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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1963-12-01 · 12 (Diciembre, 1963) · p. Seite 23

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXV (1963)
Issue
12 (Diciembre, 1963)
Date
1963-12-01
Page
Seite 23 (sequence 23)
Language
German
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23 DICIEMBRE ,1963 BOLjETIN INFORMATIVO 4 i i RABBINERSEMINAR IN BUENOS AIRES WANDERAUSSTELLUNG ERLEICHTERUNG DES MILITAERREGIMES “Die Juden wollen auch ihren in Suedamerika geborenen Klerus haben”. Unter diesem Titel berichtet die in Buenos Aires erscheinende Wochenschrift '“Primera Plana” vom 24. September ueber das •‘‘Lateinamerikanische Rabbinerseminar” in Buenos Aires. Mit dieser Überschrift ist das Problem unserer Gemeinden angedeutet worden. Schon oft ist an idieser Stelle ueber den Mangel an Rabbinern und Lehrern der Judentumskunde auf diesem Kontinent gesprochen worden. Sehr viele Gemeinden suchen einen geistigen Fuehrer, der ihnen helfen kann, ihre hier geborene Jugend zu erziehen. Darueber hinaus kann kein Zweifel bestehen, dass auch die Gemeinden ( die heute noch einen Rabbiner oder Jugendfuehrer haben, an das Problem des Nachwuchses denken muessen. Die einstmalig e n Rabbinerseminare in Berlin, Breslau und Wien die der Stolz des deutschsprechenden Judentums waren, existieren nicht mehr. Das Jews College in London und die Seminare in den Vereinigten Staaten von Nordamerika muessen den fjßedan des Britisch Commonwealth. beziehungsweise Nordamerikas, decken. Und auch dort ist spuerbarer Mangel an Rabbinern und Lehrern. Vor allem ist es notwendig dafuer zu sorgen, dass in der naechsten Generation die geistigen Fuehrer aus unserer Jugend selbst kommen. Sie werden ihre Probleme, ihre Mentalitaet, kennen und sich ihnen geistig stellen. Ein Jischuw, der ueber 700.000 Seelen umfasst muss sich seine eigene Zukunft aufbauen.. Nut Menschen, die in demselben Geist wie unsere Jugend auf gewachsen sind, werden sie auch der juedischen Religion und Tradition naeher bringen. Diese Gedankengaenge waren der Ausgangspunkt fuer das in Dezember 1961 in Buenos Aires gegruendete Rabbinerseminar. Aber Ideen allein genuegen nicht. Es muss sich auch die Persoenlichkeit finden, die sie in die Wirklichkeit umsetzt. Sie fanden wir in dem jungen nordamerikanischen Rabbiner Marshall T. Meyer, der mit Dynamik und Ueberzeugungskraft das Werk durchfuehrt. Er wird in dieser Arbeit von dem Weltrat der Synagogen und von der Centra, die heute 23 Gemeinden umfasst, unterstuetzt. Im April 1962 wurde das Seminar mit 4 Schuelern eroeffnet. Heute sind es schon 15 Rabbinatskandidaten und fuer dass naechste Jahr werden 5 neue Hoerer erwartet. Die meisten Studenten sind gebuertige Argentinier. Es ist jedoch ohne Zweifel wünschenswert, dass jedes Land einen oder mehrere Jugendliche in das Rabbinerseminar entsendet, die die spezifische Situation ihrer juedischen Gemeinschaft kennen. Die religioese Einstellung des Seminars entspricht der des Breslauer Rabbinerseminars, die vom Jewish Theological Seminary in New York weitergetragen wird. Sie sucht einen mittleren Weg zwischen Orthodoxie und Reform. Lehrer, und in der Hauptsache juedische Wissenschaftler aus Buenos Aires, unter ihnen Moisés Senderey, Verfasser einer juedischen Geschichte, Dr. Nathan Blum der Mischna unterrichtet, Rabbi [Meyer selbst und vor allem Professor Seymour Siegel vom Jewish Theological Seminary in New York, der Talmud lehrt, arbeiten dort. Die Hoerer sind auch verpflichtet, einen akademischen Grad an der Universitaet in Buenos Aires zu erwerben. Nach dem 5 - jaehrigen Studiums in Buenos Aires muessen sie noch 2 Jahre in New York und 1 Jahr an der Hebraeischen Universitaet in Jerusalem studieren. Schon in diesem Jahr hat das Seminar die ersten Ergebnisse gezeitigt. Waehrend der Jamin Noraim fungierten Hoerer des 2. Jahrganges in Gemeinden in Argentinien und in Brasilien. Auch wir hoffen im kommenden Jahr in engeren und aktiveren Kontakt mit Hoerern dieser Anstalt zu treten, d'ie uns in unserer Arbeit fuer die Jugend helfen sollen. In diesem Augenblick sucht das Kuratorium ein geeignetes Haus, in dem das Rabbinerseminar seine Arbeit durchfuehren kann. Um dieses Werk zu vollenden, bedarf es der kollektiven und individuellen Unterstuetzung aller Gemeinden des Kontinents. Es soll einer der Grundpfeiler fuer die Zukunft des lateinamerikanischen Judentums werden. Insbesondere Juden aus deutschsprechenden Laendern sollten fuer ein Seminar Verstaendnis haben, in dem junge juedische Menschen geformt und durch die juedische Tradition im modernen Geist erzogen werden. Hier wird fortgesetzt, was vor 120 Jahren mit dem Rabbinerseminar in Breslau begonnen wurde. LOEWENSTEIN BOSQUE DR. LANDAU Ingresaron ias siguientes donaciones para el Bos-; ‘pie I)r. Landau: Srs: Ricardo Selowsky, Enrique; Selowsky. Ricardo Rothschild, X- X.. Adolf Seide-! mann. Kurt ‘Seelig, Sra- Trude Ilirschberg, Rabino j! .Manfred Lubliner, América Xeszmeli, Sra (¡rete I 1.andan. Sra. Senta Blank, Alfred Feldmann y Sra. j .Margaret Kraemer. REHEN KAJEMETH LEJISRAEL ZU FAMILIEN - FESTLICHKEITEN Telegramme Blumen—Abloesnngspenäen, Baeume. Goldenes Buch, Bar-Mizwata-Buch, KJnder-Buch des KKL. Telefonische Bestellungen: 398101 (Gemeinde) oder 87707 Die erste israelische Wandera usstellung nach den Laendern Ostasiens ist abgegangen. Sie wird Anfang Februar 1964 in Bangkok auf der Internationalen Messe eroeffnet werden. Im Maerz wird sie in Rangoon gezeigt und von dort nach Manila, Hauptstadt der Philippinen, uebergefuehrt werden, Ihre letzte Station wird Colombo ln Ceylon sein, wo sie Israel auf der Internationalen Messe im Januar 1965 repraesentieren wird. Die , Ausstellung besteht aus einem Geschaefts- und einem Informationsteil, An dem Geschaeftsteil beteiligen sich 80 israelische Firmen. Im Informationsteil wird ein kurzer Ueberblick ueber düe Geschichte des juedischen Volkes bis auf den heutigen Tag gegeben. (“Canfit”) Entsprechend den Anordnungen des Ministerpraesidenten und Sicherheitsministers instruierte der Generalstabschef die Militaerkommandanten im Norden und im Zentrum des Landes, Verordnungen zu veroeffentlichen, denen zufolge es den Einwohnern des Galil und des Dreiecks gestattet sein soll, die Sperrzone, in der sie wohnen, zu verlassen, ohne dass sie zu diesem Zwecke p e rsoenliche Reisegenehmigungen erhalten muessen Von dieser Erleichterung sind Doerfer in der Naehe der Grenze ausgeschlossen, welche auch in Zukunft um persoenliche Reisegenehmigungen ansuchen muessen., Die Erleichterungen des Militaerregimes b e z i e hen sich auf 310.000 arabische Buerger Israels, darunter 160.000, welche im Galil wohnen. Lediglich 3000 arabische Buerger des Staates, die in den f u e n f Grenzdoerfern wohnen, muessen auch in Zukunft um Reisebewilligungen ansuchen. Es handelt sich ,um die Doerfer Arab el Aramscha an der libanesischen Grenze, Tobha an der syrischen Grenze und die Doerfer Sandala, Mukbala und Bartaa an der jordanischen Grenze. Die Erleichterungen werden alle arabischen Einwohner, bis auf die obigen Eins c h raenkungen, geniessen, ausser Personen, denen aus Sicherheitsgruenden die freie Bewegung im Lande auch in Zukunft nicht gestattet werden soll. ("Canfit”) DELEGATION DER JAPANISCHEN CHEMIE- INDUSTRIE IM LANDE Eine enge Zusammenarbeit zur Errichtung japanischer chemischer Industriewerke in Israel ist aufgrund des Besuches in Israel einer 14koepfigen japanischen Delegation moeglich geworden. Die japanischen Gaeste haben drei Tage hindurch Besprechungen mit den zustaendigen israelischen Stellen gefuehrt. Bei Abreise der Delegation erklaerte der Delegationschef Fakushima, sein Kollegen und er seien vom Stande der chemischen Industrie in Israel ausserordentlich stark beeindruckt. Die Japaner sind daran interessiert gemeinsame Industrieprojekte mit Israel zu entwerfen und durchzufuehren. Die Gaeste berichteten auch ueber die Methoden ihrer chemischen Industrie. Nach ihrer Rueckkehr werden endgueltige Beschluesse ueber die gemeinsame Taetigkeit gefasst werden. «"Canfit”) FONDS FUER SEFARDISCHE TECHNIONHOERER Mit Hilfe eines Fonds, der von Colonel Jechiel Eljachar, Technion - Kuratoriumsmitglied in den USA, errichtet wurde, konnte ein grosser Erfolg bei der Foerderung begabter sefardischer Studenten erzielt werden. Colonel Eljachar bat im vorigen Jahr telegraphisch die Technionleitung, man moege keinen Studenten orienta lisch sefardischer Abstammung wegen ¡Mittellosigkeit abweisen; er garantiere iuer die Kosten aufzukonimen. Der Spender, der sich seit langem mit dem Problem der Proportionen zu niedrigen Zahl von Sefarden unter den Hochschuelern befasste, darueber schrieb und auch mit der Israel-Regierung verhandelte, sicherte 25 solchen Studenten durch Stipendien eine Technion-Ausbildung. Wie es sich jetzt herausstellt, hat mehr als ein Drittel der Stipendiaten im seither verflösse n e n Jahr genuegende Kenntnisse erworben, um sich fuer ein regulaeres Technion - Stipendium zu qualifizieren. Von den 25 haben 20 ihre Pruefungen bestanden. Einer wird das Jahr wiederholen muessen, einer kann moeglicherweise noch bestehen, und nur zwei sind ausgeschieden, (weil sie den A n f orderungen des Technions nicht gewachsen wa ren. Die Studenten stammen aus sieben verschiedenen Laendern. Neun kommen aus dem Irak, neun aus Aegypten, zwei aus Persien, zwei aus Bulgarien, und je einer aus Marokko, Syrien und der Tuerkei. Das Technion bezeichnet das Experiment als gelungen und wird das Projekt in diesem Jahr fortsetzen. ("Canfit”) WAREN HAEUSER IN ISRAEL Verkaufe Import. Stereo PERPETUUM EBNER! ¡ Tel. 87765 Zwei grosse Gesellschaften, | eine englische und eine franzoesische, die mit Detailhandel taetig sind, haben Plaene zur Erichtung von Kettenlaeden in Israel bestaetigt. Die franzoesische Gesellschaft, welche Hunderte von Laeden in 18 verschiedenen Staaten unterhaelt, ist offenbar auch bereit, israelische Waren im Auslande zu verkaufen, wenn ihr erlaubt wird, auslaendische Waren zum Verkauf in Israel einzufuehren. Die englische Gesellschaft will zunaechst nur ihre technischen Kenntnisse einer hiesigen Gesellschaft zur Verfuegung stellen, welche Kettenlaeden in Israel errichten wird. Auserdem beabsichtigt die Gesellschaft Wolfson-Clore- Meyer, in Israel eine Reihe solcher Warenhauslaeden zu errichten. (“Canfit”) Fábrica de Acumuladores Eléctricos H € LV€TI A Limn mros. ltd a. BATERIAS para Automóviles y Camiones Fabricación especial para Tractores Distribuidores y servicio en todo el país. Avda. Providencia 1421 Teléfono 41646 Y 455128 Santiago ái

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