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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1958-01-01 · 1 (Enero, 1958) · p. Seite 15

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XX (1958)
Issue
1 (Enero, 1958)
Date
1958-01-01
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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Enero, 1958 BOLETIN INFORMATIVO 15 DIE GESTAPO IN AEGYPTEN In “Jewish Chronicle” berichtet* ein Sonderkorrespondent des Blattes: Nasser ist umgeben von einer Gefolgschaft von etwa 6.250 arabisierten Nazis, die den grössten Teil der Verwaltungsposten seines Staatssicherheitskaders (SSC) innehaben. Sie sind der starke Arm der Militärjunta, die Aegyptens politische Aktionen in einem weit grösseren Ausmass beherrscht, als allgemein bekannt ist. Der SSC entspricht Hitlers berüchtigter SS und hat gleich ihr eine Exekutiv-Streitmacht zur Verfügung, die jetzt aus etwa 70.000 Mann besteht. Sie ist fast genau so organisiert wie die SS. Ein Drittel dieser SSC. Truppe besteht aus regulären Soldaten, die im allgemeinen als Sturmtrupps ausgebildet sind, — eine modernisierte Version der Waffen SS - Einsatzgruppen. Ein weiteres Drittel besteht aus städtischer Polizei entsprechend der deutschen Schupo, während das gefährlichste Drittel der SSC. Streitmacht dem früheren Nazi-Sonderdienst entspricht und in der Hauptsache aus Gestapo-Männern besteht, die keine Uniform tragen. Diese Formation setzt sich aus Leuten zusammen, die nach den totalitären Polizeimethoden von Rohm ausgebildet sind. Rohm, der erste Oberkommandeur der SA. den Hitler bekanntlich 1934 wegen eines angeblichen Putschversuches erschiessen liess, hatte eine besondere “Rohm - Methode” zur Behandlung von Häftlingen und zur Durchführung von Verhören ausgearbeitet, — eine Methode, die Himmler dann noch weiter ausgebaut und “verfeinert” hat 1951 wurde der “Röhm-Kodex” ins Arabische übersetzt und dient jetzt als Leitfaden in all den ägyptischen Gefängnissen, die unter Kontrolle der SSC stehen. Das Hauptquartier der SSC befindet sich auf dem kairoer Liberty-Square und seine Verwaltung untersteht den Nazis, die bereits über umfangreiche Erfahrung in diesen Dingen verfügen. Der Oberkommandierende des ägyptischen Staatssicherheitsdienstes ist Oberstleutnant Al Nacher, vormals SS-Gruppenführer Leopold Gleim, der im ehemaligen Generalgouvernement Polen an der Spitze der SD stand. Bei einem Bankett, das in Kairo zu Ehren von Vertretern ostdeutscher Mitglieder des “Deutscharabischen Bruderschaftsverbandes” gegeben wurde, bezeichnete Gleim den SSC als “Rückgrat des ägyptischen Sicherheitsdienstes gegen die aggressiven Elemente des Zionismus und Imperialismus”. Mit dem SSC eng verbunden ist das Public Relations Department der ägyptischen Regierung unter Führung von SS- Gruppenleiter Moser, einem Sudetendeutschen, der jetzt den Namen Hassan Soliman angenommen hat. Seine rechte Hand ist SS-Gruppenleiter Buhle, der sich jetzt Aman nennt. Die Propaganda - Maschine arbeitet mit echt deutscher Gründlichkeit nach der Methode von Goebbels und Streicher. Das Amt unterhält Zweigstellen in Ost- und West-Berlin, Wien, Stockholm. Helsinki, Istanbul, Rom und Mailand. Es verfügt über besondere Transport-Autos mit Lautsprechern, die ganz Aegypten durchfahren und die Bevölkerung gegen die “Imperialisten und zionistischen Juden” aufhetzen. Es hat ausserdem eine eigene Radiostation, genannt Saud al-Arab (die Stimme der Araber). Eine Flut antisemitischer Literatur ergiesst sich allmonatlich über den Mittelosten und über Europa. Ein Bestseller war die Volksausgabe “Kifahi”, die arabische Uebersetzung von Hitlers “Mein Kampf”. Ein broschiertes Exemplar kostet 15 Piaster; von ihm wurden bereits bis November 1956 angeblich 911.000 Exemplare abgesetzt. Die vollständige unverkürzte Ausgabe von “Mein Kampf” wurde erstmals 1951 von einem Syrer ins Arabische übersetzt, der Eigentümer einer Druckerei in Beirut ist Louis al-Haj, früher Heiden, ehemals Direktor der reichsdeutschen Presseagentur in Berlin. Schreiende Plakate zeigen den israelischen Soldaten als bärtigen Gangster, der ein ägyptisches Kind auf seinem Bayonett aufspiesst. Ein typisches Beispiel für die Militarisierung der Jugend ist das “Schiessbudenzelt” gegenüber dem SSC - Hauptquartier auf dem kairoer Freiheitsplatz, in dem Schuljungen im Waffengebrauch unterwiesen werden Diejenigen, die mit einer Mauserpistole, einem tschechischen Gewehr oder einem Leicht¬ MG (Spandau 1955) bereits umzugehen verstehen, haben 20 Schüsse auf die Figur eines israelischen Soldaten oder eines bärtigen Juden frei. Der Deutsch-arabische Bruderschaftsverband tritt zweimal in der Woche zu einer geschlossenen Sitzung zusammen, in der es nach allen Regeln der Kunst der Geheimbündelei zugeht und bei der junge Aegypter vom Klubleiter Hassan Soliman vereidigt werden. Das Wirtschaftsamt der SSC befasst sich in der Hauptsache mit jüdischen Angelegenheiten und ist ein genauer Abklatsch des ehemaligen Wirtschaftsamtes der SS. Es wurde am 2. Februar 1954 gegründet und operiert unabhängig vom Finanzministerium der ägyptischen Regierung. Ein Grossteil seiner Einnahmen bezieht es aus den Erträgnissen der Gefängniswerkstätten sowie aus den “freiwilligen” Beiträgen zur Ausweisung vor gemerkter Personen. Ein besonders lukratives Unternehmen der Organisation ist das Versteigerungslokal in der Al Qamara - Halle in Kairo. Alles, was in den Wohnungen deportierter Juden verblieben war ,kam dorthin zur Versteigerung und hat der SSC enorme Summen eingebracht. In den Archiven des SSC-Wirtschaftsamtes gibt es ein besonderes Judenregister mit einer genauen Aufstellung des gesamten Vermögens von Juden in Aegypten. Die wichtigste Abteilung der SSC aber ist die Geheime Staatspolizei unter Leitung von Oberleutnant Hamid Suleiman, früher SS-Gruppenführer Heinrich Sellmann, Gestapochef in Ulm. Die wichtigste Abteilung dieser Behörde ist das Hauptquartier des ägyptischen Intelligence Service Angegliedert ist ihr eine politische Abteilung unter Oberstleutnant Ben Salem, früher SS-Sturmbannführer Bernhard Bender, der dank seiner Kenntnisse der jiddischen Sprache im Kriege Leiter der Gestapo-Sonderabteilung zur Aufdeckung jüdischer Sonderabteilungen in Polen und Russland war. Ben Salein tritt meist sehr bescheiden auf und erklärte seinen ostdeutschen Besuchern kürzlich: “Ich trage niemals Uniform, weil die Uniform aus einem Mann immer mehr macht, als man in Wirklichkeit ist”. Tatsächlich ist aber der “bescheidene” Ben Salem, alias Bender, auch der Chef der SSC-Verhörsabteilung, von den ägyptischen Juden “die schwimmende Hölle” genannt. Die schwimmende Hölle ist ein alter 12.000 Tonnen-Frachter, das frühere italienische Schiff “Marina Rosso”, umgebaut in ein Gefängnis mit 80 Zellen, in dem nach Ben Salem “nur Fälle von besonderem Interesse behandelt werden”. Das einzige “praktische” Mittel zur Erforschung der Wahrheit” das er seinen Besuchern zeigen wollte, war das Bandaufnahmegerät in der früheren Radio-Kabine des Schiffes, von der aus ein Netzwerk geheimer Mikrophone nach allen Zellen ausstrahlt. So kann jedes während des Verhörs geäusserte Wort, oder alles, was die Gefangenen untereinander sprechen, registriert und überwacht werden. Das Aufnahmegerät selbst wird von zwei Leuten bedient Serge Klinikin aus Odessa und Alexi Morganoff aus Moskau. Beide haben in der Vlassiw-Armee gedient, die seinerzeit von den Nazis zum Kampf gegen die Russen benutzt wurde. Ben Salem-Bender hat einen genauen Plan für die “Endlösung” des jüdisch-zionistischen Problems in Aegypten ausgearbeitet. Teile dieses Planes wurden bereits im Januar 1956 in die Praxis umgesetzt Die Ausgabe von gelben Identitätskarten an in Aegypten geborenen Juden, die Massenverhaftungen nach Art der berüchtigten “Nacht und Nebelaktionen” die Festnahme von Geiseln, die Konfiskation des Vermögens internierter und deportierter Juden und die Methoden, unter denen Juden gezwungen wurden, zu bescheinigen, dass sie keinerlei Recht auf ihr Vermögen mehr haben, — all diese Massnahmen gehen in ihrer praktischen Anwendung auf Ben Salem zurück. Auch die fünf neuen Konzentrationslager sind seiner Anregung zu “verdanken”. Das schlimmste aller KZ-Lager ist Samara in der Wüste, 350 Kilometer westlich von Kairo. Das Lager, ehemals die Baracken-Unterkunft des dritten ägyptischen Regiments, das 1948 unter Nasser bei Faluja kämpfte wird jetzt umgebaut und nach Protokopien in ein “medizinisches Versuchslager” nach berüchtigtem Nazimuster umgewandelt. Die Photokopien des ursprünglichen Bauplanes eines solchen Lagers lieferte der SSC der frühere SS-Hauptstabsarzt Heinrich Willermann, der sich jetzt Naim Fahim nennt. Offenbar ist Naim Fahim beauftragt, Samara in ein Laboratorium für Versuche an Menschen umzuwandeln. Das ist Nassers Gestapo. Vaad Hajinuj de Chile Con todo éxito, en sus resultados finales, se efectuaron los exámenes que el alumnado de humanidades de los Colegios de Vaad Hajinuj debió rendir en las asignaturas hebreas. El porcentaje de alumnos reprobados fue muy bajo, mereciendo de parte de la Comisión Examinadora designada por el Ministerio de Educación, los mejores elogios por la acabada y magnífica preparación. Tal es así, que la Comisión Examinadora hizo llegar por intermedio de la Dirección del Colegio sus más cálidas felicitaciones al Inspector Pedagógico y al profesorado hebreo que tuvo a su cargo la preparación del alumnado. LABOR DE DEPARTAMENTOS Activamente han proseguido sus trabajos los diferentes departamentos del Vaad Hajinuj. El Departamento Pedagógico ha mantenido preferente atención en la presentación de los alumnos a los diferentes exámenes. Y ha comenzado a preocuparse de la suplencia de los diferentes profesores hebreos que deben retomar a Israel. Además, se estudia la postulación de 3 candidatos, previa aprobación de las instancias educacionales en la Mediná. El Departamento de Administración ha destinado el máximo de preocupación en el hermoseamiento y cuidado de los diversos Colegios del Vaad Hajinuj. Para el próximo año se espera hacer introducciones dentro del personal, que han de ir en beneficio de un mejor desenvolvimiento y la mejor atención de los Colegios. El Departamento de Construcción ha dedicado largas jornadas de trabajo en la obra misma, donde los trabajos han proseguido sin interrupción, y en la que se observa gran adelanto. El Departamento de Bienestar ha velado por la atención normal y regular de los servicios Médico y Dental de los Colegios, habiéndose examinado más de un 90% del alumnado total. En el momento actual, este Departamento, en conjunto con el Centro de Padres de los Colegios del Vaad Hajinuj, se preocupa de la realización de la Colonia Escolar. KAITANA La Kaitaná 1958, en una casaquinta en Olmué, ha de constituirse en una de las mejores. La experiencia adquirida en años anteriores hace prever el éxito de esta Colonia Escolar; tai es así que, observando la estadística de las Colonias anteriores, se ha ido aumentando en el número de participantes paulatinamente. De una primera Kaitaná, hace algunos años atrás, que contara con alrededor de 40 niños en total en sus tres turnos, se aumentó en 1955 a 90; en 1956 participaron 110 niños, y en la Kaitaná de 1957 asistieron 145 niños. Para el año en curso, el Departamento de Bienestar y el Centro de Padres de los Colegios se han preocupado, dada la demanda observada en 1957 y donde por falta de espacio una veintena de niños quedó r>in poder concurrir, de arrendar una casaquinta que, sumada a la belleza de sus alrededores, pudiera acomodar una cifra que bordee entre los 150 y 170 niños. ¿Por qué voy al Instituto Hebreo? ¿Por qué voy al Instituto Hebreo?, es la pregunta que en estos momentos me hago: porque considero que el más grande deber de un hombre es instruirse e instruir, y como judío creo que fuera de conocer la cultura mundial, debo conocer la de mi pueblo: su Torah, historia, idioma, religión, gobierno y tradiciones. Creo que uno de los más grandes deberes nuestros es el hebraizar nuestro lenguaje y paralelamente con aprender el idioma del país, bajo cuyo cíelo nos cobijamos, aprender nuestro idioma. Cierta vez cuando habló Ben Gurion, se expresó así: “¿En qué consiste nuestra grandeza? Nosotros hablamos actualmente el mismo idioma que, aproximadamente, hace unos tres mil años, hablaban nuestros antepasados; en cambio los egipcios no tienen ningún contacto con la cultura de los antiguos egipcios”. Hasta hace muy poco tiempo, si se pidiera a alguien que nombrara las lenguas muertas, nombraría al griego, latín, hebreo y otras; tendría razón, pues hasta hace poco el hebreo fue una lengua muerta y a nosotros nos cabe revivirla. El hebreo no es una lengua muerta por naturaleza: lo fue debido a la dispersión de los judíos. Quien usa tales argumentos, no dice la verdad; hay un refrán que dice: “El que se pierde, es porque quiere”. Si vamos a hablarlo, el hebreo existirá, y si no, fenecerá. Por lo demás, después de existir ese libro, cuyo lenguaje tantos escritores tratarán inútilmente de imitar, y que es la Biblia, sería imposible olvidarlo. Durante años y años, siglos y siglos, el judío doquiera que se encontrara, rezó sus salmos y leyó su Torah, con la esperanza de volver a la tierra prometida y poder volver a vivir como antes y hablar su idioma. . Por eso voy al Instituto Hebreo. RAFAEL KLORMAN. I. A. COMITE REPRESENTATIVO Don Kurt A. Hoffmann, protesorero del Comité Representativo En la última sesión del Ejecutivo del COM. REP., quedó designado, en calidad de Protesorero del organismo colectivo, el señor Kurt A. Hoffmann, quien cooperará en las tareas del Tesorero General, señor Luis Schlesinger.

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