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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1964-01-01 · 1 (Enero, 1964) · p. Seite 21

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXVI (1964)
Issue
1 (Enero, 1964)
Date
1964-01-01
Page
Seite 21 (sequence 21)
Language
German
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ENERO 1964 21 BOLETIN INFORMATIVO e'.3fr" RABBI ABBA HILLEL SILVER S. A. GOUVERNEUR HERBERT H. LEHMANN S. A. Donnerstag, den 28. November, verschied unerwartet, im Alter von 70 Jahren Rabbi Abba Hillel Silver. Fuer alle diejenigen, die die Wiedergeburt der Medinat Israel bewusst miterlebt haben, ist dieser Name zu einem Begriff geworden. Er gehoerte zu der Gruppe von Persoenlichkeiten, die in jenen Tagen mit Hingabe und Dynamik ihre ganze Energie einsetzten, um den geschichtlichen Verlauf der Ereignisse zu beeinflussen. Er war ein wirksames Instrument bei der Verwirk lichung der Vision des “Judenstaates”, von T h e o d or Herzl. In seiner Gedenkrede wies Rabbi Dr. Max Nussbaum, Praesident der Zionist Organization of America, darauf hin, dass es eine Ironie des Schicksals ist, dass Dr. Silver am Vorabend des Jahresta. ges der historischen Abstimmung in den Vereinten Nationen starb. Dieser Tag war der Hoehepunkt iip Leben dieses Mannes. In tiefer Dankbarkeit wurde eine landwirtschaftliche Siedlung im Tale Scharon noch zu seinen Lebzeiten Kfar Silver genannt. Am 29. Januar 1898 ist er in Litauen geboren. Er kam mit vier Jahren nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika. Er studierte am Hebrew Union College in Cincinnati und erhielt 1915 das Rabbinatsdiplom. Im Laufe seines Lebens wurde er der geistige Fuehrer der groess. ten Reformgemeinde in USA in Cleveland. Schon von Kindheit an wirkte er in der Zionistischen Bewegung und war einer der wenigen Reformrabbis, die sich stets zu den nationaljuedischen Idealen bekannten. Darueber hinaus betaetlgte er sich aijch aktiv im R e f o rmrabbiner - Verband, nahm an vielen internatio nalen juedischen allgemeinen Kongressen teil und half bei der Durchfuehrung diplomatischer Aktivltaeten der zionistischen Bewegung. Er war ein staendiger Kritiker der britischen Verwaltung in Palaestina. Zusammen mit Samuel Untermeyer organisierte er den Anti-Nazi-Boykott in den Vereinigten Staaten. Darueber hinaus war' er ein grosser Redner und fand noch Zeit, sich Wissenschaft, licher Arbeit zu widmen. So schrieb er Buecher ueber die messianischen Spekulationen im alten Israel und ueber den Unterschied zwischen Judentum und Christentum. Die Persoenlichkeit Abba Hillel Silvers wird durch die Worte1 gekennzeichnet, die sein Programm zum Ausdruck bringen: “Ich sah in der Religion das Suchen nach sozialer Gerechtigkeit und das Suchen nach Gott. Ersteres findet seinen Ausdruck in den Propheten, das zweite in den Mystikern. Ich will eine Synthese zwischen beiden Konzepten finden”. An seiner Beisetzung nahmen hervorragende Persoenlichkeiten der juedischen und n i c h t juedischen Welt in Nordamerika teil. Richard Tukker sang das “Kel Mole Rachamim”. Mit ihm geht eine der Persoenlichk eiten aus der heroischen Epoche unserer Zeit von uns. Seiner wird immer gedacht werden als einer derjenigen, die in historischer Stunde in der vordersten Reihe des Kampfes um unsere Medinath Israel stan. den. Loewenstein Cocktails—Banquetes Recepciones bei Hochzeiten, Geburtstagen, Barmizwahs, etc. Werner Spiegel Irarrazaval 1232 Tel. 460755 Wenige Tage, nachdem die amerikanische Judenheit durch den tragischen Tod des Presidenten J. F. Kennedy auf’s tiefste erschuetter worden war, hatte sie in den; eigenen Reihen zwei schwere Verluste zu beklagen: Rabbi Abba Hillel Silver Cleveland, der lang.iaehrige Praesident der Zionistischen Organisation Amerikas und ein Vorkaempfer des Staates Israel, war kurz nach Vollendung seines 70. Lebensjahres jaeh dahingerafft worden, und fast gleichzeitig erfolgte das Ableben von Gouverneur Herbert H. Lehman, der Ende Maerz den 85. Geburtstag h a e 11 e begehen duerfen, geehrt und gefeiert wie nur ganz Wenige. Herbert H. Lehmann war 1878 zu New York zur Welt gekommen. Dreissig Jahre zuvor war sein Vater aus Sueddeutschland nach USA gelangt, um sich zunaechst im Staate Albany niederzulassen. Erst nach Beendigung des Buergerkrieges siedelte er nach New York ueber, wo der junge Herbert Mittelschule und Universitaet besuchte und dann in eine Textilfabrik ein trat; bald darauf war er Schatzmeister und Vize-Praesident der Firma Spencer Turner Co. in Brooklyn. Im Jahre 1908 wurde der 30-jaehrige Mitinhaber des bekannten Bankhauses Lehmann Brothers zu New York. Zwanzig Jahre danach trat er in den Dienst der Oeffentlichkeit, und dies war das Ende seiner geschaeftlichen Aktivitaet. Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges meldete sich Lehmann freiwillig zum Dienst im amerikanischen Marineministerium, mit dessen damaligem Unterstaatssekret aer und spaeteren Praesidenten der USA, F. D. Roosevelt, ihn seither eine herzliche Freundschaft verband. 1917 war Lehmann Hauptmann der Armee und bei Kriegsende Generalstabsoberst. Im Jahre 1910 hatte er Edith Altschul aus San Francisco geheiratet, und das Ehepaar hatte zwei Soehne und eine Tochter. Herbert H. Lehmann, der im Jahre 1928 zum stellvertretenden Gouverneur des Staates New York gewaehlt, 1930 w i e d e rgewaehlt und dann, 1932, 34, 36 und 38 immer wieder zum Gouverneur gewaehlt wurde, ist der erste Gouverneur des Staates New York gewesen, der bei sein-r letzten Wahl fuer eine Amtszeit von vier Jahren gewaehlt worden war und viermal hintereinander das Jiohe Amt METROPOLITAN ES MAS BARATA PORQUE DURA MAS EN VENTA DESDE ARICA A MAGALLANES DEPOSITO DE FABRICA: 48-B. (SEGUNDA CUADRA) SANTIAGO eines Staatsgouverneurs bekleidet hatte. Als er noch als stellvertretender Gouverneur amtierte, war F. D. Roosevelt Gouverneur dieses Staates, sodass Lehmann sein Nachfolger wurde, als Roosevelt die Praesidentschaft der Nation antrat. Die Fuelle der Ehrenaemter Lehmanns ist Legion. Er war Ehrendoktor einer ganzen Reihe von Universitaeten und auch der Jeshiwa —University von New York. Seit vielen Jahren war er mit dem Aufbau von Erez Israel innig verbunden; juedische und allgemein-humanitaere Werke fanden bei ihm grossz u e g i g e Unterstuetzung Mann der praktischen Arbeit, Politiker, Kulturtraeger und Humanist, dies alles war Gouverneur Lehmann, bei Juden und Nichtjuden gleich geachtet und hochgeehrt, weit ueber die Landesgrenzen hinaus. Nach dem soeben bekannt gewordenen Inhalt des Testaments. das der grosse jue dische Philantrop hinterliess, fliessen Hunderttausende von Dollars den verschiedenen Stiftungen und Wohlfahrtsinstitutionen zu. Die Brandeis-Universitaet und das “Juedisch-Theologische - Institut” zu New York sind ebenfalls reich bedacht worden. . Ueber Verteilung der hin terlassenen Kunstwerke soll spaeter entschieden werden. So hat Gouverneur Lehmann ueber das Grab hinaus als ein grosser Mensch und Jude fortgewirkt. Seine Beisetzung vom “Tempel Emanu-El” aus, an der viele Tausende von Personen, Juden und Nichtjuden, teilnahmen, fand eine ganz besondere Beachtung durch die Teilnahme von Praesident L. Johnson, der, trotz der wenige Tage nach dem Nationalunglueck vom 22. November bestehenden nicht gefahrlosen Situation, nach New York gekommen war, um dem persoenlichen Freunde und demokratischen Parteigefaehrten das letzte Geleit zu geben. Ganz Manhattan soll an jenem Sonntage im Zeichen dieser Trauerfeier gestanden haben, bei welcher Rabbi Mark die Gedenkrede hielt. In ergreifender Weise nahm der Erste Buergermeister von .New York, Wagner, von dem Verstorbenen Abschied. Curt Wilk Israelische Archaeologen haben alte Schriftrollen mit Psalmen aus dem ersten Jahrhundert vor Christi Geburt gefunden. Professor Yadin, Leiter der Expedition, teilte in Jerusalem mit, dass die Rollen unter den Ruinen der alten jüdischen Festung Massada in der Naehe des Toten Meeres ausgegraben wurde. Die Datierung, so betonte Yadin, lasse keinen Zweifel über das Jahrhundert aufkomme n, aus dem die Schriftstücke stammen. Die Festung sei im Jahre 73 vor Christi Geburt zerstoert worden, es sei also eindeutig, dass sie früher geschrieben sein müssten. Demgegenüber habe die Datierung der früher am Toten Meer gefundenen Schriftrollen erhebliche Schwierigkeiten bereitet. Ausserdem wurden vier Schriftrollen in lateinischer Sprache gefunden. Bei einer handelt es sich offensichtlich um eine Aufzaehlung von Kleidungsstücken. (“Die Welt”) COMUNIDAD ISRAELITA DE VALPARAISO DIRECTORIO DE LA COMUNIDAD ISRAELITA DE VALPARAISO PARA EL EJERCICIO 1963-1965 , Presidente Primer Vicepresidente Segundo Vicepresidente Secretario de Correspondencia Secretario de Actas Tesorero Protesorero Sr. Boris Zeldis Sr. Kurt Reichmann Sr. Bernardo Rusowsky Sr. Claus Raphael Sr. David Lanis Sr. Aurel Retteru Sr. Bernardo Agosin DIRECTORES DE DEPARTAMENTOS Colegio Culto Sionismo Cultura Juventud Hogar Cementerio Beneficencia Sr. León Weinstein Sr. Leo Weglein , Sr. Juan Aufrichtig Dr. Alfredo Schneider Dr. José Klinguer Sr. Noé Yarcho Sr. Enrique Roger Sr. Luis Hes TRIBUNAL DE ARBITRAJE Dr. Marcos Weinstein Sr. Salmon Grossman Sr. Ernesto Markovics Sr. Samuel Michaely Sr. Marcos Weinstein Sr. Felipe Schapira Sr. Heriberto Goetz Sr. Angel Guiloff Sr. Erico Kaufmann REVISADORES DE CUENTAS Sr. José Rosinsky Sr. Adolfo Markus

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