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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1954-12-01 · 12 (Diciembre, 1954) · p. Seite 15

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XVI (1954)
Issue
12 (Diciembre, 1954)
Date
1954-12-01
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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Diciembre, 1954 BOLETIN INFORMATIVO 15 de otea* i Ein Erlebnis: Kulturabend der IVRIA 's Der Chor der Ivria Szene aus dem Theaterstueck ¿¡¿MjmmmiéÉü^íééíéü Am Sonnabend den 13. November veranstaltete die Jugendorganisation “Ivria” ihr erstes “Festival”, das unter dem Patronat des Keren Kajemet stand. Vor einem sehr zahlreichen Publikum zeigte die Ivria das Resultat ihrer Arbeit von 1 1|2 Jahren. Rabbiner Egon Loewenstein begruesste die Anwesenden. In seinen Ausfuehrungen sprach er von der Verpflichtung der juedischen Jugend an der Loesung der grossen geistigen Probleme, die heute die Welt und auch das juedische Volk bewegen, mitzuarbeiten. Mit zuendenden Worten forderte der Generalsekretaer der Ivria, Josef Hollaender, die Jugend auf, an der Arbeit der Ivria teilzunehmen. Grosse Teile unserer Jugend stehen noch abseits und wir muessen alles daran setzen, um diese zu organisieren und durch die Ivria am juedischen Leben teilnehmen zu lassen. Er wies darauf hin, dass die Ivria unpolitisch ist und keiner Partei angeschlossen ist. Sie ist juedisch und zionistisch und will unserer Jugend die Moeglichkeit geben, sich kulturell und sozial in einem juedischen Kreis auszuleben. Als erste artistische Nummer praesentierte sich der von der Chawera Daisy Safan geleitete Chor, der 4 Lieder zu Gehoer brachte und sehr grossen Beifall fand. Die Arbeit, die mit der Ausbildung dieses Chors verbunden ist, wurde dankbar anerkannt. Anschliessend brachte Elias Friedenson auf der Violine, begleitet auf dem Klavier von Cecilia Frenkel 2 Musikstuekke zu Gehoer, die die künstlerische Reife des Violinisten zeigten und stark aplaudiert wurden. Der allgemein geschaetzte und beliebte Hans Stein sang von Sofia Goren am Klavier begleitet 4 Lieder, die das Puklikum dankbar aufnahm Als Hauptatraktion des Abends wurde ein Theaterstueck: “La propuesta matrimonial “von A. Chechow aufgefuehrt, das ueberraschende Reife der Darstellung zeigte und sehr lebendig aufgefuehrt wurde. Abschliessend wurde ein neuer Israel Film vorgefuehrt. Wer immer nur 'an diesem Abend teilnahm gab seiner Zufriedenheit ueber das Gebrachte zum Ausdruck und alle Anwesenden hatten wohl da? Gefuehl, dass die Ivria auf dem richtigen Weg ist. Wir richten auch von dieser Stelle aus an unsere Jugend den Aufruf sich an unserer Arbeit zu beteiligen und in die Ivria einzutreten. Sie werden dort nicht nur geistige Anregung sondern auch Kameradschaft finden. E. LN. W. I. z. o. GRUPPE Montag, GOLDA MEYERSON: 20. Dez. abends: “Briefe unserer Kinder aus Israel”. LIEBE WIZOSCHWESTERN, LIEBE WIZOFREUNDE! Bis Ihr diese Zeilen lest, hat die schoene Ferienzeit begonnen. Wir wuenschen Euch allen die durch das lange Arbeitsjahr wohlverdiente Ruhe und Erholung und wuenschen weiter, dass Ihr die Ferien, wie und wo immer Ihr sie verbringen moeget, vollkommen geniesst. Aber unsere Arbeit geht weiter, denn in der Erfuellung unserer grossen Aufgabe, unserem Lande zu helfen, damit es sich festige und fuer jede Situation der Zukunft staerke koennen wir nicht stehen bleiben. Wir muessen immer neue Wege finden, neue Mittel ersinnen, um dieser Pflicht nach bestem Wi?se.n und Gewissen zu genuegen. Dazu brauchen wir immer Eure Hilfe und wir wissen aus Erfahrung, dass Ihr sie uns gerne vermittelt. Daher wissen wir auch, dass Ihr uns in diesem, wie in frueheren Jahren, nicht im Stiche lassen werdet, wenn unsere getreuen Helferinnen mit dem Block des “Ferientages” an Euch herantreten werden. Lasst uns nicht vergeblich bitten! Wir danken Euch schon im voraus im Namen unseres Landes! SCHALOM! Ein Werk Strindbergs IM TEATRO «ATELIER” Ab 6. Dezember wird unter der Regie und Mitwirkung Gerhard Werners im Teatro “Talia” (Kleiner Saal des Teatro Satch. Calle San Diego) ein Stueck von Strindberg gegeben werden. Es ist damit zum ersten Male, dass das hiesige Publikum mit dem Werk des grossen schwedischen Dichters auf der Buehne bekannt wird. Zur Auffuehrung gelangt das relativ unbekannte Werk “Acreedores” (Glaeubiger) in welchem die Spannungen und Gegencaetze, die das Schaffen und Leben Strindbergs bestimmt haben, gespiegelt sind. Seine besondere Stellung gegenueber der Frau —ein Problem welches ihn durch drei unglueckliche Ehen hindurch verfolgte— wird auch hier wieder unterstrichen und in dramatischster Form durchlebt. Strindbergs Figuren sind nicht nur Lokalcharaktere, sondern beweisen dass die Personen die er in seinen Werken schuf ueber seine Epoche hinaus eine universelle Bedeutung besitzen. Dieses kommt auch in “Acreedores” zum Ausdruck— ein Beweis fuer das Genie Strindbergs der zusammen mit seinem nordischen Kollegen Ibsen das dramatische Schaffen Europas eingehend beeinflusste, —Es ist zu erwarten dass diese Initiative auch aus unserem kunstinteressierten Kreise weitgehende Unter stuetzung erhalten wird, in welchem Gerhard Werner kein Unbekannter ist. Die Vorstellungen finden taeglich um 19.15 statt, Sonnabends auch um 22 Uhr. Sie werden von namhaften hiesigen Schauspielern in Szene gesetzt, sodass der Erfolg dieser Auffuehrung als gesichert betrachtet werden kann. HB. Montag, 10. Jan. abends: “Gemuetlicher Abend”. (im Hause von Frau Edith Goldschmidt). GRUPPE VERA WEIZMAN: Montag, 20. Dez. nachm: “Einiges ueber unser Seelenleben” . ‘ _ (Frau Inge Shawl). Montag, 4. Jan. nachm: Abschieds-Nachmittag (im Hause von Frau Kaethe Rappaport). GRUPPE HANNAH MEISEL: Dienstag, 21. Dez. nachm: Chanukkah-Feier. (im Hause von Frau Lotte de Yong). GRUPPE HENRIETTA SZOLD: Donnerstag, 23. Dez. nachm: “Was bedeutet mir die Wizo Diskussions-Nachmittag). Donnerstag, 6. Jan. nachm: Abschieds-Nachmittag (im Hause von Frau Ilse Freundlich). 0€ L* COlfcCnvfOAO iSAAtir»* TT CASli-w* 941* * •"tuPARAlSO tWa40UfM*deV& Neumondstag: Jeden Freitag abend um 19 Uhr. Jeden Samstag vormittag um 9 1/4 Unr. Ausseraem an Jahrzeiten. Diese Daten muessen jedoch rechtzeitig an die casilla 984 mitgeteilt werden. 1. Tag Samstag, den 25. Dezember. 2. Tag Sonntag, den 26. Dezember. Gottesdienst fuer Chanukah: Samstag, den 19. Dezember abends 19 Uh. mit Lichteranzuenden. Am 8. Januar 1955 findet die Barmizwoh von Hernán Hisch statt Verkuendung des Neumondes: Samstag, den 18. Dezember TEWET. Mitgliederbewegung: Neu Aufnahmen; Herr Hirsch Najblatt. Herr Rolf Maier. Ja, es £eht in die Ferien, ABER... ...erst erfuelle deine Pflicht! MAGBIT 5715

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