Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXV (1963)
- Issue
- 9 (Noviembre, 1963)
- Date
- 1963-09-01
- Page
- Seite 35 (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
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SEPTIEMBRE 1963 BOLETIN INFORMATIVO 35 DAS 25. JUBILAEUM... RUECKSCHAU UND AUSBLICK... (Schluss von Seite 5) (Fortsetzung von Seite 7) Die beiden Interpreten wurden begeistert applaudiert. Anschliessend brachte das Ensemble “Cóndores de Chile” mit Raquelita Ferreira und Humberto Maldonado in hinreissender Form Weisen des chilenischen Folklore zu Gehoer, die vom Publikum herzhaft beklatscht wurden. Frau Ria Sossmann, begleitet am Piano von Herrn David Goldstein, sang verschiedene Arien und jiddische Lieder. Warmer Beifall bewies .der Kunestlerin ihren Erfolg. Abschliessend trug Frau Kitty Schwarz, mit Herrn Goldstein am Klavier, mit dem bei ihr selbstverstaendlichen eklatan ten Erfolg, zwei Couplets’ vor. Viel zu dem Gelingen der Feier, die sich bis in die fruehen Morgenstunden hinzog, trug die musikalische Umrahmung durch das Orchester Johnny Kurnik bei, das unermuedlich aufspielte. EMPFANG DER BEFREUNDETEN ORGANISATIONEN Am Donnerstag, den 16. August, empfingen Direktorium und Repraesentanten- Kollegium der "Gemeinde die Vertreter der israelischen Botschaft, der Spitzenorganisationen des Jischuw und der befreundeten Organisationen im Rahmen eines Cocktails im Gemeindehaus. Herr Dr. Reich begruesste bei dieser Gelegenheit die Anwesenden und gab seiner Freude darueber Ausdruck, dass es ihm vergoennt sei, in dieser Stunde namens der Gemeinde die Verbundenheit der S. C. I. *'Bne Jisroel” mit den Schwesterorganisationen des Jischuw zu bekraeftigen. Im Namen der Federación Sionista de Chile ueberbrachte ihr Praesident, Herr Miguel Maldavsky der Gemeinde die Glueckwuensehe und die Anerkennung seiner Organisation, (Siehe: “Su valiosa obra”) worauf Herr ¡Generalkonsul Samuel ¡Goren das Wort ergriff, um in einer kurzen Improvisation seiner seit Jahrzehnten bestehenden Verbundenheit mit der “Bne Jisroel” Ausdruck zu geben. Nach einer Ansprache von Rabbi Isaac Leder ergriff abschliessend der Praesident des Comité Representativo, Herr Gil Sinay das Wort, welcher in der bei diesem hervorragenden Redner gewohnten wunderbaren Art auäfuehrte, dass der Wiederaufbau der Gemeinden deutschsprachiger Juden auf diesem Kontinent die beste Antwort auf das Vernichtungswerk des Nazismus darstelle. Das Comité Representativo gedenke in Dankbarkeit und Anerkennung der begeisterten Mitarbeit der S. C. I. B’ne Jisroel die sich voll und ganz in den chilenischen Jischuw eingeordnet habe. Mit einer Ehrung der verstorbenen Vize-Praesidenten des Comités, Dr. Siegfried Landau und León Rosenthal, schloss Herr Sinay seine Ansprache. BESUCH MANFRED GEORGE Als' Ehrengast der Gemeinde traf am Sonntag, den 18. August, der Chefredakteur d'es Aufbau, Herr Dr. Manfred George, in Santiago ein. Ueber seinen Aufenthalt und besonders seinen Vortrag den er ,ueber das Thema ‘Israels Chancen in der Weltpolitik” vor vollem Haus am Montag, den 19., abends in der Gemeinde’ hielt berichtet das “B, I.” anderer Stelle dieser Ausgabe (Siehe: Manfred George in Santiago”). In Uebereinstimmung mit dem vorgefassten Programm fand am Schluss der Jubilaeumsveranstaltungen a m folgenden Erew Schabbat, dem 23. August abends, ein Jugendgottesdienst statt. In der bereits’ traditionellen Form wurde der gesamte Got tesdienst von Kindern und Jugendlichen geleitet. Die Festpredigt wurde von Marcos Wisch gehalten, der in klarer und fuer seine Zuhoerer verstaendlichen Forme der 25 Jahre der Gemeinde gedachte und sie auf die Aufgabe hinwies, die ihrer in der Zukunft mit der Fortführung der juedischen Arbeit harrt. und Judentum nachstrebend, bekannte er sich offen zu seinem Irrtum, wurde ein gluehender Vorkagmpfer fuer die nationale Idee, fuer die er in der Gemeinde tagaus, tagein kaempfte und als er mit uns Allen den grossen Tag der Proklamierung der dritten juedischen Medinah erleben konnte, stand es fuer ihn fest, den Wegbereitern —seinen Kindern— zu folgen, um dort ein vollkommen ausgeschoepftes juedisches Leben fuehren zu koennen. Als er Ende 1952 seinen Wunschtraum realisieren konnte, mit seiner Gattin .seiner Mutter und seiner juengsten Tochter die Alijah antrat, ahnte keiner von uns, dass er schon ein vom Tode Gezeichneter war und wenige Zeit spaeter im Kibbuz Maabaroth zur letzten Ruhe geleitet wurde. An die Stelle dieses unvergesslichen Gemeindefuehrers trat nun abermals einer seiner engsten Mitarbeiter: Dr. Siegfried Landau. Schon der Geburtsort, mitten im Herzen Deutschlands liegend, war eine gewisse ¡Garantie fuer die ueberaus grosse Faehigkeit, die diesem Manne eigen war. Vereinten sich doch gerade in Leipzig die beiden grossen Elemente europaeischen Judentums, Ost und West. Und s’o war er der Mann, der in sich, wie die wenigen Grossen unseres Volkes, die grosse Synthese zwischen den verschiedenen Staemmen der zerstreuten Judenheit, vereinte. Einer der Wenigen, die mit dem ganzen Herzen und der ganzen Seele an juedischer Gemeindearbeit und Arbeit fuer das juedische Volk gehangen haben, der auf allen Gebieten bestrebt gewesen ist, besonders aber dem der Jugend und der kuenftigen Generation seine Interessen entgegen brachte. So hat er in einer 10-jaehrigen Taetigkeit, zusammen mit all den Maennern und Frauen, die mit ihm die Verantwortung fuer das Wohl und Gedeihen der S. C. I. teilen, sich ebenfalls ein ehrendes Andenken in dem Buch der Geschichte unserer Gemeinde geschaffen. Trotz seines delikaten Gesundheitszustandes, hat er fuer unsere Gemeinde bis zum letzten Atemzug gearbeitet,, selbst nicht ahnend dass sein Ende so nahe sei. Goennen wir diesem grossen Arbeiter und treuen Freund unserer Gemeinde den ewig suessen Schlaf des Arbeiters. Ein verantwortliches Erbe ist uns von diesen 3 fahrenden Persoenlichkeiten uebergeben worden. Dieses in Wuerde und Ehre fortzusetzen, ist die Aufgabe, die Ihnen, verehrter Herr Dr. Reich als Nachfolger Dr. Landau’s zufaellt. Moege es Ihnen und Ihrem Direktorium und all den uebrigen ehrenamtlichen Mitarbeitern, Maennern und Frauen jeder Altersklasse gelingen, das grosse Werk der S. C. I. fuer die naechs'ten Jahrzehnte so fortzufuehren, dass es als ein Zweig am grossen juedischen Lebensbaum Fruechte trage, die uns und dem juedischen Volk zur Ehre gereichen. William Shirer nennt Sein neuestes Buch: Aufstieg und Abstieg des Dritten Reiches. Wir nennen diese Stunde Abstieg und Aufstieg des juedischen Volkes'; der Spuk des 1000-jaehrigen Dritten Reiches ist vorbei. Seine Wunden sind noch nicht verheilt zu gross ist das Unglueck, das uns in diesen Jahrzehnten getroffen. Niemals wird unsere Generation und die ihr nachfolgenden, jene Helden und Maertyrer vergessen die in der dunkelsten Nacht unserer Geschichtsstunde ihr Leben hingeben mussten, damit wir leben, damit der Name Israels' in der Welt weiterbesteht. Israel lebte, lebt und wird leben. Das ist unsere Hoffnung und feste Ueberzeugung in diesem Augenblick, wo wir der Geburtsstunde unserer Gemeinde in tiefer Dankbarkeit gedenken. Gruppe Henrietta Szold Donnerstag, 12. September 5 Uhr nachm. Dienstag, 24. September 3. Oktober und 10. Oktober Donnertag, 17. Oktober 5 Uhr nachm. Gruppe Golda Meir Montag, 23. September g Uhr abends Montag, 7. Oktober 9 Uhr abends. Gruppe Hannah Meisel Dienstag, 24. September 5 Uhr nachm. Dienstag, 8. Oktober 5 Uhr nachm. Gruppe Vera Weizmann Dienstag, 1. Oktober 5 Uhr nachm. Dienstag, 15. Oktober 5 Uhr nachm Gruppe Ahawah Mittwoch, 11. September 5 Uhr nachm. Mittwoch, 16. Oktober 5 Uhr nachm Gruppe Emunah Montag, 23. September % 5 Uhr nachm. Montag, 7. Oktober *4 5 Uhr nachm. Von Drueben sind wir gekommen, von der alten Welt, hier sind wir gelandet, in einer neuen, leben als freie Menschen und Juden in stt ter engster Verbindung mit unserer Quelle die uns durch Jahrtausende hindurch (gespeist hat, mit dem ewigen, unbesiegbaren Israel, von dem der Troester Jesejah voi zweieinhalbtausend Jahren jene Worte gesprochen, die wir am morgigen Schabbat lesen und mit denen wir diese Feststunde schliess'en. “Getroestet hat der Ewige Zion, Getroestet alle seine Truemmer, seine Wueste einem Eden gleichgemacht, seine Veroedung dem Garten Gottes'. Wonne und Freude trifft man in ihm, Danklied und Stimme des Jubels. Amen. Z. O. “Bunter Nachmittag” Mit Gruppe Hanna Maisei Feiertage Frau Clara Weintraub erzaehlt verschiedenes von ihrer Reise Interner Gruppenabend Gedanken ueber das Buch: “Der Weg zur eigenen Persoenliehkeit” v. Henry Emerson-Fosdick Frau Hilde Heymann Abschiedsnachmittag fuer Frau Mary Hollaender Gaeste willkommen Der Fall des Pater Daniel 4Was ist ein Jude?) Rabb. Herr E. Loewenstein Ein neuer Mensch - der Israeli. Frau Hanna Berliner Spiegelreport ueber die Juden im heutigen Deutschland, gelesen von Frau Ester Nachmann Der Fall des Pater Daniel (Was ist ein Jude?) Herr Rabb. E. Loewenstein . Ein Kontinent sucht sein Gesicht Herr Hans Engel “Una tarde sorpresa”. Sukkot-Feier mit unseren Kindern Oficina de Contabilidades WERNER SCHNITZLER Rio Jachal 1454 — Tel. 371755 wuenscht allen Kunden, Freunden und Bekannten ein Glueckliches Neues Jahr I “ Cocktails—Banquetes Recepciones bei Hochzeiten, Geburtstagen, Barmizwahs, etc. Werner Spiegel Irarrázaval 1232 Tel. 460755 w. 1. Die Arbeiten fuer unseren Werbemonat befinden sich in vollem Gange. Jede juedische Frau muss eine geistige Schwester unserer W'izo sein. Keine junge Frau, keine alleinstehende Frau, keine Familienmutter darf ausserhalb stehen. Das grosse Werk der Wizo “Mutter und Kind in Israel” erfordert all unser Koennen und unseren guten Willen. Emunah, die Gruppe unserer juengsten Frauen, hat das Werk der Werbung bereits in liebevoller Weise in Angriff genommen und auch wir anderen tun das gleiche. Die Frau, die noch nicht geworben wurde, bitten wir, sich selbst zu melden. An die Spitze unserer Werbearbeit stellte sich freiwillig unser Direktoriumsmitglied Frau Ilse Bab und wir koennen mit Genugtuung sagen, dass ihre bisherigen Leistungen in dieser Aufgabe alle unsere Erwartungen uebertreffen In kuerze wird in ihrem Haus die Gruendung einer spanisch sprechenden Gruppe stattfinden Wir bitten Sie alle, liebe Wizoschwestern und Freunde, zur Kenntnis zu’nehmen, dass ab 1. Juli dieses Jahres unsere Mitgliedsbeitraege der kleinen Erhoehung von 200 pesos pro Monat unterzogen werden mussten. Die Mitgliedsbeitraege unserer Wizo werden bewusst seit vielen Jahren sehr bescheiden gehalten, darum sind wir sicher, dass diese kleine Erhoehung in der Oekonomie keines Haushaltes eine Rolle spielen wird. Selbstverstaendlich wird eine freiwillige Erhoehung von mehr als 200 pesos mit besonderem Dank verzeichnet werden. Wir danken Ihnen allen fuer Ihre Hilfsbereitschaft. PROGRAMM