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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1964-07-01 · 7 (Julio, 1964) · p. Seite 23

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXVI (1964)
Issue
7 (Julio, 1964)
Date
1964-07-01
Page
Seite 23 (sequence 23)
Language
German
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JULIO 1964 23 BOLETIN INFORMATIVO VERTEUERUNG DES BROTES IST VERBOTEN Dawar: Als sichtbares Zeichen fuer die Erhoehung des Lebensstandards der israelischen Gesellschaft ist festzustellen, dass man immer weniger Brot bei uns isst. Den Erhebungen des statistischen Amtes gemaess hat sich der Brotverbrauch im Lande in den letzten dreieinhalb Jahren um neun Prozent vermindert. Aber trotz allem hat das Brot nicht aufgehoert ein Volksnahrungsmittel darzustellen. Im Gegenteil kann festgestellt werden dass das Brot eher noch mehr zum Volksnahrungsmittel gewor den ist. denn fuer die Familien, die üiber nur sehr karge Mittel verfügen, ist das Brot der Mittelpunkt der Ernaehrung. Die Schicht mag kleiner geworden sein, die so lebt, aber für sie ist dieses Volksnahrungsmittel noch dringender und bedeutsamer Daher kann die Regierung keinesfalls der Erhöhung des Brotpreises zustimmen, so wie die Baeckereibesitzer sie fordern, noch dazu aber in diesem Falle da es gar keine Rechtfertigung für eine solche Erhöhung gibt. Die Baeckereien wollten ein fait accompli schaffen, als sie den Preis des Brotes plötzlich erhöhten, aber man muss auf diesen Schritt mit aller Schaerfe reagieren. Die Baecker behaupten -de muessten die Preise erhoehen da sich die Ausgaben ei— hoeht haetten. Kuerzlich erst hat man eine Untersuchung der Verdienste in diesem Zweige durchgefuehrt und festgestellt, dass die Baekkereien ausreichend verdienen, um diese geringfuegigen Mehrau s g a b e n selbst absorbieren zu koennen. Es ist verboten den Preis fuer das Brot zu steigern. Haboker: Noch ist der Fleisch-Streit um die Produkte des Schlachthauses “Marbek” im Gange und nun gibt es eine neue Auseinandersetzung um den Preis des Brotes. Schon vor einiger Zeit haben die Baeckereien eine Brotpreiserhöhung verlangt. Waehrend aus Koalitionsruecksichten die Fleischangelegenheit sehr zahm behandelt wird, hat sich der Handels und Industrieminister sehr beeilt durch eine Verordnung gegen die Erhoehung des Brotpreises vorzugehen. Die Baecker hatten «ich bereit erklaert mit einer Kommission zusammenzuarbeiten, die eine Pruefung ihrer Forderungen vornehmen sollte, daher erscheint die Reaktion des Ministers uebereilt. Hier handelt es sich hauptsaechlich um die kleinen Baeckereien, die nicht imstande sind, die erhöhten Kosten zu absorbieren. Der Handels und Industrieminister gibt ihnen den Rat, so vorzugehen, wie die grossen Baeckereien. D i e kleinen Baeckereien sind der Ansicht dass sie die Opfer der “Stabili taetspolitik” der Regierung, die sowieso bereits starke Risse aufweist, sind. Sie wollen in freier Konkurrenz die Preise bestimmen. Der Minister wiederum weist darauf hin, dass der Brotpreis eine! Grundlage des Preisindex ist, und durch eine Veraenderung, dieses Preises grundlegende Veraenderung des Index erfolgen werde. Kleiderbuegel $ 150, Staubwedel, Ausklopfer fu( Teppiche, Haarbesen fuer die Kueche, Fensterlede Waeschetrockner, Schleifstein fuer Scheren, Messe Rasierklingen, etc. O. MASSA Monjitas 685 Gemeindemitglieder 10% Rabatt BEZIEHUNGEN ZU ANDEREN FORTSETZUNGEN VDN SEITE 9 HISTADRUTH FUER... sich seit 1961 hinschleppt. Die Fraktionen der Achduth Awodah und der Mapam forderten erneute Behandlung der Frage im Landesrat der Histadruth, und dort hat die Mapei Gelegenheit, sich von dem Beschluss zurueckzuziehen den die Histadruth praktisch nicht durchfuehren kann. Al Hamischmar erklaert« die Entscheidung über die vereinbarte Schlichtung der Arbeitsbeziehungen ist ein Verzweiflungsbeschluss, der ein deutliches Licht auf den Misserfolg der Gewerkschaftspolitik der Maoei wirft. D i e Arbeiterschaft wird sich nicht damit abfinden, dass man versucht ihren gewerkschaf tl ichen Kampf zu knebeln und sie wird ihre j Angelegenheiten nicht , einer '‘neutralen’’ Instanz uebergeben die ausserhalb des Arbeiterlagers steht. DIE GEMEINSAME... den Erfolg zeitigte der zu erwarten gewesen waere. Die Zeitung weist auf drei Punkte hin, die als negative Ergebnisse dieses Besuches zu werten sind: Es war vollkommen unnoetig, so sagt Cheruth, , den israelischen Atomreaktor in Nachal Sorek der internationalen Kontrolle zu unterstellen und sich dam i t dem Diktat zu beugen, das die Vereinigten Staaten in dieser Hinsicht schon lange verkuendeten,- die Waffenfrage wurde bei diesem Besuch des Ministerpraesidenten in Washington viel zu wenig in den Vordergrund igerueckt und augenscheinlich auch nichts ausreichendes erreicht, und letztlich war das Treffen Eschkols mit dem frueheren westdeutschen Verteidigungsminister Franz Joseph Strauss in jeder Hinsicht unnoetig. ISRAEL-SOWJETUNION Jerusalem Post: Lange Zeit hindurch haben all jene, die sich zur Sprechern der sowjetischen Wünsche machten, behauptet, es sei an Israel den ersten Schritt zu machen, um eine Verbesserung der Beziehungen zu erreichen. Israel braucht zwar, wie sie sagten, nicht zum Kommunismus zu schreiten, aber seinen G1 a u b en an friedliche Koexistenz erklaeren. Die Entsendung , ivon Künstlern nach Israel und Waffen an die arabischen Laender sollte als Ausdruck globaler sowjetischer Politik gewertet werden. Schliesslich, so sagte man, haben auch Grossbritannien und die Vereinigten Staaten die Araber bewaffnet und das hat keine Störung der guten Beziehungen zu Israel als F'olge gezeitigt. Man sollte auch so sagten diese Quellen, weniger Kritik an der Lage der Juden in der Sowjetunion üben. Ministerpraesident Eschkol hat nun eine solche Geste gemacht. Auch Vizeministerpraesident Eban folgte. So gar die kommunistische Zeitung “Kol Haam“ , hat das positiv vermerkt. Wir können nur annehmen, dass die Sowjetunion kein Interesse daran hat, Israel verschwinden zu sehen. Niemand hat auch jemals behauptet dass die Sowjetunion unser Feind sei. Aber solange es Juden gibt und der jüdische Staat besteht, werden die Juden ein Interesse an Israel haben. Die Sowjetunion hat Israel niemals als einen jüdischen Staat bet rächtet, der Fluechtlinge aufnimmt, sondern als ein Land, das aus einer Laune der Geschichte heraus entstanden ist. Man kann natuerlich weiter hoffen, dass sich die sowjetische Haltung veraendern wird, vieles jhat sich ja in dieser Haltung anderen Belangen gegenueber geaendert. Wir koennen aber jedenfalls ein Verstaendnis unserer Schwie- FRANKREICH IM MITTLEREN OSTEN Dawar: Die französische Parlamentsdelegation beendete ihren Besuch im Lande und wir hoffen, dass sie in Frankreich über die Anhaenglichkeit, welche alle israelischen Bürger die sem Staate gegenüber zeigen, be-' richten wird. Die engen Beziehungen zwischen den beiden Laendern basieren nicht nur auf einer Interessengemeinschaft, sondern auch auf wirklicher Freundschaft beider Völker. Diese Freundschaft findet ihren Ausdruck in den Kulturbeziehungen, dem Tourismus und dem Austausch von Delegationen. Die französisch-israelischen Beziehungen hatten eine Prüfung zu bestehen, als Frankreich im Rahmen seiner internationalen Politik begann, seine Verbindungen mit den arabischen Staaten einer Revision zu unterziehen. Aber auch nach der Beendigung des Algerienkrieges haben sich die , Beziehungen zwischen Frankreich und Israel —im Gegensatz zu den Annahmen der Araber— nicht verschlechtert, obwohl es einige Kreise auch in Frankreich gibt, die wenigstens eine geringere Betonung dieser Freundschaft wünschen. Frankreich hat seine neue Position im Mittleren Osten errungen, ohne Zugestaendnisse in Bezug auf Israel ¡zu machen, die wie eine Kapitulation ausgelegt werden könnten. Damit hat Frankreich bewiesen, dass Israel recht hat, wenn es stets darauf hinweist, dass die Bindung zu ihm nicht bedeuten müsse, dass man mit den arabischen Laendern in Spannung lebe. Wir werden uns auch weiter bemuehen, die guten Beziehungen zu Frankreich, von Volk zu Volk, zu staerken. rigkeiten mit Aegypten, seiten der Sowjetunion, nicht dadurch erkaufen wollen, dass wir nicht mehr ueber die sowjetischen Juden sprechen werden. Administración del Boletín Informativo de la S. C. I. — Clasificador 567, Santiago ANNAHME DER ANZEIGEN BIS ZUM 5. AUGUST Bitte unter Glückwünsche zum Neuen Jahr nachfolgenden Text einzusetzen und ERAU Groesse 1 i i 3 cm. E? 13.- I Gran Avenida . Tel.! gratulieren lxerzliclitet zum Neuen Jahr. i Groesse. Scheck anbei zu kassieren bei KRAL & Groesse 2 4 cm. 1 Gran Avenida . Tel.! E1? 17.— gratulieren allen Kunden, Freunden u.! -'! Bekannten herzlichst zum Neuen Jahr. | 4017 88745^49 5622 59 1451

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