Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXIII (1961)
- Issue
- 7 (Julio, 1961)
- Date
- 1961-07-01
- Page
- Seite 21 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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JULIO 1961 BOLETIN INFORMATIVO 21 DIE ISRAEL - PRESSE SCHREIBT wie wichtig die Aufgabe israelischer Sendboten ist, die alle freien Staaten über die wirkliche Bedeutung des Mittleren Ostens aufklaeren sollten. Cheruth: Die Reihe dei Staatsmaenner, die Nasser besuchten u. seine Forderung erfüllten, eine anti-israelische Erklaerung zu unterzeichnen, ist nunmehr durch den Praesidenten des neuen Staates Zypern erweitert worden. Der Inhalt der Erklaerung, die Erzbischof Makarios Unterzeichnete, is^ dem ganz aehnlich, den andere Lenker afroasiatischer Laender und neutralistischer Staaten ebenfalls, nach Beendigung ihres offiziellen Besuches in Kairo, unterschrieben haben, nachdem Nasser, das von ihnen verlangt hatte. Die Frage der Flüchtlinge ist ja noch immer die staerkste Propagandawaffe, welche die Araber in Haenden haben. Erzbi schof Makarios dürfte die wahren Hintergründe auch (Schluss von Seite 19) dieser Frage genau kennen und die arabische Demagogie dabei durchschauen. Da wir fest davon überzeugt sind, dass Makarios für Frieden und Stabilitaet im Mittleren Osten eintritt, müssen wir uns darüber wundern, dass er die nasserische Loesung der Flüchtlingsfrage annimmt, die ja in jedem Falle nur zu neuer Unruhe führen kann. Leider allerdings haben sich ja auch die Westmaechte bisher nicht an das Flüchtlingsproblem herangewagt. Bisher ist nichts geschehen, um die Lager aufzuloesen und die Flüchtlinge produktiver Taetigkeit zuzuführen. Wir wissen natürlich nicht, wie weit der Druck Nassers auf Makarios gegangen ist, als der zypriotische Praesident die Erklaerung Unterzeichnete. Sicher ist, dass Makarios und Nasser keineswegs dieselben Ansichten haben, Waehrend der eine für Frieden und produktive Taetigkeit eintritt, ist der andere für Krieg und Vernichtung. DER JAHRESTAG DER TUERKEI Jerusalem Post: Ein Militaerputsch ist in unserer Zeit keine seltene Angelegenheit Aber nur selten führt ein solcher Putsch dazu, dass das Land, in dem er stattfand, zu einem wahren demokratischen Leben zurückfindet. Daher ist der Jahrestag des Putsches in der Türkei, besonders bemerkenswert. Als die türkische Armee am 27. Mai 1960 in einem gutgeplanten, unblutigen Putsch die Macht im Lande übernahm, versprach sie die demokratischen Freiheiten, die durch das Regime Menderes unterdrückt worden waren, wieder herzustellen. Wenn es sich auch herausgestellt hat, dass diese Aufgabe schwieriger ist, als man angenommen hatte muss festgestellt werden, dass die Türkei reale Schritte eingeleitet hat, um wirklich wieder zur Demokratie in den naechsten Monaten zurückkehren zu koennen. Schon heute erfreut sich die Türkei demokratischer Freiheiten und parlamentarischen Lebens, die weitaus groesser sind, als je zur Zeit der Menderes-Regierung. Die Wirtschaft wurde gehoben und verbessert, die Presse ist wieder frei und man hat bereits eine neue, fortschrittliche Verfassung vorbereitet. Die Türken scheinen aus ihrem ersten, nicht sehr erfolgreichen Versuch, die Demokratie einzuführen, viel gelernt zu haben. General Gürsel hat eine scharfe Warnung an die Adresse politischer Opportunisten gesandt'. Israel kann mit der Rückkehr der Türkei zu normalem politischen Leben nur zufrieden sein. Beide Laender sind an Frieden und Aufbau interessiert und an Zusammenarbeit in dieser Zone der Welt, der sie beide angehoeren. Se aproxima el invierno. Donde Halle y Cía. encontrará el mayor surtido de artefactos para!a calefacción de su hogar o su oficina: desde el radiador eléctrico hasta el equipo calefactor COMET. 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Trotzdem muessen auch diese Ziffern in einigen Punkten Bedenken erregen. Zunaechst einmal ist der Milchkonsum, der schon an sich nicht sehr hoch war, weiter zurueckgegangen. Der zweite Punkt, der Kritik hervorruft, ist die Feststellung, dass in Israel mehr Weissbrot konsumiert wird NEUER PASSAGIERDAMPFER Verkehrsminister Levi Eschkol Unterzeichnete einen Bauauftrag auf einen “Ozeanriesen” von 23.000 Tonnen zur Passagierbefoerderung. Das Passagierschiff soll in der franzoesischen Werft “Atlantique” in St. Nazaire erbaut werden und wird etwa 15 Millionen Dollar kosten. In einem kurzen Festakt in der Kanzlei des Finanzministers in Jerusalem fand die Vertragsunterzeichnung in Anwesenheit von Vertret e r n der franzoesischen Werft, des franzoesischen Botschafters in Israel sowie von Direktoren der Gesellschaft ZIM statt. Das Schiffueber dessen Ankauf laengere Zeit verhandelt wurde, soll Mitte 1963 der Gesellschaft ZIM uebergeben werden. (“Caniit”) als Schwarzbrot. Das ist vom Standpunkt der Gesundheit aus falsch. Abgesehen von der Tatsache, dass der Brotkonsum in den letzten Jahren trotz zunehmender Bevoelkerung staendig im Rueckgang ist, weil diese in stets steigendem Masse zu besseren und wertvolleren Leben smitteln uebergeht, sollte Brot, besonders als Schwarzbrot genommen, nicht verachtet werden. Erfreulich ist der grosse Konsum an Gemuesen. Israel gehoert heute zu den Laendern mit dem hoechsten Gemuese- und Obstkonsum. Auch im Eierkonsum steht Israel mit 45 Gramm Eier pro Kopf und Tag an der Spitze der Eier konsumierenden Laender. Dies stellt auch einen guten Ersatz fuer das verhaeltnismaessig noch immer kleine Quantum an Fleisch dar, das hier konsumiert wird, wenn auch der Fleischkonsum gerade in den allerletzten Jahren schnell und stark gestiegen ist. Gefluegelfleisch stellt immer noch einen grossen Posten in unserer Fleischversorgung dar. (“Canfit”) WOHNBAU-ANLEIHE Amerikanische Investoren und solche aus lateinamerikanischen Laendern haben sich bereit lerklaert, grosse Betraege langfristig dem Wohnungsbau in Israel zur Verfuegung zu stellen. Diese Kredite ermoeglichten es der Regierung im Budget 1981-62 IL.6 Millionen, die fuer das sparbauwesen zur Verfuegung gestellt worden warep, auf den Schikumbau fuer Neueinwanderer und Aufloesung der Maabarot zu uebertragen. Die Anleihen, die gegeben werden, sind langfristig und werden sich fuer den Wohnungsinhaber nicht teurer stellen, als die Kredite, die ihm bisher mit Regierungshilfe zur Verfuegung gestellt worden waren. (“Canfit”) IL. 10 MILLIONEN UMSATZ DER HAZERA SAMEN CO. Die “Hazera”-Samen Co., die zur Haelfte dem “Hamaschbir” und den landwirt schaftlichen Siedlungsorganisationen gehoert, hat jetzt einen Jahresumsatz von IL. 10 Millionen und bebaut fuer die Zwecke der Samengewinnung eine Flaeche von 20.000 Dunam. Die Gesellschaft hofft den Export von ueber 100.000 Dollar in diesem Jahre auf eine viertel Million Dollar erweitern zu koennen. Die Gesellschaft will sich auch an der Errichtung einer Samenzucht-Farm im Senegal beteiligen. "Hazera” konnte 70% des Landesbedarfs an Samen decken. (“Canfit”) STIPENDIATEN AUS ENTWICKLUNGSLAENDERN In einem neuen “Internal” in Nathania begann eine grosse Gruppe von Jugendlichen im Alter von 18 bis 26 Jahren .aus den afrikanischen Laendern ihre Studien. Die Studenten wurden von der Abteilung fuer internationale Zusammenarbeit des Aussenministeriums ausgewaehlt und lernen im Rahmen der Organisation “Ort” mit Unterstuetzung der Stadt Nathania ein Jahr lang verschiedene technische Berufe. (“Canfit”) UMSATZ DES HAIFAER HAFENS Zum ersten Male wurde im Jahre 1960 mehr als 1 mil. Tonnen Gueter ueber den Hafen Haifa exportiert. Waehrend des vergangenen Jahres wurden 1,7 Mill. to. ueber Haifa eingefuehrt. Die hauiitsaechlichsten Exportartikel waren Zitrus, Zement, Prosphate, Kali und Kunstduenger, gefolgt von landwirtschaftlichen und Industrieprodukten. (“Canfit”) “HAR-RIMON” - NEUES SCHIFF DER EL-JAM GESELLSCHAFT In Gegenwart von Vertretern d. Schilumim-Gesellschaft, sowie der Reederei “El-Jam” wurde auf der Deutschen Werft in Hamburg ein Kuehischiff, “Har RImön” von Stapel gelassen. Es handelt sich um das l.Schiff dieser Art in der israelischen-Handelsflotte. “El- Jam” wird es auf der Route zwischen Suedamerika und USA einsetzen. Der 5800-To- Dampfer mit seinem 240.000 Kubikfuss Fassungsraum ist als Bananendampfer gebaut, kann aber auch andere Fruechte befoerdem. Ein Schwesterschiff wird jetzt auf der gleichen Werft gebaut. Es wird “Har Miron” heissen. Auf der Deutschen Werft wird ausserdem ein 23.000- To-Frachter fuer Schuettgut fuer El-Jam bald zur Ueber- (“Canfit”) Moebelfabrik HERMANN KLUGER U. SOHN Alle Arten Moebel und Polstermoebel Anfertigung nach Katalog oder Zeichnungen Kuecheneinrichtungen und Wandschraenke. Anfertigung von Gardinen u. Vorhaengen Aufarbeiten von Polstermoebeln Av. Malta 87 - Tel. 397385 Zur geCL Beachtung: Der HOHEN FEIERTAGE wegen Anzeigenschluss für die August Ausgabe am 25. Juli für die September Ausgabe am 20. August