Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXI (1959)
- Issue
- 3 (Marzo, 1959)
- Date
- 1959-03-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/8553624-8557464-9194414--2492-8557507- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Marzo 1959 BOLETIN INFORMATIVO 3 SewrcSdRe&gáftó¡ 7 Marzo Adar I Sonnabend 21 11 Montag 23 13 Dienstag 24 14 Mittwoch 25 15 Sonnabend 28 18 Abril Sonnabend 4 23 Donnerstag 9 Nissan 1 Sonnabend 11 3 Sonnabend 18 10 Wajikra 3 Buch Moses 1.1-5.26 5. Buch Moses 25.17-19 I. Samuel 15.2-34 Schabbos Sachor Fasten Ester Purim Schuschan Purim Zaw 3. Buch Moses 6.1-8.36 4. Buch Moses 19.1-19.22 Eskiel 36.16-38 Schabbos Para Schemlni 3. Buch Moses 9.1-11.47 2. Buch Moses 12.1-12.20 Eskiel 45.16-46.18 Schabbos Hachodesch Neumondsweihe Rosch Chodesch 3. Buch Moses 12.1-13.59 II Könige 4.42-5.19 Mezora 3. Buch Moses 14.1-15.33 Malachi 3.4-24 Schabbos Hagadol Nach jedem Schabbat Morgengottesdienst findet ein Oneg Schabbat mit Lehrvortrag statt. Ebenso zwischen Sonnabend Mincha und Maariv. Beginn des Abendsgottesdienstes am Montag, 23. Maerz 1959, mit Verlesung der Megilla 19 Uhr. Beginn des Morgengottesdienstes am Dienstag 24. Maerz 1959 mit Verlesung der Megilla 7 Uhr. Morgengottesdienst Werktags 7 Uhr 30. Sonnabend und Feiertage 9 Uhr. Sonntag und staatl. Feiertage 8 Uhr. Abends 19 Uhr bis 20.3. Abends ab 22.3 18.45 Uhr. Schabbat 2113. 28|3. 4|4. 11|4. 18|4. M incha: 18.30 18.30 18.30 18.15 18.15 Ausgang: 19.12 19.10 19.05 19.05 18.5P All denen, die anlaesslich des ploetzlichen Hinscheidens meines geliebten Mannes, Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters HERIBERTO MANDEL an unserem grossen Schmerz teilgenommen haben, danken wir auf diesem Wege von ganzem Herzen. BETTY MANDEL WERNER MANDEL und FAMILIE Santiago, Februar 1959_ Der "B'ne Jisroel" Wald SfêçjS: % * \ « ln unserer Veroeffentlichung in der Februar-Nummer des Gemeindeblattes hat sich bedauerlicherweise ein sinnentstellender Druckfehler eingeschlichen. Es muss heissen: N? 87, Wizogruppe Ahawah zum Andenken an Chawera Gerda Schanz. Gedanken zwischen 2 und 3 Das Pferd ist das eigenartigste Tier, das ich kenne. Es ist, wenn man drauf sitzt, erstaunlich hoch, und voellig ohne Gelaender. In misterioeser Voraussicht hat es seinem mechanisierten Nachfolger, dem Auto, vieles gemein. Auch hat es 3 Gaenge, die man mit etwas Glueck nach Gutduenken einschalten kann. Der erste Gang ist bei weitem der sicherste; er heisst “Schritt”, und wird, ausser von tollen Fundo-Besitzem, von uns Juden am liebsten benutzt. Beim zweiten Gang ist es gut, wenn man vor' seiner Benutzung einen Urologen konsultiert. Er heisst “Trott”, und tut nicht nur in der extremen unteren Gegend, sondern im ganzen Koerper weh. Waehrend dieses Ganges ist eine Unterhaltung unmoeglich. Der eloquenteste Redner muss dabei zum Stotterer werden. Der dritte Gang, “Galopp” genannt, ist schlicht und einfach eine Gemeinheit. Dabei ist der Schoepfung eine grosse Unterlassungs- Suende unterlaufen. Kommt ein gediegener Autofahrer gewollt oder ungewollt ins Rasen, kann er sich in seiner Verzweiflung, ohne unsportlich zu wirken, am Steuerrad festklammern. Wo aber haelt sich ein dem galoppierenden Pferd ausgelieferter besserer Mensch fest? Das schoenste am Pferd ist, fuer uns Frauen, die Reithose. Sie hat die wunderbare Eigenschaft, Alter und Polster zu reduzieren, und eignet sich durch ihr ausgesprochen photogenes Talent fuer das Familien - Album besser, als jedes unmodern werdende Abendkleid . Es gibt ein Pferd, das jeder reiten sollte, ein sanftes, beruhigendes, empfehlenswertes Paliativ, das in jeder Lebenslage, Steuerkategorie und Raeumlichkeit benutzbar ist: das Steckenpferd. Warum das Ding “Hobby” heisst, weiss ich nicht. Vermutlich gab es einen undegenerierten Lord Hobby, der sich damit aus der Monotonie des englischen Nebels rettete und seine intelligente Beschaeftigung unter seinem Namen patentieren liess. Ein Mensch mit Hobby ist ein ausgefuellter, froher, gesunder Mensch, mag er auch oft in den Augen seiner Mitmenschen ueberkanditelt wirken. Seine Freizeit ist ausgefuellt mit ganz persoenlich bedingter, stiller Freude, die durch nichts ersetzbar ist und von keiner eklatanten Aussenfreude uebertroffen werden kann. Es gibt intelektuelle Hobbies, und kindhaft naive. Letztere sind die, welche meistens die gefuerchteten Aerzte —und Apotheker— rechnungen verringern helfen. Der vielbeschaeftigte General - Direktor, der am Abend baeuchlings mit seiner staendig wachsenden Zimmer - Eisenbahn spielt, tut erstens fuer sein “Baeuchlings” etwas, und 2. gegen die Drohung der vielgefuerchteten Manager-Krankheit. Alle Frauen, die einen Hobby-Mann haben, sind gluecklich zu schaetzen. Es sollte eine unserer Ehemissionen sein, unserm Mann zum Hobbytum zu verhelfen. Natuerlich kann der Hobbismus auch ausgesprochener Snobismus sein; aber dann ist er immer noch besser, als garkeiner. Ja, soll einer schon aus Snob- Hobbismus Smaragden oder Picassos sammeln!! Zum Schluss noch einige JOSEPH SPRINZAK ZUM GEDAECHTNIS Vor wenigen Tagen erreichte uns die Trauernachricht, dass Joseph Sprinzak, Praesident der Knesset von Israel und damit stellvertretender Staatschef, einer ploetzlichen Herzerkrankung zum Opfer gefallen ist. Am 25. Februar waere er 74 Jahre alt geworden. Der Verlust ist umso groesser, als mit Sprinzak eine der letzten ueberragenden Figuren der zionistischen Aera der Vorstaatsepoche dahingegangen ist, ein Mann, der sich auch seiner gerechten und ueberparteilichen Haltung wegen in der Rolle des Parlamentspraesidenten vom ersten Tage an behaupten konnte und sich bei Freunden und politischen Gegnern groesster Beliebtheit erfreute. Sprinzak, in Warschau geboren, kam in jungen Jahren als schlichter chaluzischer Arbeiter nach Erez Israel, arbeitete sofort in einer der damals neuen zionistischen Siedlungen, bildete sich daneben geistig weiter und verband sich immer inniger mit der Zionistischen Bewegung. Rasch wuchs er in die zionistische Arbeiterbewegung hinein und war M itbegruender des "Hapoel Hazair”, der nicht so streng auf marxistischem Boden stand wie die “Poale Zion”. Seine Gruppe kaempfte vor allem fuer das Ziel, jegliche Arbeit im juedischen Lande durch juedische Menschen verrichten zu lassen; dies stand im Mittelpunkt alles nationalen Denkens. So wurde Sprinzak einer der wunderbaren Pioniere der sogenannten “Zweiten Alijah”, die durch vollen Lebenseinsatz die Grundlagen des nationalen Aufbaues schufen und durch ihre restlose Hingabe an die hebraeische Sprache und Kultur auch das geistige Leben entscheidend foerderten. Unmittelbar nach dem Weltkriege trat Sprinzak in die Parteileitung ein und bald darauf in die Zionistische Weltexekutive, die fortan in London und Jerusalem arbeitete. Im "Juedischen Nationalheim” unter der britischen Mandatsverwaltung uebernahm er das wichtige Ressort “Soziale Arbeit”, und in den folgenden Jahren setzte er im Zusammenwirken mit der zentralen Gewerkschaft, der “Histadrut”, vor allem gerechtere Arbeitsbedingungen im Lande durch und eine Reihe wesentlicher sozialer Verbesserungen. Spaeter ist Sprinzak, nach seinem Ausscheiden aus der zionistischen Leitung, in die Fuehrung der ‘Histadrut” eingetreten, deren Bedeutung fuer den gesamten nationalen Aufbau immer wichtiger werden sollte. Weiterhin wirkte er aber mit im “Grossen AktionscomitS” der Zionistischen Organisation, diesem kleinen Kongress” fuer die kongresslosen Jahre. Bald war er Praesident des “A. C.” und damit eine der leitenden Persoenlichkeiten im Zionismus. Der letzte zionistische Weltkongress vor der Staatsgruendung, der von 1946, hatte Sprinzak zu seinem Presidenten gewaehlt. Und so war er auch in der historischen Stunde anwesend, als "Medinath Israel” proklamiert wurde. Schon die ersten Parlamentswahlen Israels brachten ihn an die Spitze der Knesset, wo er all diese zehn Jahre hindurch geradezu unentbehrlich gewesen ist. Ueber seine unparteiische, mit bewundernswerter Gelassenheit und feinem Humor geuebte, Geschaeftsfuehrung gibt es zahlreiche fuer ihn charakteristische Anekdoten. In der letzten Lebenszeit Chaim Weizmanns musste er den schwerkranken Staatspraesidenten vertreten, was er mit Gewandtheit und Takt vollbrachte. Sein Besuch in Lateinamerika vor fast 9 Jahren war ein persoenlicher Erfolg und eine einzige Ehrung des juedischen Staates. “Seiher zadik lebraihah”! C. W. praktische Ratschlaege, wie man den Ehemann zum Hobbisten machen kann. Sage ihm, der Gaertner koste taeglich 5000.— Pesos, und er wird Deinen Garten umgraben und Spass daran bekommen. Lasse ihn Deinen Eisschrank reparieren, und Du bekommst endlich den neuen, den Du Dir so wuenschst. Interessiere ihn fuer Klingelinstallationen, und Dein Elektriker wird Dir ewig dankbar sein. Richte ihm einen Winkel fuer Knopf-Streichholz- Aschenbecher- (fremde natuerlich) Muscheln - Gratulationskarten-Spucknaepfe-oder Obstkerne-Sammlung ein, und Du kannst Dich in Ruhe Deinem eigenen Hobby widmen. Und welches ist Deines? K....g. EMBAJADA DE ISRAEL La Embajada de Israel tiene el agrado de comunicar que desde el 1/1/59, sus oficinas fueron trasladadas a calle Ismael Valdés Vergara 436, 2? piso, Departamento 21, con teléfonos 35379 y 33486. Horario de oficina; De 9 A. M. a 13 hs., y De 15 a 18.30 hs. Atención al público: De 10 a 12.30, de lunes a viernes. GRABSTEINE ln saemtlichen Steinarten zu billigsten Preisen TH. REIS José Miguel de la Barra 412, 5.o piso Dep. A, esq. Merced, Tel. 33200