Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXIII (1961)
- Issue
- 3 (Marzo, 1961)
- Date
- 1961-03-01
- Page
- Seite 17 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Marzo 1961 BOLETIN INFORMATIVO 17 Kasisen-Ilin wird 1500 Lark-Siudebakers in 1961 produzieren Fachschulen für unterentwickelte Staaten geplant 'Amcor" wird Televisionsapparaie bauen Zwischen der Amcor-Gesellschaft, Besitzerin der Radio- und Elektronenfabrik “Amron” und der amerikanischen Elektronen-Gesellschaft “Emerson” wurde ein Abkommen unterzeichnet, auf Grund dessen “Amcor” alle Patente der amerikanischen Firma zur Herstellung von Televisionsapparaten benuetzen darf. Der Vertrag wurde in New York durch den Oberingenieur der “Amcor”-Gesellschaft, Gelber, unterzeichnet. Seit einiger Zeit befasst sich die “Amron” Fabrik versuchsweise mit der her stellung von Televisionsapparaten. Vor ungefaehr einem Jahr wurden einige von ihnen auf der Tel-Aviver Jubilaeumsausstellung verwendet. Die “Emerson” - Gesellschaft Unterzeichnete mit “Amcor” auch ein Abkommen bezueglich der Fabrikation von Luftkuehlanlagen. Die Abkommen sehen einen Fachleute - Austausch zwischen den Gesellschaften vor und berechtigen die Amcor- Gesellschaft zum Export ihrer Fabrikate unter den Titeln “Amcor” und “Emerson”. “Canfit” FRMITTIÜNGS1MRFN W NS- IN Die ersten 1961-Studebaker-Lark-Modelle der Fabrik Kaiser-Ilin in Haifa sind bereits vom Laufband gerollt —die Produktion dieser Wagen wird im neuen Jahr 1500, davon 500 fuer den Export erreichen. Im vergangenen Jahr erzielte das Werk einen Export von 3 Millionen Dollar und einen Inlandsverkauf von 12 Mill. IL netto; es produzierte insgesamt 2.700 Wagen, davon 40 Prozent fuers Ausland, und konnte die 6 monatige erzwungene Pause infolge des Renault-Vertragsbruchs durch Einfuehrung der L a r k - Produktion schliesslich beenden. Waehrend noch 1951-52 der Export meist im Clearing-Weg erfolgte, ist er im Vorjahr zur Gaenze gegen konvertible Waehrung (Dollar, Pfund Sterling, fr. Francs, portugiesische Scudos, etc.) erfolgt. 1960 wurden bereits 700 Lark-Wagen hergestellt, von denen 120 exportiert worden sind. Das neue Modell — Lark 1961 — hat einen staerkeren Motor von 6 Zylindern mit 112 B.H.P. (Bremsleistung). Auch 8-Zylinder-Wagen werden hergestellt werden, Wie das Werk mitteilte, werden mehr als 50 der neuen Lark- Wagen nach Finnland exportiert, und auch die Tuerkei hat bereits 52 der 7-To.-Last~ wagen bestellt. Ausserdem sollen Last- und Personenwagen nach Iran, Griechenland und Afrika verkauft werden, worueber bereits Verhandlungen laufen. Das neue Modell hat ausser dem staerkeren Motor auch einige andre neue Kennzeichen, so doppelte Scheinwerfer, ein gepolstertes Schaltbrett, ein elliptisches Steuerrad, groessere Fensterflaechen und viele KAUFMAENN1SCHE ANGESTELLTE sucht Stellung in Büro oder Geschaeft Prima Zeugnisse Gef. Angebote an: K. K. Clasificador 567 frueher nur auf Wunsch gelieferte Extra-Ergaenzungen. Es kostet auch weiter 10.960 IL brutto. Auch die Willys-Produktion wird fortgesetzt, und 1961 werden 60 Prozent der Bestandteile dieses Auto- Typs im Lande hergestellt werden. Sie sollen aus der Kaiser-Ilin-Fabrik in Aschkalon kommen, die mit einer Investition von 6,5 Mill. IL (davon 65 Prozent Entwicklungsanleihen) erstellt wurde. und am 1,5. April eroeffnet werden soll. Es werden dort ausser Autoteilen auch Fabriksmaschinen (Drehbaenke) und Zahnraeder erzeugt werden; der Umsatz soll in den ersten 12 Monaten 4 Mill. IL erreichen. In 3 Jahren ist an eine 12-Mill. IL-Produktion jaehrlich gedacht. Am 29/12 unterschrieb Generaldirektof Ilin einen Vertrag mit einer franzoesisclien Maschinenfirma, die ihre Fachkenntnisse zur Verfuegung stellt — womit die “franzoesische Zusammenarbeit”, seit der Renault-Panne praktisch unterbrochen, wieder aufgenomen wurde Kaiser-Ilin erhielt Exportrechte fuer alle Laender ausserhalb Europas. Das Werk in Aschkalon wird anfangs 150 und in 3 Jahren 970 Arbeiter be— schaeftigen. Einzigartig ist die angeschlossene Werkschule, d i e Bewunderung franzoesischer Fachleute erregte und im diesjaehrigen Kurs schon 24 Arbeiter ausgebildet hat, die jetzt im Haifaer Werk taetig sind. Ende Januar werden weitere 90 “Lehrlinge” ihre Ausbildung beenden und in Aschkalon in die Fabrik eintreten. Die Kaiser-Ilin-Werke planen jetzt die Errichtung von aehnlichen Schulen in neubefreiten afrikanischen Staaten, auf Grund der Musterschule auf dem Fabriksgelaende in Aschkalon. Die israelische Firma will dazu Instruktoren und Maschinen zur Verfuegung stellen. Das Werk in Haifa beschaeftigt derzeit 700 Arbeiter. “Canfit” HANDELSVERTRAG ISRAEL-TUERKEI VERLAENGERT Der Handelsvertrag zwischen Israel und der Tuerkei, der auch die Zahlumgsweise fuer die gegenseitigen Exporte regelt, wurde um ein Jahr verlaengert. Er sieht wiederum israelische Exporte in Hoehe von 10 1/2 Millionen Dollar vor. waehrend der Umfang d. tuerkischen Exporte nach Israel 13,5 Millionen Dollar betragen wird. Die Tuerken werden vor allen Dingen Zucker und Baumwolle an Israel liefern. “Canfit” Die Staatsanwaltschaft des Landsgerichts W a|l d s h u t sucht Zeugen und authentische Berichte ueber die vom NS-Regime nach Beendigung des Polenfeldzuges im Gebiet Lemberg veruebten Greueltaten. Sie hat uns in diesem Zusammenhang folgenden Bericht zukommen lassen; Nach Beendigung des Polenfeldzuges, teilweise bereits unmittelbar nach Beendigung der Kampfhandlungen in einem bestimmten Frontabschnitt, wurden in Ausführung eines Geheimerlasses des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) Aktionen gegen Juden und Polen, insbesondere gegen Angehoerige der polnischen Intelligenz, durchgefuehrt. Die Aktionen dienten einer “Saeuberung” der neu ans Reich geschlagenen Gebiete von dem” juedischen Element”, sowie eine Vergeltung fuer angebliche Gewalttaetigkeiten, die vor Einmarsch der deutschen Truppen durch Polen im damaligen Korridorgebiet gegen die einheimische deutsche Bevoelkerung veruebt worden sein sollen. Ferner sollten sie auch einem Aufstand der Polen Vorbeugen der bei Beginn der Kampfhandlungen an der Westfront befuerchtet wurde. Um diese “Saeuberungsaktion” vorzubereiten, wurden die Landräete und Kreisleiter des Regierungsbezirks Dan z i g- Westpreussen in der zweiten Haelfte des Monats September 1939 in einer Dienstbesprechung, die in Danzig stattgefunden hat, von dem Gauleiter Förster angewiesen, saemtliche . Juden und gefaehrliche Polen, insbesondere Angehoerige der polnischen Intelligenz unter beson derer Hervorhebung der katholischen Geistlichkeit listenmaessig erfassen zu lassen. In Ausfuehrung dieses Befehls wurden in den jeweiligen Kreisen Listen gefertigt und der erfasste Personenkreis von Angehoerigen des “freiwilligen Selbstschutzes”, der sich in den besetzten Gebieten gebildet hat, sowie von SA und SS-Kommandos, die aus dem Gebiet des ehemaligen Freien Staates Danzig herangebracht worden sind festgenommen und in Auffanglager eingewiesen. Im Rahmen dieser Aktion entsandte die Staatspolizeileitstelle Danzig etwa ab September 1939 in die jeweiligen zu ihrem Bezirk gehoerenden Kreisstaedte Einsatzkommandos, die sich aus Angehoerigen der Gestapo, der Kripo sowie der Grenzp o 1 i zei zusammensetzten. Aufgabe dieser Einsatzkommandos war die Durchfuehrung von Selektion der Personen, d i e festgenommen worden waren. Hierbei, wurde ein grosser Teil der festgenommenen Personen —angeblich wegen ihrer besonderen Gefaehrlichkeit— fuer eine sofortige Exekution bestimmt. Die Exekutionen wurden von SS-Kommandos durchgefuehrt, an denen als Bchuetzen und Abperrposten Angehoerige des “freiwilligen Selbstschutzes” und der Gendarmerie mitgewirkt haben. In Neustadt-Westpr. befand sich ein groesseres Gefaengnis, in das die Opfer der Polenaktionen aus dem Kreise und aus Gdingen eingeliefert wurden. Nach den bisherigen Untersuchungen wurden diese Gefangenen vom Gefaengnis aus mit LKW-Transporten unter Bewachung durch SS und Selbstschutzangehoerige so wie Gendarmeriebeamte zu der etwa 10 km. von Neustadt entfernten Hinrichtungsstaette Piaschnitz (Fiasnica) in den Krokower Waeldern gebracht. Nach dem Untersuchungs ergebnis der polnischen Hauptkommission zur Aufklaerung von Naziverbrechen in Polen wurden in Piaschnitz ueber 10.000 Menschen beiderlei Geschlechts und aller Altersgruppen exekutiert. Es sollen teilweise ganze Familien den willkürlichen Hinrichtungen zum Opfer gefallen sein. Die Exekutionen in Piaschnitz wurden so ausgefuehrt dass die mit den Lastwagen in das Waldgelaende gebrachten Opfer in Gruppen von etwa 10 Personen zu einem bereits ausgehobenen Graben gebracht wurden, sich dort bis auf die Unterwaesche entkleiden mussten und dann von dem Erschiessungskommando durch Genickschuesse getoetet wurden. Nach den von der polnischen Hauptkommiss i o n getroffenen Feststellung e n sollen die Opfer teilweise auch durch Zertruemmerung des Schaedels mit einem harten Gegenstand ermordet worden sein. Diese Feststellungen wurden bei der nach 1945 durchgefuehrten Enterdung der Leichen getroffen. 20% aller Leichen wiesen keinerlei Finschusspuren auf. Dagegen hatten fast alle diese Leichen zertruemmerte Schaedel. Ferner sollen sich die Angehoerigen des Kommandos dadurch besonderer Uebergriffe schuldig gemacht haben, dass sie Kinder mit ihren Koepfen gegen Baeume schlugen und dadurch die Kinder toeteten. An verschiedenen Baumsteumpfen in der Naehe der enterdéten Graeber wurden in Meterhoehe Zaehne und Haare von Kindern festgestellt. .Waehrend die Hinrichtung der ersten Gruppe der mit LKW her angebrachten Opfer durchgefuehrt wurde, mussten die fuer die folgende Exekution bestimmten Opfer in unmittelbarer Naehe der Hinrichtungsstaette warten. Sie waren dabei Zeugen der grausamen Toetung ihrer Leidensgenossen. Die Opfer stammten nicht nur aus dem Landstrich Pommerellen, sie wurden auch in groesseren Transporten, aus dem Reichsgebiet und aus der Tchechoslowakei geholt. Es handelt sich hierbei um Personen polnischer Abstammung, die offenbar als “unzuverlaessig” angesehen wurden. Etwaige zweckdienliche Angaben, Zeugenaussagen, Berichte usw. bitten wir direkt an die “Staatsanwaltschaft bei dem Landesgericht ,Waldshut. c/o Dr. Angelberger", zu richten. Fea. de Confecciones BUSCA joven para trabajos de oficina y generales con buenas perspectivas para futuro. Preferimos de habla alemana. Presentarse: MIRAFLORES 557 AHORRE DINERO COMPRE DIRECTAMENTE EN LA FABRICA Fábrica de Calcetines, Medias y Guantes CALCETINES PARA HOMBRES Y ÑIÑOS EN LANA, HILO Y NYLON MEDIA NYLON CON COSTURA Y SIN COSTURA GUANTES STRETCH Y DE LANA BELLAVISTA 0503 (A una cuadra del Puente Arzobispo) C:C ^52C