Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XVII (1955)
- Issue
- 10 (Octubre, 1955)
- Date
- 1955-10-01
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Octubre, 1955 BOLETIN INFORMATIVO 15 W. I. z. O. #'; PROGRAMM GRUPPE GOLDA MEYRSON: Montag, 24. Okt. abends: "Cristóbal Colón”. (Herr Pedro Macary). Montag, 7. Nov. abends: Dr. öhalrn Weizman-Gedenkfeier, (Frau Ilse Nasehelsky). GRUPPE VERA WEIZMAN: Montag, 24. Okt. Nachm.: Montag, 7. Nov. Nachm.: GRUPPE H ANNAH MEISEL: Dienstag, 18. Okt. Nachm.: Dienstag, 25. Okt. Nachm.: Dienstag, 8. Nov. Nachm.: “Israel, das Land der Bibel”, (Frau Lotte de Jong). “Dr. Chaim Weizman . Ge- ' denkfeier”. “Streiflichter ueber Santiago- New York,-Jerusalem”. (Frau Lene Back). “Israel 1950-1955, Reiseeindruecke”. (Frau Ilse Bab) “Dr. Chaim Weizman - Gedenkfeier”. UNION SIONISTA REFERAT DES DELEGIER¬ TEN DER JEWISCH AGEN¬ CY, KREUTNER Am Donnerstag, den 25. August, fand in den Raeumen der Gemeinde der einzige oeffentliche Vortrag statt, den der Chawer Kreutner in Chile halten konnte. In sehr lebhafter Form analysierte der Referent die politischen und wirtschaftlichen Probleme Israels und besonders die einzelnen Phasen des Wahlkampfs der Wahlen zur 3. K!ll6SS6t Er unterzog die' Ergebnisse der Wahlen einer gründlichen Untersuchung und kam zu dem Ergebnis, dass im Moment eine Entwicklung zu den extremen Tendenzen hin besteht und dass es einer langen Erziehung bedarf, um den Israel-Buerger zu staatsmaennischem Denken zu bringen. Die Wahlniederlage der Allgemeinen Zionisten erklaerte der Referent aus der Einseitigkeit ihrer wirtschaftlichen Orientierung auf bestimmte kapitalistische Sektoren hin, waehrend grosse Schichten des Mittelstands und des Kleingewerbes wenig in Betracht gezogen wurden. Er zeigte die Gefährt eines Kulturkampfs auf und wies auf die Rolle der Progressiven Partei hin, die sowohl wirtschaftlich als auch kulturell versucht, ausgleichend zu wirken. Das starke Anwachsen des Revisionismus ist den staendigen Reibungen an den Grenzen, dem mangelnden politischen Niveau der letzten Einwanderung und auch dem geschickten Ausschlachten des Kastner- Prozess’ zuzuschreiben. Die Arbeiterparteien in ihrer Gesamtheit haben ihre Staerke erhalten koennen, wenn auch mit einer innerlichen Verschiebung nach links. Nach den interessanten Auszehrungen wurden an den Referenten eine grosse Anzahl von Fragen gestellt, die er in sehr geschickter Form beantwortete. Wir erfuhren, dass es heute in fast allen suedamerikanischen Laendern Gruppen der Allgemeinen Zionisten gibt, die der Progressiven Partei in Israe1 nahe stehen und dass auch in USA., in der ZOA. eine starke Minderheit dieselbe Tendenz verfolgt. Der Referent sprach auch ueber die Rolle der Zionistischen Bewegung in der Galuth und ueber die Einheit des juedischen Volkes dank einer starken Zionistischen Bewegung. Er wies auf die Aufgaben hin, die dem Zionisten-Kongress zufallen, der im naechsten Jahr stattfinden wird und forderte zu staerkster Wahlbeteiligung auf. Der sehr anregende Abend verlief sehr harmonisch und war zweifellos aeusserst aufschlussreich fner die erschienenen Mitglieder. PORGY... (Von Seite 13) Ballet Theater gesehen haben, die etwas derartiges leicht moeglich machen. Es ist sicher verlockend, eine Gruppe von Negerkuenst lern als representativ fuer die USA. darzustellen und so die Meinung, dass der Neger in den Staaten nur Buerger zweiter Klasse sei, zu dementieren. Ein derartiges Argument Jedoch ist fuer die kuenstie. rische Qualitaet einer solchen Gruppe von keiner Bedeutung und darf hier nicht mitsprechen, sodass uns nur zu wuenschen uebrig bleibt, dass solche Versuche sich nicht wiederholen moegen. HANNS ENGEL GRUPPE HENRIETTA SZOLD: V Donnerstaz, 13. Okt. "Nachm.: “Moses’’. (Frau Roma Steiner). Donnerstag, 27. Okt. Nachm.: “Rom in der jued. Gesehichte”. (Herr Rabb. E. Loewenstein). Donnerstag, 10. Nov. Nachm.: “Dr. Chaim Weizman-Gedenkfeier”. (Frau Clara Weintraub). gw- MANIFIESTO Nuestro llamado está dirigido a toda la colectividad, a todos nuestros correligionarios sin excepción; a todos los que tienen la firme voluntad de educar a las nueVas generaciones judías para protegerlas contra la ignorancia y para que no queden ajenas a nuestros tesoros espirituales. A todos estos judíos concientes Ies decimos: “AYUDADNOS A REALIZAR NUESTRA EMER¬ GENTE TAREA; CONSTRUIR EL EDIFICIO ADE¬ CUADO PARA LA PRIMERA ESCUELA MODELO DE CHILE”. Todos sabemos bien, que para el progreso de nuestro medio educacional, es indispensable tener un edificio apropiado, con las comodidades que exige la pedagogía moderna. Q’ie-idos correligionarios: La Comisión especial del Vaad Haiipuj de Chile ya inició la campaña de hacer participar a todo miemhr0 de la colectividad en el trabaio de levantar ei edificio del nuevo Colegio, por medio de una acción popular v ágil. Hemos podido constatar con alegría que nuestros primeros requerimientos, en cuanto a contribución material se refiere, han tenido gran evito. Algunos me-enas y gente entus:asta han anortado va varios millones de pesos, gesto uue nos da mucho ánimo para empezar sin vacilaciones, el trabaio. Nuestros planes son de varia envergadura. Intentamos construir la Escuela Modelo sobre 5.500 m2, edificación con todas las comodidades modernas, con calefacción central, con bibliotecas, laboratorios, salas de actos, gimnasios, amnlios natíos y salas de dases llenas de luz. Pensamos entregar una parte de estos edificios durante el transcurso del presente año. Estimados amieos: Ane’amos a todos TJds. sin excencióri, para uue se movilicen en esta sa'nfa tarea; FiUFiríP EL PA¬ LACIO DE LA CULTURA y FT»TTCACtON DE NUES¬ TRAS FUTURAS GENERA OTONES. El slogan debe ser; Nada de dádivas. Nada de donaciones SE TRA¬ TA nv TTNA nRTJGACION ELEVADA PARA Y POR NUESTROS HIJOS. Hay muchos modos y posibilidades de contribuir. Uno nuede ser para eternizar la memoria de deudos aueridos, o bien, nueden neroetuar su nombre 'en vida. sufragando el valor de una sala de clase de un gimnasio, de una biblioteca o laboratorio, etc. ¡CONSTRUYAMOS CON común ESFUERZO el NVEVO EDIFICIO DE NUESTRO COLEGIO HE¬ BREO! ALTERSHEIM Nachdem die Feiertage vorueber sind und wir alle ermahnt wurden, gute Werke zu ueben, treten wir erneut an unsere Freunde heran, uns bei dem grossen Erweiterungsbau des Altersheims zu helfen. Wir stehen im Begriff, fuer unsere Menschen der S. C. I. ein Werk zu errichten, das vorbildlich fuer die gesamte Colectividad Santiagos und darueber hinaus sein wird. Es ist gerade in heutiger Zeit eine ueberaus schwierige Aufgabe, dieses Werk zu Ende zu bringen, denn die Materialien, Arbeitsloehne, etc., werden taeglich teure: und deshalb muessen soforl saemtliche Materialien einge. kauft werden. Dieses erfordert wiederum grosse Summen und wir haben sehr oft mit Schwierigkeiten zu kaempfen. Ein grosser Teil unserer Freunde hat sich spontan an unserem Werk beteiligt, aber leider fehlen noch viele und an diese richten wir die herzliche Bitte, unser grosses Aufbauwerk zu unterstuetzen. Unsere ehrenamtlichen Mit. arbeiter koennen nicht alle Menschen erfassen und hiei gilt der Satz: “dass der doppelt gibt, der unaufgefordert seine Verpflichtung uns gegenueber erfuellt”. Wir schaffen neue Raeume fuer 32 alte Menschen, neue schoene und moderne Aufenthaltsraeume und neue Wirtschaftsraeume. Unser neues Altersheim wird eine Zierde unserer Gemeinde sein. Wir wollen unseren Alten einen schoenen behaglichen Lebensabend schaffen —eine grosse herrliche Aufgabe. Helfen Sie uns dabei —, Wir rechnen auf Sie. DAS COMITÉ DES ALTERSHEIMS A. T. I. Unsere monatlichen Ver. Sammlungen sind (zunaechst probeweise) vom Donnerstag auf Dienstag verlegt worden, am allen den Kollegen, die auch anderen Organisationen angehoeren, den Besuch unserer Vortraege zu ermoeglichen. D i e naechste Versammlung findet am Dienstag, den 11. Oktober statt. Es spricht Kollege Jacobo Rothfeld ueber: Was ist Geld? Gaeste wie ueblich herzlichst willkommen. Und Vergessen Sie nicht: Am Sonnabend, den 15. Oktober, findet der Ball des Jahres statt, unser A. T. I. Ball. H. H. EIN FEIERTAG... (Von Seite 7) den, damit wir das grosse begonnene Werk vollenden koennen. Ich hoffe, dass der heutige Jom tow der Festtag des ganzen Jischuws ist. Ich hoffe, dass der heutige Jom tow eine Kundgebung fuer die juedische Kultur, fuer juedische Erziehung ist. Wem die juedische Arbeit lieb ist, wem unser Schaffen teuer ist, wem das nationaljuedische Leben wertvoll ist, wem unser Wille zu wachsen und zu steigen etwas bedeutet, der wird sicher bei dieser grossen Arbeit, den Aufbau unserer neuen grossen Modell-Sehule fuer das juedische Kind zu vollenden, Hand anlegen. LIGA DE DAMAS ISRAELITAS “CARIDAD” Wir verausgabten im vorigen Monat fuer Kinderfuecsorge, und Betreuung alter und kranker Frauen und Maedchen, ausschliesslich dar laufenden Buerounkosten $ 139,240 Santiago, 15 September 1955. Secretaría General del Comité Representativo Sunciosta ahora en Serrano 20 En vista de la próxima demolición de su antiguo losol de la calle Tarapacá, la Secretaría General del Comité Representativo de la Colectividad Israelita de Chi;3 ha trasladado sus oficinas j, calle Serrano N.o 20, cuarta piso, departamento “H”. Se ruega temar nota del nuevo número de teléfono: 66960 Die Emanzipation (Von Seite 13) handelt. So ist es denn in den. in der letzten Zeit allen Widerstaenden zum Trotz dazu gekommen, dass die Neger immer groessere Fortschritte auf dem Wege der Emanzipation gemacht haben. Die Kroennng dieser Entwicklung war die Entscheidung des Obersten Gerichtes, das alle Schulen und Universitaeten zwingt, Neger wie Weisse gleichberechtigt aufzunehmen. Mit dieser Entscheidung hat das Oberste Gericht ein grosses Unrecht wieder gutgemacht, das den Negern durch den Ausschluss aus den Erziehungsinstituten angetan worden war, und hat dieser Bevcelkerungsgruppe die Moeglichkeit gegeben, im Laufe der Zeit auch die wirts c h a f 11 iche Emanzipation, den Aufstieg aus ihrem Ghettoleben zu erreichen. Wir als Juden koennen diese Entwicklung nur begruessen. Denn Sklaven waren wir gewesen und wir wissen mitzufuehlen, wenn andere B e v o e 1 k erungsgruppen im Kampf um ihre Emanzipation, um ihre Gleichberechtigung stehen. Nur werden wir uns manchmal fragen, wir die wir Emanzipation und Assimilation hinter uns haben, die wir.manchmal nach langen geistigen Auseinandersetzungen mit den nationalen Ideen zum Zionismus gekommen sind, wir werden uns fragen, ob die Neger auch jemals d i e gesellschaftliche Gleichberechtigung erhalten werden. Meine persoenliche Ansicht ist es, dass die Neger in Nordamerika, heute so stolz darauf sind, dass das oberste Gericht ihnen die Gleichberechtigung im oeffentlichen Schulwesen zusagt, eines Tages dazu kommen, freiwillig ihre eigenen Negerschulen zu gruenden, so wie wir Juden heute stolz sind auf unsere eigenen, unsere juedischen Schulen, weil wir wissen, dass unsere Kinder nur auf juedischen als ganze, innerlich gerade und glueckliche Menschen aufwachsen koennen. WALTER LEVY