Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XV (1953)
- Issue
- 9 (Septiembre, 1953)
- Date
- 1953-09-01
- Page
- Seite 25 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Septiembre, 1963 BOLETIN INFORMATIVO ” Si OS LA COLECTIVIDAD ISRAEUTÀ\ "HetfúMtM "deVaiftetíurvur, 7 ->, CASILLA »14 VALPARAISO/ Ï * GOTTESDIENST: Jeden Freitag abend um 19 Uhr. Jeden Samstag vormittags um 9 1|4 Uhr. Ausserdem an Jahrzelten. Diese Daten muessen jedoch rechzeitig an die Casilla 984 mitgeteilt werden. GOTTESDIENST FUER DIE HOHEN FEIERTAGE: ROSCH HASCHANAH: Vorabend: Mittwoch, den 9.8., abends 18.45 Uhr. mit Predigt. 1. Tag: Donnerstag, den 10.9, vormittags 8 1|2 Uhr, 10 Uhr. Thoravorlesung mit Predigt. Abends 19 Uhr. 2. Tag: Freitag, den 11.9., vormittags 8 1¡2 Uhr., 10 Uhr. Thora Vorlesung. JOM KIPPUR: Erew Jom Kippur Freitag, den 18.9. nachmittags 14 Uhr. Mincha, abends 18 1[2 Uhr, mit Pre. digt. Kol Nidre Schachris: Samstag, den 19.9. vormittags 9 Uhr., 12 1|2 Uhr. Thoravorlesung mit Seelenfeier abends 17.45 Uhr. Neilah Schlussgebet 18.50 Uhr. Jom Kippur Ausgang. GOTTESDIENST FUER SUKKOTH: Erew Mittwoch, den 23. September, abends 10 Uhr. 1. Tag Donnerstag, den 24. September vormittags 9 1|4 Uhr, abends 19 Uhr, 2. Tag Freitag, den 25. September vormittags 9 Uhr. HASCHANAH-RABBO: Mittwoch, den 30. September vormittag 8 1|2 Uhr. SCHEMINI AZERETZ: Erew Mittwoch, den 30. September mit Seelenfeier Donnerstag, den 1. Oktober vormittags 9 1)4 Uhr. SIMCHAS THORA: Donnerstag, den 1. Oktober abends 19 Nhr. (Hierzu laden wir alle Kinder und Jugendliche ganz besonders ein!). Freitag, den 2. Oktober vormittags 9 1|4 Uhr. HOSCHANAH.RABBA-LERNEN: Das Hoschanah-Rabba- Lernen findet am Dienstag, den 29. September abends uir 21 Uhr. in der Sbc. Unión Israelita unter Anwesenheit eines Herrn Rabbiner statt. Anschliessend hieran freie Aussprache ueber Gemeindeangelegenheiten. STERBEFAELLE: Frau Anna Kauffmann Herr Adolf Weiss WIZO — TEE — ABEND Am. 22. Juli fand ein Wizo- Tee- und Spiel-Abend in der Residenclal von Geldern statt. Den Tee stifteten die 3 Damen Trude Funk, Elli Rosenwald und Gertie Schmerz. Es fanden sich ausser den Wizo. Schwestern auch die Spielbrueder ein, und bald formierten sich die verschiedenen Spielgesellschaften die mit Eifer an die Arbeit gingen. Vorher aber staerkten sich alle an gutem Tee, Sandwich und Kuchen und Hessen sich auch durch den Anblick der praechtigen Rlfa -Geschenke zum Kauf von Losen ermutigen. Neben den huebschen Geschenken prangte noch eine von Franz von Geldern gestiftete Torte, die —vorzuegllch und riesengross— spaeter in Vierteln verlost wurde. Von Anfang an herrschte eine besonders gemuetliche Stimmung; man sah auch viele Gesichter, die man leider auf den Nachmittagstees vermissen muss, da die berufstaetigen Mitglieder nur am Abend Zeit haben, zu kommen. Aussergewoehnlich gross und erfreulich war der pekuniaere Erfolg des Abends. Es war der bisher groesste des laufenden Jahres. Die “Schwaetzer”, die eine besonders heitere Ecke bildeten, zogen sich etwas frueher zurueck, wogegen die unermuediichen Spieler lange aushielten. Jeder —davon sind wir ueberzeugt— verliess diese Veranstaltung mit dem Wunsch, dass eine aehnliche bald wieder stattfinden moechte. Die Wizo - Gruppe dankt allen Stiftern und Teilnehmern herzlich! Liebe Wizoschwesiern Liebe Wizofreunde Unser Schutzkind, das Kinderhaus in Ramleh in Israel, hat sich aus einem primitiven Notheim in den letzten Jahren durch die Hilfe von uns Allen zu einer warmen Heimstaette fuer gerettete Kinder aus aller Welt entwickelt. Und Sie alle, liebe Wizoschwestern, die immer mit dabei sind wenn es zu helfen gibt, haben zu diesem grossen Werk der WIZO Ihr Teil beigetragen. Nun benoetigen wir fuer unsere Kinder Buecher und Spielzeuge, die wir in Israel nicht beschaffen koennen und die so notwendig sind in der modernen Klnderpaedagogik. Wir haben in den Gruppen einp Blitz-Sammelaktion eingelei. tet, die in vollem Gange ist und mit Begeisterung und Gebefreudigkeit aufgenommen wurde. Wir bitten nun auch Sie, liebe Wizoschwestern und Wizofreunde, an die wir uns nur auf diese Weise wenden koennen, sich mit einer kleinen Spende an diesem not. wendigen Hilfswerk fuer unse re Kleinen in Israel zu beteiligen. Jede Gabe ist uns recht und fuer jede Summe, die uns zur Verfuegung steht, kaufen wir zweckentsprechendes Spielzeug und Buecher. Bitte, helfen Sie uns auch diesmal tatkraeftigst Wir danken Ihnen im vor. aus und wuenschen Ihnen Wien, liebe Wizoschwestern und Wizofreunde, anlaesslich des besvorstehenden RAUSCH HASCHONOH ein herzliches L’SCHONO TAUWQH! Liga de Damas Wir verausgabten im vori. gen Monat fuer Klnderfuersorge und Betreuung alter und kranker Frauen und Maedchen, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten. $ 110,966.72 1 CISR0C0 Wir verausgabten im vorigen Monat fuer Barunterstuezungen, Barzahlungen, Arzt—, Arznei und Krankenhauskosten Schul und Berufsausblldungsbeihilfen, sowie fuer die Unterhaltung unseres Alterheimes, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten, 9 296,639.60 Instituto Chileno- Israelí Durante su reunión, realizada el 5 de agosto, el Directorio Chileno-Iisraelí de Cultura, escuchó un interesante informe sobre los cursos de hebreo elemental que se desarrollan los días lunes y miércoles, desde las 19.30 horas, en el local social. Además se trató sobre los preparativos de la gran Velada Literaria y MusL cal del martes l.o de septiem. bre, en el salón de la Universidad de Chile. También, recibió atención de los directores el proyecto de conciertos musicales en la Escuela Co. educacional “República de Is_ rael”, N.o 207 y un acuerdo tendient ea editar a la brevedad un Boletin del Instituto. W. I. Z. 0. Gruppe Golda Meierson : Montag, 7. Sept. “Arlosoroff”. (Cilli Reich). Montag, 21. Sept. “Das Judenproblem waehrend der franz. Revolution”. (Walter Wertheim). Montag, 5. Oktb. "Unsere Nachbarn in Israel”. (Gerd Leisersohn). Gruppe Hannah Meisel: Dienstag, 1. Sept. “Die Soziologie von Ruppin”. (Frau Dr. Liebertz). Dienstag. 22. Sept. “Die orientalischen Juden”. (Kaethe Loewenstein). Dienstag. 8. Oktb. “Reisebericht aus Israel”. (Kaethe Herzfeld). Gruppe Vera Welzman: Mittwoch,. 16. Sept. “Reisebericht aus Israel”. (Kaethe Herzfeld). Dienstag, 29. Sept. “Die orientalischen Juden”. (ausnahmsweise) (Kaethe Loewenstein) Mittwoch, 14. Oktb. “Der Aufstand Absalon’’. (Roma Steiner). Gruppe Henriette Szold: Donnerstag, 3. Sept. “Existenzialismus und Judentum”. (Lene Back). Mittwoch, 16. Sept. Gemeinsam mit Gruppe Vera Weizman: (ausnahmsweise) “Reisebericht aus Israel”. (Kaethe Herzfel). Donnerstag, 8. Oktb. “Neuhebraeische Dichter”. (Julia Stern). VERMISST, GESUCHT... In dem Artikel: "Was man vermisste” der Nr. 8. des B. I. werden die Verbreiter des gegen Buber gerichteten Flugblattes als “unberufene” Hueter der juedischen Ehre angeprangert und ohne jeden Versuch eines Beweises, lediglich auf eine blosse Vermutung hin, mit den Moerdern Arlosoroffs von vor 20 Jahren und den Bombenwerfern der letzten Monate identifiziert. Nun, ob Bombe oder Flugblatt; ich bin nicht dev Meilung, dass man weltanschauliche Differenzen mit Gewaltnitteln, welcher Art, auch immer, austragen solle. Ich glaube iuch nicht, dass der durch die unqualifizierbaren Bestialitae. en der Deutschen bei den Juden erzeugte Hass fuer immer nd ewig fortbestehen wird und sollte. (Obwohl auch Ich afuer ein Zitat zur Hand habe: 5. B. Mose 25.19: Timchö es Secher Amolek —Du sollst Amaleks Andenken ausloe. schen). Aber, wenn ich lese, dass solch prominente Juden wie Leo Baeck und Martin Buber von dem selben Deutschland, das sie verfehmt und vertrieben hat und es ist daselbe Deutschland; was heute noch daran fehlt, wird ln einigen Jahren auf geholt sein— wenn solche Juden von diesem Deutschland Ehrungen entgegen nehmen, dann empfinde ich eine tiefe Scham angesichts eines derartigen Mangels an Rueckgrat bei Maennern, zu denen das ganze juedische Volk bisher mit Recht aufsehen und auf die es stolz sein durfte. Das hat nichts mit der Einstellung des oder der Betreffenden zur Religion oder zur Araber-frage oder zur deutschen Sprache und Kultur zu tun. Wenn ich also das Flugblatt an sich auch nicht billige, so habe ich doch volles Verstaendnis fuer die Einstellung seiner Verfasser und dieses Verstaendnis “vermisst man” bei einem objektiven Berichterstatter. Und wenn Ben schon Rabbi Jehoschuah zitiert, so sollte er dabei den ihm zweifellos bekannten Kommentar des “Bartenorah” berueckssichtigen. Dieser Commentator sagt naem. lieh ausdrueckllch zur Stelle, dass der “Ssinas Chinom” d. i. der unbegruendete Hass gemeint sei. Und dass der Hass der Juden gegen Deutschland nicht unbegruendet ist, wird auch Ben wohl nicht leugnen woüen. MAX EHRLICH ...GEFUNDEN Der “Monatsspiegel” ist keine Nachrichtenagentur, sein Verfasser kein “objektiver Berichterstatter”. Vielmehr ist er ein bewusst kritischer Kommentator, der die Ereignisse vom Standpunkt der juedischen Gesamtheit betrachtet. Pflicht, Recht und Aufgabe jeder Gemeinschaft aber ist es, sich nicht nur gegen die aeusseren Feinde, sondern gegen die fanatischen Aussenseiter in dem eigenen Lager zu wehren. Es sind also nicht die Hassgefuehle Deutschland gegenueber, die unser Kommentar behandelte, sondern den Hass anonymer Propagandazellen gegen einen hervorragenden juedischen Gelehrten, der einen gemaessigteren Standpunkt vertritt. Wir glauben dies allerdings mit Recht zu dem “Ssinat chinam”, dem nicht zu rechtfertigenden Hass, zurechnen zu duerfen. Dass die Verbindungen direkt von jenen Flugblatt-Helden zu den Bombenwerfern laufen, ist inzwischen von der Israel-Polizei durch die Verhaftung der “Kanaim”— Gruppen aufgedeckt worden. Kurzsichtige Inder moegen heute noch ihre Zweifel haben, ob der friedliebende Ghandi oder sein fanatischer Moerder der bessere Nationalist war; nicht weniger kurzsichtige Juden moegen zwischen Buber und den Fanatikern schwanken; die Geschichte jedoch hat darueber schon unzaehlige Male ihr Urteil gefaeUt. BEN KOPFSTEIN