Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXVI (1964)
- Issue
- 2 (Febrero, 1964)
- Date
- 1964-02-01
- Page
- Seite 19 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/8553624-8559039-9194551--4122-8559080- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
FEBRERO 1964 BOLETIN INFORMATIVO 19 LAMPARAS íerreluz únicamente en Merced 555 Fuer Orlopaedische Schuhe sowie Einlagen "Eka" Merced 753 - Local 11 Fono 36134 IHR MALER Siegfried Pogorzeiski Telefon 96499 CITACION De acuerdo con el título,VI de Estatutos, cítase a las socias de la Liga de Damas Israelitas “CARIDAD” a la Asamblea General Ordinaria del presente año que tendrá lugar el día Lunes, 25 de Marzo de 1964* a las 11 horas en el Hogar Social de la Sociedad Cultural Israelita “B’ne Jisroel“ Avda. Portugal 810 de esta ciudad. TABLA 1) Memoria de Administración 2) Informe de Tesorería 3) Elección del Directorio 4) Varios Se ruega la asistencia al mayor número posible de socias. Hago presente a las sodas' que el quorum para entrar en sesión es del 20 por ciento de las socias con derecho a voto, y si este quorum no se reúne a la hora fijada, la Asamblea sesionará una hora más tarde, con el número que asista en conformidad al Art. 24 de los' Estatutos. I Santiago, 15 de febrero de 1964. j Presidenta I Selma Levy EINLADUNG I Gemaess Art. 6 der Statuten lade ich die : Mitglieder derv j Liga de Damas Israelitas; “CARIDAD” zu einer Ordentlichen Generalversammmlung fuer Montag, den 23. Maerz 1964 vormittags ll Uhr in den Versammluhgssaal Portugal 810 ein Tagesordnung 1) Verwaltungsbericht 2) Kassenbericht 3) Wahl des Direktoriums 4} Verschiedenes Ich bitte um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder. Ich mache die Mitglieder darauf aufmerksam, dass falls zu der vorstehend festgesetzten Zeit nicht mindestens 20% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein sollte, die Generalversammlung eine Stunde spaeter abgehalten wird und zwar mit der Zahl der alsdann anwesenden Mitglieder. (Art. 24 der Statuten). Santiago, 15. Februar 1964 Die Praesidentin Selma Levy CITACION Por la presente cito a los Socios Cooperadores del i Comité Israelita de Socorros “CISROCO” a la Asamblea General Ordinaria que tendrá lugar el día Domingo, 22 de Marzo 1964* a las 10 horas en primera citación en el local de Avda. Portugal 810, de esta ciudad, de acuerdo a los Estatutos' aprobados por el supremo Gobierno. TABLA 1) Memoria de Administración 2) Informe de Tesorería 3) Varios El quorum para sesionar es del 20% de los socios y si este quorum no se reuniera a la hora fijada, la Asamblea sesionará con el número de socios’ que asista una hora más tarde, o sea, a las 11 horas A. M. en el mismo lugar (Art. 18 de los Estatutos). Comunico a usted que un ejemplar de los estatutos está desde hoy a su disposición en la oficina del Comité Israelita de Socorros' “CISROCO” en Avda. Portugal 810, diariamente de 10 a 11 horas. Encarecemos sus asistencia a la Junta General. Santiago, 15 de febrero de 1964. El Presidente del Comité Israelita de Socorros' CISROCO Bruno Lichtenstein EINLADUNG Hiermit lade ich die Mitglieder des Com&té Israelita de Soeorros “CISROCO ” zur Ordentlichen Generalversammlung fuer Sonntag, den 22. Maerz 1964 vor mittags 10 Uhr in den Versammlungssaal, Avda. Portugal 810 auf Grund der von der Regierung genehmigten Satzungen ein. Tagesordnung 1) Verwallungsberichi 2) Kassenbericht 3) Verschiedenes i Falls zu der vorstehend festgesetzten Zeit nicht mindestens 20% der Mitglieder anwesend sind, findet die Sitzung eine Stunde spaeter, d. h. um 11 Uhr vormittags, in denselben Raeumen mit der Zahl der anwesenden Mitglieder statt. (Art. 18 der Satzungen). Ein Exemplar der Satzungen liegt ab heute in den Bueroraeumen des Comité Israelita de Soeorros “CISROCO“ Avda Portugal 810, taeglich von 10 bis 11 Uhr zur Einsichtnahme aus. Santiago, 15 Februar 1964.! Der Praesident des i Comité Israelita de Soeorros! CISROCO | Bruno Lichtenstein l lie letzte Kopie von “Jud Suess Der dritte Strafsenat des Wie die hamburger Zeitung Bundesgerichtshofs hat ein “Die Welt” vom 17. August Urteil, das vom Landgericht 1963 meldet, wurde der Film in Karlsruhe gefaellt worden in Bruessel am 19. Juni 1963 war, aufgehoben, und wird im Cinema de Musée vorgesich nochmals mit der Frage fuehrt, Weitere Kopien dieses beschaeftigen, ob der Nazi- Hetzstreifens sollen in Arfilm “Jud Suess” ins Ausland gentinien vorhanden sein, verkauft werden kann. Die angeblich letzte Kopie dieses Filmes wird im Safe einer Máximo Rodolfo Swarsenky freiburger Bank aufbewahrt. (B. Aires) SCHWEIZER UNTERNEHMEN IN ISRAEL Die bekannte schweizerische Hotel-Gruppe “Ring” wird innerhalb von drei Monaten ihre Taetigkeit auch auf Israel ausdehnen und den Bau von Hotels, zuerst in Tel-Aviv und Kissaria, aufnehmen. Wie der Leiter der schweizer Firma, Dr. E. Ring, mitteilte, wurden alle Vorverhandlungen mit den zustaendigen israelischen Gremien, sowie mit den beteiligten israelischen Finanzmaennern schon abgeschlossen und die Vorbereitungen für den Bau der ersten israelischen Ring- Hotels laufen nun an. Bisher war die Ring-Gruppe ausserhalb der Schweiz in Frankreich, Oesterreich, Monaco,. Spanien und Puerto Rico taetig gewesen. Der Bau der Hotels in Tel-Aviv und Kissaria ist nun als Anfang einer Ausdehnung der Ringtaetigkeit in Israel gedacht und weitere Ring-Hotels sollen anschliessend in Herzlia, Haifa, Elijath und Tiberias errichtet werden. Die beiden ersten Hotels sollen schon im So»mer 1965 betriebsfertig sein. Das Tel-Aviver Hotel wird 115 Appartements und das Hotel in Kissaria 50—60 Appartements haben, mit einer Flaeche von 33 bis 81 qm pro Appartement. Ausserdem wird jedes Hotel ein Restaurant, Night-Club, Schwimmbassin, Sportplatz, etc. besitzen. Die Hotel—Appartements die von 15.000 bis 45.000 Dollar kosten werden, sollen anschliessend im Auslande zum Verkauf angeboten werden. Der Kaeufer eines Appartements hat das Recht, dieses, wenn er wünscht, selber auszunützen, oder es wird durch die Ring-Gesellschaft vermietet, wobei er von der Gesellschaft für seine Investition eine jaehrliche Dividende erhaelt, die gegenwaertig zwischen 6,5 und 8,7 Prozent liegt. Der Appartement-Besitzer erhaelt ausserdem Dividenden von den Profiten der Nebenanlagen der Hotels, d. h. der Restaurants, etc. 80% der jetzt in Israel geplanten Ring-Appartaments sollen im Auslande verkauft werden, und die restlichen 20% werden wahrscheinlich hier im Lande abgesetzt werden. (“Cani'it”) DIE BESIEDLUNG DER GRENZGEBIETE Unser Volk kann sich nicht damit abfinden, dass die Grenzgebiete unseres Landes unbesiedelt sind. Deshalb hat der Keren Kajemeth [Lejisrael vor etwa fuenf Jahren, nach* dem die Massenbesiedlung der Mitte des Landes abgeschlossen war, Aktionen zur Besiedlung der Grenzgebiete eingeleitet: des Adulam-Bezirks, des Korasim-Bezirks und des Gilboa-Gebirges. Eben haben wir den neuen Siedlungspunkt der Nachal Mej-Ami im “Dreieck” begründet, und nun steht als grosse Aktion die Besiedlung des Galil ¡bevor. Dies erklaerte Josef Weitz, der Leiter der Boden - Administration des Landes, in einem Referat, das er im Tel-Aviver Ingenieurklub hielt. Die klimatischen Bedingungen des Galil sind gut. Es fallen dort jaehrlich 500- 1100 mm Regen, so das Wasser zur Verfügung steht. Wir haben mit der Besiedlung des galilaeischen Berglandes vor 25 Jahren begonnen, als wir Chanita im westlichen Galil gründeten. Auch damals gab es Leute, die uns warnten und voraussagten, dieser Versuch müsse misslingen. Wir haben aber gelernt, die Hindernisse zu überwinden. Beeden, die mit Steinen und Felsen bedeckt sind, werden urbar gemacht und der Bebauung zugaenglich gemacht — manchmal, indem man die Steine richtig zermahlt und mit Erde vermischt. Auch über die Moeglichkeit der Besiedlung des Adulam- Gebiets führte man vor sechs bis sieben Jahren eine leidenschaftliche Diskussion. Wir haben aber auf die warnenden Pessimisten nicht gehoert, und die Wirklichkeit hat die Hoffnungen der Optimisten übertroffen. Heute sind 34% der Boeden des Adulam-Bezirks urbar gemacht und dort bestehen blühende Siedlungen. Damit begann die Besiedlung der Grenzgebiete; Das Phaenomen wiederholte sich im Korasim- Gebiet, wo fruchtbarer, geradezu fetter Boden erschlossen wurde, nachdem man Steine und Felsen fortgeraeumt hatte. Dort besteht noch Raum für drei neue Siedlungen. Das Gilboa-Gebirge war ein unbekanntes Gebiet. Heute gibt es dort Strassen und Wege und Touristen bewundern die Schoenheit dieses neuerschlossenen Teils unseres Landes. Im Galil sollen zunaechst im Rahmen eines bescheidenen Prei - Jahr - Programms 12.000 Dunam der Besiedlung erschlossen und dort 700-800 Familien landwirtschaftlich und in tioerflichen Zentren angesiedelt werden. Man wird natürliche Waelder “sanieren” und Wald-Raststaetten für Wanderer und Touristen errichten. Nur ein einziges ernstes Hindernis muss überwunden werden: Es fehlt uns heute an einer genügenden Zahl von 'Chaluzim, die bereit sind, diese Aufgaben auf sich zu nehmen. Hier stehen wir vor einer schweren Erziehungsaufgabe. Trotzdem ha-« ben wir für die Besiedlung des Galil einen “Kalender” auf gestellt. Am 1. Oktober sollten die Erschliessungsarbeiten beginnen, und so geschah es. (“Canfit”)