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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1962-12-01 · 12 (Diciembre, 1962) · p. Seite 25

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIV (1962)
Issue
12 (Diciembre, 1962)
Date
1962-12-01
Page
Seite 25 (sequence 25)
Language
German
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Diciembre 1962 BOLETIN INFORMATIVO 25 OASE AM TOTEN MEER Von Herbert Freeden (Jerusalem) Das Thermometer zeigte 38 Grad im Schatten. Die Hitze lag drueckend in der gewaltigen Senke des Toten Meer-Beckens, der tiefsten Stelle der Erdoberflaeche, fast 400 m. unter dem Meeresspiegel. “Der Teufel muss hier vorbeigeritten sein”, sagte einer unserer Reisegefaehrten, ein Journalist aus England und hob seine Nase schnuppernd in die Luft. Wenn er damit den Schwefelgeruch meinte, so muesste es sich um eine ganze Herde von Teufeln gehandelt haben — der starke Schwefelgehalt des Toten Meeres sendet Duenste aus, wie sie Stapel von verfaulten Eiern nicht intensiver zustandebringen. In Sodom hielten wir an der “Herberge zu Lots Frau”: es gab eisgekuehlte Orangensaefte, und etwas, das das Gesundheitsamt jedem Besucher dieser Gegend verabfolgt — Chinin-Tabletten gegen Malaria. Dann ging es an Salzbergen, Sandkegeln und Basaltkratern entlang, weiter nach Suaden. “Die ideale Szenerie fuer den Regisseur, der einen Film auf dem Mond , schiessen will”, sagte einer und kaute noch an der bitteren Tablette. Suedlich des Toten Meeres erstreckt sich ein 120 Quadratkilometer grosser Salzsumpf, eine Fortsetzung des Binnensees, der einmal durch Ueberschwemmung entstanden ist. Da Wasser in dieser Hitze schnell verdunstet und das Tote Meer einen 25% Salzgehalt hat, ist die Erde mit einer Schicht von Salz, 'Schwefel und anderen Chemikalien bedeckt. Am Suedende dieses Sumpfes, einer von Mensch, und Tier verlassenen Einoede, liegt eine Siedlung “Neot Hakikar” — woertlich uebersetzt die “Oase des Bezirkes”. Staubwolken huellten uns ein, als wir ueber den holperigen Pfad : dorthin fuhren, den ein Drahtverhau abschliesst. Ein paar Hunde schlugen an, als wir ankamen. Dann liess man uns ein. Kein Baum, kein Strauch, kein Stückchen Gruen schmueckt den Wirtschaftshof. Wohnwagen, wie sie Zirkusse mit sich fuehren, und Holzbaracken — das war alles, was wir zunaechst sali en. Irgendwo hing ein Schild “Buero”. Vor drei Jahren hat sich hier eine Gruppe von jungen Menschen niedergelassen, um sich und der Welt zu beweisen, dass es moeglichist, auch diese Wildnis zu bezwingen. , Die tropische, salztolerante Vegetation schien anzudeuten, dass es in Mengen Viehfutter gibt und sie begannen nach dem amerikanischen Vorbild des “Wilden Westen” eine Viehfarm anzulegen, mit berittenen “Cowboys” und schwarzen Schaeferhunden, die dafuer sorgten, das3 keines der Rinder, sich im Sumpf verlor. Ueber den Hafen von Elath kamen aus Rhodesien 300 Stueck afrikanisches Vieh, starknackige Tiere, die fast wie Bueffel aussehen und sonst hierzulande unbekannt sind, und die den Grundstock zu ihrer Wirtschaft legten. Aber bald stellte sich heraus, dass der Verkauf von Fleisch allein nicht genuegte, um aus dieser Versuchsfarm ein Dorf zu machen. So begannen sie, das erste Stueck Erde vom Dschungelgestruepp wilder Pflanzen zu saeubern und Tomaten zu saeen. Der Versuch gelang, aber es kamen Rueckschlaege und sie mussten ihr Lehrgeld zahlen, bevor sie gelernt hatten, welche Gemuesesorlen sich mit salzhaltigem Wasser ziehen lassen, wie etwa die mit Salzquellen bewaesserten Melonen, die sich durch besondere Suesse auszeichnen. Aus Persien importierte Dattelpalmen schienen ebenfalls gut zu gedeihen und im Augenblick sind ca 600 Dunam Land, die vom Keren Kayemeth gesaeubert . und vorbereitet wurden, un- 1 ter landwirtschaftlicher Nutzung. Der naechste Schritt : duerfte die Anlage von Fischteichen sein. Wir standen auf einer Anhoehe, von der man die Felder von Neoth Hakikar sieht, — mit der Praezision einer Uhr bewegte sich eine Sprenkleranlage, die Furchen waren fein saeuberlich fuer die Gemuesebeete gezogen, die Dattelpalmen standen in Reih und Glied, man glaubte, eine Fata Morgana in einer Wildnis von Meer, Sumpf und Wueste zu sehen. Die einzigen menschlichen Behausungen weit in der Ferne waren jordanische Doerfer, auf dem Wege von Hebron nach Akaba. Jetzt erst hoerten wir, warum der eigentliche Bauern- Hof so vernachlaessigt war — die Wirtschaftsgebaeude sollen etwa 1 km entfernt von dem bisherigen Provisorium errichtet werden. In den kommenden Monaten soll das erste feste Haus auf der Stelle oberhalb der Felder, auf der wir standen, gebaut werden. Der Plan sieht einen Wirtschaftshof vor, von einem Perimeter eingeschlossen. in dem sich Wohnraeume, Kueche, Werkstaetten, Buero und der gemeinsame Essaal befinden. Die meisten Menschen die sich hier aus allen Teilen der Welt zusammengefunden haben, sind zu jung, um schon Familien zu haben. Es gibt bisher nur zwei Kinder — 3 Jahre, und 1 1/2 Jahre alt — deren Vater Roger ein Agrarwissenschaftler aus Neuseeland ist. Als wir seine amerikanische Frau, die das dritte Kind erwartet, fragten, warum sie hierhergekommen, sagte sie kurz: “Weil mein Mann es wollte”. Was einmal sein wird, wenn die Kinder in die Schule muessen, liegt noch in weiter Zukunft. Warum “Neoth , Hakikar” nach drei Jahren Existenz noch immer kein festes Haus hat? Die kleine Gruppe von Menschen muss einen hohen Preis fuer ihre “Privatinitiative” zahlen, denn sie gehoert keiner Siedlungsbewegung an, und so steht keine politische Partei und keine Organisation hinter ihr, um sie zu finanzieren und, was nicht . weniger wichtig ist, den notwendigen Druck auf die oeffentlichen Institutionen auszueben, den Siedlungspunkt unter ihre Fittiche zu nehmen, was bisher an Entwicklungsarbeit geleistet wurde, ist in erster Linie dem Keren Kayemeth und dann dem Landwirtschaftsministerium zu verdanken. Erst jetzt wird sich die Siedlungsabteilung , der Jewish Agency einschalten, und sich am Bau der Haeuser .beteiligen. Nach drei Jahren endlich hat ihr Leiter der Farm den ersten Besuch abgestattet. Selbst Ben Gurion, der an der Entwicklung des Negev besonderen Anteil nimmt, hat bis zu seinem fcuerzlichen Besuch in Neoth Hakikar nichts ¡von diesem Unternehmen am Toten Meer gewusst; so sehr geht es “unter Ausschluss der Oeifentlichkeit” vor sich. Die einzigen, die diese “Oase” entdeckten, waren die Franzosen; ihr “Mittelmeerklub”, ein Ferienlager am; Mittelmeer im westlichen Galil unterhaelt, will hier eine “Filiale” errichten, von der aus Touristen die Ufer des Toten Meeres kennen lernen sollen. Welche endgueltige Siedlungsform diese Farm annehmen wird, ist noch nicht gewiss, aber wahrscheinlich wird sie in ein Kooperativdorf verwandelt werden. Die oertlichen Quellen sind j zu salzhaltig, um als Trinkwasser zu dienen. In kurzer Zeit hoffen die Siedler eine Entsalzungsanlage zu erhalten, die nach der elektro- ' dialitischen Methode ungtfaehr tausend Quadratmeter Wasser am Tage entsalzen kann, wobei sich die Kosten auf einem Kubikmeter nur auf ein halbes Pfund belaufen. Israel y la República de Mali | Israel elimina la Tuberculosis cimentan vínculos forjados por judíos españoles Bovina Por Emilio Girón Jerusalén, Israel (ERES- NEWS).— En el siglo XV sabios judíos provenientes de España enseñaban en la Universidad de Timbuktú, la caudal del antiguo Reino de Mali. Timbuktú, “el puerto de.. Sahara en el Sudán, donde el camello y la canoa se encuentran”, estaba entonces en el momento culminante de su era de prosperidad. Poco después descendió la cortina y comenzaron 200 años de opresión marroquí y mora que transformaron al ím perio de Mali en una región desolada y pobre. Dentro de muy poco se trasladarán expertos israelíes a Bamako, capital de la nueva República de Mali, a raíz de haberse firmado pactos culturales, de ayuda técnica y de aviación civil, entre los Gobiernos de Mali e Israel. Dichos pactos fueron concertados durante la visita reciente' de una delegación del Gobierno de Mali encabezada por el Vicepresidente Jean- Marie Kone. El Tratado Cultural y de Aviación Civil es especialmente significativo porque Mali es un país primordialmente mahometano. El territorio parcialmente desértico y sin salida al mar del antiguo Sudán Francés ha dado como resultado un nacionalismo africano vigoroso y recio que suscribe el Partido Federación Africana, al cual pertenece el Presidente Modibo Keita. Israel, conjuntamente con Checoslovaquia y Alemania Occidental, fue uno de los Por Enrique Lagos países seleccionados a fin de que fueran visitados por una delegación oficial sólo tres meses después de obtener su independencia el país. Esto constituye una respuesta clara a las repetidas alegaciones de voceros de la República Arabe Unida y la Unión Soviética en el sentido de que “la ayuda que Israel presta a los Estados africanos sólo sirve de instrumento de las potencias imperialistas y coloniales”. El Presidente de Mali, Sr. Keita, visitó Israel cuando era Alcalde de Bamako y declaró entonces que “Israel se ha convertido en un modelo para los pueblos africanos que buscan inspiración sobre cómo construir sus propios países”. El 90 por ciento de la población de Mali se dedica a la agricultura, por lo cual el pacto de ayuda técnica pone énfasis en la concesión de becas para el estudio en Israel de problemas vinculados a la explotación del agro. Israel enviará animismo a Mali, de acuerdo con invitaciones específicas de la nueva república, expertos, asesores y trabajadores calificados. Antes de partir, el Sr. Kone declaró que “el dinamismo y la det “minación del pueblo israelí y la forma en que el país hace frente a sus problemas de defensa, planificación económica, irrigación y educación de la juventud, nos han impresionado grandemente”. JERUSALEN (ERESNEWS) — La tuberculosis bovina, una de las principales fuentes de infección para los seres humanos, se habrá eliminado por completo en Israel a fines de este año, según un informe presentado por el Departamento de Veterinaria del Ministerio de Agricultura. De esta manera Israel será el primer país del mundo con ganado absolutamente libre de tuberculosis. Sólo unos pocos casos aislados de la enfermedad fueron descubiertos a principios de año en una investigación de alcance nacional. La agricultura israelí continúa haciendo progresos científicos. El Departamento de Agricultura de los Estados Unidos, en coordinación con el Consejo de investigación Israelí, anunció diversas asignaciones a hombres de ciencia de la Universidad Hebrea. Entre ellas se cuenta la de US$ 343.000 que fue otorgada a la Dra. Alexandra poljakoff-Meyber, conferenciante en el Departamento de Botánica de la Universidad Hebrea, y al Sr. J. Gale, del mismo Departamento a fin de que efectúen un estudio de cinco años acerca de los antitranspirantes de las plantas. I Este estudio de la transpiración vegetal, el proceso mediante el cual las plantas eliminan materias de desperdicio y vapor de agua a través de la superficie de sus hojas, es especialmente importante no solamente para Israel sino también para otros países con grandes regiones desérticas y semi- áridas. La excesiva transpiración de las plantas en tales regiones es grandemente perjudicial para el crecimiento y la supervivencia de las plantas cultivadas. Es asimismo el principal factor que afecta el equilibrio hidrológico de los cultivos y constituye la causa de la pérdida de aproximadamente el 80% del agua de irrigación. SALA CHILE Tal como informamos en nuestra edición anterior, se llevó a efecto en la Universidad Hebrea de jerusalén ia inauguración de la Sala Chile. Concurrieron al acto, representando a Chile el Excelentísimo señor Embajador de nuestro país, don Eugenio Palacios, el señor Juez de Santiago, don Armando Arancibia Sotomayor, acompañado de su esposa, y el Presidente de la Asociación de Amigos de la Universidad Hebrea de Jerusalén, don José Berestesky D. y señora. Asistieron además, invitados especialmente por el Embajador Palacios los señores Embajadores de Argentina, Uruguay, Venezuela, Ecuador, amén de distinguidos hombres de la judicatura, la política y del gobierno de Medina! Israel. Los oradores destacaron muy especialmente la trascendencia que reviste este acto, que constituye un símbolo de la unidad fraternal -entre Chile e Israel.

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