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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1962-03-01 · 3 (Marzo, 1962) · p. Seite 19

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIV (1962)
Issue
3 (Marzo, 1962)
Date
1962-03-01
Page
Seite 19 (sequence 19)
Language
German
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Marzo 1962 BOLETIN INFORMATIVO 19 TU* ¡i ISRAEL ERZEUGT WEDER URANIUM NOCH PLUTONIUM ISRAEL UND DER EUROPAEISCHE GEMEINSAME MARKT Israel erzeugt weder Uranium 235 oder Plutonium 239, trotzdem Geruechte ueber deren angebliche Produktion im Umlauf sind. Dies erklaerte der wissenschaftliche Leiter des Weizmann- Instituts, Professor Amos de Schalit. Prof. De Schalit der über das Thema “Israel im Atomzeitalter” sprach, sagte, Israel fehle es an den noetigen Grundindustrien, die fuer solche Produktion vorhanden sein muessten. Dessenungeachtet wird Israel auf bestimmten Gebieten auch Beitraege leisten können, Anstatt aber die eigenen Erfindungen nur fuer sich auszunuetzen, wird Israel sein “know-how” auch anderen Staaten anbieten. HELENE-RUBINSTEIN FABRIK EINGEWEIHT Die Helene-Rubinstein-Fabrik für kosmetische Praeparate in Mischmar Haemek wurde in Anwesenheit der hochbetagten Inhaberin eingeweiht. (“Canfit”) NERZE WERDEN IN JERUSALEM GEZUECHTET 265 wertvolle Nerze, für die Pelzindustrie bestimmt, trafen auf dem Luftweg aus Amerika im Lande ein. Die Nerzfarm befindet sich in Jerusalem. (“Canfit”) Die Aussichten fuer die Gewinnung von Kernkraft- Treibstoffen seien nicht so rosig, meinte der Professor. Man muesse dafuer komplizierte Anlagen haben und auch ausseror dentliche Schutzmassnahmen seien erforderlich, was jedenfalls jede kommerzielle Kalkulation uebersteigt. Israel sei nicht in der Lage, viele Atom-Fachleute zu beschaeftigen, es m u esse aber dafuer sorgen, dass im Laufe der Zeit eine, Reserve von Wissenschaftlern, geschaffen wird, die im Falle von neuen Entwicklungen auf dem Gebiet der Atomenergie eintreten, einspringen und diese auch zu behandeln wissen wird. (“Canfit”) GEWINNE DER BANK ISRAEL GESTIEGEN Der Abschluss der Bank Israel für das Jahr 1961 laesst erhöhte Gewinne erkennen. So stiegen die Einnahmen aus Devisenzinsen um 50%. Dagegen aber stiegen auch die Ausgaben besonders auch die Zinsaufwendungen für Depositen. (“Canfit”) STEIGERUNG DES DIAMANTEN EXPORTES Der Diamantenexport im Januar konnte sich auf 7,8 Millionen Dollar gegen IL 6,8 Millionen Dollar im Vormonat erhöhen, gab das Handels- und Industrieministerium bekannt. (“Canfit”) INDUSTRIE und LABOR fuer THERMOMETER LECHNER Y CIA. — NUEVA YORK 52 — Of. 418 TEL. 87765 Wir empfehlen Ihnen Unsere la. Enten aus eigener Zucht Gefluegel jeder Art, taeglich frisch und unsere allbekannten Spezialitaeten Raeucherzungen, Rauchfleisch Poekelzungen und Poekelbrust Gustavo Fleischmatm Pedregai 250 — Tel. Of. 398187, priv. 33527 Sammlung “ Orbis Academicus” LEIBRAND & WETTLEY, DER WAHN¬ SINN, Geschichte der abendlaendischen Psychopathologie VAN MELSEN, ATOM GESTERN UND HEUTE. Die Geschichte des Atombegriffs von der Antike bis zur Gegenwart VON RAUMER, EWIGER FRIEDE, Friedensrufe und Friedensplaene seit der Renaissance DE VRIES FORSCHUNGSGESCHICHTE DER MYTHOLOGIE FRIEDRICH, DIE POLITISCHE WISSENSCHAFT KOSELLECK, KRITIK UND KRISE Ein Beitrag zur Pathogenese der bürgerlichen Welt. Editorial Herder, Agustinas 1161, Local 5 Fono 81517 — Casilla 367 — Santiago -è Verhaeltnismaessig wenig beachtet, aber umso bedeutungsvoller sind die Nachrichten über die Pariser Verhandlungen unseres Ministers für Handel und, Industrie die Frage des Verhaeltnisses Israels zu den Laendern des Europaeischen Gemeinsamen Marktes betreffend. Schon seit laengerer >Zeit war es deutlich geworden, dass unsere Bemühungen um einen Anschluss an diesen Markt oder wenigstens um eine losere Verbindung mit ihm auf wenig Gegenliebe gestossen waren, nicht zuletzt auch bei Westdeutschland. Man hatte wohl gewisse Hoffnungen darauf gesetzt, dass Frankreich seinen Einfluss aufbieten würde, um Israel doch einen Platz in diesem Rahmen auf irgendeinem Wege zu sichern. Wer die Entwicklung der gegenseitigen Handelsbeziehungen zwischen Israel und Frankreich im Laufe der vergangenen Jahre kritisch verfolgt hatte, konnte einem solchen Optimismus allerdings nicht beipflichten, hat es sich doch gezeigt, dass trotz allen Bemühungen diese Handelsbeziehungen in ihrer ¡Bilanz für Israel sehr unbefriedigend geblieben sind, und dies trotz allen Zeichen der Freundschaft', die ¡zwischen den beiden Staaten auf anderen Gebieten besteht. Nun Finanzminister Levi Eschkol sagte auf dem Flughafen Schipol, dass er einen Auftrag ueber 10 Frachtschiffe mit den Koeniglichen Schiffswerften in Flushing placiert habe. Der Finanzminister, der sich via Zuerich auf der Heimreise befand, erklaerte, dass er waehrend seines eintaegigen Besuches in Holland verschiedene Probleme mit scheint es, dass auch in Hinsicht auf den Gemeinsamen Markt eine uns unerwünschte Haltung von Frankreichs Seite aus evident geworden ist — wobei es gewiss sehr schwerwiegende Gründe für die Pariser Regierung gibt, die ein Eingehen auf unsere Wünsche verhindern. Wir stehen jetzt der Situation gegenüber, dass — vor allem nach dem Anschluss Englands an den Markt — der wichtigste Bezirk für unseren Export ein Gebiet zu werden droht, auf dem wir sehr grossen Schwierigkeiten begegnen können. Einen Ersatz hierfür haben wir nicht, weder in Amerika noch auch vor allem in den neuen Staaten Afrikas und Asiens, um die wir uns als Maerkte bemühen, ohne dass aber bisher wertmaessig ein ins Gewicht fallender Teil unseres Gesamtexports dorthin gelangt ist; und es ist eine Illusion zu glauben, dass sich dieser Zustand im Laufe einer absehbaren Zukunft wird aendern lassen. Israel steht nicht .allein mit seiner Sorge um den Europaeischen Markt angesichts der dortigen Entwicklung .Die arabischen Laender haben allem Anschein nach miteinander Gespraeche über die Schaffung eines Gemeinsamen Arabischen Marktes geführt, die ESCHKOL BESTELLTE IN HOLLAND 10 FRACHTER Dr. Joseph Luns, dem hollaendischen Aussenminister behandelt hat. Er lobte den Europaeischen Einheitsmarkt und nannte diese Entwicklung einen ‘‘Fortschritt”. Natuerlich sind dadurch verschiedene Probleme, fuer die Laender, die ausserhalb der EWG sind entstanden, trotzdem sei diese Entwicklung zu begruessen, sagte der Minister. aber bisher zu nichts gelangt sind. Noch phantastischer klingen Meldungen über die Absicht der drei geographisch weit voneinander getrennten Neutralisten, Nehru, Tito und Nasser, bei ihrer Konferenz in Kairo über die Frage eines gemeinsamen Marktes zu sprechen. Auch in manchen der neuen afrikanischen Staaten gibt es Erwaegungen über die Schaffung eines Gemeinsamen Afrikanischen Marktes. All das sind verstaendllche Gedanken, und sie tragen den vernünftigen Kern in sich, dass die wirtschaftliche Zersplitterung, die eine Folge der nationalen Differenzierung ist oder zum Teil auch ganz willkürlicher Grenzziehungen, in keiner Weise mehr der technologischen Entwicklung unserer Zeit entspricht. Aber es ist nicht zu übersehen, dass die Schaffung grosser Wirtschaftsgebiete ein nicht geringes Mass an Einheitlichkeit in der Entwicklung der Teilnehmer verlangt, und dass selbst dann — wie das europaeische Beispiel zeigt — sehr grosse Schwierigkeiten zu überwinden sind. Das aendert allerdings nichts daran, dass sich für Israel hier eine recht schwierige Situation ergibt, da es in einer “splendid isolation” nicht gut existieren kann. (“M. B”) Waehrend seines Besuches in Bruessel hielt der Finanzminister Besprechungen mit belgischen Ministern sowie auch mit hohen Beamten der EWG ab. Der Finanzminister empfing auch in Bruessel Abordnungen der belgischen zionistischen Foederation sowie der Israel Bond Organisation. (“Canfit'*) COLCHONES DE RESODTES U.G0MEV PfdoJeo an todos loo BUENAS CASAS MI RAMO O m LA FABRICA ■ M I I Carlos Seelmann e Hijo Las Dalias 3249 (Macul) Fono 499407 ■Especialidades en tamaños especiales.

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