Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XVII (1955)
- Issue
- 8 (Agosto, 1955)
- Date
- 1955-08-01
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/8553624-8556771-9194128--1624-8556896- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Agosto, 1955 BOLETIN INFORMATIVO 15 DIE DURCHFUEHRUNGSVERORDNUNGEN. v. S. 13 nismaessig am leichtesten nachzu weisen. Die 1. DV hat dazu noch einen erheblichen Schritt zur Erweiterung des Wirkungsbereichs dieses Tatbestandes getan. Waehrend bisher nur die Witwe, der Witwer im Falle der Unmoeglichkeit, sich selbst zu unterhalten, Kinder fuer die Zeit der Gewaehrung beamtenrechtlicher Kinderzu- «chlaege und — unter gewissen Voraussetzungen — elternlose Enkel bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres sowie Verwandte der auf steigenden Linie zu den entschaedigungsbere c h t i g t e n Hinterbliebenen gehoerten, sind den ehelichen Kindern jetzt durch die 3. DV, wie dies auch schon im Entschaedigungsgesetz fuer die Berliner Westzone vorgesehen war, die fuer ehelich erklaerten und an Kindes statt angenommenen Kinder sowie — ueber das Berliner Gesetz hinaus — Kinder aus nichtigen Ehen und Pflegekinder den ehelichen Kindern gleichgestellt worden. Sowohl bei Schaden an Leben wie auch bei Schaden an K ö e r p e r und Gesundheit spielt der sog. Kausalzusammenhang, der Zn«omm(inhang zwischen dem Verfolgungsakt und dem erlittenen Schaden, unter den Anspruchvoraussetzungen eine Hauptrolle. Ohne einen solchen Zusammenhang besteht kein Anspruch. Nach beiden massgebenden DV (1. u. 2.) genuegt es fuer den Nachweis, wenn der Zusammenhang wahrscheinlich ist. Dies bedeutet gegenueber den Ent. schaedigungsgesetzen fuer die amerikanische und Westberliner Zone, in denen eine solche Bestimmung nicht enthalten war, dem BEG selbst und den strengeren Nachweisanforderungen verschiedener Gerichte eine wesentliche Erleichterung. Dagegen war in den vorgenannten Zonengesetzen bereits eine Vermutung als anspruchsbegruendend aufgestellt, die ebenfalls bereits im BEG selbst Eingang gefunden hatte, aber zur Beseitigung eines in vielen Faellen fuer die Entscheidung bedeutenden Zweifels einer Auslegung bedurfte den sie nunmehr durch die DV erfahren hat. Die gesetzliche Vermutung besteht darin, dass der urs a e c h 1 iche Zusammenhang zwischen dem Lebens— bezw. Koerper— und Gesundheitsschaden einerseits und dem Verfolgungsakt andererseits ohne weiteres als gegeben betrachtet wird, wenn der Verfolgte waehrend der Deportation oder einer Freiheitsentziehung oder im unmittelbaren Anschluss daran gestorben oder bei ihm ein nicht unerheblicher Koerper — oder Gesundheit«schaden zutage getreten ist. Der Zweifel lag in der Bedeutung des Wortes “unmittelbar”. Die DV stellen nunmehr klar, dass ein unmittelbarer Anschluss nicht vorliegt, wenn der Schaden soaeter als 6 Monate nach der Deportation oder der Freiheitsentziehung erfolgt bezw. in Erscheinung getreten ist. Letzterenfälls muss eben der ursächliche Zusammenhang besonders nachgewiesen werden, wobei in der Regel aerztliche Gutachten eine hervorragende Rolle spielen. Mit den vorstehend —wie gesagt nur streifzugartig — behandelten drei DV zum BEG hat die Entschaedigungsgesetzgebung des Bundes und der Laender nur in ihrer Grundgestaltung einen gewissen Abschluss erfahren. Eine Reihe von Einzelbestimmungen wird dagegen durch ein zu diesem Zweck bereits in Vorbereitung befindliches Bundesgesetz abgeaendert werden, wobei den An- .traegen auf Verbesserungen, die schon bald nach Inkrafttreten des BEG von massgebenden juedischen Organisationen, insbesondere der Conference on Jewish Material Claims against Germany, gestellt worden sind, hoffentlich Rechnung getragen wird. Nach Pressemeldungen zaehlt zu den angestrebten Verbesserungen u. A.: Erweiterung des Kreises der anspruchsberechtigten Verfolgten, Beseitigung der Ueberschneidung von Rueckerstattungs— und Entschaedigungsanspruechen, Ausdehnung der Vererblichkeit von Anspruechen, Heraufsetzung bisher festgesetzter Hoechstbetraege wie z. B. des Hoechstbetrages von DM 25.000. — fuer Kapitalentschaedigungen im Berufs. Schadensfall, Verbesserung der AnsDruchsvoraussetzungen und Erhoehung der Renfuer beruf sgeschaedigte Friv»i.£ui6^o>,^s.-, Verbesserungen der Bestimmungen fuer die im Ausland wohnenden Verfolgten aus den Vertreibungsgebieten, also insbesondere den Gebieten oestlich der Oder-Neisse-Linie, Auflockerung der Rangfolge und Beschleunigung der Befriedigung des im Par. 78 Abs. 3 BEG vorgesehenen Aufrufs durch Geldleistungen zu befriedigender Entschaedigungsansprueche. Bei Erwaehnung des letzten Punktes soll nicht unterlassen werden, darauf hinzuweisen, dass ueber den Kreis der nach Par. 78 Abs. 2 BEG sofort zu befriedigenden Ansprache hinaus jetzt der erste Aufruf der erst spaeter in gewisser Rangfolge zu befriedigenden Ansprueche ergangen ist. Diese “Erste Verordnung ueber den Aufruf von Entschaedigungsleistungen vom 22. Februar 1955“ ist im Bundesgesetzblatt vom 25. Februar 1955 veroeffentlicht und an diesem Tage, zugleich auch in West-Berlin, in Kraft getreten. Sie gilt nur fuer Angehcerige der bevorrechtigten Klasse, d. h. fuer Ansprueche von Berechtigten, die das 60. Lebensjahr vollendet haben oder beduerftig oder durch Krankheit oder Gebrechen in ihrer Erwerbsfaehigkeit um mindestens 50% gemindert sind. Ihr Einzelinhalt und der augenblickliche Gesamtstand der Anspruchsbefriedigung, wie er sich danach im Zusammenhang mit den sofort, also nicht erst durch Aufruf zu befriedigenden Anspruechen 'ergibt, kann nicht Gegenstand dieser kurzen Abhandlung sein. Aus dem unter dem Gesamtbegriff “Wiedergutmachung” zusammerigefassten Gebiet der Rueckerstattung— und Entschaedigungsgesetzgebung steht im Uebrigen nur noch das schon seit einiger Zeit in Aussicht gestellte “Rueckerstattungs. - Ergaenzungsgesetz” zu erwarten. Zweierlei erhoffen wir von diesem Gesetz, naemlich er stens — in gleicher Weise wie es auf dem Gebiete der Entschaedigung durch das BEG geschehen ist — ein Wiederaufleben der Anmeldefristen fuer Ansprueche auf Rückerstattung des sog, iden tifiable property“, der feststellbaren Vermoegensgegenstaende (Sachen, Rechte, In begriffe von Sachen und Rechten) wie z. B. von 'Grundstuecken, Unterneh men, Gemaelde — und Briefmarkensammlungen, Liften, beschlagnahmten Bankguthaben usw. und zweitens eine Regelung der bereits in dem Rueckerstattungsverfahren nach den Laendergesetzen in DM oder RM festgesetzten und zur Zahlung her. anstehenden Verbindlichkeiten des deutschen Reichs, fuer die es z. Zt. noch an der Bestimmung des Zahlungspartners fehlt (sog. „Dritte Masse”). Dr. MAX GRUENBAUM EL CEDRO... de pág. 12 tra los pocos judíos. Muchos fueron exilados a Damasco. Otros fueron arrojados a las cárceles de Acre y Nazaret. Los turcos en retirada confiscaban la riqueza de la tierra y destruían lo que no podían llevar consigo. Pero el cedro seguía creciendo, y con él las esperanzas del juventud” se>r'reu¥iiáTadlWue!A finamente junto al cedro de Herzl. Amargados y azorados, rodearon el árbol y juraron: “Aferrarse a la Tierra, tener esneranza, sufrir, pero no desertar”. —O— En el tercer año de la güera, el 20 de Tamuz, volvieron, pero esta vez encontraron ei árbol muerto. El d'a anterior, soldados turcos lo habían derribado. por orden del Alto. Comando. Un árbol puede ser talado por un hacha, pero la determinación de un pueblo es más difícil de destruir. Una noche algunos alumnos de la Escuela de Arte Betzalel de Jerusalén arriesgaron sus vidas, vendo a Mot*á, a la montaña dondp había crecido el cánrés de Herzl. Silenciosamente, en la oscuridad de la noche, siguieron las barrancas y hondonadas, esnuivando los centinelas y las patrullas turcas. Así lentamente, deiaron a Motea atrás hasta llevar al muñón de árbol. Recogieron algunas pifias de las rama* caídas v se las pusieron en ’OS ho]sillos. Regresando do la misma manera, alcanzaron a Jerusalén al alha con su hotín: simiente del cedro de Herzl, simiente del gran ensueño. Pusieron la, simi°ntP en un vaso saoradn en Betzabel, a esperar el día. Finalmente, llevó el momento, Los soldados turcos fueron arrojados del na?s Una vez más las canciones de la juventud se vmvie-nn a oír por todo el país. Entonces fueron sacada« las semillas de su escondite y plantadas. Fueron p’antarias en Kiriat, Anavim, en Atarot, en kibutzim de los montes de Judea, y también en Julda y Ben Phemen, al pie de las montañas. Poraue la tierra estaba desnuda, y oraba por sombra, v ello« sabían aue algún día la tierra pertenecería a aquéllos eme le dieran sombra' y cubrieran su desnudez con árboles. Dir. Tel.: AIRMAR Tel. 88277 y 60410 COMPAÑIA DE VIAJES Y TURISMO "AIR MAR" BANDERA 86 Santiago de Chile Por todas las Compañías Viajes Colectivos e Individuales PASAJES TURISMO Aéreas y Vapor a precios oficiales a cualquier punió del mundo LIQUIDATION LEIHBUCHEHEI Wir teilen allen unseren Lesern und Freunden mit, dass wir ab 1. August unsere Abteilung Leihbuecherei aufloesen, und alle Buecher der Leihbibliothek zu billigen Preisen ausverkaufen. LIBRERIA POLLAK Huérfanos 972 — uticma oio AUTO RADIOS MOTOROLA fuer alle Wagen passend speciell Kleinwagen u. Camioneias. Autoantennen — Reparaturen Ant. Varas 2597 HANS GOSSELS Fono 41754 RELOJERIA Y JOYERIA DE CONFIANZA HUGO R0SENSTEIN R. San Diego 351 — Fono 61801 Gran surtido de relojes y artículos de fantasía y para regalos - Composturas de RELOJES y JOYAS - ARGOLLAS PARA NOVIOS Club Juvenil Apolítico Deguel Israel Situado en Vicuña Mackenna 175 En el Programa: Tradiciones de Israel, Historia Sionista, Deportes, Juegos, Paseos, Excursiones, Canto Hebreo, etc. ¡ Manda tus Kij os! Comité Organizador: S. Hanff, J. Will, S0NNTAG 7 AUGUST Neuwahl der Delegierien zum Congreso Sionista Local Waehlt Liste 1 Allgemeine Zionisten (PARTIDO CLALI)