Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXV (1963)
- Issue
- 1 (Enero, 1963)
- Date
- 1963-01-01
- Page
- Seite 27 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ENERO 1963 BOLETIN INFORMATIVO 27 £ OKAL ISRAEL INTERNA TI ON A L ISRAELISCHES RECHT An der Universitaet von Montevideo fand ein Zyklus ueber israelisches Recht statt. AUSLOESUNG VON BONDS Wie in New York bekannt gegeben wurde, werden im Jahre 1963 die ersten Israel-Bonds in Hoehe von 24 Millionen Dollar eingeloest werden. TAGUNG DES SACHSENHAUSEN— KOMITES Die Entfernung aller ehemaliger SS. und Gestapoleute aus den oeffentlichen Diensten, forderten die Teilnehmer am Bundes treffen der ehemaligen Haeftlinge des Konzentra tionslagers Sachsenhausen, in Es,sen. SKANDAL IM AMSTERDAMER STU DENTEN KORPS; Antisemitische Vorfaelle im Studentenkorps der Universitaet Amsterdam haben in der niederlaendischen Oeffentlic|,ikeit grosse Beunruhigung hervorgerufen. Die Autoritaeten der Universitaet sind von den Taetern mit Entschiedenheit abgerueckt. NEUER ISRAELISCHER GESCHAEFTSTRAEGER IN ECUADOR Herr Menahem Karmy, frueherer erster Sekretaer der israelischen Botschaft in öantia, go, ist zum Geschaeftstraeger in Quito ernannt worden. AUFRUF ZU VERHANDLUNGEN Der Vertreter von Ober-Volta in den Verein, ten Nationen richtete einen Aufruf an Israel und an die arabischen Laender, die schweben* den Differenzen auf dem Verhandlungswege beizulegen. KIRIAT ONO In Kiriat Ono wurde der Grundstein fuer ein neues Wohnviertel gelegt, das 4.500 Wohneinheiten fuer Einwanderer aus Suedamerika enthalten wird. LEI HAUSSTELLUNG Das Museum von Tel-Aviv erhielt als Leih, gäbe eine Sammlung von 120 Gemafilden van Gogh’s, die aus niederlaendischen Museen und Privatsammlungen stammen. Die Ausstellung war sieben Wochen geoeffnet. FUER DIE ZIVILTRAUUNG Die Liga gegen -religioesen Zwang hat ueber 10.000 Unterschriften fuer ihre Petition zur Einfuehrung der Ziviltrauung in Israel gesammelt. SOZIALISMUS IN AFRIKA Das israeliche Aussenministerium beschloss, dass Israel sich an der in Dakar stattfindenden Tagung “Sozialismus in Afrika” durch eine Delegation vertreten lassen wird. STEUERABKOMMEN MIT ENGLAND Zwischen Israel und England wurde ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung unterzeichnet. FORSCHUNGSARBEITEN Das amerikanische Gesundheitsministerium bewilligte 45.000 Dollar fuer medizinische Forschungsarbeiten von zwei israelischen Gelehrten. FLEUROP-KONGRESS In Haifa tagte der Kongress der Blumenversandunternehmer “Fleurop” und “Interflora”. 110 Delegierte aus 12 Laendern vertraten 30.000 Blumenhaendler. ALIJAH-ABTEILUNG Zum Vertreter der S. C. I. “B’ne Jisroel” im Departamento de Aliya der Federación Sionista, wurde Herr Alfred Berliner ernannt. VORTRAGSZYKLUS Mit grossem Erfolg wurde ein Vortragszyklus abgehalten, der von der Comunidad Sefaradi organisiert worden war. JUBILAEUM DES HOGAR DE ANCIANOS Anlaesslich des dritten Jahrestages de? Gruendung des Hogar de Ancianos “Villa Israel”, fand die Grundsteinlegung fuer eine neue Dependence des Altersheimes statt. BESUCH IN CONCEPCION Herr Kurt Hofman, Generalsekretaer der Gemeinde, besuchte im Aufträge des Comit- Representativo die Gemeinschaft von Concepción, um dort ueber die Tagung des WJC in Sao Paulo zu referieren. GRADUATION IM VAAD HAJINUJ Am 23. Dezember fand im Rahmen einer akademischen Feier die Graduation von 2i Absolventen des letzten Schuljahres des Vaad Hajinuj statt. BAUPROGRAMM DER BENE BERITH Auf der am 16. Dezember abgehaltenen Konvention der chilenischen Bene Berith, wurde die Errichtung eines Hauses fuer diese Organisation beschlossen. ZUR FRAGE DER JUEDISCHEN (Fortsetzung von Seite 9) ERZIEHUNG Volke frei verstaendigen und diesen lebenswichtigen Kontakt aufrechterhalten kann, der eine der Saeulen sein soll im grossen Werke unserer nationalen Existenz und Fortdauer. Nur durch die Sprache erhaelt auch der junge Mensch jenen Zauberschiuessel, der ihm die Tore zur Bibel und zu allen geistigen Schaetzen seines Volkes oeffnen wird, ihm die Moeglichkeit geben wird, diese zu kennen, ihren hohen e t h i s c h—p ih ilosophischen Sinn in sich aufzunehmen, um aus ihnen jene edlen Prinzipien zu entnehmen, die seine Lebensauffassung und seine Beziehung zu Mensch und Welt bestimmen sollen. In der juedischen Schule erhaelt unser Kind ernste Kenntnisse ueber Medinath Israel. Israel-Kunde soll zu einem der wichtigsten Lehrgegenstaende werden, denn nur gruendliches Kennen . und Wissen werden das'ferne Land dem Kinde naehern, vertraut und eigen machen. Nur in der juedischen Schule kann das Kind unsere lange und traurige .Geschichte kennenlernen. Man soll besonders bestrebt Sein, das Studium der juedischen Geschichte nicht zu einem faden Gegenstände zu machen, der sich auf langweih- Jahreszahlen b e s chraenkt: im Gegenteil, man soll sich bemuehen, das Interesse des jungen Menschen zu wecken, dass er den tieferen Sinn unseres langen und dramatischen Leidensweges verstehen soll, dass er begreifen soll, fuer welche Ideale unser Volk durch Jahrtausende gekaempft und gelitten hat. Aber um diesen nationalen paedagogischen Erforderdernissen gerecht zu werden, benoetigt die juedische Schule einen besonders faehigen wie auch geistig und moralisch hochstehenden Lehrkoerper. Gestern; das Gebaeude — heute: die Lehrer Der Lehrer der juedischen Schule muss eine wirkliche Persoenlichkeit sein. Durch sein ernstes Wissen muss er sich die Achtung und Verehrung seiner Scnueler erringen; gleichzeitig muss er as aber auch verstehen, auf den jungen Menschen einen tiefen und unvergesslichen Eindruck zu machen durch seinen humanen Zugang zu den Problemen von Mensch und Welt. Der Lehrer der juedischen Schule muss von Begeisterung und Idealismus bewogen und vom Ernste seiner Mission tief ueberzeugt sein. Die juedische Schule muss doch nicht nur das Elternhaus ergaenzen, sie muss —durch ihren Lehrer— dem Kinde die Sprache, die Musik, den Humor, den Kuenstler und den Dichter des eigenen, fernen Volkes und Landes ersetzen. Wollen wir aber das Recht besitzen, diese alle Forderungen an die juedische Schule und an ihre Lehrer zu stellen, so muss auch die Gesellschaft ihre Pflicht ihm gegenueber erfuellen. Die Gesellschaft muss den Lehrer endlich in seine Rechte einsetzen; sie muss ihmnicht nur einen standesgemaessen Lebensstandard sichern, vielmehr soll sie ihm auch die ungeheuere Bedeutung seiner gesellschaftlichen Funktion anerkennen als einen der Hauptfaktoren, der die geistige und m o ra,l i s c h e Struktur des zukuenftigen Menschen in entscheidendem Masse beeinflussen soll. Wenn unser Ziel eiiist darhin gerichtet war, ein grosses und modernes Schulgebaeude zu errichten, so muessen wir heute umsomehr alle noetigen Opfer bringen, um neue juedische. Lehrer hier 1 auszubilden, sie in den israelischen Hochschulen vervollkommnen lassen, und ihnen nachher diese materiellen Bedingungen sichern, die dem Lehrerberufe und seiner hohen Mission angemessen sind. Nur ein -Lehrer, der mit juedischem und universalem Wissen ausgestattet ist und der sich mit den grundsaetzlichien ethischen Prinzipien unserer juedischen Lebensphilosophie identifiziert, ist der hohen und ehrenhaften Mission der Erziehung wuerdig und gewachsen. Nur ein solcher Lehrer wird unsere Kinder der Ideallosigkeit und Desorientierung unserer Zeit entreissen, er wird in ihnen das Sinnbild eines besseren Menschen und einer gerechteren Welt erwecken, er wird sie lehren, den Mitmenschen zu achten, die geistigen und moralischen Werte zu schaetzen, er wird sie zu vollwertigen Menschen und zu guten Soehnen und Toechtern ihres Volkes erziehen. Eva HerzSeld de Bacic anuncia la clausura de sus cursos de idiomas por el año 1962. Los cursos 1963 se iniciarán el 15 de marzo. Además tiene el agrado de ofrecer clases de recuperación, preparación; para viajes; exámenes; etc. desde el 19 de febrero de 1963 ALEMAN, INGLES, YUGOSLAVO Y CASTELLANO Fono 475011 — Echeñiqua 6581 de ' les RERTOLDO SCHLESINGER 10 de Julio 357 Fono 397282 ^246