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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1954-07-01 · 7 (Julio, 1954) · p. Seite 17

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XVI (1954)
Issue
7 (Julio, 1954)
Date
1954-07-01
Page
Seite 17 (sequence 17)
Language
German
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Julio, 1954 BOLETIN INFORMATIV O 17 wjm dette** Cteaa*tfú9ct0*&1! CISROCO GENERALVERSAMMLUNG Am 30. Mai fand im Gemeindehaus die jaehrliche Generalversammlung des Cisroco statt. Aus dem vorgelegten Geschaefts— und Finanzbericht konnte man ersehen, dass trotz der erhoehten Beanspruchung die Aufgaben erfuellt werden konnten. Ein im Geschaeftsjahr entstandenes Defizit von $ 243,000, konnte aus dem Saldo-Vortrag des vorhergehenden Jahres gedeckt werden. Die Generalversammlung sprach dem Vorstand ihren Dank fuer seine Arbeit aus und erteilte dem Schatzmeister einstimmig Entlastung. Centro Médico Im Lande selbst sollten sich die juediscben Aerate und Medizin. Studenten zu einer grossen Familie vereinigen, um dem jungen oder von aussen kommenden Kollegen zur Seite zu steilen, llnn Wissenschaftliche und kulturellen Anregung zu geben und um gemeinsam die Probleme sanitaerer und sozialer Art der Kollektivitaet anzugehen und ihr mit Ihrem Bat und Beistand zu dienen. Nach aussen hin sollte sich das Centro angliedern an die grosse Familie schon bestehender, juedischer Aerztevereinigungen. ln enger Zusammenarbeit mit der grossen Mutterorganisation, der Medical Association of Israel und der Medizinischen Fakultaet der Hebraeischen Unlversitaet ln Jerusalem. Diese, betont apolitische Vereinigung all unserer juedlschen Aerzte in Chile, wurde an Jenem Tage in Form gegossen. Das Direktorium besteht aus folgenden Herren: Praesident: Dr. David Lamas; Vicepraesident: Dr. Jaime Motlis; Finanzen: Dr. Samuel Abeliuk und Dr. Marcos Oohn; Secretaere: Dr. Arón Vantman und Dr. Mario Flimans Direktoren: Dr. Abraham Wainstein. Dr. Carlos Simón, Dr. David Bätran, Dr. Jacobo Heller, Dra. Nelly Abodovsky, Dra. Rosa Greiber, Herr Bolzmau. Spaeter, auf Grund des Zuruecktritts des Herrn Dr. Mario Fliman, trat an seine Stele Herr Dr. Marcos Kirberg. Nach Bekanntgabe seiner Gruendung hat das C. M. Ch. I. die Anerkennung aller Institutionen der Kollektivitaet und sofort auch seine Eingliederung in das Comité Representativo, sowie die herzlichsten Gluenwuensche der Federación Sionista de Chile erhalten. Was hat das Centro bis jetzt getan? Hinbllcklich der Zusammenarbeit mit den juedlschen Zentren des Auslands hat der Praesident des centro, Herr Dr. David Lamas, die Ehre gehabt, Herrn Dr. Siegfried KANNOWH'Z, den Delegierten der Agencia Judía fuer die Magbit 5714 in Chile und eminenten Kinderpsychiater aus Israel, zu empfangen. Bel einer festlichen Zusammenkunft, der zahlreiche Aerzte beiwohnten, eroerterte Herr Dr. Kannowitz in schlichter und eindrucksvoller Art und Weise den augenblicklichen Stand der Medizin und der Aerzte ln Israel und dissertierte dann ueber seine eigenen Arbeiten auf dem Gebiete der Kinderpsychologie. Auf Anregung des Centro bot dann Herr Dr. Kannowitz, im Namen der Israelischen Aerzteverel- Jiügung, ein Stipendium an, damit einer unserer AaeTzte nach Israel reisen und in die dortige Medizin eindringen koennte. Auf der anderen Seite haben wir das Glueck gehabt, von Jueri Ischen argentinischen Aerztenl besucht zu werden, die, in Vertretung des Professors der Frauenklinik in Buenos Aires. Herrn Dr. Dutxrovsky, und als Zeichen Ihres Solldaritaetsgefuehles, unseren Um auch weiterhin, den steig enden Anforderungen nachkommen zu koennen, wurde der Mindestbeitrag auf $100 monatlich erhoeht. Die Mitglieder, die bisher hoehere Beitraege bezahlt haben, sollen gebeten werden, ihre Quoten ebenfalls entsprechend zu erhoehen. Wir verausgabten im vorigen Monat fuer Barunterstuetzungen, Barzahlungen, Arzt—, Arznei— und Krankenhauskosten, Schul — und Beru fsausbildungsbeihilfen, sowie fuer die Unterhaltung unseres Altersheimes, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten Aerzten Stipendien fuer ihre Spezialausbildung an) ihrer Klinik angcboten haben. Fuer diejenigen, die unser medizinisches Milieu kerpien, bedarf diese guenstige Nachricht keines Kommentars, sondern nur unseres herzlichsten Dankes. Wir koennen also schon unseren Aerztenl und Studenten zwei Stipendien offerieren, eines in Israel, das andere in Argentinien, die wir, auf der Base eines Aus- «chreibens, so bald wie moeglich verteilen werden. Und schliesslich hat das C. M. Ch. I., einer Aufforderung des Magen Adom (Schwesterorganisationi der Asistencia Pública in Israel) in Buenos Aires zu Folge, es uebernommen, die hier bestehende Zweigstelle neu zu organ. sieren und eine Kommission bestimmt, die bereits aktiv an diesem Problem arbeite. tn Bezug auf unsere lokalen Angelegenheiten, fiel die Gruendung des C. M. Ch. I. in fuer unsere Juedische Aerzteschaft gluckkliche Tage: Herr Dr. Abraham Wainstein wurde zum Professor fuer Anatomie an der Zahnaerzt- Uchen Hochschule ernannt; Herr Dr. Israel Drapkin zum Professor fuer Pathologische Soziologie am Instituto Pedagógico; und Herr Dr. Rafael Pliskofi, der Director des Hospital N.o 1, bekam ein Stipendium von der Kellog Foundation, um in den Vereinigten Staaten Hospitalsadministration zu studieren. In einer sympathischen Manifestation, an der, speziell eingeladen, der Praesident des Comité Representativo, Herr Isidoro Dlmant. und der Praesident des Oentro Odontológico Chileno Israelita, Herr Dr. Leopoldo Panatt, teilnahmenl wurden die oben genannten Kollegen gefeiert. Mit besonderer Begeisterung wurde dabei die Rede unseres ersten juedlschen, in Chile niedergelassenen Arztes, Herrn Dr. Gregorio Oman und die wissenschaftlichen Ausfuchrunfeen des Herrn Dr. Israel Drapkin, aufgenommen. Weitere Vortraege sind bereits in Vorbereitung und werden im laufenden Jahre unser Centro auf einem, ihm wuerdigen Niveau hálten. In all dieser Zeit hat sich das C. M. Ch. I. bemueht, seine Basen zu festigen, und hat nun die Befriedigung, in seinen Reihen bereits mehr als 80 zu zaehlen; wir hoffen, diese Zahl bald auf 120 erhoehen zu koennen. Bald werden unsere Ideen) auch in die Provinz getragen werden, um dort Zweigstellen zu eroeffnen, entsprechend unserem Ideal, alle Juedlschen Aerzte in Chile zusammenzufassen in™ dem Bestreben, aerztliche, soziale und kulturelle Arbeit zum Wohl des Landes, der Kollektivitaet und der juedischen Wissenschaft zu leisten. Wir glaubén, dass das in der kurzen Zeit seines Bestehens vom C. M. Ch. I. Geleistete seine Mitglieder zufrieden stellen kann. Es hat mit Energie und Optimismus gearbeitet in dem Wunsch, all die verschiedensten HoffrJungen und Plaene zu erfuellen, die in dem Herzen eines jedes Einzelnen ver borgen lagen und auf ihre Ausfuehrung warteten. A. T. I. GENERALVERSAMMLUNG Am 21. Mal fand in der Gemeinde die ordentliche Generalversammlung der A. T. I. statt. Ihr Praesident Martin Michel gab zunaechst in sein e m Rechenschaftsbericht eine genaue Uebersicht ueber die bereits geleistete Arbeit und ueber * Moeglichkeiten und Ziele der Organisation. In der darauf folgenden Debatte wurde von verschiedenen Seiten Vorschlaege eingebracht, die dem Aufgabengebiet der A. T. I. entsprachen. Immer wieder wurde darauf hingewiesen, dass leider, nicht genuegend Verstaendnis fuer die Erziehung einer produktiven Jugend entgegengebracht wird, und dass es eine der wichtigsten Aufgaben der A. T. I. sei, ihre Arbeit auf diesem Gebiete zu verstaerken. Man verlangte auch eine groessere Zusammenarbeit und gesellschaftliche Zusammenkuenfte, um die kollegialen Beziehungen der Mitglieder zu foerdern. Man erwartet, dass durch den persoenlichen Kontakt der Kollegen, man vielleicht spaeter, gemeinsame Probleme, wie Materialbeschaffung, Austausch von Fachliteratur und sonstige technische Probleme, gemeinsam leichter zu loesen erhofft. Ausser dem Bericht des Presidenten, erstattete Juan Schweitzer seinen Bericht ueber die Darlehenskasse Kollege Katz gab den Kassenbericht, der von den Kollegen Heilshorn und Heymann geprueft waren. Der Bericht des Pressereferenten, dem Kollegen Klein, wurde, da er nicht anwesend war. verlesen und sein Antrag zur Herausgabe einer Bastelecke im Gemeindeblatt fuer die Jugend angenommen. Der Vorschlag, Praemien fuer die besten Arbeiten und Vorschlaege der Jugend herauszugeben, wurde gleichfalls angenommen und werden monatlich, $ 300 von der A. T. I. dazu zur Verfuegung ge- Diesmal kam der Berg zu Mohammed. Die interviewhungrigen, und ach so oft uebergangenen Vertreter der hiesigen juedischen Presse, waren angenehm enttaeuscht, vom Haschomer Hatzair eine Einladung zu einem Plauderstuendchen mit Jakob Chasan, dem Gast aus Israel, zugestellt zu bekommen. Der Eifer, mit der man allgemein dieser Einladung Folge leistete, liess erkennen, wie sehr jedermann die Gelegenheit zu schaetzen wusste, an eine der hervorragendsten Persoenlichkeiten Israels einige Fragen richten zu duerfen: Chasan ist nicht nur einer der Mitbegruender des Haschomer Hatzair, zu dessen ideologischen Wortfuehrern er bis zum heutigen Tag gehoert, sondern er gehoert auch den hoechsten Instanzen unserer Volksvertretung (Zionistische Exekutive, Kneset von Israel, Zentralrat des KKL. usw) seit Jahren an. Es sollte niemand enttaeuscht werden: wer ihn zum ersten Mal sah, wurde von seinem einfachen, offenen Wesen gewonnen, wer ihn kannte, freute sich, ihn in anscheinend unveraenderstellt. Mit Beruecksichtigung den kommenden Aufgaben gerecht zu werden wurde somit der neue Vorstand und die technischen Kommissionen gewaehlt. Praesidentent: Martin Michel; Vicepraesident: Werner Baer; 1. Kassenfuehrer: Bernardo Katz: 2. Kassenf.: Juan Schweitzer; 1. Schriftfuehrer; Hermann Herz; 2. Schirftf.: Hans Gossels. Beisitzer: Victor Preuss; Presserefendent: Manfred Klein. Der Propagandaausschuss geleitet von Moriz Jacobowitz mit den Kollegen Loeff und Heymann. Darlehenskasse geleitet von Leidermarm mit den Kollegen Reiss, Heymann und Loewenstein. Der Vergnuegungsausschuss geleitet von Manfred Klein mit den Kollegen Loeff, Gossels, Herz, Moritz, Heymann, Lutz Ehrenhaus, Reiss und Hanne Dutch. VERANSTALTUNGEN Der neue Vorstand und seine Kommissionen begannen ihre Arbeit kurz nach Beginn ihrer Wahl. Der Vernuegungsausschuss, seiner neuen Aufgaben und Anforderungen bewusst, organisierte fuer den 20. ein gemeinsames Essen und gemuetliches Beisammensein. Ausserdem gelang es, von der amerikanischen Botschaft Tonfilme zur Verfuegung gestellt zu bekommen, die sowohl vom kulturellen, kuenstlerischen und technischen Gesichtspunkten aus gesehen, von grosser Bedeutung sein werden. Die Bastelecke fuer unsere Jugend wurde von der Pressekommission der B’ne Jisroel mit Verstaendnis entgegengenommen und werden Vorschlaege diesbezueglich, sowohl von Eltern, Erziehern und der Jugend begruesst und beruecksichtigt werden, M. K. ter Jugendfrische und Elan vor sich zu sehen. (Nur das Haar war stark ergraut; waren daran die Terrorbanden Fawzy Khan schuld, gegen die Chasan im Befreiunskrieg die Verteidigung seines Kibutzes Mischmar Haemek organisierte?) Klar und herzlich, mit der zuversichtlichen Sicherheit, die ihn charakterisiert, gab Jacob Chasan auf die verschiedenen Anfragen der Pressevertreter seine Antworten. Aus seinem Besuch in Chile, fuehrte Chasan aus, sei die Wichtigkeit zu erkennen, welche der Haschomer Hatzair, und wahrscheinlich die gesamte chaluzische Jugenbewegung, den suedamerikanischen Laendern beizumessen beginne. Tatsaechlich ist das Kontingent an Chaluzim, dass von diesen Laendern an Israel gestellt wird, von qualitativer, aber auch quantitativer Bedeutung, nachdem das grosse Menschenreservoir in Osteuropa fuer die chaluzische Bewegung auf so tragische Weise vernichtet wurde. Im Kibutzverband des Haschomer Hatzair leben heute bereits ingesamt 800 Mitglieder (etwa 10%), die aus IVRIA Con grandes pasos está avanzando nuestra institución, que ha sabido reunir muchos jóvenes, que sienten una inquietud espiritual y desean juntarse con compa¬ ñeros y compañeras, para escuchar conferencias de índole general y judía. Se ha dividido en tres grupos, que se reúnen en nuestro Ken, Vicu¬ ña Mackenna 175, los días miércoles (9.30 h-11 h.) jueves (9.45 h. -11.45 h.) y sábado (8.30-10 h.). Publicamos en esta oportunidad el programa del grupo “Maayan”, que se reúne los días jueves, e invitamos a todos los interesados en tomar parte en nuestra labor, dirigida hacia todos aquellos jovenes, los que buscan un círculo que trabaja sin intereses políticos de partido, y que se dedica a una labor espiritual, cultural y social. Jueves, 24 de Junio: Juan Aufrichtig (Valparaíso): Porqué se llaman Uds. movimiento no jalutziano? (Reunión conjunta de todos los grupos) l.o de Julio: Rabino E. Loewenstein: Tres tipos de la Asimilación en la historia judía. 8 de Julio: Arquitecto Ricardo Rotschild: El desconocido Leonardo da Vinel. 15 de Julio: Gerardo Leisersohn: Como escribieron los judíos a lo largo de los siglos. 22 de Julio: Participación en el acto conmemorativo de Herzl Bialik en “B’ne Jisroel”, Portugal 810. 29 de Julio: Dr. Israel Drapkin: Doctrina moderna de la Criminología. (Reunión de todos los grupos). 5 de Agosto: Guillermo Telias: Influencia de la bomba atómica en la vida futura. Lateinamerika stammen. Die Menschen dieser Alija, die aus reinstem Idealismus nach Israel kommen, haben sich wunderbar im Lande eingelebt und, wie Chasan sagt, “koennen sich absolut mit der Menschenelite der klassischen Alijalaender vergleichen!”— “Chaluziut ist heute wie immer vonnoeten!” meinte Chasan ferner, als er auf wirtschaftliche und innenpolitische Probleme Israels zu sprechen kam. Seine Partei verlange staerkere, aber auf all e Bevoelkerungsschichten gleichmaessig verteilte Opferbereitschaft. Keineswegs sei die Mapam - Partei, welcher der Haschomer Hatzair in seiner Gesamtheit angehoert, gegen wirtschaftliche Privatinitiative; doch sollte das Spekulationskapital schaerfer kontrolliert und beschraenkt werden. Das Gerede von einer Krise der Kibutzbewegung sei voellig aus der Luft gegriffen. Gewiss waren die Kibutzim in Fortsetzung auf Seite 19 HAUS SAMMLUNG •am 11. $ 359.743,20 Chasan lob! lateinamerikanische Alija

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