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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1959-06-01 · 6 (Junio, 1959) · p. Seite 23

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXI (1959)
Issue
6 (Junio, 1959)
Date
1959-06-01
Page
Seite 23 (sequence 23)
Language
German
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Junio 1959 BOLETIN INFORMATIVO 23 w deaita* 1 W. I. Z. 0. Den Abschluss der Feiern des 11. Jom Haazmauth bildete unser Wizoball, der auch in diesem Jahr eine grosse Anzahl Chawerim und Chaweroth bis in die fruehen Morgenstunden vereinte. Die sorgsamen Vorbereitungen der verschiedenen Buffets und Bars, wie auch die mit besonders schoenen Geschenken beschickte Tombola, fanden . bei allen Festteilnehmern grossen Anklang. Nachdem die Praesidentin Frau Rosi Rubens, herzliche Worte der Begruessung an die Versammelten richtete, brachte Frl. Silvia Klein mit ihrer schoenen, klaren Stimme 2 hebraeische Lieder zum Vortrag, die von Herrn David Goldstein am Klavier in vollendeter Form begleitet wurden. Der naechste Programmpunkt war der Einfuehrung von 16 jungen Maedchen, unseren zukuenftigen Wizoschwestern, gewidmet, denen in Form einer kleinen Show die verschiedenen Aktivitaeten der jued. Frau in Israel gezeigt wurden. Von Frau Trude Loewenstein ausgearbeitet und von Herrn Carlos Stein interpretiert, wurden vorgestellt: eine Landarbeiterin, Frl. Evelyn Hoffmann; eine Saeuglmgsschwester, Frau ouse ae Jong; eine Sportlerin, Frl. Doris Lieber; eine israelische Soldatin, Frl. Alice Cohn; eine Modedame (denn auch das gibt es in Israel) Frau Margot Gellerstein, und last not laest, die immer beschaeftigte und doch fuer alles zeitfindende Wizofrau, Frau Edith Amster. Alsdann erschienen die jungen Maedchen: Frl. Vera Bayerthal, Frl. Mönica Bruchfeld, Frl. Carin Federic, Frl. Evelyn Friedlaender, Frl. Mariane Jacusiel, Frl. Marion Knoller, Frl. Eva Klein, Frl. Ruth Lewin, Frl. Patricia Loewenstein, Frl. Nanni Rappaport, Frl. Sonia Stern, Frl. Daniela Strauss, Frl. Silvia Selowsky, Frl. Susanne Wiener und Frl. Edith Zahler, die jede einzelne von der Praesidentin des Centro Henrietta Szold mit einer blau-weissen Schleife zur Erinnerung an diesen Tag geschmueckt wurden. Zu den Klaengen der chil. Nationalhymme trug José Schwarz die chilenische Fahne in den Saal und Frank Rubens zu den Klaengen der Hatikwah diejenige Israels. Mit einem Walzer, den die jungen Maedchen mit ihren Vaetern tanzten, wurde der Ball eroeffnet. Wir moechten allen Mitwirkenden auch von dieser Stelle aus unseren herzlichsten Dank sagen, nicht zuletzt Frau Trude Loewenstein, die wiederum ihr ideenreiches Koennen unter Beweis stellte. Den Spendern, die der bereits erwaehnten Tombola so besonders schoene Geschenke ueberliessen, gilt unser allerherzlichster Dank. Und nicht minder herzlich moechten wir all den Spendern danken, die durch ihre Gaben die Buffets mit lukullischen Genuessen fuellten. Unser Wizoball, der heute zu dem Leben unserer Gemeinde gehoert, hat wiederum bewiesen, wie eng die Verbundenheit unseres Jischuw mit der Medinath Israel ist und das ein jeder ueber die moralischen Aufgaben hinaus, gern gewillt ist, auch finanzielle Opfer zu bringen, um Wizo zu helfen, ihre grossen Verpflichtungen zu erfuellen. PROGRA JOM HAAZMAUTHFEIER IM ALTERSHEIM GRUPPE HENRIETA SZOLD Donnerstag, 2. Juli 59, nachm. 5 Uhr Donnerstag, 16. Juli 59, nachm. 5 Uhr GRUPPE GOLDA MEIR Montag, 22. Juni 59, abends 9 Uhr Montag, 6. Juli 59, abends 9 Uhr Montag, 20. Juli 59, abends 9 Uhr GRUPPE HANNA MEISEL Dienstag, 30. Juni 59, nachm. 5 Uhr Dienstag, 14. Juli 59, nachm. 5 Uhr GRUPPE VERA WEIZMANN Dienstag, 23. Juli 59, nachm. 5 Uhr Dienstag, 7. Juli 59, nachm. 5 Uhr GRUPPE AHAWAH Mittwoch, 8. Juli 59, nachm. 5 Uhr GRUPPE HANNA STEINER Dienstag, 30. Juni 59, nachm. 5 Uhr Montag, 13. Juli 59, nachm. 5 Uhr 6.000 Jahre Brot. Frau Else Gans. Leonard Frank. Frau Margot Wallach. Wir lesen die Bibel weiter. 1. Teil. Wir lesen die Bibel weiter. II. Teil. Herr Rabbiner Manfred Lubliner. Rapsodie um Mendelsohn. Frau Margot Schocken. Probleme der Frauenseele. Frau Lola Roessler. Boris Pasternak: Dr. Shiwago. Frau Clara Weintraub. Leonard Frank. Frau Margot Wallach. Jerusalem, die geteilte Stadt. Frau Trude Stein. Buecher, die unsere Geschichte beeinflussen. 1. Teil. Herr Rabbiner Loewenstein. Boris Pasternak: Dr. Shiwago. Frau Clara Weintraub. Logros de la Wizo en Israel. Frau Liuba Francos. Zum 1. Male seit der Staatsgründung wurde dieser Tag im Altersheim gefeiert. Zur festlich gedeckten Mittagstafel im Speisesaale, der mit Blumen, dem von Herrn Manasse gemalten Bilde von Weizmann, umrahmt von der chilenischen und israelischen Fahne, geschmückt war, wurden die Insassen mit den Klaengen der Hatikwah empfangen, die auf dem Plattenspieler, den nicht genannt sein wollende, grosszügige Gönner des Altersheims gestiftet haben, gespielt wurde. Vor der Mahlzeit hielt Herr Seidemann folgende Ansprache: Wer auch nur einigermaßen in der jüdischen Geschichte bewandert ist, weiss, dass die Sehnsucht unseres Volkes seit 2.000 Jahren, seit unser Heiligtum in Jerusalem zerstört, und die Stadt von den Römern dem Erdboden gleichgemacht wurde, die Juden in alle Welt verstreut wurden, dahin geht, wieder ein Volk im eigenen Lande zu sein. Der Zionismus, der zur Erfüllung dieser Sehnsucht beigetragen hat, ist nicht etwa, wie viele glauben, ein Werk Herzl’s, sondern Jahrhunderte alt. Es gab lange vor Herzl sehr viele jüdische Zionisten, aber auch Nichtjuden, auch in den höchsten Kreisen aller Länder, die die Berechtigung des jüdischen Volkes anerkannten, und sich mit aller Kraft dafür einsetzten, dass die Wiedererrichtung eines jüdischen Staates in Palästina ermöglicht werde. Ich kann nur ganz wenige von ihnen anführen. Napoleon I, richtete einen Aufruf an die Juden, ihm bei der Errichtung eines jüdischen Staates behilflich zu sein. Auf dem Berliner Kongress, der 1878 Balkanfragen zu erörtern hatte, brachte Disraeli den Antrag ein, einen Judenstaat zu errichten, und der gewiss nicht judenfreundliche Bismarck war bereit, den Antrag auf die Tagesordnung zu setzen. Die englischen Juden aber, die nur Engländer, und nicht auch Angehörige eines jüdischen Staates sein wollten, brachten den Antrag zu Fall. Beim Einzug des britischen Oberbefehlshabers in Damaskus hielt Oberst Churchill ein Vorfahr von Sir Winston Churchill eine Rede und schloss mit den Worten: Möge Israels Befreiungsstunde nahe sein! Möge die jüdische Nation noch einmal unter den Mächten der Welt ihren Rang und ihre Stellung einnehmen, die Nachkommen der Makkabäer werden sich ihrer berühmten Vorfahren würdig erweisen. Die bedeutendste Kundgebung zugunsten eines Judenstaates ist wohl die Balfourdeklaration, die dieser nichtjüdische Staatsmann erlassen hat. Was aus ihr, die eine endgueltige Lösung der Judenfrage hätte bedeuten können, geworden ist, wie das Kolonialamt sie zerstückelt und zu einem fast wertlosen Fetzen Papier gemacht hat, wie der Teil von Palästina östlich des Jordan, der selbstverständlich den Juden gehören sollte, dem damaligen Emir Abdullah geschenkt, und zu einem Königreich Transjordanien gemacht wurde ist zur Genüge bekannt. Und da war es heute vor 11 Jahren, die grosse Tat von Ben Gurion, dass er allen den verpassten Gelegenheiten ein Ende machen wollte, und trotz aller Widerstände die Gründung des Staates Israel erklärte. Welche Bedeutung dieses unerhörte Wagnis hatte, ist sehr vielen unbekannt. Aber bekannt ist, AM ISRAEL CHAJ! Das Volk Israel lebt! Und es wird leben, und wie der Dichter sagt: Allen Gewalten zum Trotz sich erhalten. Die Existenz von Israel, wie bedeutende, auch nicht jüdische Politiker anerkennen, ist eine Realität, von fast allen Völkern der Welt politisch anerkannt, und gewürdigt, und vielleicht einmal dazu ausersehen, ein Mittler zwischen Ost und West zu werden: EX ORIENTE LUX”. Aus dem Orient kommt die Erleuchtung. Diese 3 Worte möchte ich, wenn auch falsch, dahin interpretieren, dass von Israel die Erleuchtung der Menschheit einmal kommen kann. Wenn auch Israel heute von einer Welt von Feinden umgeben ist, so braucht es seine Hasser nicht zu fürchten. Es hat es fertiggebracht, gegen vielfache arabische Übermacht die erste Runde zu gewinnen, und es hat im Sinaifeldzuge in einer Woche die grosse ägyptische Übermacht vernichtend geschlagen. Es wäre vielleicht zu einer endgueltigen Lösung der orientalischen Frage gekommen, wenn die Westmächte uns nicht in den Rücken gefallen wären. Worauf, muss man sich fragen, ist die wunderbare Leistung unsere “Zawa” zurückzuführen? Das liegt an dem Geist, der unsere Soldaten und Soldatinnen bewegt, Nach einem Worte unseres Propheten: Nicht durch Macht, und nicht durch Kraft, sondern mit meinem Geiste spricht der Herr der Heerscharen”. Am Nachmittag vereinigten sich die Insassen zu einer Once. Zu Café und Kuchen fehlte auch die Schlagsahne nicht, die Frau Metzger gestiftet hat, und darauf wurde die Oper “Aida” auf Schallplatten zu Gehör gebracht. Dazu sprach Herr Winter einleitende und erklärende Worte. So hat Frau Schick es wieder einmal verstanden, eine erhebende und würdige Feier des Jom Haazmauth zu arrangieren, die allen Teilnehmern eine bleibende Erinnerung sein wird. KBIT BLINDE KINDER IN ISRAEL bedürfen Eurer Freundschaft und Hilfe e.vA'üj U nt er st u et zt das Blindenheim in Jerusalem Asociación de los Amigos de los Ciegos Israelitas ' "TORME1 - OR" Portugal 810 Casilla 2487 ★ ☆ ★ ☆

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