Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXV (1963)
- Issue
- 9 (Noviembre, 1963)
- Date
- 1963-09-01
- Page
- Seite 37 (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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SEPTIEMBRE 1963 BOLETIN INFORMA/T IVO 37 Sind wir den richtigen We£... Ich glaube weiter, dass wir trotz des zeitlichen Handicaps von 15 Jahren bereits aufgerundet haben, zumindest organisatorisch, denn wir sind die zahlenmaessig groesste, am besten aufgebaute und in allen Ressorts am reibungslosesten arbeitende Gemeinde in Chile. In diesem Zusammenhang moechte ich mich mit dem Schlagwort der lateinamerikanischen Gemeinde befassen. um es einer Definition naeher zu bringen. Nehmen Wir als Beispiel fuer diesen Versuch der Definition die wenn man so sagendarf— spanische Gemeinde, die wir in Chile haben, die sephardische. Ihre Mitglieder sind Juden, sie bekennen sich zu der fuer alle gleichbleibenden Lehre, wenn auch in anderer Form. Sie sprechen Spanisch als Muttersprache, ihre Erziehung, Bildung und Tradition ist spanisch. Bilden sie eine lateinamerikanische Gemeinde? Sind sie chilenische Juden oder juedische Chilenen, oder sind sie —um einen nach 1933 in unseren Kreisen so oft verspotteten Begriff zu variieren, sind sie nur chilenische Buerger juedischen Glaubens? Wuerden sie damit nicht den gleichen Irrtum begehen, den wir deutsche Juden so schwer gebuesst haben? Vergessen wir nicht, dass ihre spanische Verwurzelung ein Exil von 470 Jahren durchgemacht hat und dass ihre Einordnung in Chile erst vor 40 Jahren begonnen hat. Sie kamen hierher mit ihrer spanischen Sprache, aber mit der Kultur eines anderen Kontinents. In Wirklichkeit ist der Begriff der lateinamerikanischen Gemeinde kein einheitlicher. Genau so, wie die Laender dieses Kontinents m ihrer politischen und wirtschaftlichen Struktur verschieden sind, genau so verschieden sind die juedischen Gemeinschaften in jedem einzelnen dieser Laender. (Fortsetzung von Seite 9) Alle diese Gemeinden, die wir in Suedamerika sehen, werden frueher oder spaeter —die sephardischen vielleicht wegen ihres Sprac hvorsprungs frueher— lateinamerikanische Gemeinde werden. Vielleicht in der zweiten, vielleicht sogar erst in der dritten Generation wird sich ihr Schicksal entscheiden. Wir, die erste Generation werden es nicht erleben. Wir haben die Elemente der hochorganisierten europaeischen Gemeinde mitgebracht. Im Laufe der 25 Jahre haben wir einen Strom von Merkmalen dieses Kontinents aufgenommen. Wir sind, wie die vielen anderen Gemeinden in Suedamerika Gemeinden eigener Praegung geworden, ein Novum in der Geschichte dieses Kontinents, der heute das drittgroesste Kontingent iuedischer Menschen darstellt. Solange die “B’ne Jisroel” bestehen wird, wird sie eine Gemeinde eigener Praegung bleiben. Die naechste Generation, hier geboren und hier auf g ewachsen, wird entscheiden, ob es sinnvoll ist, diese Eigenart aufrecht zu e r h a lten. Vielleicht wird dann die Zeit' reif sein fuer die grosse Kehilla, die heute noch ein Wunschtraum ist, und die einmal alle Juden hier vereinigen soll. Die Stunde der Entscheidung Und fuer die anderen Gemeinden wird diese Stunde der Entscheidung genau so kommen wie fuer uns. Mit jedem von der alten Garde, der von uns geht, stirbt ein Stueck europaeischer Tradition, und jeder der hier geboren wird, bedeutet Verwurzelung in dieser neuen Erde. Die neue Generation, die nach uns kommt, unsere Jugend, geht offensichtlich zwei verschiedene Wege Eine Gruppe stellt ihre Erziehung und Ausbildung darauf ein, sich ueber kurz oder lang in Israel ihre Zukunft zu bauen. Ich freue mich ueber jeden Menschen unseres Kreises, der sich dieses Ziel La Policlínica Pública Israelita SALUDA CORDIALMENTE A SUS SOCIOS Y AMIGOS Y LES DESEA UN Lechaaa lava Tikateivn FABRICA DE PASTELES "CONDI" PASTELES Y TORTAS Irarrázavaf 2368 Teléfono 44586 am 20. YESO ROMERAL I TABIQUE PROMONTA 1 Progreso y Economía 1 para las Construcciones I Dístrib.: SODÎMAC — S.A.C. SAAVEDRA BENARD 1 MAURICIO HOCHSCHILD Y CIA. LTDA. | DE TODO EL MUNDO setzt und es verwirklicht. Ich bin mir aber auch darueber klar, dass er fuer unsere Gemeinde und ihre Arbeit verloren geht. Die andere Gruppe ist hier verwurzelt. Sie ist hier geboren, sie sieht in Chile ihre Heimat. Unser Problem existiert fuer sie nicht mehr. Wir muessen versuchen, uns in die Ideenwelt dieser Jugend einzuleben, soweit uns das moeglich ist. Dann wird sich die Bruecke bilden. Sorgen wir dafuer, dass wir ihr unsere Gemeinde einst als ein brauchbares Gefaess fuer die Welt, die sie sich baut, weitergeben koennen. Am Meilenstein unserer 25 -jaehrigen Existenz sollten wir einen Blick nach rueckwaerts werfen, um festzustellen, ob der Weg, den wir gegangen sind, ein guter war oder nicht. Und wir sollten auch einen Augenblick nach vorwaerts schauen, um uns klar zu werden, ob der Weg der vor uns liegt, ein Weg in die Zukunft ist. Der Weg der vor uns liegt, ist wie ein Weg der Landschaft in der wir leben. Durch viele Taeler, ueber viele Berge, sein Ende noch nicht zu erkennen. Ich glaube nicht, dass unsere “B’ne Jisroel” in 25 Jahren mehr wieder ein Jubilaeum feiern wird. Ich hoffe aber, man wird sich im Jahre 1988 erinnern, dass sich vor 50- Jahren juedische Fluechtlinge aus Deutschland Zusammenschlüssen in dem festen Willen, hier als Juden weiterzuleben. BUSCANSE TESTIGOS El Congreso Judío Mundial necesita con urgencia tomar contacto con los siguientes sobrevivientes del Campo de Concentración de Mauthausen: Jean Frederic Veith, nacido en 1930 en Moscú y Mauricie Lampe, nacido en 1900 in Roubaix, cuyo testimonio se precisa en relación con la persecución criminal de delitos cometidos por los nazis. Asimismo se necesitan sobrevivientes del personal médico judío del Campo de Majdanek. Todo información debe ser comunicada al Dr. Nehemia Robinson, Director del Instituto de Asuntos judíos, WJC 15 East 84th Street New York 28. DEPOSITOS EN BANCOS SUIZOS Ante la nueva legislación suiza concerniente a los depósitos no reclamados de personas sin nacionalidad o extranjeros, el Congreso Judío Mundial ha editado un folleto conteniendo el texto de dicha ley, el cual puede ser solicitado, en las oficinas del Congreso en Nueva York, 15 East 84th Street, New York 28. MEDIDA CONTRA GENOCIDIO Buenos Aires (OJI).— El gobierno argentino ordenó la reforma del Código Penal a modo de determinar que para la calificación del delito de homicidio “se establezca como circunstancia calificativa del mismo, la de haberlo perpetrado por odio racial o religioso (delito de genocidio). CONGRESO JUDIO MUNDIAL EN CONSEJO DE EUROPA Londres (OJI).— El Consejo de Europa concedió al CJM el privilegio del estatuto consultivo, similar al que goza el Consejo Económico y Social de las Naciones Unidas, en la Unesco, en la Organización Internacional del Trabajo y en la Organización de Estados Americanos. REUNION DEL EJECUTIVO SUDAMERICANO DEL WJC En la segunda quincena de octubre sesionará en Buenos Aires el Ejecutivo Sud-Americano del Congreso Judío M u n d i al. Han prometido asistir a esta reunión el Presidente del CJM, Dr. Nahum Goldmann y su Vicepresidente, señor Samuel Bronfman. INFDRMATIVD DEGANIA En septiembre y octubre, Degania, además de sus acostumbradas actividades sociales, auspiciará las siguientes charlas: 11 de Septiembre, don Francisco Mendel — Semántica. 25 de Septiembre, doctor Roberto Kuepfer — Psicología, 10 de Octubre, Rabino Guenther Friedlaender — El duque de Naxos. Nos ha solicitado además invitar a todos los elementos a igu velada de Sucót, fecha y lugar de la cuál serán anunciados oportunamente y a una exposición de “Chismografías” en Santa Isabel 171. Todas las actividades indicadas tienen lugar, salvo otra indicación, en Santa Isabel 171 y comienzan a las 21.30 horas. PIROMETROS - TERMOMETROS para Industrias y Laboratorios Y OIL LTDA. ENTREGA INMEDIATA Nueva York 52, Of. 418 Tel. 87765 y marcos Colocación de vidrios en construcciones y o domicilio Atención rápida Precios económicos {VIDRIERIA SAN ALFONSO San Alfonso 14 fono 91917 Santiago D-C