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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1962-04-01 · 4 (Abril, 1962) · p. Seite 25

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIV (1962)
Issue
4 (Abril, 1962)
Date
1962-04-01
Page
Seite 25 (sequence 25)
Language
German
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Abril 1962 25 BOLETIN INFORMATIVO ISRAEL INTERNA TIONAL L ORAL GEBURTENRUECKGANG Der Geburtenrueckgang der juedischen Bevölkerung Israels haelt weiter an. waehrend der Geburtenueber schuss bei den arabischen Staatsangehoerigen Israels im Ansteigen ist. -<»►• ■ KULTURABKOMMEN MIT GUATEMALA Zwischen Israel und Guatemala wurde ein Kulturabkommen abgeschlossen, das verstaerkten wissenschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen beiden Lacndern vorsiehi. DELEGATION DER FRIEDRICH EBERT— STIFTUNG ■Eine Delegation der “Friedrich Ebert Stiftung” der Bundesrepublik Deutschland hielt sich zehn Tage in Israel auf, um Einrichtungen der Erwachsenenbildung, insbesondere der Einordnung von Neueinwanderern zu studieren. ANZEIGEN ANNAHME fuer das BOLETIN INFORMATIV!) Nueva York 52 o£. 412 Tel. 37765 LEHRSTUHL FUER HEBRAEISCHE KULTUR AN DER UNIVERSITAET' VON RIO Die Universitaet von Rio de Janeiro richtete einen Lehrstuhl fuer Hebraeische Kultur ein. BERUFUNG ABGEWIESEN Im Dienststrafverfahren gegen den Senatspraesidenten des Landessozialgerichtes in Schleswig, Michaelis, hat der Dienststrafhof der Laender Niedersachsen und Schleswig— Holstein die Berufung des Beschuldigten gegen ein Urteil der Dienststrafkammer in Schleswig zurueckgewiesen. Michaelis war zu einer Gehaltskuerzung von 10 Prozent fuer die Dauer von zwei Jahren verurteilt worden, weil er es unterlassen hatte, trotz eines Hinweises eines Richters, die tatsaechlichen Personalien des unter dem falschen Namen Dr. Sawade als Gutachter taetigcn ehemaligen Euthanasie—Professors Dr. Heyde festzustellen. KEINE ZEIT FUER EHRENMAL Mehrere deutsche Bildhauer, die um Entwuerfe fuer ein Denkmal fuer die Opfer des Krieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Essen gebeten wurden, haben wegen “Arbeitsüberlastung abgelehnt”, THEODOR HERZL STRASSE In Sao Paulp wurde eine Strasse nach Theodor Herzl benannt. Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, dass eine oeffentliche Kinderbibliothek der Stadt den Namgn Anne Frank erhalten soll. AUS DEM PROTOKOLL (Schluss von Seite 3) & BESUCH DES CORONEL ITZHAK PUNDAK Anfang April besuchte der Brigadier Itzhak Pundak ex-Kommandeur der israelischen Panzerstreitkraefte und jetziger Generaldirektor des Arbeitsministeriums der Medinah unseren Jischuw. Brigadier Pundak, der unser Land dank einer Einladung des Comité Chileno-Israelí de Cooperación Económica besuchte, wurde von Vorstand und Repraesentanten-Kollegium der SCI empfangen. -*«»■ « BEGINN DES SCHULJAHRS IM VAAD HAJINUJ Am 12. Maerz wurde das Schuljahr im Vaad Hajinuj eroeffnet. Wie in vorigen Jahren konnte ein Ansteigen der Einschreibungen bemerkt werden, sodass die Direktion sich gezwungen sah eine Anzahl Eintrittsgesuche wegen Mangel an Plaetzen zurueckzuweisen. LEHRERSEMINAR Die ersten wsCn Vaad Hajinuj ausgebildeten Lehrer haben ihre Arbeit in den juedischen Schulen aufgenommen. Auch in diesem Jahr werden wieder Sonderkurse fuer Aspiranten fuer Lehrerposten im Vaad Hajinuj abgehalten werden. KONFERENZ DER BENE BERITH LOGEN Unter reger Teilnahme der Logen Chiles wurde am 24. und 25. Maerz die Konvention der chilenischen Bene Berith abgehalten. TECHNISCHE HILFE Dr. Schmuei Duvdevani, israelischer Landwirtschaftsfachmann, wird fuer die Universidad del Norte verschiedene Forschungsarbeiten vornehmen. « « GRACE—PREIS Mit einem vcyi der Firma Grace & Co. gestifteten Preis fuer den besten abgehenden Schueler der Humanidades des Instituto Nacional, wurde der Jugendliche Ricardo Fuerst, Sohn unserer Gemeindemitglieds Arpad Fuerst ausgezeichnet. Kommission, dem Auftrag der Generalversam m 1 u n g entsprechend, mit der Frage einer eventuellen Veraenderung der leitenden Koerperschaften der Gemeinde beschaeftigt hat, aber zu dem Ergebnis gekommen ist, dass eine derartige Massnahme im Moment nicht angebracht erscheint. Herr Rabbiner Loewenstein, der an der Sitzung teilnimmt, erteilt in Abwesenheit des Vorsitzenden der Jugend-Kommission, Herrn Werner Simonsahn, einen Bericht ueber die Arbeit dieses Ausschusses. Er gibt bekannt, dass der Barcai ein Sommerlager durchfuehrte, das von Herrn Simonsohn und Herrn Maguenzo verschiedentlich besucht worden ist. Der Geist auf dem Lager waere ausgezeichnet gewesen, wenngleich auch leider die Anzahl der daran teilnehmenden Jugendlichen nicht so hoch war, wie man gehofft hatte. In einer kuerzlich stattgefundenen Sitzung der Jugend-Kommission in Anwesenheit von Vertretern des Barcai und Degania hatte er Gelegenheit einen Bericht ueber das Lager in Teresöpolis zu hoeren, zu welchem Vertreter des Barcai von der SCI entsandt wurden und das ein grosser Erfolg war, wenngleich auch die Zusammensetzung der Teilnehmer nicht so homogen gewesen sei, wie es wuenschenswert gew e s e n waere. Es ist daher beschlossen worden, diese internationalen Jugendlager in Zukunft nur fuer Jugendfuehrer abzuhalten, waerend zukuenftige Jugendfuehrer auf sogenannten regionalen Lagern Zusammenkommen sollen. Ein derartiges Lager soll in Chile waehrend der Winterferien vom Barcai unter Teilnahme von Jugendlichen aus Perú, Bolivien und Ecuador abgehalten werden. Der Jugendfuehrer der Centra,. Herr Amiram, hat seine Beteiligung daran zugesagt. Mit grosser Befriedigung gibt Herr Rabbiner Loewenstein der Repraesentanz davon Kenntnis, dass das Jugendheim der Gemeinde schon jetzt sich als zu klein erweist und dass die darin taetigen Organisationen aus serge woehnl ichen Aufschwung genommen haben. Ganz besonders gilt dies fuer die Gruppe Degania, die aeltere Jugendliche umfasst und deren Leitung es verstanden hat, diese Menschen im juedischen Sinne auf das Positivste zu interes sieren. Trotz all dieser erfreulichen Entwicklungen will Herr Rabbiner Loewenstein jedoch nicht verfehlen, die Repraesentanten darauf hin zuweisen, dass eine Entfremdung zwischen Ge. meinde und Barcai besteht, Entfremdung die sich in den Verbindungen mit der Degania nicht zeigt. Die Jugendlichen der Barcai, die zum. grossen Teil nicht aus unserem Sektor stammen, sind voellig desinteressiert an der Gemeinde und legen Wert darauf, sich von dieser zu distanzieren. Es wird viel Muehe. und Arbeit kosten, in dieser Hinsicht eine Wandlung herbeizufuehren, was eventuell mit der Einstellung eines uns nahestehenden Jugendfuehrers moeglich waere. Herr Maguenzo wuerde eventuell bereit sein, sich dafuer einzusetzen. Ausserdem waere eine intensivere Arbeit des “Centro de Padres” in diesem Sinne unumgaenglich" Er weist darauf hin, dass die Grundlage des Programms der Barcai die Arbeit innerhalb eines in der Kehilla zentrierten lateinamerikanischen Judentums vorsieht, einer Kehilla, die naturgemaes die SCI sein muesste. Auf eine Anfrage von Herrn Michel gibt er zusaetzlich bekannt, dass der Barcai etwa 80 und die Degania ca. 100 Mitglieder haben, die sich aus allen Sektoren der Kollektivitaet zusammensetzen. Herr Dr. Landau beruehrt das von Herrn Rabbiner Loewenstein angeschnittene Problem und gibt seiner Meinung dahingehend Ausdruck, dass der Mangel an Interesse des Barcai an der Gemeinde darauf zurueckzuzufuehren sei, dass der Anteil von Jugendlichen aus unserem Kreis in dieser Organisation ausserordentlich gering ist. Nur durch die Ititeressierung von mehr jungen Menschen aus unserer Gemeinschaft sei eine Aenclerung ' dieses Zustands moeglich. Herr. Loebel gibt seiner Freude ueber den Erfolg der Jugendarbeit der SCI Ausdruck und erklaert, dass er zuversichtlich a n n e h m e, dass mit dem Eintritt einer neuen Generation von jungen Menschen in den Barcai sich die Lage in. unserem Sinne aendern wuerde. Anschliessend beri c h t e t Herr Dr. Landau uebex drei Kongresse, an denen er im Dezember 1S61 ln Buenos Aires teilnahm, und zwar einer Tagung des Juedischen Weltkongresses, einer Zusammenkunft des Comités zur Gruendung einer lateinamerikanischen Rabb inerseminars und einer Tagung der Centra, auf welcher eben diese letzte Frage eingehend besprochen und die Gruendung des Seminars beschlossen wurde. Er weist auf die Notwendigkeit der Schaffung einer solchen Lehranstalt hin, die den Nachwuchs an geistigen Fuehrern stellen, die unsere Jugend dem Judentum erhalten soll. Die Gemeinde ist stolz darauf, sich an einem solchen Werk beteiligen zu koennen. Nachdem zu “Verschiedenes” mehrere Herren des Repraesentanten - Kollegiums das Wort ergriffen haben, schliesst Herr Michel die Sitzung um 23 Uhr. HOTEL ALHAMBRA Casilla 34 - LIo Lleo - Tel. 48 Besitzerin: LOTTE GOTTSCHALK Zimmer mit eigenem Bad, fliessendes heisses und kaltes Wasser, Zentralheizung. Erstklassige europaeische Kueche

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