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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1961-05-01 · 5 (Mayo, 1961) · p. Seite 23

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIII (1961)
Issue
5 (Mayo, 1961)
Date
1961-05-01
Page
Seite 23 (sequence 23)
Language
German
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Mayo 1961 BOLETIN INFORMATIVO 23 NOTICIAS IX LA COMUNIDAD ISRAELITA DE VALPARAISO CASILLA 4188 Teléfonos 2898 Valparaíso1 80373 — Viña del Mar NOTICIAS RELIGIOSAS / W. I. z. o. PROGRAMM Gruppe Henrietta Szold Donnerstag, 8. Juni 1961 “Reiseeindruecke mit Lichtbil- 5 Uhr nachm, dem“, Herr R. Haymann. Dienstag, 27. Juni 1961 gemeinsam mit Gruppe Vera Weiz- 5 Uhr nachm, mann. Gruppe Golda Meier Montag, 22. Mai 1961 “Wir lesen die Bibel", Herr Rabbi- 9 Uhr abends ner Manfred Lubliner. Montag, 5. Juni 1961 “Gedanken ueber das Buch: ‘Der 9 Uhr abends Weg zur eigenen PersoenJichkeit’ v. Harry Emerson Fosdick”, Fr. Hilde Heymann. Montag, 19. Juni 1961 “Ein Quiz”. 9 Uhr abends Ellen Gruenbaum - Ilse Simonsohn Gruppe Hannah Maisei Dienstag, 13. Juni 1961 Wir feiern den 11 jaehrigen Ge- 5 Uhr nachm, burtstag unserer Gruppe — im Hause von Fr. Mary Hollaender. Dienstag, 27. Juni 1961 gemeinsam mit Gruppe Vera Weiz- 5 Uhr nachm, mann. Gruppe Vera Weizmann Dienstag, 6. Juni 1961 “Die Bedeutung des Brotes in den 5 Uhr nachm. Religionen“, Herr Jonas. Dienstag, 27. Juni 1961 Gemeinsame Zusammenkunft fuer 5 Uhr nachm, alle Gruppen: “Atomaera und Medizin” Hr. Dr. Francisco Spitzer. Gruppe Ahawah Mittwoch, 14. Juni 1961 “Chilenische Plauderei“, Fr. Ma- 5 Uhr nachm, rion Mostny. Dienstag, 27. Juni 1961 gemeinsam mit Gruppe Vera Weiz- 5 Uhr nachm, mainn. Gruppe Emunach Montag, 5. Juni 1961 “Parto sin dolor”, Sra. Lily Hobs- % 5 Uhr nachm, bawn. Dienstag, 27. Juni 1961 gemeinsam mit Gruppe Vera Weiz- 5 Uhr nachm, mann. Erew Shavuoth 1. día de Shavuoth 2.0 día de Shavuoth Durante este servicio se incluye Yiscor (recordación de los muertos). Bendición Rosh Jodesh Ta mus. 1. día Rosh Jodesh Tamus 2.o día Im Hinblick auf den Wunsch des Internationalen Waehrungsfond nach Vereinheitlichung des Pfund- Kurses, ist die Nachricht von Interesse, dass in einem Falle der Sonderkurs fuer Exporteure abgeschafft wird, ohne dass aber die Bemuehungen zur Steigerung des Exportes im Geringsten eingeschraenkt werden. Bisher erhielten Exporteure eine Zusatzpraemie von 15 bis 35 Agurot zusaetzlich zur ueblichen Praemie, u. zwar fuer alle solchen Betraege, um die sie ihre Vorjahrse^porte erhoehen konnten. Diese Zusatzpraemie wird abgeschafft. Bei einer zweiten Aenderung handelt es sich nicht um eine Kurspraemie, sondern um die Aufhebung der Zollfreiheit beim Import von Rohmaterial, (falls die daraus hergestellten Artikel fuer den Inlandsmarkt bestimmt sind. In Zukunft wird nur diejenige Menge von Rohmaterial zollfrei sein, deren NERZTIERE SOLLEN IN ISRAEL GEZUECHTET WERDEN 500 Nerztiere sollen von der Evans Fürs Co. in Chicago nach Israel gebracht werden, um als Grundstock fuer eine Nerzpelzindustrie zu dienen, fuer deren Zwecke die Israel Für Trading Corporation gegruendet wurde, Es ist geplant, hier spaeter auch Persianer-Laemmer zu zuechten und die Pelze der beiden Tiersorten hier zu verarbeiten. (“Canfit”) Sábado 20 de mayo Domingo 21 de mayo Lunes 22 de mayo Sábado 10 de junio Miércoles 14 de junio Jueves 15 de junio Aequivalent tatsaechlich reexportiert wird. Die Entwicklung des israelischen Exportes ist an sich erfreulich, es gibt 26 Exporteure, die im Jahre 1960 Waren im Wert von ueber 1 Million Dollar ausgefuehrt haben. Zu diesen gehoert die Firma Cargal die trotz ihrer fru°heren Schwierigkeiten, den fuenfzehnten Platz unter Israels Industrie- Exporteu ren einnehmen konnte. Israels Exporte haben aufgehoert, vor allen Dingen einen “sentimentalen” Wert zu besitzen. Israel ist auf dem internationalen Markt aus lediglich sach liehen Gruenden zu einem interessanten Faktor geworden Im Jahre 1961, sollen die Exporte den Gesamtbetrag von 120 Millionen Dollar erreichen. Nach nuechterner Marktanalyse werden aber bereits im Jahre 1964 das dreifache also fuer 360 Millionen Dollar ausgefuehrt werden. (“Canfit”) PROFESSOR MASAR SCHEIDET AUS SEINEM AMT Professor Benjamin Masar wir aus Gesundheitsgruenden weder fuer den Posten des Rektors noch des Praesidenten der Hebraeischen Universitaet kandidieren. Er erklaerte, dass ihm die Universitaet viel zu sehr am Herzen laege, um als ein nicht ganz gesunder Mann die Buerde eines verantwortlichen Amtes zu uebernehmen. (“Canfit”) JUEDISCHE ERZIEHUNG (Fortsetzung von Seite 13) Bei der Berufswahl soll der Vater die Neigungen seiner Kinder berücksichtigen. Die Eltern sind verpflichtet, auch die Toechter mit den Hauptlehren der Religion vertraut zu machen. Der Lehrer soll keinen Angeber in der Klasse dulden. Einem stotternden Schueler stelle der Lehrer die Fragen erst nach dem Weggang der Klasse oder lasse ihn schriftlich antworten, damit der Sprachbehinderte nie zum Gegenstand des Spottes der Mitschueler werde. “Auf so hoher Stufe stand die juedische Erziehungslehre im” finstern”. Mittelalter! Die Neuzeit beginnt fuer das Judentum bekanntlich erst mit der Emanzipation der Juden im Anschluss an die nordamerikanische und Franzoesische Revolution. Die buergerliche Gleichstellung hatte eine voejlige Umwandlung der juedischen Erziehung, insbesondere des Schulwesens, zur Folge, indem die juedischen Schueler nunmehr Zutritt zu den oeffentlichen. Schulen erhielten. Im Hause betonte die Erziehung je nach der Einstellung der Eltern die strikte Befolgung des Religionsgesetzes (Orthodoxie), die ethischen Grundsaetze in freier Auslegung der ueberlieferten Lehre (liberales Judentum) oder den nationalen Gedanken (Zionismus), wobei die Abgrenzung nicht immer scharf zu ziehen ist. In Gemeinden mit grossen juedischen Zentren wurden eigene Tagesschulen (Primär-, Sekundar¬ und Mittelschulen) gegruendet, derei} Lehrplan den oeffentlichen Schulen angepasst war, unter Ergaenzung durch spezifisch juedische Faecher (juedische Geschichte, Religionslehre und hebraeische Sprachlehre). Aber die grosse Mehrheit der Jugend besuchte die allgemeinen Schulen und wurde durch zusaetzlichen Religionsunterricht in die juedischen Gebiete eingefuehrt. Die heutige Lage ist durch zwei umwaelzende historische Ereignisse bestimmt worden: die nationalsozialistische Judenve rfolgung, durch die mehr als sechs Millionen Juden niedergemetzelt wurden, und die Wiedererstehung des juedischen Staates. Die Katastrophe einerseits und das Wunder anderseits haben in der bewussten und ANLEIHEN UND AKTIEN¬ EMISSIONEN FUER DIE TOTEN MEERWERKE Die Weltbank hat prinzipiell die Genehmigung einer Anleihe in Hoehe von 25 Millionen Dollar zugesagt. Ferner stellten amerikanische Wirtschaftskreise eine Anleihe von 10 Millionen Dollar in Aussicht. Eine weitere Aufbringung soll durch die Ausgabe von 27 Millionen IL in Aktien der Toten-Meerwerke erf o 1 g e u. Es darf angenommen werden, dass auslaendische Investoren gern einen Teil derselben angesichts des so sehr guenstigen Sachverstaendigen Berichts ueber die Entwicklungsplaene der Toten- Meer-Werke und die Gewinnaussichten nach der Durchfuehrung der Erweiterungsarbeiten erwerben werden. (“Canfit”) in der unbewussten ßphaere des juedischen Kindes und des Jugendlichen voellig neue Bedingungen geschaffen, denen die Erzieher im Elternhaus und in der Schule haeufig noch nicht zu entsprechen vermoegen. Diese Problematik wird noch verschaerft durch die Tatsache, dass die Erziehung dem Elternhaus mehr und mehr zu entgleiten droht und in den Bereich der Jugendorganisationen gelangt. An dieser bedenklichen Entwicklung sind nicht die Jugendorganisationen schuld, die fast ausnahmslos eine sehr positive Arbeit leisten, sondern die Beanspruchung der Eltern durch das Tempo und die Intensitaet des heutigen beruflichen und gesellschaftlichen Lebens, die fuer die Pflege eines gesunden und kraftvollen Familienlebens innerhalb der Hausgemeinschaft keine Zeit laesst. Von besonderer Wichtigkeit ist es, die juedische Erziehung im Elternhaus zu staerken. Eine wesentliche Voraussetzung dafuer ist die Vermittlung von juedischem Wissen. Nur wissende Eltern koennen wissende Kinder heranbilden, und nur das von wissenden Menschen geleitete Judentum bleibt lebendig und schoepferisch. WASSERBESCHRAENKUNGEN MUESSEN AUFRECHT ERHALTEN BLEIBEN Der segensreiche Regen in diesem Jahre hat zwar fuer die Beduerfnisse der Landwirtschaft in diesem Winter und Fruehjahr gereicht, er genuegte aber nicht um da-' durch die Trockenheit der letzten Jahre gesunkene Wassemiveau wieder zu hebeta, erklaerte der Leiter der Wasserbehoerde, Herr Kantor. Es muesse daher an der Bewirtschaftung des Wasserverbrauchs weiter festgehalten werden und groesste Sparsamkeit im Wasserver- HOHE NEUINVESTITIONEN IM JANUAR Die Investitiomsze ntrale konnte im Monat Januar 52 neue Investitionsprogramme genehmigen, die ein Kabrauch sei auch weiterhin noetig. Er gab auf Fragen zu, dass eine gewisse Hebung des Wasserniveaus einget r e t e n sei, was auch dazu fuehrte, dass W" sserquellen, die zu fliessen aufgehoert hatten wieder in Taetigkeit kamen, aber das aendere nichts an der Tatsache dass das Niveau noch weit unter dem Durchschnitt liege. Die Wasserreserve sei weiterhin so klein, dass groesste Vorsicht geboten sei. (“Canfit”) pitat von 9 Millionen Israelpfunde und 2% Millionen Dollar Umfassen. (“Canfit”) * JAHRZEITEN; Deben avisarse al señor José Tichauer, fono 55641. REGISTRO CIVIL; , „ FALLECIMIENTOS; Señora Sofía W. v. de Weinstein, fallecida el 23 de marzo de 1961, enterrada en el Mausoleo de Playa Ancha. Señor Luis Rotschild, fallecido el 4 de abril de 1961, enterrado en el Cementerio El Belloto. CUMPLEAÑOS: Señor Siegfried Mau, cumple 50 años el 25 de mayo. El Directorio de la Comunidad Israelita de Valparaíso felicita muy cordialmente al festejado. BIBLIOTECA Los socios ya pueden hacer uso de nuestra biblioteca en Alvarez 490, Viña del Mar. Han llegado muchos libros recientemente publicados. GOTTESDIENST Die Gemeinde beabsichtigt, den Besuch des Gottesdienstes zu heben. Jeden Freitag abend werden Jugendliche durch ihre gesangliche Mithilfe den Gemeindegesang verstaerken. Durch ihre aktive Teilnahme am Gottesdienst sollen sie zu freudigen Synagogenbesuchern erzogen werden. Wir haben mit grosser Genugtuung bei der Seelenfeier den starken Besuch der Synagoge begruesst und wir hoffen, dass auch an jedem Freitag abend und Sonnabend morgen der Synagogenbesuch waechst. Daher bitten wir unsere Mitglieder in Valparaiso und Viña del Mar durch ihre Anwesenheit in der Synagoge der Jugend ein gutes Vorbild zu sein. DIE EXPORT-WaEMIE WIRD ABGESCHAFFT Aber Export wird energisch unterstuetzt

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