefuehrt von unseren bekannten reizenden jungen Damen: Frau Doris de Altmann, Frau Silvia de Max, Frau Sonia de Roesler, Frl. Patricia Cahn und Frl. Patricia Loewenstein, in tadelloser Form und Zug um Zug defilierten. Die Modelle selbst, von der Firma Boutique Ri vial, Tejidos. Merced 349, Local 9 speziell fuer uns hergestellt, waren von ausserordentl ichem- Geschmack und Farbenschoenheit. Die besonders schoenen Schuhe wurden wie gewohnt und liebenswuerdigerweise von Calzados Nápoli, Huérfanos 935, die Taschen feinster Ausführung von Maletería Pasaje Matte 315, und die ges c h m a c kvollen modernen Fantasie-Schmuckstuecke von dem neuen Studio Karin Federic de Hirsch, Luis Zegers 422, zur Verfuegung gestellt. Die individuellen Frisuren waren vom Salón de Belleza Blanca Marín, Providencia 2400, ausgefuehrt worden. Dass Herr Helmuth Herzfela mit seiner herrlichen Orgel fuer den ganzen Nachmittag der auch an lukullischen Genuessen nichts zu wuenschen uebrig liess, eine besondere kuenstlerische Note schuf, ist diesem allezeit getreuen Freunde der Wizo besonders hoch a n z u r echnen. Ihm, saemtlichen aktiven Damen dieser Tees im Zeichen der Elf und wiederholt besonders Frau Ruth Wolf, sei auch auf diesem Wege herzlichst gedankt. Ebenso allen jenen die wir hier nicht aufzuzaehlen vermoegen und die dazu beitrugen, dass nicht nur die Organisation klappte, sondern dass sich jede Besucherin dieser Veranstaltung bei uns wohlfuehlen musste. Allen jenen Freunden, die uns liebenswuerdigerweise Praemien fuer unsere Tombola spendeten, auch ihnen allen sei im Namen der Wizo und —vor allem— im Namen unserer Schutzbefohlenen, herzlichts gedankt. GEDANKEN ZWISCHEN 2 UND 3 S. FORTSETZUNG DES ALPHABETS Das P-Pensum stellt keine peinliche Plage dar; man bleibt dabei nicht in Panne, braucht nicht von Pontius zu Pilatus zu laufen, um Material zu pauken, es gibt so praechtig viel zu praesentieren, dass es ein perfekter Paragraph werden mueSste. So weit die Prognose, —nun kommt die Praxis; da das Ganze fast eine private, heitere Plauderei und kein pfiffiger Pil-Pul sein soll, plaediert der Schreiber um Nachsicht. Programmaessig ist das Primaere wieder Palaestina (in Parenthese: Eretz Israel), dieser Platz auf unserem Planet, der uns schon lm Pentateuch als das gelobte Land plausibel gemacht wurde. Es steht ausserhalb jeglicher Polemik oder Phraseologie und kann ohne Pathos' und Prahlerei stolz gesagt sein, dass die positive Pionierarbeit, die dort plantmaessig geleistet wird, die perfekteste Propaganda darstellt. Die weiten Plantagen und Pflanzungen, die —progressiv der Wueste abgerungen — eine grosse Proportion des verhaeltnismaessig kleinen Landes ausmachen, produzieren prachtvolle Erzeugnisse, die einen erheblichen Posten und Plus-Punkt ln der Export Wirtschaft einnehmen. Paltas aus Israel erzielen in Europa hohe Preise, ebenso Palmoel, aus dem u. a. Palmin, das bekannte Pflanzenfett hergestellt wird. — Als P-Namen, die das Philo-Lexikon mit Ehren-Praedikat auffuehrt, sind unter vielen folgende Persoenlichketen zu pointieren: Max Pallenberg, dieser Kuenstler und Parodist ohne Parallele seiner Periode, Leonid Osipovich Pasternak, der Maler, dessen polychromer Palette Portraets von Bialik, Einstein, Weizmann entsprangen und Petschek, der tschechische Philantrop und Kohlenmagnat- Pesach, das frohe Fest, mit seiner huebschen, schon fast patriarchalischen Tradition von populaeren poetischen Liedern voll Parabeln seiner Erzaehlung von den 7 Plagen und der Pracht seiner ßedertafel, ist eine der schoensten Proben juedischer Pietaet; Purim, mit der froehlichen Parade maskierter Kinder, laesst Ester’s Sieg ueber den perfiden Haman, diesen plumpen, politisch intriganten Parasiten, Revue passieren. Die Pflicht ist kein schweres Paket, wenn man in ihr ein Podest der moralischen Pruefung erkennt, zu dem man sich psychisch und physisch pausenlos empor arbeiten muss. — Das Leben in einem Palast wird einen Parvenue nie parforce zur wahren Patina praegen und polieren; er kann immer nur pekuniaer auf Privilegien pochen. — Vor dem polyphonischen Pandaemonium jener posaunenlauten Parties, die ihre patenten Teenager — Kinder piramidal und phaenomenal finden, ergreifen pedantisch passive Eltern am besten das Hasen-Panier, Auf polternde Predigten pfeift die Jugend; sie werden patzig und prompt als praehistoris'che Praktiken angeprangert, eine Pille, die die paff-perplexen Erzeuger potenzlos zu schlukken pflegen. — Plagiate machen selten den I egasus, aber prinzipiell die Presse scheu. Plebiszit ist eine Pose der Partei-Politik. Chile’s Territorium ist eine paradoxe Geographie: seine Peripherien reichen von heisser Pampa bis zum eisigen Pol, von schmalem Passus zwischen hoec h s t e m Berg-Panorama zur ploetzlich abfallenden Meereskueste des Pazifischen Ozeans. Da prangen bluehende Felder in permanenter Produktion neben pathetisch kahler Wüste, paradiesisch schoene Seen und praktisch panzerhaft trockene Sandflaechen. Viña del Mar (La Perla del Pacífico), diese praegnant moderne Park- Stadt steht mit ihrem Pomp und Luxus in nahezu Polarem Gegensatz zu Plaetzen, wie Pitrufquén, Pichidegua, Paicavi, Paine, Peldehue, Parral, Pisagua, Peumo, Pudahuel, Pirihueico, und Purapel, Auch bei Staedten gibt es sichtlich “Patrones” und “Peones”- Pillán, dem Feuergott der Araukaner, wird noch heute bei den Tribus der Pichunches in pantomimischen Taenzen geopfert. Drei Maenner, die halfen die chilenische Politik zu praegen, sind noch zu praesentieren: Diego Portales, Minister unter Joaquín Prieto, Arturo Prat, Héroe de la Patria, und unser voriger Praesident, popular ais “Paleta” bekannt. Per Saldo muesste die Petroleum-Produktion der in der Provinz Magallanes (Hauptstadt: Punta Arenas) gelegenen Quellen fuer die Verproviantierung unseres Landes genuegen. Fortsetzung folgt. K.g