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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1963-08-01 · 8 (Agosto, 1963) · p. Seite 27

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXV (1963)
Issue
8 (Agosto, 1963)
Date
1963-08-01
Page
Seite 27 (sequence 27)
Language
German
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AGOSTO 1963 BOLETIN INFORMATIVO 27 DR GERHART M. RIEGNjER: PROF. ERNST SIMON “...Inmitten der Stuerme” “...Die ¿rosse Erbschaft weite rieben Dr. Cierliarl Riegner mm n « 1|||| « Es ist mir eine gross'e Freude, der Sociedad Cultural Israelita “B’ne Jisroel” in Santiago de Chile anlaesslich ihres 25 jaehrigen Bestehens, zugleich auch im Namen meiner Kollegen von der Exekutive des Juedischen Weltkongresses unseren herzlichsten Gruss und unsere aufrichtigen Glueckwuensche zu uebermitteln. Die juedischen Gemeinden deutsch — juedischen Ursprungs, die sich unter der Not der Hitler—Jahre auf dem suedamerikanis c h e n Kontinent gebildet haben, sind in den letzten 2 1/2 Jahrzehnten zu einem kraftvollen Faktor im juedischen Leben ihrer neuen Wohnlaender geworden. Als Sammlungszentrum all derer, die in der deutseh-juedischen Tradition verwurzelt waren, haben sie die schoensten Zuege dieser Ueberlieferung an die neuen Staetten ihres Wirkens heruebergerettet und zugleich die Bruecke zu ihrer neuen Umwelt ge- CENTRA: “...Das ist sehr geehrte Herren: 25 Jahre juedische Gemeinde auf dem suedamerikanischen Kontinent — das ist schon eine Leistung. 25 Jahre eine Gemeinde in einen ununterbrochenen Aufstieg zu leiten — das ist eine Tat. Diese Tat haben Sie yollbracht. Und daher gebuehren Ihnen unsere herzlichsten Glueckwuensche. Seit sieben Jahren kann die Centra aus eigener Anschauung beurteilen, was Sie leisten. Auch fuer uns. Vom Tage unserer Gruendung an bis heute — und hoffentlich noch recht lange— arbeiten wir mit Ihrer Gemeinde in staendigem Kontakt und bester Harmonie. Ihrem leider so frueh verstorbenen Praesidenten, Dr. Siegfried Lanschlagen. Sie ha ben sich nicht nur der geistigen, religioesen, kulturellen und materiel- 1 e n Beduerfnisse der neuen Einwanderer mit grossem Elfer und Erfolg angenommen, sie haben vor allem auch dem einzelnen und isolierten Juden durch die Eingliederung in ein neues Gemeinschaftsleben d i e Anpas s u n g an einen neuen Leb e nsstil erleichtert. Sie sind "sich aber zugleich ihrer allgem e i n j uedlschen Verantwortlichkeit bewusst geblieben und haben sich in die allgemeinen juedlscnen repraesentativen Institutionen ihrer neuen Wohnlaender harmonisch integriert und haben an ihrem Aufbau und ihrer Staerkung zum allgemeinen Wohl tatkraeftig mitgearbeitet. Zu dieser grossen und hingebungsvollen Arbeit verdient die Sociedad Cultural israelita “B’ne Jisroel“ unsere aufrichtige Anerkennung. Moege sie inmitten der Stuerme einer in tiefer Gaerung und Umwaelzung begriffenen Welt ihre segensreiche Arbeit auch in Zukunft mit der gleichen Hingabe fortsetzen und damit ein kraftvolles Zentrum juedischen Lebenswillens und juedischer Solidaritaet bleiben! Das ist unser Wunsch zu ihrem Jubilaeum fuer daö naechste Jahrzehnt. Gerhart JVf. Riegner Direktor des Koordinationsdepartements des Juedischen Weltkongresses. eine Tat” dau s. A., verdanken wir so manche wertvolle Anregung; mit Ihrem jetzigen Praesidenten und seinen Mitarbeitern verbindet uns aufrichtige Freundschaft. Wir sind gluecklich, in Ihnen so verstaendnisvolle Foerderer unserer gemeinsamen Arbeit zu besitzen. Unser Wunsch geht dahin, dass Ihre Gemeinde auch fernerhin bluehen und gedeihen moege, dass Sie nach wie vor ein Stolz des suedamerikanischen Judentums bleiben und mit der Centra gemeinsam am Aufbau und Ausbau, an der Entwicklung und Erhaltung dieses Judentums arbeiten. Ihren Herren Rabbinern entbieten wir bei dieser Gelegenheit unseren ganz besonderen Gruss und unsere herzlichsten Glueckwuensche. COMITE DER CENTRA RUDOLF HIRSCHFELD HANS LESCHNITZER Praesident Vizepraesident PAUL TREITEL Sekretaer Verehrte Freunde: Mit grosser Freude entsende ich Ihnen zum 25 jaehrigen Bestehen Ihrer Gemeinde, mit der ich mich herzlich verbunden fuehle, einen Freundesgruss. Ich habe einmal bei anderer Gelegenheit erzaehlt, was mir Dr. Joachim Prinz vor meiner Reise nach Südamerika sagte: “Die deutschen Juden haben die Religion nach diesen Laendern gebracht. Ich wollte ihm nicht glauben, durfte mich dann aber selbst davon ueberzeugen, dass das stimmt. Es gibt wohl keine Judenheit, ausser etwa in der USSR., die in der letzten Generation So durchgehend verweltlicht war wie die suedamerikanische. Zum Unterschied von der sowjetrussischen allerdings, hat sie trotzdem verstanden, ein starkes juedisches Leben zu fuehren und sich bedeutende Institutionen zu schaffen. Immerhin war, sowohl quantitativ wie qualitativ, das Fehlen Ider religioesen Ausrichtung schmerzlich bemerkbar. Diese Luecke haben nun unsere deutschen Gemeinden auszufuellen begonnen. Die Ihrige, in Santiago de Chile, war besonders beguenstigt, durch ihre hervorragenden Rabbiner, welche innerhalb einer grundsaetzlich liberalen Haltung die Werte der Tradition besonders betonen, und durch ihre Laienfuehrer, von denen ich im Augenblick nur den leider verstorbenen frueheren Presidenten Ihrer Gemeinde, Herrn Dr. Landau s. A., nennen moechte, der sich in Ihrem Dienste und der Arbeit fuer Israel aufgezehrt hat. Wie in jeder echten Beziehung haben aber die Juden, die aus Deutschland nach Suedamerika kamen, nicht nur gegeben, sondern auch empfangen: sie lernten von der verweltlichten Umgebung die Schaetzung und Pflege des nationalen Elements und die Verbindung mit unserer alten Heimat, die ja in Deutschland nur einer relativ kleinen Minoritaet unter den Juden lebendig waren. Wir alle hoffen, dass sich aus diesem Austausch und dieser Wechselwirkung ein neuer, und zugleich alter juedischer Menschen typ u s ergeben wird, der die grosse Erbschaft des Glaubensvolkes Israel wuerdig weiterzugeben berufen ist. Lassen Sie mich mit diesem ideellen Wunsch den persoenlichen verbinden, dass alle die Maenner und Frauen, die Ihrer Gemeinde selbstlos dienen, auch im naechsten Vierteljahrhundert darin eine pers'oenliche Erfuellung finden moegen. Ihr Ihnen von Herzen ergebener. ERNST SIMON Freund” DR. HANS FEUEREISEN “...Ein stets willkommer Dr. Hans Feuereisen Es sind uebter zwei Jahrzehnte her, dass ich das “Boletín Informativo’’ de la Soc i e d a d Cultural Israelita “B’ne Jisroel” kenne, obwohl ich erst vor wenigen Monaten, Ende des vergangenen Jahres, anlaesslich des Kongresses der Centra das Vergnuegen und die grosse Befriedigung hatte, Geburtsstaette— und Helfer dieses “Boletins” kennen zu lernen. Beim Aufbau aller unserer Gemeinden auf diesem Kontinent, empfanden wir ja ueberall die Notwendigkeit, mit dem immer groesser werdenden Kreis der Mitglieder in Kontakt zu treten und den Kontakt zu erhalten. Diese Sondernummer des “Boletín informativo” wird aus der Entwicklung sicherlich auch zu berichten wissen, wie aus einem zuerst geschriebenen oder mimeografierten Mitteilungsblatt im Laufe der Jahre das Zeitungsorgan geworden ist, wenn es sich auch heute noch in seiner Bescheidenheit “Boletín Informativo” nennt. Einem jeden von uns, besonders aber Kennern der Materie, ist es bekannt, was es bedeutet, eine “Zeitung zu machen”, noch dazu eine Zeitung einer juedischen Kölle k t ivitaet, die ein so pulsierend e s Eigenleben hat wie die Sociedad Cultural Israelita “B’ne Jisroel”, ihre Bindungen mit dem Jischuw, ihre Verbundenheit mit Israel, ihre feste ideologische Linie (bei aller grosszuegiger geistiger Beweglichkeit), — mit der V e rantwortlichkeit, die sie fuer das gedruckte Wort traegt und nicht zuletzt mit der Vielfaeltigkeit, um jedem Geschmack des grossen Leserkreises zu entsprechen. ■ Das “Boletín Informativo” darf heute nach 25-jaehrigem Erscheinen fuer sich in Anspruch nehmen, dass es all diese Schwierigkeiten ueberwunden hat und allen Anspruechen gerecht wird, dass es unter den ersten Zeitungsorganen unserer Gemeinden steht, nicht nur in Santiago, sondern weit ueber die Landesgrenzen hinaus ein stets willkommner Freund ist In den letzten Jahren ist durch die beachtliche Taetigkeit der Centra die Arbeit der Gemeinde nicht mehr auf den Heimatplatz begrenzt geblieben, die Jugendlager und Jugendseminare haben eine starke Verbundenheit zwischen unseren Gemeinschaften geschaffen, die gemeinsame Arbeit, die gemeinsamen Aufgaben und die gemeinsame Verantwortung vor der Zukunft haben unter den Mitarbeitern neue Freundschaften entstehen lassen — und als der grosse .Mittler zwischen Gemeinden und Menschen steht unser “Boletín Informativo” als Traeger von Ideen und Anschauungen, als Vorkaempfer fuer unsere juedischen Ideale, als Ueberbringer geistiger Anregungen und Wahrer unserer Freundschaft. So darf ich an diesem frage des 25-jaehrigen Jubllaeums, dem “Boletín Informativo” meine herzlichsten Glueckwuensche uebermitteln und der Hoffnung Ausdruck geben. dass es ihm gegeben sei, noch viele Jahrzehnte in dieser positiven Form als iuedisches Zeitungsorgan zu wirken und Bindeglied zwischen unseren Gemeinden auf diesem Kontinent zu sein. Dr. Hans Feuerelsen (Sao Paulo) COMUNIDAD ISRAELITA DE VALPARAISO: “...El 25.0 Aniversario de Navegación Exitosa” Señor Dr. Hans Reich Presidente de la SCI “B’ne Jisroel”.— Santiago: Los “Oficiales” y “tripulantes” de la barca “Comunidad Israelita de Valparaíso” como buenos porteños, saludan y felicitan al "Capitán” del vapor “B’ne Jisroel”, Dr. Hans Bernardo Rusowsky Vicepresidente Reich, a todos sus oficiales, timoneles y marinería en general. ahora que todos festejan con empavonado completo el 25.o aniversario de navegación exitosa en las aguas del Yishuv chileno. Se despiden con el saludo de los marinos de Israel Shalom. , Erico Kaufmann Sec. de Correspondencia

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