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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1954-05-01 · 5 (Mayo, 1954) · p. Seite 19

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XVI (1954)
Issue
5 (Mayo, 1954)
Date
1954-05-01
Page
Seite 19 (sequence 21)
Language
German
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Mayo, 1954 BOLETIN INFORMATIVO 19 oe (.* COUICTIVIDAO ftfcA£A.n* CfiSH.UA 1*4 VALPARAISO So ist unser Israel WIZO-GRUPPE “HENRIETTA SZOLD” UNSERE QUELLEN Aus aller Welt stellen uns juedische Zeitungen ihr Material unentgeltlich zwecks Veroeffentlichung zur Verfuegung. Unsere treuesten Freunde sind: BITAON —Mitteilungsblatt des Irgun Oie Merkas Europa, Tel-Aviv. Allgemeine Zeitung der Juden in Deutschland, Frankfurt a. M. Muenchener Juedische Nachrichten, Muenchen. Muenchener Juedische Nachrichten, Muenchen. Das Neue Israel, Zuerich. Yedloth Chadaschoth, Tel Aviv. AJR Information, London. Emet, Tel-Aviv. W de atea* / V GENERALVERSAMMLUNG S. Einladung Santiago, 1. Mai 1964. Da auf Grund der ersten Einladung nicht die zur Abhaltung der Generalversammlung laut Statuten erforderliche Anzahl der Mitglieder vorhanden war, lade ich die Mitglieder des Comité Israelita de Socorros ‘‘CISROCO”, zum zweiten Mal zu einer ordentlichen Generalversammlung fuer Sonntag, dn 30. Mai 1954 vormittags 10 Uhr in den Versammlungssaal, Portugal 810, ein. Tagesordnung : 1. ) Verwaltungshericht. 2. ) Kassenbericht. 3. ) Verschiedenes. Diese Versammlung wird unabhaengig von der Anzahl der vorhandenen Mitglieder stattfinden. Die Wizo-Gruppe eroeffnete ihre Winter-Saison mit einem Tee-Nachmittag in der Residencial Strauss in Viña, der am 21. Maerz stattfand. Den Tee stifteten Frau Kronacher und 2 andere Damen, die nicht genannt werden wollen. Obwohl es ein Sonntag war, war der Tee nicht sehr gut besucht, dabei hatte man gewuenscht, dass viele Mitglieder und Gaeste anwesend gewesen waeren, um den besonders interessanten Bericht von Frau Kronacher ueber ihre Reise nach Israel zu hoeren. Die Erzaehlung war aus zwei Gruenden besonders lebendig und anschaulich, einmal weil Frau Kronacher, die die meiste Zeit ihres Aufenthalts im Kibbuz verbracht hat, ganz andere Einblicke gewonnen hat, als ein Besucher, der nur zu fluechtigem Aufenthalt dorthin kommt, zum zweiten, weil mau bei Frau Kronacher bei jedem Wort die Anteilnahme des Herzens an dem grossen Erlebnis und an dem Ergehen des Landes heraus hoerte. Schon, wie sie von der freudigen Aufregung spricht, die sie vor der Landung erfuellte, erlebt man diese mit. Doch hindert alles Gefuehl sie nicht an deutlicher und ehrlicher Beobachtung. Bei aller Kritik aber erfuellt sie jeden Augenblick das Wohlgefuehl der selbstverstaendlichen Zugehoerigkeit zu Land und Volk. Die Pünktlichkeit, Ordnung und Sauberkeit bei Zollabfertigung und Transport erstaunt und erfreut sie. Nach dem Empfang durch ihre Angehoerigen faehrt »sie mit diesen gleich zum Kibbuz Meschek Gvaram, am Anfang des Negev-Gebietes, wo ihre Schwester und deren Familie lebt. Dieser Kibbuz besteht etwa 7 Jahre und obwohl ein grosser Teil seiner Entwicklung in die Kriegszeit fiel, ist es heute ein fruchtbarer, gut bewaesserter Fleck Erde mit Orangenhainen, Weinbau, Gemuese — und Kartoffelpflanzungen. Auf seinem Gebiet besteht auch eine Seifenfabrik. Die Maenner widmen sich der Landwirtschaft, die Frauen der Kueche und Kinderpflege. Es gibt, solide gebaute Kinderhaeuser, in denen die kleinen meist blonden kraeftigen “Sabras” aufwachsen. “Sabra” bedeutet eine Kakteenfrucht, und diesen Beinamen hat man den in Israel Geborenen gegeben, weil sie nicht leicht zugaenglich sind und in Stolz und grosser Selbstaendigkeit heranwachsen. In den Ferien helfen die groesseren Kinder in der Landwirtschaft. An gewissen Stellen des Kibbuz schuetzen Stacheldraht und Minen gegen Uebergriffe der Araber. Diese Anlagen bedeuten aber keine Gefahr fuer die Kinder, die mit sicherem Instinkt die Gefahrstellen umgehen. Wenn Frau Kronacher diesen Kibbuz verlaesst, um sich das ganze Land anzusehen, zieht es sie immer wieder zur Besichti- 1 gung anderer Kibbuzim, wenn sie natuerlich auch nicht vergisst, die Staedte zu besuchen. Sie faehrt auf ausgezeichneten Strassen nach Tel Aviv, das ihr mit seinen modernen Haeusern, die aber nie mehr als 4 Stockwerke hoch sein duerfen, gut gefaellt. In den kleinsten Wohnungen wird gastfreie Aufnahme gewaehrt. Wie durch Zauber erscheinen in einer 1— Zimmerwohnung statt 2 Betten auf einmal 4 Betten, und Freunde und Verwandte haben gutes und billiges Nachtquartier. Die berittene Polizei ist gut geschult und erfuellt ihre Pflicht aufs genaueste. Frau Kronacher besucht den argentinischen Kibbuz Mordachai, den Kibbuz Iwat Brenner, der besonders schoen und gut eingerichtet ist, sie besichtigt das Hadassah — Hospital, das, enorm gross, noch immer zu klein ist fuer die Aufgaben, die es zu leisten hat. Sie kommt nach Pardess Hannah, einem Doerfchen nahe der Grenze, wo ein riesiges Camp fuer 2,000 Menschen die verelendeten Juden aus Sirien, Marokko und anderen Teilen des nahen Orients aufgenommen hat. Diese zur Arbeit und ueberhaupt zu civilisiertem Leben zu erziehen, ist Aufgabe dieses Lagers. Man hilft den Kranken und Alten, schult die Juengeren, damit sie lernen, sich selbst zu helfen. Maenner lernen Landwirtschaft, Frauen unterrichtet man in Kinderpflege und Naehen, und a 11maehlich entfernt man diejenigen, die sich selbst erhalten koennen aus dem Lager, weist ihnen Raeume zu mit etwas Land, sodass sie sich selbst ernaehren koennen. Haifa, oft geschildert, macht auch auf Frau Kronacher den groessten Eindruck. Sie erzaehlt von Konzerten im Freien, der Konzertplatz ist von Lautsprechern umgeben, und so kann eine grosse Menge Menschen an warmen Abenden die beste Musik geniessen. Blickt man hinaus aufs Meer, so erfreut einen mitunter der Anblick des stattlichen Israeli-Dampfers “Jerusalem”, ein ganz modernes Schiff, dessen Tour jetzt schon bis New York geht. Im Emek ist es wieder der Kibbuz Ginegar, der durch seine besondere Schoenheit, durch seine Blumenpracht und durch die Einzelhaeuser fuer Familien wie eine freundliche Gartenstadt wirkt, dann aber auch Eindruck macht durch seine praktischen Einrichtungen wie das Melken der Kuehe ohne Beruehrung von Menschenhand, das Messen und Abfuellen der Milch auf maschinellem Wege. Im Kibbuz Hajeleth Haschachar betrachtet Frau Kronacher mit Interesse die Reste eines abgeschossenen arabischen Flugzeugs, das zur Erinnerung und Mahnung noch an der Stelle liegt, wo es abgeschossen wurde. Der Kibbuz widmet sich speziell dem Anbau von Aepfeln, eine Frucht, die GOTTESDIENST: Jeden Freitag abend um 19 Uhr. Jeden Samstag vormittag um 9 1)4 Uhr. Ausserdem an Jahrzeiten. Diese Daten muessen jedoch rechtzeitig an die Casilla 984 mitgeteilt werden. VERKUENDUNG DES NEUMONDES Samstag, den 29. Mai SI- VAN. NEUMONDSTAG Mittwoch, den 2. Juni 1954. sonst in Israel kaum kultiviert wird. Es handelt sich hier um einen alten Kibbuz, der einen shoenen Konzertsaal und besonders gut ausgestattete Schulraeume sein eigen nennt. Alles, auch kleine Eigentümlichkeiten, hat die Vortragende wahrgenommen und mit liebendem Interesse im Gedaechtnis bewahrt. Sie betont immer wieder, dass das, was sie uns erzaehlt, nur ein geringer Teil dessen ist, was sie gesehen hat. Ihren Eindruck von der Macabiade, die sie auch miterleben durfte, streift sie nur, dagegen spricht sie noch von ihrem Besuch im Hause des Keren- Keyemet, wo sie sich neben vielen Besuchern aus Südamerika in das Israel-Besuch — Buch eintraegt und auch das goldene Buch der Stifter zu Gesicht bekommt. Wie fast jeden Besucher beruehrt sie die deutlich sichtbare Teilung Jerusalems in juedisch und arabisch, schmerzlich. Von den Schwierigkeiten des Aufbaus und der Arbeit spricht sie nur kurz, aber eindringlich, aber auch ohne diesen Hinweis gehen wir mit dem Gefuehl nach Hause, nicht nur, dass man fuer dieses Land alles tun muss, sondern auch mit Freuden alles tun will, damit der im wirklichen Sinne des Wortes wundervolle Aufbau fortgefuehrt und vollendet werden kann. I. W. WIZO Im lezten Augenblick vor Redaktionsschluss sind wir genoetigt, unsere bereits eingereichte Chronik zurueckzuziehen. Das grosse Unglueck, das unsere langjaehrige Praesidentin und Freundin, Frau Lotte HIRSCH¬ BERG, b e tr o f fe n, wirft seine Schatten auch auf uns. Wir trauern mit ihr um ihren Gatten, den Ehrenpraesidenten unserer Gemeinde, den Freund unserer Wizo, Herrn Dr. Josef Hirschberg, der in ERETZ ISRAEL so ploetzlich verschieden ist. Dass er auf heiliger Erde zur ewigen Ruhe ging, ist fuer seine Familie und seine Freunde ein lichter Schimmer im tiefen Dunkel ihres Leids. Sie alle, liebe Wizoschwestern, werden uns verstehen, dass es uns nicht moeglich ist, das Datum vom 8. Mai fuer unseren “TANZ UM DIE WELT”, zu Ehren des 6. Jom Haazmauth einzuhalten und haben es daher fuer den Sonnabend, den 5. Juni d. J. 9 Uhr. festgelegt. Wir bitten Sie, davon Kenntnis zu nehmen. ASAMBLEA Gruppe Golda Meyrson: Montag, 3. Mai abends >i jiy i* » ” 31. ” Gruppe Vera Weizman: Montag 10. Mai nachm h 24 ” 9* Gruppe Hannah Meisel: Dienstag 11. Mai nachm ” 25. ” ” Gruppe Henrieiia Szold: Donnerstag, 6. Mai nachm „ 20. ” ” 3. Juni ” Dei* Praesident des Comité Israelita de Socorros Bruno Lichtenstein. “CISROCO” GENERAL “Neuhebr. Dichter”, 2. Teil, (Frau Julia STERN). “Albert Schweitzer”, (Frau Dr. Edith Goldschmidt) “Histor. Tatsachen u. unsere Bibel”. (Herr Rabb. E. Loewenstein). “Juden in Indien” (Frau Eva Mackary). “Albert Einstein”, (Frau Lene Back). “Alexander Granach”. (Frau Ilse Naschelsky). “Albert Schweitzer”, (Frau Dr. Edith Goldschmidt) “Der Frieden des Geistes (Buch Lot Liebman). (Frau Hannah Berliner). “Jued. Frauenfuersorge in England”. (Frau Anna Mottek). “Juden in Indien”. (Frau Eva Mackary). Segunda Citación^ Santiago, l.o de Mayo de 1954. Como la primera citación no reunió el quórum exigido por los Estatutos, cito por segunda vez a los Socios Cooperadores del Comité Israelita de Socorros "Cisroco” a la Asamblea General Ordinaria que tendrá lugar el día Domingo, 30 de Mayo de 1954 a las 10 horas en el local Portugal 810 de esta ciudad. Tabla: 1. ) Memoria de Administración. 2. ) Informe de Tesorería. 3. ) Varios. Esta Asamblea sesionaré con el número de socios que asista. El Presidente del Comité Israelita de Socorros Bruno Lichtenstein. “CISROCO”

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