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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1963-08-01 · 8 (Agosto, 1963) · p. Seite 25

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXV (1963)
Issue
8 (Agosto, 1963)
Date
1963-08-01
Page
Seite 25 (sequence 25)
Language
German
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AGOSTO 1963 BOLETIN INFORMATIVO 25 DR. JACOB TZUR: “. . .En un momento crucial” En el breve historial , de las comunidades judías existentes en el continente latinoamericano, 25 años representan una marcada madurez. Más aún, cuando se trata de una institución como la Sociedad Cultural Israelita “B’ne Jisroel” que, merced a su actuación, a su estructura organizacional, a sus logros y realizaciones, ,ha dado pruebas evidentes de madurez. Y es satisfactorio constatar, que esta madurez y este sentido de responsabilidad se manifiestan en forma altamente meritoria, no sólo hacia adentro, hacia lo propio y . particular, lo comunitario, clas especiales de índole ecosino también hacia afuera, nomica y social, que se viehacia lo general y universal n°n desarrollando en diver. judío y, sobre todo, hacia el 60s países latinoamericanos y ji.i_*_r_3i«i __ nup «¡pcrnrímipntp nanran ne DR. ISRAEL GOLDSTEIN: Diasporajudentum und die Aufgaben unserer Generation Dr. Jacob Tzur Presidente del K. K. L. deber ' primordial judío que es la solidaridad con Israel y el apoyo concreto y positivo que seguramente habrán de determinar, en una forma u otra, la fisonomía de las solas acciones vinculadas con ciedades latinoamericanas, y la restauración del suelo de Israel y el aumento de su claro está, la de las colectividades judías radicadas en capacidad para absorber la su seno migración judía que sigue fluyendo a sus playas de todos los continentes. Las instituciones judías en el continente latinoamericano están atravesando un momento crucial en su evolución: crucial por lo que significa como crisis de des. Vaya, pues, nuestro saludo a vuestra institución, al cumplir un cuarto de siglo de existencia. Es un saludo cordial por lo realizado, acompañado de un voto ferviente porque la Sociedad Cultural Israelita “B’ne Jisroel” siga justificando su existencia y arrollo en su historia y como demostrando su capacidad cambio de guardia entre la generación mayor de constructores y fundadores que está pasando la posta a la nueva generación nacida y criada en la libre atmósfera de ese continente. Y crucial también por las circunstanrealizadora en los años venideros como lo ha hecho hasta el presente. Jacob Tzur Presidente del Directorio Mundial del Keren Kayemet Leisrael (Jerusalem) COUNCIL OF JEWS FROM GEMMANY: “.. .Ein neues Werk im alten Geist’ Liebe Freunde. Ich moechte rhnen meine herzlichsten Glueckwuensche zum 25 jaehrigen Bestehen Ihrer Gemeinde und Ihres Blattes uebermitteln. Vor 25 Jahren war ich noch in Deutschland an einer Stelle taetig, bei der die sich taeglich mehrenden Nachrichten zusammentrafen, die den unaufhaltsamen Zusammenbruch der juedischen G e m e i n s chaft in Deutschland drohend ankuendigten. Damals wussten wir Juden in Deutschland zwar, dass unsere Brueder in vielen Teilen der Welt grosszuegige Hilfsaktionen unternommen hatten, aber nur ln wenigen Zentren der Auswanderung bemuehten sich Maenner und Frauen unserer eigenen Gemeinschaft um einen neuen Aufbau. Es war ja auch kaum anders zu erwarten. Fuer jeden von uns war das neue Beginnen eine ueberaus schwierige Aufgabe. Umso beglueekender habe ich es empfunden, dass im Laufe der Jahre das Gemeinsehaftsgefuehl und die Pflicht zu solidarischer Hilfe. die der Tradition der deutschen Juden entsprechen, seinen Ausdruck in der Gruendung von Gemeinden und Hilfsvereinigungen in fast allen Laendern fanden, in denen deutsche Juden in groesserer Zahl eine neue Lebensgrundlage zu schaffen suchten. Sie. liebe Freunde, haben aus’ eigener Kraft eine vorbildlich wirkende Gemeinde und ein ueberaus eindrucksvolles Sozialw e r k geschaffen. Ich weiss davon sowohl aus den Berichten Ihres Blattes wie denen von Freunden in Chile. Seien Sie stolz auf Ihre Leistung und darauf, dass Sie fern von dem geschichtlichen Boden, auf dem die Tradition der deutschen Juaen hi vielen Generationen gewachsen ist, ein neues Werk im alten Geist biuederlicher Hilfe und Verantwortung fuer die Gemeinschaft haben schaffen koennen. Mit meinen herzlichsten Wuenschen fuer das naechste Vierteljahr hundert begrueSse ich Sie Ihr Hans Reichmann Mitglied des Praesidium Es gereicht mir zur besonderen Genugtuung, Ihnen anlaesslich aes 25-jaehrigen Bestehens Ihrer Gemeinschaft und Ihrer Zeitung meine Glueckwuensche aus Jerusalem entbieten zu koerinen. Ich habe immer wieder den wichtigen Beitrag ge_ wuerdigt, welchen Sie zur Aufklaerung Ihrer Leser ueber die Sache Israels und der Zionistischen Bewegung leisten. Besonders schaetze ich, wie eindringlich Ihr Blatt Idee und Aufgabe des Keren Hajessod dem Publikum von Santiago zu Bewusstein zu bringen versteht. Bei allem guten Willen, bei diesem festlichen Anlass von der Erwaehnung von Dingen der tagtaeglichen Arbeit Abstand zu nehmen, kann ich doch nicht umhin, ein Problem zu beruehren, welches in diesen Tagen die Zionistische Bewegung beschaeftigt, naemlich die Kluft zwischen den der Jewish Agency zur Verfuegung stehenden Mitteln und den mit der grossen Einwanderung und ihrer Einordnung im Lande zusammenhaengenden Erfordernissen. Der Strom der Einwanderung ist im Steigen begriffen und wir muessen ueberdias auf weitge h e n d e Ueberraschungen auf diesem Gebiete gefasst und vorbereitet sein. Was die Aussichten auf 1 a e n g ere Sicht anbelangt, wissen wir ja, dass im Laufe der naechsten fuenf Jahre etwa eine halbe Million Juden nach Israel kommen will, ungerechnet der Juden der Sowjetunion, welche hoffentlich vielen von ihnen die Auswanderung nach Israel gestatten wird. Die Entscheidung ueber die Ausmasse und das Tempo der Einwanderung liegt jedoch nicht in den Haenden der Jewish Agency oder der Regierung Israels. Unsere Stellen muessen immer mit der Moeglichkeit eines ploetzlichen Zustroms von Einwanderern rechnen und eine Flotte von Flugzeugen und Schiffen fuer den Transport von Einwanderern, die nach Israel gelangen wollen, bereit halten. Ausserdem darf man nicht den Bau von Haeusern fuer die Neuankoemmlinge verzoegern, denn die Errichtung eines Hauses nimmt ja zumindest 5 Monate in Anspruch. So ist die “Rettungsaktion” beschaffen, die wir unternommen haben. Die oben erwaehnte Kluft beeintraechtigt und verhindert den Prozess der Sammlung der Verstreuten und verursacht viel menschliches Leid; es gibt kaum ein groesseres Leid, als wenn die Neueinwanderer nach einer langen und beschwerlichen Reise ins Land kommen und hier in der ersten Zeit in Not leben muessen. Die Juden muessen sich von der Illusion frei machen, dass man die Dinge schon irgendwie in Ordnung bringen und dass die Regierung Israels einen Weg zur Loe. sung des Problemes finden werde. Das ist ein leichtsinniger und unverantwortlicher Zugang zum Problem. Die Juden muessen wissen, dass der israelische S t e u e rzahler im Durchschnitt sei es ein alteingesessener Buerger, sei es ein Neueinwanderer im Verhaeltnis zu seinen Mitteln doppelt soviel fuer Zwecke der Einwanderung und Einordnung zahlt, als der Jude in der Diaspora im Durchschnitt hier fuer spendet. Ausserdem haben wir in Israel im vergan g e n e n Jahre eine diesen Zwecken gewidmete freiwillige Sammelaktion in die Wege geleitet, pie Regierung i Israels darf fuer Einwanderung und Einordnung lediglich diejenigen Summen verwenden, welche die Steuerzahler a u sdruecklich fuer diese Zwecke zur Verf u e g u ng gestellt haben. Es waere verantwortungslos, von der Regierung zu erwarten, dass sie auf den ßebieten der Einwanderung und Einordnung mehr leiste, als sie ohne hin schon heute tut. Die Loesung des Problems der praktischen Durchfuehrung des “Gesetzes der Rueckkehr” liegt in den Haenden des Diaspora- Judentums. Der Staat Israel bereitet sich jetzt auf die dritte Million Neueinwanderer vor Auf die Frage, wann diese dritte Million nach Israel kommen kann, muessen die Juden der Diaspora mittels ihrer finanziellen Hilfe die Antwort erteilen. Die Groesse der Aufgaben der Keren Hajessod entspricht der Groesse der juedischen Beduerfnissfc und Forderungen. Der Keren ¡Hajessod ist das Finanzinstrument, das Allen, welche nach Israel kommen muessen und wollen, die Niederlassung im Lande ermoeglieht. Keren Hajessod zahlen heisst also eine juedische Aufgabe und menschliche Pflicht erfuellen. Gibt es ein groesseres Privileg als in dieser Epoche leben zu koennen? Ist es picht eine einmalige geschichtliche Gelegenheit, an der Heim. fuehrung unserer Brueder und Schwestern nach Israel t e i 1 z u n ehimen, an ihrer Verpflanzung aus Laendern der Unfreiheit an den Ort, wo sie ihr Leben als Juden selbst gestalten, ihr Schicksal selbst schmieden und ihre Stellung unter den Voelkern durch ihre schoepferische Arbeit selbst bestimmen? Wir leben in einer Zeit, in welcher zum ersten Mal Dr. Israel Goldstein. Vorsitzender des Keren Hajessod nach dem Ablauf von 2.000 Jahren die Sammlung der Verstreuten moeglich geworden ist, da ein Judenstaafc besteht, der ein Heim fuer das ganze juedische Volk ist. Innerhalb dieses juedischen Nationalhelmes spielt sicn das Drama der juedischen Schoepfung ab, welches jedem Juden, wo immer er sein mag. zur Ehre gereicht. Tagtaeglich vollzieht sich ln Israel das Wunder der Verwandlung von Oedland in Doerfer und Staedte, das Wunder einer Neuschoepfung, wie Dimona, Arad und Adulam. Hier klingt das Hone Lied des juedischen Heldentums, in der Verteidlgungs. armee Israels und auch ausserhalb ihrer Reihen. AU dies kommt Jedem Juden auf der ganzen Welt zugute, ob er es nun empfindet oder nicht. Israel hat das Bild des Juden in der Augen der Welt entscheidend veraendert. Ich weiss, was fuer Anstrengungen die Freunde des Keren Hajessod auf der ganzen Welt, zu denen. Sie sich zaehlen, machen, um das Ansehen des Fonds zu heben und will der Hoffnung Ausdruck geben, dass Sie die Tradition der Treue zum Keren Hajessod weiter pflegen und auch in Zukunft an der Vergroesserung des Beitrages des Weltjudentums fuer die Masseneinwanderung nach Israel und ihre vollkommene Einordnung im Lande entsprechend Anteil nehmen. American Joint Distribution Cömmittee Buenos Aires La Oficina Latinoamericana del American Joint Distribution Committee se asocia al júbilo de la comunidad judeo-ohilena en ocasión de cumplirse el 25 aniversario de la Sociedad Cultural Israelita “B’ne Jisroel" y de su “Boletín Informativo” y formula votos por la feliz continuación de su fructífera labor. Henry Levy Director

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