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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1953-08-01 · 8 (Agosto, 1953) · p. Seite 3

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XV (1953)
Issue
8 (Agosto, 1953)
Date
1953-08-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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BOLETIN INFORMATIVO 3 r AN EINIGE WENIGE Noch immer fehlen 50 unserer Mitglieder, die trotz wiederholter Zuschriften ihre Zeichnung fuer die Campana 1952 (Magbit 5713) nicht vollzogen haben, obwohe sie wirtschaftlich hierzu in der Lage sind. Unsere Gemeinde will mit berechtigtem Stolz von sich sagen koennen, das alle sich an dieser so wichtigen Aktion freiwillig beteiligt haben. Wir erwarten daher, dass auch die noch fehlenden 50 Mitglieder uns umgehend die Hoehe ihrer Zeichnung mitteilen und sich so in die Reihe derer steilen, die bereit sind Opfer zu bringen, um denen zu helfen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. TFus unserem Kulturleben Am Donnerstag, d. 25. Juni sprach im Rahmen der Kulturveranstaltungen der Gemeinde Herr Rabbiner E. Loewenstein ueber das zuletzt erschienene Werk Schalom Asch’s: Mosche. Der Redner versuchte der inhaltlichen und gedanklichen Bedeutung dieses Werkes und seiner literarischen Stellung innerhalb der Weltliteratur gerecht zu werden. Die Figuren der Tora und auch jene, die in der dichterischen Phantasie des Dichters Leben erhalten wie die Bat ja und Fiastanden vor den Zuhoerern auf und wurden auf ihre innere Berechtigung untersucht. Der Vortragende sah in Gestalten und Vorgaengen des Buches nicht so sehr historische Darstellungen als viel mehr typische Zeichnungen im Leben und der Geschichte des juedischen Volkes und suchte dies an Stellen des Werkes aufzuzeigen. Der Redner sah in diesem Werk den Friedensgruss, den Schalom Asch nach seiner Triologie des Nazareners dem juedischem Volk zu reichen sucht. Auch wenn die schwarz-weiss Malerei, die die Triologie des Nazareners charakterisiert, in den Gestalten Moses und Ahron-von denen der eine nach Gerechtigkeit und Liebe, der andere nur nach Erfüllung des Gesetzes strebt fortgesetzt wird, so ist doch Schalom Asch in diesem Werke der Rolle und Aufgabe des juedischen Volkes gerecht geworden. Dankbarer Beifall dankte dem Redner fuer seine interessanten Ausführungen. Auch in diesem Jahre veranstaltete die Gemeinde zusammen mit der Union Sio. nista am 5. Juli die Herzl- Bialikfeier. Nach Begruessungsworten von Rabb. Loewenstein erzaehlte Frau Ilse Bab interessante Einzelheiten aus dem Familienleben Theodor Herzl’s. Zum zweiten Male sang der Coro Folclorico Hazomir unter der bewaehr. ten Leitung seines Dirigenten Bernardo Feuer und fand auch dieses Mal den allgemeinen Beifall des zahlreich anwesenden Publikums. E r brachte zwei Lieder Bialik’s zu Gehoer, das Meer-Lied und die Techesakna. Als zweiter Redner des Abends sprach Herr Dr. Seew Rudolfsohn und stellte in seinen Auszehrungen die Wirklichkeit Israels dem “Judenstaat” Theodor Herzl’s gegenueber. Abschliessend sprach Dr. Aron Steinberg, der Direktor der Kulturabteilung des jewish World Congres. In seinen ueberaus interessanten Auszehrungen stellte er Herzl und Blalik gegenueber und zeichnete sie als zwei verschiedene Auspraegungen im Leben des juedischen Volkes. So habe es in der Geschichte Israels immer verschiedene Staemme gegeben und jeder dieser Staemme habe seine eigene Charakteristika entwickelt. Auch das Judentum in Deutschland habe im Kulturleben des juedischen Volkes etwas einmaliges und besonderes geschaffen und es sei von besonderer Wichtigkeit das Erbe Herrmann Cohens, Franz Rosenzweigs und Martin Bubers nicht untergehen zu lassen. Nicht in der Einfoermigkeit sondern in der Symphonie der verschiedenen Vorstand und Repraesentantenkolleguim der S. C. I., haben sich in der Sitzung vom 29. Juli 1953 mit Briefen befasst, die mit der Unterschrift “DER POSAUNENEN¬ GEL” an zahlreiche Gemeindemitglieder versandt worden sind. Form uVid Inhalt dieser Briefe geben der Gemeindevertretung Anlass,' einmuetig ihrer Entruestung ueber den anoymen Verfasser Ausdruck zu geben, der in entstellter und unwuerdiger Weise Gemeindevorgaenge behandelt und Gemeindemitglieder angreift. Al grupo juvenil recién formado —Juventud “B’ne Jisroel”—, ha desarrollado últimamente una activa e interesante labor. Javer Rolf Orzefog disertó sobre la vida y la obra del compositor judío Gerschvin y Chaver Zwi Av. ner, habló sobre: El problema de la nueva generación en Israel frente al pueblo judío”. Además se efectuó con gran éxito una reunión social, e,n la cual tomaron parte con representaciones artísticas, Chawer Walter Vasen y Francisco Klein. En el futuro esperamos reunimos con más regularidad. Para la juventud entre 17 y Stimmen liegt die Schoenheit Israels. Es sei darum von besonderer Bedeutung dass die aus Deutschland stammenden Juden dieses Erbe an ihre Kinder weitergeben, Auch wenn man ueber die Durchfuehirbarkeit dieser Gedankengaenge verschiedener Mei- <. Die Gemeindevertretung ist fuer jede offene, Konstruktive Kritik dankbar, verwahrt sich aber energisch gegen feiges, anonymes Denunziantentum, das aus krankhafter Sensationslust und Wichtigmacherei Unfrieden in unsere Gemeinde zu tragen versucht. Alfred Feldmann Adolfo Ebstein Siegfried Landau León Rosenthal Alejandro Landé Dr. Boris Levy Nuta Nebenschoss Heimann Abramczyk Kurt Artur Hofmann Ismar Schueftan Luis Simonson Hugo Veis Luis Windmueller Germán Lehmann Siegfried Hollaender Kurt Isaac Benni Kiwi Kurt Freundlich Martin Michel Rodolfo Nossen Rodolfo Pincus Helmut Heinemann Dr. Hans Reich Juan Will Siegfried Hanff Fernando O. Friedmann Richard Rothschild Joaquín Herrmann COMITE REPRESENTATIVO EL MISMO DIA, ENTREGA LAS VISACIONES DE TU¬ RISMO LA LEGACION DE ISRAEL La Legación de Israel en Santiago ha comunicado al Comité Representativo que en virtud de nuevas reglamentaciones, las visaciones de turismo serán otorgadas en el mismo día de su solicitud. La Oficina atiende de lunes a viernes, de 11.30 a 12.30 horas, en Ahumada 131, Of. 311, fono 89710. La visita del Dr. Steinberg El jueves 2 de julio arribó a Santiago, el Director del Departamento de Cultura con (residencia e,n Londres y miembro del Ejecutivo del Congreso Judío Mundial, Dr. Arón Steinberg, en calidad de invitado especial al Congreso Extraordinario que el Comité Representativo de nuestra colectividad convocó a objeto de deliberar sobre interesantes temas de actualidad internacional y comunitaria. En la sesión inaugural, después de agradecer las palabras de bienvenida que le fueron brindadas, relató con especial brillo el tema “Propósitos y realizaciones del Congreso Judío Mundial. El Congreso Judío Mundial y sus relaciones con las Naciones Unidas, Israel y Latinoamérica. La III Asamblea Plenarla del C. J. M„ en Ginebra, Suiza, del 4 al 11 de Agosto de 1953” y logró mantener'la atención del numeroso público asistente sobre las delicadas actuaciones de su representado en defensa de los intereses judíos en el mundo entero DISERTACION EN EL LOCAL B’NE JISROEL Muy concurrida resultó la conferencia que el Dr. Arón Steinberg, bajo los auspicios de la Sociedad Cultural Israelita B’ne Jisroel y de la Unión Sionista, en el local de la primera de estas entidades del sector de habla alemana. Dicho acto se realizó el lunes 6 de julio, por la noche. PARTIDA DEL DR. STEIN- BERG Después de haber sido objeto de innumerables atenciones societarias y particulares, el Dr. Arón Steinberg partió de Santiago, el martes 7 de julio. El Dr. Steinberg, se declaró muy complacido de los brillantes resultados conseguidos por el Congerso Extraordinario del Comité Representativo y prometió no perder nunca el contacto directo establecido por él con nuestra colectividad, por cuyas realizaciones en todos los terrenos, tuvo palabras de sincero encomio. ADHESION DE LA COLECTI¬ VIDAD ISRAELITA AL CEN¬ TENARIO DE MEDINAH Editado por el Comité Re. presetativo, acaba de aparecer como adhesión de nuestra colectividad al centenario del gran polígrafo chileno, don José Toribio Medina, un opúsculo de Boleslao Lewin, Buenos Aires, titulado “Don José Toribio Medina, el historiador de la Inquisición en América”. CURSO DE HEBREO DEL INSTITUTO CHILENO- ISRAELI El Instituto Chileno-Israelí de Cultura, ha comunicado al Comité Representativo de nuestra colectividad que ya se encuentran en pleno funcionamiento los cursos de hebreo elemental a cargo de la Profesora, Sra. Eliana Albala de Baytelman, con estudios en Israel. Las clases se dictan en Agustinas 1343, 5.o piso, los lunes y miércoles, de 7.30 a 8.30 P. M., existiendo un gran entusiasmo por el estudio entre los numerosos alumnos. La matrícula puede solicitarse al fono 89534. Die Muse ruft! “Konzert im Gemeindehaus” Wir verweisen unsere Gemeindemitglieder auf das Inserat im Annonceteil. Das Konzert verspricht durch das auserlesene Programm und die Mitwirkung erstklassiger Kuenstler ein grosses musikalisches Ereignis zu werden. Die Kulturkommission unserer Gemeinde hofft, mit diesem Konzert das Interesse unserer Gemeindemitglieder auch an den sonstigen hochinteressanten Kultur-Veranstaltungen der Gemeinde wachzurufen. Die Veranstaltungen, so auch die Vortraege, zeugen alle von einem hohen Niveau und sind dazu angetan, dem Kulturbeduerfnis unserer Menschen Rechnung zu tragen. Es kann auch jetzt nicht mehr eingewendet werden, dass unser Gemeindehaus so schlecht zu erreichen ist. Die Lokomotion ist jetzt ausgezeichnet. Es gibt jetzt einen Expreso “Portugal”, ferner die zahlreichen Trolleys Vicuña Mackenna-Diez de Julio, sowie eine Unzahl Micros, so dass die Entfernung vom Zentrum bis zum Gemeidehaus in nur 10 Minuten zurueckzulegen ist! Hoffentlich kommen wir also uns “jetzt naeher”! Grupo juvenil 25 años últimamente se ha formado un grupo que está reuniéndose todos los días sábado, entre 7.30 horas y 9 ho. ras, en Vicuña Mackenna 175. Chawer Enrique Koenig disertó sobre “El arte judío”; Rabino E. Loewenstein sobre “La situación de la juventud judía e,n Santiago, etc.”. En el futuro entre otros se disertará sobre “Socialismo y Capitalismo”, y se dará una velada musical. Quedan invitados todos los jóvenes que tienen interés reunirse con jóvenes judíos y escuchar sobre problemas de actualidad. nung sein kann, verdienen diese jedoch hoechstes Interesse und sollten diskutiert werden. Der Abend schloss mit einem Quartett, das in musikalisch ergreifender Weise das Mendelsohn-Quartett, zu Gehoer brachte und dem Gessang der Hatikwa. Festschrift Der Council for the Protection of the Rights and Interests of Jews from Germany, London, hat zur Ehrung seines Praesidenten, des Rabbiner Leo Baeck, anlaessüch seines 80. Geburtstages eine Festschrift veroeffentlicht, welche ein ¡Bild ¡des juedischen Lebens in Deutschland in der Zeit von etwa 1890 bis 1940 gibt. Es ist eine erstmalige Zusammenstellung der Gemeinschaftsleistungen der deutschen Juden waehrend der letzten Jahrzehnte. Diese Festschrift, deren Inhalt in der naechsten Nummer noch eine besondere Besprechung erfahren wird, wird fuer alle deutschsprechenden Juden von groesstem Interesse sein. Der Preils dieser Zeitschrift belaeuft sich auf etwa $ 200. Interessenten bitten wir, sich im Gemeindebuero zu melden.

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