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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1955-07-01 · 7 (Julio, 1955) · p. Seite 3

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XVII (1955)
Issue
7 (Julio, 1955)
Date
1955-07-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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V 3 Julio, 1986 BOLETIN INFORMATIVO □0 00 AUS DER REFRAESENTANZ JUNGE EHEPAARE In den Repraesentanten- Versammlungen vom 28. April und 24. Mai wurden u. a. folgende wichtige Angelegenheiten besprochen: 1. ) Wahl des Vorstands der Repraesentanz: Die Versammlung waehlte einstimmig die Herren: Dr. Hermann Lehmann zum Vorsitzenden. Dr. Benno Kiwi zum stellv. Vorsitzenden. Dr. Hans Reich zum Schriftf uehrer. Martin Michel zum stellv. Schriftfuehrer. 2. ) Haus-Kommission: Auf Vorschlag des Direktoriums wurde beschlossen, aus den Mitgliedern der Haus- Kommission monatlich einen “Director de Turno” zu bestimmen, dessen Anordnungen insbesondere bei Veranstaltungen strikt befolgt werden muessen. 3. ) Jugendarbeit; Herr Dr. Landau weist auf die Wichtigkeit der Jugendarbeit hin und fuehrt aus, dass es der aufrichtige Wunsch der SCI. ist, Jugendliche als ihre Mitglieder zu sehen ohne Ruecksicht darauf, ob diese schon zu einer Beitragszahlung in der Lage sind oder nicht. Er teilt ausserdem mit dass der juedischen Universitaetsjugend fuer Sonnabend Nachmittag nach Schabbat-, Ausgang und’Sonntag Nachmittag das Jugendzimmer im 3. Stock kostenlos zur Verlegung gestellt worden ist. 4.) Comité Representativo: Herr Dr. Lehmann berichtet, dass Herr Dimant von seiner Reise zurueckgekehrt ist und einen hochinteressanten Bericht ueber die Arbeit iuedischer Gemeinden in der Welt erstattet hat. 5>) Hachseharah: Herr Dr. Landau berichtet eingehend ueber Verhandlungen, die in der Federación Sionista bezueglich des Fortbestandes der vier Hachscharoth gefluebrt worden sind. Wenn auch der Wunsch eine “Hachscharah-Unificada" zu schaffen noch nicht erreicht wurde, so ist doch wenigstens eine “Hachscharah-Centralisada” gegruendet worden, d. h. man hat ein Terrain in vier Teile geteilt, auf denen zwar jede der vier Jugendgruppen sein eigenes Heim hat, wo aber die Bewirtschaftung einheitlich erfolgt. Dadurch und auch durch die Beschaeftigung nur eines landwirtschaftlichen Lehrers, sowie der Hilfe, die sich die vier Gruppen gegenseitig gewaehren koennen, ist eine wesentliche Verbilligung eini getreten. j Das finanzielle Problem sei! ueberdies durch eine Schenkung der Herren Salomon Sack und Luis Lamas sowie! durch die Hilfe der Sochnuth : als geloest zu betrachten. I; 6.) Kultus-Kommission: Herr Abramzyk berichtet, dass ab 1. Juni einmal im Monat ein Jugendgottesdlenst sowie ein Oneg —Schabbat fuer die reifere Jugend und ab 1. Juli an jedem Freitag- Abend ein zweiter Gottesdienst. bei dem unser Damenchor mitwirken soll, abgehalten werden wird, Ausserdem soll einmal im Monat ein Lehrvortrag stattfinden. 7.) Gruppe Loewenstein: Herr Rabbiner Loewenstein teilt mit, dass sich eine neue Gruppe junger Ehepaare gebildet hat, die bereits 32 Personen umfasst und bittet fuer diese Arbeit weiterhin Propaganda zu machen. Herr Dr. Lehmann spricht Herrn Dr. Landau die besten Wuensche der Versammlung fuer seine Reise aus und gibt dem Wunsche Ausdruck, dass das Repraesentanten-Köllegium auch in Zukunft ueber alle Arbeitsgebiete der Gemeinde weitgehendst orientiert werde. Auf vielfachen Wunsch hat sich in unserer Gemeinde eine neue Gruppe gebildet, die aus jungen Ehepaaren besteht und die zum Ziel hat, juedische Tradition zu pflegen und sich mit juedischen Problemen zu beschaeftigen. Diese Gruppe kommt Donnerstag alle 14 Tage um 9 Uhr abends im Gemeindehaus zusammen und wird unter der Leitung von Herrn Rabbiner E. Loewenstein und Herrn Leo Horenczyk versuchen, den Weg zu den wichtigsten Braeuchen unseres Volkes zu finden und Fragen unserer juedischen Gegenwart —wie vor allem das Problem der juedischen Erziehung unserer Kinder— zu loesen. Aus rein technischen Gruenden konnten Einladungen nur an einen begrenzten Teil der in Frage kommenden versandt werden und zwar an alle diejenigen, die in den letzten 5 Jahren in unserer Gemeinde getraut worden sind. Selbstverstaendlich koennen jedoch an diesen Zusammenkünften! alle teilnehmen, die daran in-! teressiert sind. Wir glauben, dass diese Abende ein wichtiges Problem vieler junger Menschen loesen koennen, das in der Frage besteht: “Wie koennen wir der nachkommenden Generation Traditionen und Ideale unseres Volkes vermitteln?” Wir hoffen, dass diese Zusammenkuenfte sich zu einem wertvollen Bestandteil unserer Gemeinde entwickeln werden. BERICHT DER KULTURKOMMISSION ABSCHIEDSFEIER FUER BEN KOPFSTEIN! Die Union Sionista, zusammen mit dem Wizo-Zentrum Henriette Szold, veranstalteten am 9. Juni im kleinen Saal unserer Gemeinde einen Abschiedsabend fuer Ben Kopfstein, der Ende Juni mit seiner Familie nach Israel zurueckkehrte, um dort seine Lehrtaetigkeit wieder aufzunehmen. Zu dem Tee-Abend erschienen ungefaehr 150 Personen, die an festlich gedeckten Tischen Platz nahmen. Unser Freund und Lehrer Ben wurde in zahlreichen Reden von beiden Vereinen in aeusserst wuerdiger Form gefeiert. Fuer die Wizo sprach deren Praesidentln, Frau Rosi Rubens, gefolgt von den Damen Lola Roesler, Dulli Kleiner und Lene Back, Fuer die Union Sionista sprach zu Beginn Herr Kurt Loebel, der den Vorsitz fuehrte und hierauf die Herren Hans Kauf- Nebenschoss und RaDfjiv.fg * -'ewenstein. ^u,.a , In der Pause wurde von der Jugend eine erstklassige musikalische Einlage' geboten. Fraeulein Shoshana Sadmik, die durch die ausserordentlich schoene und vollendete Form ihrer Darbietung erstaunte, sang “Shir Hadamlsha” und “Canción del Adiós” am Klavier bestens begleitet von Frau Lisa Hirsch. Als naechstes folgte “Melodía He- , I brea” von Ochron und Prelu- .: dio y Allegro von Pugnani-; : Kreisler, gespielt von Herrn; : Elias Friedenzohn (Violine) Í i und Fraeulein Cecilia Funkei . (Klavier), welche den Zuhoei rern durch ihr ausgezeichne- : tes ZusammenspieT und ihr j Koennen einen weiteren gros-! i sen Genuss boten, Die Rednerinnen und Red- \ I ner wuerdigten teilweise in i [sehr erröten Worten, teilwei- ■ j se in heiterer Gedichtform; j die Verdienste unseres Freun-! ‘ des Ben, der zum Schluss : selbst das Wort ergriff, um allen Anwesenden fuer den j! schoenen Abend zu danken! und auch einen kleinen Ue-, i berück ueber die Erfahrunj : gen, die er in seiner 7-jaehri. ■! gén Lehrtaetigkeit hier samj melte, gab. Er versprach den ¡ Anwesenden, weiter mit sei- ‘ neu Scfiuetern in Kontakt zu bleiben und wenn er uns auch per Post keine hebraeischen Stunden oder Bibelkurse geben kann, so wissen wir doch, dass jeder seiner Berichte, wovon hoffentlich recht viele kommen werden, fuer uns von ganz besonderem Interesse sein werden. Wir bringen an anderer Stelle, die von Frau Dulli Kleiner verfasste Rede “in extenso”, um auch denjenigen, die an diesem schoenen Abend nicht teilnehmen konn ten, Gelegenheit zu geben, sich noch nachtraegüch ueber diese wirklich meisterhaft aufgesetzte Ansprache zu unterrichten. Die Versammlung schloss mit einem herzlichen NES- SIAH TOVAH und unter Absingung der HATIKVAH. In all den Jahren ihres Bestehens hat die S. C. I. B’ne Jisroel die Pflege juedischer und allgemeiner Kultur als eine ihrer vornehmsten Aufgaben betrachtet. Wir haben dabei neben mancher Enttaeuschung auch zahlreiche Erfolge in der Teilnahme unserer Mitglieder an unseren Veranstaltungen zu verzetch nen. Die Kultur-Kommission, die auch in diesem Jahr unter der Leitung unseres unermuedlichen Leon Rosenthal steht, hat in ihrer kuerzüchen Sitzung ein vorlaeufiges Programm fuer die naechsten Monate vorbereitet, das sicher noch durch Schelichim und Freunde die aus Israel zurueckkehren, vervollstaendigt werden wird. Zunaechst ist folgendes Programm vorgesehen. Am 14. Juli findet unsere alljaeiirüche Herzl-Bialikfeier statt, fuer die wir zwei hervorragende Persoenlichkeiten unseres hiesigen juedischen Lebens zu gewinnen hoffen, die unsere Medinat Israel kuerzlich besucht haben und ueber ihre Probleme von verschiedenen Aspekten aus berichten werden. Am 18. August wird ein Vortragabend stattfinden, der dem ge- : genwaertigen Stand der Wie-;dergutmachung gewidmet I sein wird. Am 8. September 1 soll eine Maimonidesfeier i stattfinden, die aus Anlass | der Wiederkehr seines 750. [Todestages vorbereitet wird. Damit wird auch unsere Gemeinde dem Andenken dieses Grossen in Israel ihren Tribut zollen. Wie hoffen, dass unser e Gemeindemitglieder durch recht zahlreiche Anwesenheit mitarbeiten, um so auch in diesem Jahr unsere Kulturtaetigkeit den Erfolg zu sichern, den sie verdient. Taegliohes Minjan Wir apelüeren an unsere Mitglieder das taegiiehe Minjan unterstuetzen zu wollen, ganz besonders das Abend- Minjan. Wir alle wollen am Jahrzeittage ein Minjan vorfinden. Dies koennen wir sehr leicht, wenn wir abwechselnd einmal woechentlich oder einmal in 14 Tagen das Abend- Minjan besuchen. Evtl. Meldungen erwuenscht. Direktorium und Kultus-Kom mission. Ausrichten von Festlichkeiten jeder Art iu uud ausser Bause CLAERE STERN Gälvez 1148, Telefon unter 83757 und 430047 Das Bild unseres Redakteurs Ben Kopfstein, das in der letzten Nummer unseres Boletín Informativo erschienen ist, hat uns das Foto Ate. Her Rodolfo Nossen, Vicuña Maekenna 81, liebenswürdigerweise zur Verfnegung gesteift. ZU FAMILIEN - FESTLICHKEITEN ’Üeiegranmu*. Dtumen-ADloesungssyenden. Baeume. Guldtmes Duell. Bai—Mlztvueil. Kinder—-ßuvtia de* KEREN KAJEMETH LEJISRAEL TriefottisrUt Bestellungen: 33096 (Gemeinde) oiftr 957flt

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