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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1955-11-01 · 11 (Noviembre, 1955) · p. Seite 15

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XVII (1955)
Issue
11 (Noviembre, 1955)
Date
1955-11-01
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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Noviembre, 1955 BOLETIN INFORMATIVO 15 Die diesjaehrige (Fortsetzung Seite 5) GEDENKSTUNDE anlaesslich des 9. NOVEMBER iindel am FREITAO, DEN 11. NOVEMBER im Rahmen des Schabbai - Gottesdienstes am 7 Uhr abends slaii. GLASERMÉISTER Erich Levy Bau Reparatur Bleiverglasungen EYZAGUIRRE 529 FONO 36479 Bei Hochzeiten, Baellen, Barmizwahs und sonstigen Anlaessen sorgt luer Musils und Stimmung JOHNNY KUBNIK und sein Orchester MATTA ORIENTE 437 Tel. 493847 Verkauf en gros und detail. Stoff und Knopfueberziehen. Spezialpreise fuer Schneiderinnen und Konfektionsfabriken. Piisados FONO: 33249 MERCED 681 Gerardo Guihmann CONTADOR REG. N.o 12304 LUIS BELTRAN 1994 NUEVO TEL. 4S755 Contabilidades de Industriales, Comerciantes y Profesionales Aperturas, balances, finiquitos, Contabilidades atrasadas, Leyes Tributarias y Sociales ALEJANDRO LANDE MONEDA 1055 Fono 81178 OBERHEMDEN Utemtl. Herrenartlkel Soc. 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N. americanischen Delegation die notwendigen Anweisungen gegeben. Diese Entscheidung bereitete den Weg fuer die Abstimmung auf der Generalversammlung am 29. November, wo mit einer Mehrheit von dreiunddreissig gegen dreizehn die Vereinten Nationen erklaerten: “Das Mandat ueber Palaestina endet so bald chungen des Botschafters Allen mit dem Diktator Nasser der Oeffentlichkeit entzieht, scheint der Versuch der Westmaechte, diese Waffenlieferungen zu vereiteln, zum Scheitern verurteilt. Das Unglaubliche dabei ist, dass Mr. Dulles ein Rezept besitzt, das er bereits einmal mit Erfolg angewandt hat, inzwischen aber selbst vergessen zu haben scheint. Wir denken an die letzten Tage der Regierung Arbenz in Guatemala. Dieselbe behauptete, der Coronel Castillo Armas bereite einen Aufstand vor und kaufte Waffen in Polen ein, um diesen zu vereiteln. Das State Department behauptete, Arbenz bereite einen Angriff auf seine zentral - amerikanischen Nachbarn vor und als moeglich, keinesfalls aber spaeter als am 1. August 1948... Unabhaengige arabisehe und juedische Staaten und eine besondere internationale Verwaltung in der Stadt Jerusalem... sollen in Palaestina zwei Monate nach Abzug der Streitkraefte der Mandatsmacht errichtet wer den, keinesfalls aber spaeter als am 1. Oktober 1948”. PIEGEL (Fortsetzung von, Seite 8) verhaengte ein Embargo ueber die “kommunistischen Waffen” im Hafen von Hamburg. Der Angriff auf Nicaragua fand zwar nie statt, aber Castillo Armas ist seit damals Praesident von Guatemala, was eigentlich darauf hinweisen sollte, dass Mr. Dulles es versteht, solche Waffengeschaefte zu verhindern. Moralisch liegt die Sache heute noch einwandfreier: Nasser behauptet noch nicht einmal, sich vor einer Revolution (schuetzen zu muessen, und dass Israel zumindest so bedroht ist als dies Nicaragua damals war, zweifelt eigentlich niemand an. Was damals recht war, ist heute nur billig. Oder etwa nicht? ATSCHEKA zur Rueckgabe des gerauhten Gutes verpflichtet fuehlen oder nach Wien zu blicken, wo man sich nach jahrelangem Feilschen bereit erklaert hat, “ex gratia”, eine Summe zu zahlen, die jedem Rechtsgefuehl spottet! Gewiss, auch aus der Bonner Bundesrepublik erreichen uns taeglich Nachrichten, die an der Moeglichkeit einer auch nur oberflaechlichen Normalisierung der Beziehungen zweifeln lassen. Ueberall recken die Unverbesserlichen wieder das Haupt empor: in der Beamtenschaft und der alt-neuen Generalitaet, in den politischen Parteien schwarzweiss-roter Praegung, unter den Memoiren-Fabrikanten von Gisevius bis Lippert, in der Regierung selbst und vor allem in der Justiz, die in der Rehabilitierung der “Kriegsverurteilten” (so heissen die Kriegsverbrecher heute dort) eine traurige Rolle spielt. Wenn es also auch offensichtlich ist, dass die Entwicklung nicht im Jahre 1945 stehen blieb, so sind doch ihre Tendenzen ' verworren und widerspruchsvoll. Neben einer “Friede mit Israel” —Bewegung eines Senator LIGA DE DAMAS ISRAELITAS “CARIDAD” Wir verausgabten im vorigen Monat fuer Kinderfuersorge und Betreuung alter und kranke Grauen und kranke Frauen und Maedchen, ausschliiesslich der laufenden Buerounkosten $ 96.089,60 Santiago, 15. Oktober 1955. L JLILILJL £<1, Jül II. > 9 9 (Fortsetzung von Seite 5) Lueth macht sich ein Verein “Opfer allierter Willkuer” breit: wer kann da heute bereits ueber die moegliche Genesung Deutschlands vom nazistischen Wahn ein Urteil abgeben? Optimistisch wird man erst dann sein duerfen, wenn auf das vielgeruehmte “Wirtschaftswunder” ein wohltuendes ‘‘Gesinnungswunder” folgt. C I S R O C O Wir verausgabten im vorigen Monat fuer Barunterstuetzungen, Barzahlungen, Arzt, Arznei —und Krankenhauskosten, Schul— und Berufsausbildungsbeihilfen, sowie fuer die Unterhaltung unseres Altersheimes, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten. $ 906,886 Santiago, 15. Oktober 1955. CISROCO Comité Israelita de Socorros A. T. I. Der A. T. I.— Ball war der groesste Erfolg, der bis jetzt auf diesem Gebiet zu verzeichnen war. Darueber ausführlich zu berichten, ist wegen Redaktionsschluss nicht moeglich. Auf jeden Fall dankt die A. T. I. allen Mitwirkenden und Spendern fuer ihre Mitarbeit an diesem Erfolg. Ein ausfuehrlicher Bericht 'erscheint in der naechsten Ausgabe. ANZEIGENSCHLUSS am 16 ten

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