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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1960-04-01 · 4 (Abril, 1960) · p. Seite 35

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXII (1960)
Issue
4 (Abril, 1960)
Date
1960-04-01
Page
Seite 35 (sequence 33)
Language
German
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Abril 1960 BOLETIN INFORMATIVO 35 Eine Reportage des "B. /.": DIE “BOMBA ISRAEL” Von Klaus Hannach. Am Sonntag, den 13. März, fand eine Feier statt, die in unserer Gemeinde nicht die Beachtung fand, die sie verdient hätte: In Gegenwart des Israelischen Botschafters, des Senators Angel Faivovich, Vertretern der Stadtverwaltung und der Feuerwehr weihten die Rabbiner Löwertstein und Blum das neue Gebäude der “Bomba Israel” ein, der 5. Feuerwehr'Kompanie von ftunoa, der einzigen jüdischen Feuerwehr Chiles. Obwohl die offizielle Einweihung und Uebergabe dieser Feuer" wache erst im September stattfinden soll —voraussichtlich im Beisein des Präsidenten Alessandri und hoher Regierungsmitglieder—, so bedeutete doch diese Zeremonie einen Höhepunkt dieses ehrgeizigen Projektes, mit dem sich die Juden Chiles den übrigen Bevoelkerungsgruppen auch auf einem Gebiete gleichstellen, das Opfer an Geld und Zeit, sowie grossen persönlichen Mut bis zum Einsatz des Lebens im Dienste der Mitbürger erfordert, Eigenschaften also, die uns Juden von unseren Feinden zu allererst abgesprochen werden. NOTICIAS DEL VAAD HAJINUJ 'mm mm HÄ Üi mm Im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten, wo zumindest in allen grösseren Städten eine Berufs-Feuerwehr (in Deutschland “Feuerschutzpolizei”) besteht, gibt es in Chile nur Freiwillige Feuerwehren, die seit über 100 Jahren in einer gemeinsamen Organisation auf militärischer Grundlage, dem “Cuerpo de Bomberos”, zusammengefasst sind. Jede der in allen Stadtbezirken verteilten Feuerwachen (Compañías) hat ihre feste Organisation und Rangordnung: Geleitet von einem Director, der jährlich gewählt wird, hat sie einen- Kapitän, mehrere Leutnants, einen Arzt, Sekretär, Schatzmeister, Maschinisten usw., bis zu den “gemeinen” Feuerwehrleuten hinab. Die Direktoren sämtlicher Kompanien bilden die Kommandantur, die höchste Instanz, die u. a. auch über die Einrichtung neuer Feuerwachen zu entscheiden hat. Die Chilenische Feuerwahr hat im Laufe der Jahre ein solches Prestige erworben, dass es für viele junge Leute eine Ehrensache ist, Feuerwehrmann zu werden. Das ist jedoch nicht so einfach, denn es gibt Kompanien, die so exklusiv sind, dass nur Mitglieder der besten Gesellschaft zugelassen werden. Andererseits haben viele in Chile lebenden Ausländergruppen ihre Liebe zu ihrem neuen Vaterland durch die Schaffung eigener Kompanien bekundet: So gibt es eine Bomba Francia, Bomba España, Bomba Italia, Bomba Inglesa usw., die alle in wirklich edlem Wettstreit um das Wohl ihrer Mitbürger bemüth sind. Sobald eine Feuersirene ertönt, verlassen sämtliche Freiwillige sofort ihre Arbeit, ihre Unterhaltung oder oft genug ihr Bett und versuchen mit dem ersten besten Fahrzeug (oft Taxi) eiligst ihre Feuerwache oder direkt den Brandort zu erreichen. Diese stetige Bereitschaft, sowie die ziemlich grossen Unkosten der Ausrüstung, die von jedem selbst Bezahlt werden muss, tragen natürlich sehr dazu bei, dass die Freiwilligen sich aus den begüterten Schichten der Bevölkerung zusammensetzen. Ihre Begeisterung ist darum nicht geringer, und keine Berufsfeuerwehr könnte wohl leisten, was Chiles Freiwillige Feuerwehr zur Bekämpfung von Bränden und Rettung von Leben und Eigentum tut. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die hiesigen Juden ihren Chilenischen Mitbürgern beweisen wollten, dass sie an Opfergeist (moralisch und materiell), an persönlichem Mut und an Gemeinschaftsdisziplin hinter keiner anderen hier lebenden Volksgruppe zurückzustehen brauchen. Es war jedoch nicht so leicht, die Widerstände gegen die Gründung einer jüdischen Feuerwache zu brechen, die schon vor fast 10 Jahren zuerst in Valparaiso und dann in Santiago beantragt wurde. Erst am 5. August 1954 wurde die “Bomba 'Israel” zur Wirklichkeit, angegliedert an die Feuerwehr von Nunoa, und gegründet von einer kleinen Gruppe von Pionieren, denen bald 80 Freiwillige zur Seite traten. Innerhalb kurzer Zeit wurde ein Löschzug angeschafft (ein 1939er Reo, der noch in recht gutem Zustande ist) und ein Terrain von etwa 800 qm auf der Av. Grecia Ecke Pedro de Valdivia erworben, auf dem zunächst ein provisorisches Quartier aufgestellt wurde. Von dort aus leistete und leistet die Bomba Israel ihren Beitrag zur Behütung dieses wichtigen Wohn— und Industrie— Bezirks: Im Jahre 1959 bekämpfte sie etwa 200 Brände, einige davon grösseren Ausmasses. Dank der finanziellen Hilfe der Juden Santiagos wurde auch bald der Bau des neuen Gebäudes in Angriff genommen, das am Sonntag so feierlich eingeweiht wurde. Ein Objekt von etwa E? 60.000.— (von denen bisher nur die Hälfte finanziert ist), ist dieses Quartier das modernste seiner Art in Chile. Im Erdgeschoss befindet sich eine grosse Halle mit vollautomatischer Tür für 2 Löschwagen, sowie Büro und Bereitschaftsräume der Wachmannschaften, mit Bädern, Duschen, Zentralheizung und sonstigem Komfort; der 2. Stock besteht aus einem grossen Versammlungssaai, Kasino und Küche, und auf dem Dach ist eine schöne Terrasse, auf der später der Turm mit der Alarmsirene installiert werden soll. Wie allgemein üblich, musste das Geld für den Bau und die Ausstattung aus eigenen Mitteln aufgebracht werden, d. h. durch Sammlungen und Festveranstaltungen. Die laufenden Unkosten werden zumm grossen Teil von dem Ertrag einer Grundsteuer finanziert, die nach der sog. “Ley Anguita” zu diesem Zweck erhoben wird, und unter allen Feuerwehrkompanien verteilt wird. Die Verwirklichung des Bauprojektes ist nicht zuletzt das Werk von José Zeldis, der seit 1956 das Amt des Direktors der Bomba Israel bekleidet und zusammen mit dem Kapitän, Dr. Carol Rosenberg, die Geschicke der Kompanie leitet. Die Freiwilligen müssen zunächst als Anwärter eine ärztliche Untersuchung und ein technisches Examen bestehen, bevor sie in eingehenden Kursen auf ihre schweren Aufgaben vorbereitet werden. Momentan zählt die Bomba Israel 64 Freiwillige, die so gute Arbeit leisten, dass eine der ältesten und vornehmsten Kompanien Chiles, die “Bomba Francia” von Valparaiso (104 Jahre alt) sie als Austausch- Kompanie aufgenommen hat: Die Mitglieder beider Kompanien haben gegenseitig die selben Rechte und Pflichten. Das ist eine hohe Ehre, die nur sehr wenige Kompanien untereinander vergeben. Die Bomba Israel hat noch eine Besonderheit: Sie ist die einzige mit einem Frauen-Comité, unter Leitung von Frau Eva de Ancelovici. Dieses Comité sorgt nicht nur für Veranstaltungen zum Zwecke der Geldsgmmlung für die Feuerwehr, sondern befasst sich aktiv mit der Hilfe für die Opfer von Branden, die im Notfall mit Decken, Wäsche und Lebensmitteln versehen werden. Wie alle Redner, Juden und Nichtjuden, bei der Einweihungsfeier der Bomba Israel immer wieder betont haben, können wir Juden stolz sein auf “unsere” Feuerwehrleute, die aufrecht und würdig den Davidstern in ihrem Wappen tragen. Anzeigen Annahme für das Boletín Informativo Nueva York 52 of. 412 Tel. 87765 Taeglich 9 - 1 5-7 geöffnet Bücher Für die Konfektion Strick u. Wirkwaren Industrie in deutscher Sprache am Lager Nueva York 54 Of. 412 IHR MALER Siegfried Pogorzelski Nehmen Sie die billigen Winterpreise wahr. Tel. 96499 Al finalizar el año escolar 1959, los alumnos del 59 año de Humanidades del Colegio del Vaad Hajinuj efectuaron un viaje a Israel bajo la dirección de los profesores Shalva y Samuel Landau. El día 15 de marzo ppdo., estos muchachos volvieron de su jira, y para recibirlos en forma digna, el ^Directorio del Vaad Hajinuj organizó un acto de recibimiento a los participantes del viaje, el que se verificó el domingo 27 de marzo, en la sala de actos del colegio. Abrió el acto el presidente del Vaad Hajinuj, don Jacobo Monderer, quien expresó su satisfacción por los resultados positivos del viaje, proponiendo de que viajes de esta índole sean organizados todos los años, comenzando desde ya la organización para la jira del presente año, para que éste pueda efectuarse en debida forma y bien organizado. A nombre de la Federación Sionista y Comité Representativo habló a continuación su presidente en ejercicio, don Samuel Gleiser. Elogió la iniciativa de hacer viajes a Israel por los alumnos del colegio, considerándolos como un acercamiento efectivo entre nuestra juventud y Medinat Israel. Ofreció el apoyo de la Federación a esta obra, tal como colaboró también con el viaje recién efectuado. Don Marcos Pollak habla a nombre del Comité Organizador del viaje y Comité de Padres. Dice que el viaje realizado tiene un significado enorme para los muchachos participantes, ya que han podido ver y palpar personalmente la realidad israelí, la cual ahora se ha convertido para nuestros hijos en algo vivo y vibrante. Han visto, dice, el espíritu de trabajo y sacrificio de la juventud de Israel, gracias a lo cual se está desarrollando un Estado moderno, lleno de vigor y empuje. Agradeció al Vaad Hajinuj, Federación Sionista y Jevra Kedischa por su colaboración moral y material que posibilitaron efectuar el viaje. Agradece en forma especial al señor Stein, gerente de la firma Gondrand, por su desinteresada colaboración en la organización técnica del viaje. Con palabras cordiales expresa la gratitud a los profesores Shalva y Samuel Landau, por su incansable labor, tanto en la preparación del viaje como en la jira misma. Si el viaje ha sido el éxito que ahora podemos apreciar, se debe al matrimonio Landau, por su dedicación y abnegación hacia los alumnos que participaron en él. Con palabras emocionadas describe a continuación el profesor Samuel Landau, algunos aspectos del viaje realizado. -—Nunca creí —dice— que nuestros muchachos demostraran tanto cariño y tanta comprensión hacia todo lo que vieron en Israel. Todos sabéis con cuánto optimismo trabajé para que este viaje fuera realizado, pero todas mis expectativas fueron sobrepasadas por la realidad. Todos los participantes volvieron llenos de cariño hacia Israel, y lo que es aún más, todos los personajes y grupos con los cuales nos reunimos allí, quedaron gratamente impresionados por nuestros muchachos. Mantuvieron una disciplina ejemplar y dejaron muy en alto el nombre de la colectividad judía de Chile. En seguida se despide de todos los alumnos y apoderados, agradeciendo la confianza depositada en él durante los tres años que trabajó en el colegio, y expresó la esperanza de poder reunirse con muchos asistentes en Israel. Doris Rozenblum, en hebreo, y Jaime Pilowsky, en castellano, dos alumnos participantes en el viaje, relatan enseguida en cálidas palabras algunas impresiones de su viaje. Ambos demuestran con sus palabras cuántos les ha dado esta jira y cuán hondamente les impresionó convivir con el Yishuv Israelí. Cierra la manifestación el Inspector General del Colegio, don Josef Zweigel. Expresa su satisfacción por lo escuchado de parte de los alumnos, y está contento por el entusiasmo demostrado por todos los participantes en esta gira. Dice que los frutos verdaderos de esta gira se podrán apreciar cuando, gracias a la influencia de los alumnos que viajaron, se compruebe una orientación más pronunciada hacia Jerushalaim por parte de los integrantes del colegio, con todo lo que esto significa. Después de que todos los asistentes cantaron el Hatikwa, el Vaad Hajinuj ofreció un cocktail en honor a la delegación de viaje de estudios. MEYER BERAND. PIROMETROS Y TERMOMETROS INDUSTRIALES Casilla 10172 — Tel. 87765

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