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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1962-08-01 · 8 (Agosto, 1962) · p. Seite 23

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIV (1962)
Issue
8 (Agosto, 1962)
Date
1962-08-01
Page
Seite 23 (sequence 23)
Language
German
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AGOSTO 1962 BOLETIN INFORMATIVO 23 GROSSE BESTELLUNGEN DER KANADISCHEN HANDELSDELEGATION Die kanadische Handelsdelegation, die ihren Besuch in Israel abschloss, erteilte Auftraege in Höhe von einer Million Dollar, davon 700.000 D o 11 ar Bestellungen von Baumwollgarnen. Auf einer Pressekonferenz in den Raeumen des Exportinstituts in Tel-Aviv erklaerte der Vorsitzende der Delegation M. Bloomfield, dass die Einfuhrbeschraenkungen der USA für Baumwollgarne nicht für Kanada gelten. Kanada baut keine Baumwolle an, und daher braucht das Land importierte Baumwollgarne aus den USA und aus Israel. Die Mitglieder der Delegation bestellten ausser Baumwollgarnen auch Textilwaren Diamanten, Lebensmittel, Weine, Schokolade, Badeanzuege, Schuhe und Mazzoth, Der Leiter der Delegation betonte, dass der Erfolg der Auftraege wesentlich von rechtzeitiger Lieferung abhaenge, insbesondere müssten die Mazzoth unbedingt termingemaess in Kanada eintreffen. Der israelische Handelskonsul in Montreal Narkis aeusserte die Hoffnung, dass der Export Israels nach Kanada in diesem Jahre auf vier Millionen Dollar gegenüber 3,3 Millionen im letzten Jahre ansteigen wird. In den letzten drei Jahren konnte der Export nach Kanada verdoppelt werden. . Der Leiter des Exportinstituts E. Kling kündigte an, dass nach der kanadischen Handelsdelegation w e i tere Delegationen dieser Art. nach Israel kommen werden. (“Canfit”) ASCHDOD - HAFEN SOLL 1964 FERTIG WERDEN Grosse Betonblöcke konnten entlang dem werdenden Hafen Aschdod beobachtet werden. Sie leiten die zweite Etappe des Hafenbaues ein, da jetzt die dreifüssigen “Tetropoden” errichtet werden, welche die Aufgabe haben, die Wellenbrecher gegen die aufpeitschenden Wellen und Wetterumschlaege zu schützen. Diese “Füsse sind zwischen 12 und 38,5 Tonnen schwer. Sie trocknen etwa einen Monat, bevor sie aneinandergefügt werden. Eine französische Firma hat diese Sockel hergestellt, auf Grund eines im Jahre 1958 Unterzeichneten Abkommens. Es ist möglich, dass sich die franzoesischen Partner an den Hafenbau-Arbeiten in Aschdod zurückziehen u. anstatt ihnen eine amerikanische Gesellschaft in die Partnerschaft eintreten wird, da sie sich verpflichten will, bis zum Jahre 1964-65, vor der vorgesehenen Frist der Beendigung des Hafenbaus, den Hafen zu errichten. (“Canfit”) BILANZ DER ZITRUSSAISON Aus der endgueltigen Bilanz der diesjaehrigen Zitrussaison ergibt sich, dass die Produktionssteigerung gegenueber der vorjaehrigen Saison 5 Prozent, der Export gegenueber dem Vorjahre aber um ca. 8 Prozent gestiegen ist. Die Produktion von Zitrusfruechten in der abgelaufenen Saison betrug 492.000 Tonnen gegenueber 470.000 Tonnen im Vorjahre. Die mit Zitrusfruechten bebaute Flaeche machte in diesem Jahr 235.000 Dunam, gegenueber 206.000 Dunam im Jahre vorher aus, sodass die Durch Schnittsproduktion pro Dunam von 2>3 auf 2,1 Tonnen zurueckging. Ca. 72 Prozent der erzeugten Fruechte wurden exportiert, mit Ausnahme der Zitronen von denen nur 42 Prozent exportiert werden konnten. Die israelischen Zitrusfruechte wurden in der vergangenen Saison in insgesamt 28 Laender gesandt. Unser bester Kunde blieb weiter England, wohin 32,7 Prozent des Zitrus-Exports gingen, gefolgt von Westdeutschland mit 18 Prozent, Schweden mit 7,2 Prozent und Finnland, Daenemark und Belgien mit je 5 Prozent des Zitrus-Exportes. (“Canfit") 100 MILLIONEN IN ISRAEL WERTPAPIEREN Die amerikanische Firma Payne-Webber-Jackson, eine der grössten Brokerfirmen der USA, will 100 Millionen Dollars in israelischen Wertp a p i e ren investieren. Die Nachricht über die Gründung einer besonderen Gesellschaft zu diesem Zweck wurde bereits in der New Yorker “Business Week” veröffentlicht. Die Plaene sind schon in das Stadium der Verwirklichung gelangt und man darf annehmen, dass die neue Gesellschaft bald in Israel ihre Taetigkeit auf nehmen wird. Man ist der Meinung, dass dadurch ein Auftrieb an der hiesigen Börse auftreten wird. In Israel soll die neue Gesellschaft durch Schalom Doron, den Leiter der Feuchtwanger Bank in Jerusalem, repraesentiert werden. (“Canfit”) INTERNATIONALE LEVANTE—MESSE EROEFFNET Die Tel Aviver Internationale Nah Ost-Messe .wurde feierlich durch den Staatspraesident, durch Finanzminister Eschkol und durch den Tel Aviver Bürgermeister Namir eröffnet. Zahlreiche Diplomaten u. 7000 Gaste wohnten der Eroeffnung bei. Um 8 Uhr wurden die Tore der Messe fuer das breite Publikum geoeffnet, die in Massen aus allen Teilen des Landes herbeigestroemt waren. Buergermeister Namir erklaerte, dass 33 Staaten an dieser Messe teilnehmen, darunter 10 Staaten aus Afrika, die junge neugegruendete Staaten sind. Finanzminister Eschkol begruesste die Versammelten, wies auch darauf hin, dass dies die erste Messe seit Staatsgruendung und die 8 Messe des juedischen Jischuws darstelle. Vor 30 Jahren fand die letzte Messe statt. Wir werden jetzt alles daran setzen muessen, um unsere Valuta zu fundieren. Wir werden bei dieser Gelegenheit zeigen, was wir geleistet haben und wessen wir faehig sind, rief der Minister aus. Danach sprach Staatspraesident Ben Zwi, der den Segensspruch “Higianu le Zeman Haze” zitierte und die Versammelten namens des Staates willkommen hiess. Mit einem Konzert des Philharmonischen Orchester und mit Feuerwerk und Freudenkundgebungen wur de die Messe eingeleitet. Unter den teilnehmenden Staaten befinden sich Italien, Iran, die Bundesrepublik, Daenemark, Japan, Jugoslawien, Norwegen, Holland, die Schweiz, Polen i(mit einer Buecherausstellung), Brasilien, Dahomei, die Zentralafrikanische Republik, Volta, Elfenbeinkueste, Tanganjika, Niger. Sierra Leone, Philippinen, Finnland, Brazaville— Kongo, Leopoldville-Kongo, die Tuerkei etc._ (“Canfit”) ISRAELISCHES KUNSTHANDWERK IN MUENCHEN Eine Ausstellung ausgewaehlten israelischen Kunsthandwerks, die vom Münchener Stadtmuseum gekauft worden war, wurde durch den Direktor des Museums, Dr. Heiss, in Anwesenheit der staedtischen Honoratioren u. Vertreter der Israel Mission in Köln, feierlich eröffnet. Auf der. Ausstellung, die 1.000 m2. umfasst, wurden von Architekt N. Maron Muster von Keramik. Holzarbeiten, Glasarbeiten, Korbflechterei, Handweberei, Kupferarbeiten und Silberschmuck von 49 israelischen Kuenstlern ausgestellt. (“Canfit”) DRITTE STELLE DER WELTBROMPRODUKTION Israel erreichte 1961 mit einer Produktion von 20.000 Tonnen den dritten Platz in der Bromproduktion der Welt. Dies geht aus einer Statistik der Weltorganisation fuer Ernaehrung und Landwirtschaft hervor. Den ersten Platz nehmen die USA mit 200.000 Tonnen, den zweiten England mit 35.000 Tonnen ein. Nach Israel folgen Frankreich mit 7500 Tonnen, Westdeutschland mit 3500 und Japan mit 2500 Tonnen. Die gesamte Weltproduktion an Brom belief sich auf 267.000 Tonnen. (“Canfit”) INDIREKTE STEUERN ERHOEHT Im neuen Finanzjahr werden die direkten Steuern unveraendert bleiben, dagegen die indirekten Steuern um 6 Millionen IL erhöht werden. Die Haelfte der zu erhöhenden indirekten . Steuern wird eine Erhöhung der Kaufsteuer betreffen, doch muss vorher die Knesset die Erhöhung von Kaufsteuern auf Dienste bestaetigen. Damit sind Friseur-Schönheitssalons. Vergnügungs- und andere Belustigungslökale, Installationsarbeiten, etc. gemeint. In den für Neueinwanderer-Schikunim vorgesehenen Summen tritt keine steuerliche Veraenderung ein. (“Canfit”) AUTOS NACH FINNLAND 300 Lark Autos der Kaiser Ilin-Werke wurden nach Finnland im Rahmen des Handelsvertrages mit diesem Lande verkauft. Der Sabra Sportwagen der Autocars-Geselschaft ist nunmehr auf dem , amerikanischen Markt erschienen und konnte sich gut einführen. Mit dem baldigen Erscheinen des Israel-Personenwagens der Autocars Gesellschaft kann nunmehr in Baelde gerechnet werden. Ein Modell befindet sich auf der Tel-Aviver Internationalen Mittelost Ausstellung. (“Canfit”) NEUE STRASSE ZUM TOTEN MEER In Anwesenheit von Pressevertretern fand eine Sprengung im Bezirk Arad statt, durch die die Verbindung von Arad zum Toten Meer geoeffnet wurde. Der Keren Kaj°meth baut dort eine 26 km. lange Strase, und wie der stellvertretende Leiter des Bezirks Arad, Levy Argow, bekanntgab, werden spaeter die Einwohner von Arad einen erheblich abgekürzten Weg zu den Werken am Toten Meer haben, waehrend jetzt von Arad aus ein langer Umweg über Dimona notwendig ist. Der Vertreter des KKL wies darauf hin, dass die Sprengung des Weges Arad— Totes Meer zu dem grossen Entwicklungsprogramm des KKL in zwölf Landesbezirken gehört. Dieses Entwicklungsprogramm wurde vom Leiter der Bodenabteilung des KKL, Josef Weitz, vorbereitet. (“Canfit”) 'ARKIA" ERWIRBT NEUE FLUGZEUGE Der Direktionsrat der Fluggesellschaft “Arkia” hat prinzipiell beschlossen, Turboprop Flugzeuze im Gesamtwert von 5,5 Millionen IL zu erwerben. Der Generaldirektor der Gesellschaft J. Hausmann wurde ermaechtigt, das ihm geeignet erscheinende Modell unter den folgend e n beiden auszusuchen: dem britischen “Heraid” Flugzeug und dem hollaendischen “Friendship”-Flugzeug. Das erste hat 50, das zweite 48 Plaetze, und beide entsprechen etwa den Erfordernissen. Beide sind mit Düsenmotoren von Rolls Royce ausgestattet und können den Weg Tel Aviv-Eilath in 48 Minuten zurücklegen. Das Jahr 1961 hat “Arkia” mit einem Reingewinn von über Hj 100.000 abgeschlosen. Die Bijanz wird den Aktionaeren. d. h. Ei Al und der Histadruth, zur Bestaetigung vorgelegt weiden. (“Canfit”) TECHNISCHE HILFE FUER IVORY COAST Israel wird der Elfenbeinküste technische Hilfe zuteil werden lassen — ein Abkommen in diesem Geiste wurde kuerzlich unterzeichnet. Im Rahmen der techni sehen Hilfe an den afrikanischen Staat sollen Instrukteure der Elfenbeinküste zur Verfügung gestellt werden, die die Errichtung einer dem “Nahal”-aehnlichen Organisation unter den ziemlich andersgearteten Bedingungen dieses Staates ermöglichen sollen. Im Namen Israels unterschrieb das Abkommen Aussenminister Frau Golda Meir. Im -Namen der Elfenbeinküste zeichnete der Botschafter Jean Baptiste Mocay. (“Canfit”)

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