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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1959-10-01 · 10 (Octubre, 1959) · p. Seite 21

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXI (1959)
Issue
10 (Octubre, 1959)
Date
1959-10-01
Page
Seite 21 (sequence 21)
Language
German
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Octubre 1959 BOLETIN INFORMATIVO 21 KURZ GEFASST LOKAL 39. ZIONISTENKONGRESS Am 5. September wurde der 39. chilenische Zionistenkongress in feierlicher Sitzung eroeffnet. Aus Anlass dieser Tagung besuchten unser Land verschiedene Vertreter der juedischen Spitzenorganisationen, wir die Herren Manuel Graiver (K. K. L.) und Zwi Lurie (Jewish Agency). Bei Redaktionsschluss waren die Sitzungen des Kongresses noch nicht abgeschlossen, sodass wir unsere Leser erst in der naechsten Ausgabe des B. I. ueber die neue Zusammensetzung der Federación Sionista informieren koennen. ☆ BANKDIREKTOR MORDECHAI HASSOUN Herr Mordechai P. Hassoun, Direktor der Bank Leumi (Israelische Staatsbank) besuchte fuer einige Tage Chile, um mit den hiesigen Bankinstituten Geschaeftsverbindungen anzuknuepfen. ☆ NEUES AUSLAENDERGESETZ Die Regierung hat ein Gesetz ueber die Situation der im Lande ansaessigen Auslaender erlassen, in ¡ welchem auch die Einreisebedingungen nach Chile neu gefasst worden sind. Dieses Gesetz sieht wesentliche Erleichterungen, gegenueber frueheren Bestimmungen, vor. ☆ POSTA ISRAEL Die jaehrlich sattfindende "Posta Israel” wurde in diesem Jahr vom Club Deportivo Universidad de Chile gewonnen. ☆ NEUES LOKAL DER JEVRA KEDISCHA Mit einem feierlichen Festakt, wurde das neue Lokal der Jevra Kedisha in Avda. Miguel Claro 196 eroeffnet. In Namen der Kollektivitaet sprachen die Herren Dr. Siegfried Landau in Vertretung der B’ne Jisroel und Juan Faivovich fuer den Circulo Israelita. ☆ NEUER PRAESIDENT DES VAAD HAJINUJ Im Verlauf der Generalversammlung des Vaad Hajinuj wurde der Vorstand des Zentralrates fuer juedische Erziehung in Chile erneuert. Zum Praesidenten wurde unser Gemeindemitglied Herr Jacobo Monderer gewaehlt. ISRAEL VORVERLEGUNG DER WAHLEN Die urspruenglich fuer den 17. November festgesezten Wahlen, werden voraussichtlich um einen Monat vorverlegt werden. ☆ STAATSGEHEIMNIS Die Regierung Israels erliess ein ofizielles Verbot, in irgendeiner Form Informationen ueber die Einwanderung zu verbreiten, wenn diese zuvor nicht in oeffentlichen Verlautbatungen bekanntgegeben worden seien. ☆ DEUTSCHE ZAHLUNGEN Die Regierung der Bundesrepublik studiert die Moeglichkeit, auch die Forderungen Israels gegen die D. D. R. zu erfuellen, da sie sich als Repraesentantia des ganzen deutschen Volkes betrachtet. ☆ OEFFENTLICHE BAUTEN Waehrend eines kurzen Aufenthaltes in Tel Aviv versprach Herr Frédéric Mann dem Buergermeister des Stadt seine Hilfe fuer die Vollendung des Baues des Mann-Auditoriums sowie fuer die Anlage eines Parks. ☆ FRANK PELLEG SPIELT MIT MENUHIM Der israelische Pianist Frank Pelleg wurde von Jehudi Menuhim auf gef ordert, ihn bei der Aufnahme einer Reihe von Schallplatten zu begleiten. ☆ DEVISENBUDGET Das Fianzministerium gab bekannt, dass erstmalig das israelische Devisenbudget auf der Einnahmeseite hoeher als veranschlagt und auf der Ausgabeseite geringer als vorgesehen sei. INTERNATIONAL 20. JAHRE GEMEINDE VON LA PAZ Anlaesslich des 20-jaehrigen Bestehens der juedischen Gemeinde wurden in La Paz verschiedene Gedenkfeiern abgehalten. ☆ SUEDAMERIKANISCHE MACCABIADE Vom 4-6. September fand in Montevideo eine suedamerikanische Maccabiade statt, an welcher auch eine chilenische Abordnung teilnahm. ☆ SCHENKUNG BUNDESKANZLERS DR. ADENAUER Der Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer hat den Betrag von DM 1.000.— zum Wiederaufbau der Synagoge in Sandhausen gestiftet. ☆ ALTERSHEIM IN MONTEVIDEO Die "Nueva Comunidad Israelita” eroeffnete die Bauarbeiten fuer ihr Alterheim. TRAEUMEN IN DER SUKKA (Schluss von Seite 1) versieht hoffen darf, ist beglückend aber auch gefaehrlich. Juden sehnten sich nicht nur nach einem Leben in einer aeuserlich gesicherten Welt, sondern auch nach einem juedischen Leben in innerer Festigkeit. Und diese scheint uns bedroht. Wir sehen viele schoen ausgestattete “Huetten”, aber nur wenige mit juedischem Leben erfuellte Sukkot. In dem Jahrhunderten der Gefahr hat uns ein einheitlicher Wille aneinandergekettet — der in der Katastrophen schoepferisch zu bleiben. Heute bedarf es wieder des geschlossenen und festen Willens, unsere geistigen Schoepfungen nicht zu verlieren. Es waere ein teurer Preis, den wir fuer unsere aeussere Sicherheit bezahlen muessen, wenn wir unsere innere Freiheit verlieren sollten. In der Vergangenheit hat Israel in der Sukka von einer nach aussen und innen gleich gesicherten Zukunft getraeumt. Das Problem unserer Generation ist, dass unsere Kinder den Traum von der Sukka nicht vergessen. Sie werden es nicht verlernen, wenn wir ihnen die Sukka nicht nur als ein Symbol aus alter Zeit zeigen, sondern ihre Botschaft im All- und Feiertag leben. GUENSTIGER FINANZBERICHT DER STAATSBANK r Obwohl der Zahlungsmittelumlauf einschliesslich Deposition bei den Banken in den Monaten Mai- Juni um 10,6% gestiegen ist, sah sich der Praesident dier Staatsbank diesmal nicht veranlasst, die Regierung vor der Inflationsgefahr zu warnen, wie er dies in der Vergangenheit verschiedentlich getan hat, weil die Steigerung kleiner als in der gleichen Periode des Vorjahres ist, als sie 12.1% betrug, und damit die erlaubte Grenze überstieg. Die Staatsbank führt in ihrem Bericht die Steigerung des Zahlungsmittelumlauf in der Hauptsache auf die betraechtliche Vermehrung der Guthaben in inlaendischer Waehrung zurueck, groesstenteils infolge der hohen Eingaenge aus persoenlichen Entschaedigungsgeldern aus Deutschland, welche groesstenteils in Devisen in den Banken stehen gelassen werden. Auch die Ausweitung der Kredite um 4,5% trug zur Vermehrung des Zahlungsmittelumlaufs bei, waehrend die Regierungskredite diesmal um 3.8% geringer geworden sind. Umsaetze und Gewinne der Banken sind betraechtlich gestiegen. Bisher erhielten rund 4% der in den Staedten wohnhaften Familien Entschaedigungsgelder und durch sie sind die Einkaeufe von Bedarfsartikeln um rund 10% gestiegen. Der gleiche Prozentsatz laesst sich bei der Bewegung an dem Grundstückmarkt beobachten, wo die Kaeufe von Wohnungen sich um rund 10% erhoeht haben. Im abgelaufenen Rechnungsjahr hat jeder Erwerbstaetige in Israel rund 170 Pfund beiseitegelegt, das heisst etwa 6% seiner Einnahmen In einem Bericht, erklaerte der Ausschuss der Weltbank, als Ergebnis seiner Untersuchung der Wirtschaftslage Israels, dass man an die wirtschaftliche Zukunft dieses Staates glauben müsse, wenngleich die abnehmenden Summen an Entschaedigungen und Reparationslieferungen aus Deutschland es noetig erscheinen lassen, dass der persoenliche Verbrauch der Bevoelkerung herabgesetzt werde. Der Bericht betont, dass der Lebensstandard der Bevoelkerung Israels zum Teil hoeher sei als derjenige hochentwickelter Laender u. es sei noetig, die überschuessigen Verdienste der Erwerbstaetigen dem Sparen zuzuwenden und in die Entwicklung des Landes zu investieren. In lobender Weise hebt der Bericht die Anstrengungen der Regierung hervor, eine Inflation hintanzuhalten. gespart. Zwei Drittel der Ersparnisse wurden für Konsumgueter laufend angelegt und nur der restliche Betrag wirklich gespart. 90% der Ersparnisse waren Zahlungen an Hypothekenschulden und Sparvereine. (CANFIT). Der Bericht liegt zurzeit der Direktion der Weltbank vor und es besteht kein Zweifel, dass das neuerliche Anleiheersuchen Israels von der Weltbank auf Grund dieses Berichtes guenstig beurteilt werden wird. (CANFIT). Kanada kauft Aktien der Supersolgesellschaft Der Versuch der Supersol-Gesellschaft, die die Inhaberin des Tel-Aviver Supermarkts ist, 40.000 ihrer Aktien in Kanada zu verkaufen, fand dort volles Interesse und die Haelfte der angebotenen Aktien wurden bereits zum Preis von 11 Dollar pro Stück aufgenommen. (CANFIT). WELTBANK GLAUBT AN ISRAELS WIRTSCHAFTLICHE ZUKUNFT REUNION DEL JUDAISMO (Continuación de la páa. 13) Sobre esta base, se argumentó sobre la política internacional que debía predominar en éste conglomerado —rechazándose la idea de la abstención por impracticable. En este punto, hubo una fuerte intervención de la representación de Polonia abogando por un acercamiento a la doctrina imperante en la URSS, rebatida por los que estiman que la verdadera democracia está en Occidente. El resultado de esta controversia, fue un voto moderado de protesta contra la actitud asumida por las autoridades soviéticas contra el judaismo y una exhortación a fortificar en todas partes, la vida espiritual, Rothschild - Gruppe plant Unternehmungen Nachdem die Legung der Oelrohrlinie zwischen Eilat und Haifa durch die Rothschildgruppe begonnen wurde, beabsichtigt dieser Finanzkonzern noch weitere wirtschaftliche Engagements in Israel einzugehen. Die Investition von 24 Mill. Dollar in die Pipeline ist demnach nur ein Anfang der Taetigkeit der Rothschild gruppe in Israel. Für die Oellinie garantierte die Regierung der Rothschildgruppe eine Dividende von 8% im Jahre. Durch die erhoehte Oelzufuhr zu den Haifaer Raffinerien wird auch die Produktion der verschiedenen. Oelderivate erhoeht werden. Die Rohrlegung bis Haifa soll in etwa einem Jahr vollendet werden. (CANFIT). cultural y educativa del judaismo. La juventud que se asimila Este tema fue abordado latamente y se llegó a la conclusión que el mayor peligro del judaismo es la asimilación, el que está en mayor proporción en el continente americano. En Estados Unidos por su posición de pluralismo cultural o doble nacionalidad y en América del Sur, por el exceso de confianza en Medinat Israel. El informe sobre matrimonios mixtos registrados en el último decenio en estos países, acusa un índice elevado que mueve a la preocupación. Por ello, se tomó una resolución en orden a extremar las medidas de atracción por los organismos centrales . de nuestra juventud, dándoles incentivo y medio para conocerse y desenvolverse dentro de un ambiente judío. Perspectivas En líneas generales, al término del Congreso de Estocolmo, se notó un ambiente optimista en cuanto al futuro del pueblo judío en Israel y en la Diáspora, por cuanto un pueblo que ha tenido la entereza de sobrevivir tantas crueles pruebas y que obtuvo su reconocimiento como nación, tiene la suficiente fuerza moral para mantenerse como pueblo. Afron tará con la misma decisión los peligros que la amagan hoy; los superará con la misma entereza con que superó los de ayer. (Mundo Judío).

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