Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XV (1953)
- Issue
- 4 (Abril, 1953)
- Date
- 1953-04-01
- Page
- Seite 21 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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Abril, 1963 BOLETIN INFORMATIVO 21 Manfred Heinemann Renate Heinemann geb. Schlesinger danken herziichst, auch lm Namen ihrer Eltern, allen Freunden 'und Bekannten fuer die Ihnen anlaesslich Ihrer Vermaehlunj erwiesenen Aufmerksamkeiten. Santiago, Buenos Aires, Februar 1953. STATT KARTEN! Fuer die uns anlaesslich unserer Vermaehlung ln so zahlreichem Masse erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glueekwuensche danken wir, auch im Namen unserer Eltern, allen unseren Verwandten, Freunden und Bekannten aufs herzlichste. Joachim und Margot Michel geh. Brasch Carmen Covarrublas 190 SEGISMUNDO MITELMAN and FAMILIE SANTIAGO mr keglueweu unsere Verwandten ZAINWEL KORNFELD und FRAU FELIPE S HERLING und FRAU m Oer Hochzeit Ihrer Kinder GU1TA UND SIDNEY und wuenschen ihnen alles Gute fuer die Zukunft. CURT SEELMANN MARIANNE ROSENBAUM DE SEELMANN danken allen Freunden und Bekannten auch lm Namen' Ihrer Eltern herziichst fuer die Ihnen anlaesslich ihrer Verniaeh« lung so zahlreich erwiesenen Gratulationen und Aufmerksamkeiten. Santiago, Maerz 1953. Dr. DAVID BRAILOVSKY RENATE SCHNITZER de BRAILOVSKY VEUMAEHLTE. danken gleichzeitig auch lm Namen ihrer Eltenn allen Freunden und Bekannten fuer die ihnen anlaesslich ihrer Verwaehlung erwiesenen Gratulationen und Aufmerksamkeiten. Santiago, Bukarest 207. Fser die uns anlaesslich unserer Silber Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir alien Freunden und Bekannten herziichst. Waller Metz y Señora Alles, meinen Freunden und Bekannten danke ich auf diesem Wege henüehst fuer ihre so zahlreichen und liehenvwuerdigen Glueekwuensche anlaesslich meines 70ten Geburtstages, FEDERICO HEGNER S. Fuer die zahlreichen Glueekwuensche und Aufmerksamkeiten au meinem 75. Geburtstage sage ich herzlichen Dank. Isidoro Zechermann FRAU GRETE ALTMANN dankt allen Freunden und Bekannten herziichst fuer die Ihr In so ueberaus reichem Maasse erwiesenen Aufmerksamkeiten zu ihrem 70. Geburtstag. Catedral 8983. Fuer die anlaesslich meines 80sten Geburtstages mir uebereandten Glueekwuensche und erwiesenen Aufmerksamkeiten danke leb aufs Herzlichste. Valparaiso, Maerz 1953. Olga Aufrichtig Fuer die mir zu meinem 8S. Geburtstag erwiesenen Aufmerksatnkeiten spreche ich meinen herzlichsten Dank aus, Henriette Becker .Santiago, Februar 1953. 98. GEBURTSTAG Am 16. April feiert Frau Jenny Laredo geb. Gutheim, Fundo Gaylloma, Quinta de Tilcoco (Estación Rosario), das -aelteste Mitglied unserer Gemeinde, in koerperlicher und geistiger Ruestigkeit ihren 98. Geburtstag.. 80. GEBURTSTAGE 12. April, Herr José Samuel. Clemente F a b r e s 1123. 22. April, Frau Antonie Champatsch, Vierreinato 21 bei Klein 70. GEBURTSTAG 17. April, Herr Cohn, Bellavista 262, Piso 2, Dep. B.' Wir gratulieren den Jubilaren auf das Herzlichste und wuenschen ihnen noch viele glueckliche und segensreiche Jahre. Direktorium und Repraesentanten - Kollegium der S. C. I. “B’ne JisroeV’ PC iA COklMlVlt>*fi «AAUr* flajüMttH 'de Vaüfáitaá*, 4*8lhkA M* * "Aw^AllAI*© LUDWIG BOEHM: Ueber eine Am 17. Februar fand die Verabschiedung des als Gesandten von Chile nach Israel gehenden Dr. Samuel Avendaüo durch die juedische Kolonie ln Valparaiso statt. Unsere Gemeinschaft stand vor einer neuartigen und nicht leichten Aufgabe. Der Verlauf des im Hotel Prat veranstalteten Abends bewies, dass die hiesige Kollektivitaet und insbesondere diejenigen Personen die Vorbereitung und Leitung der Veranstaltung ueberaommen hatten, auf der Hoehe stehen und jede Anerkennung verdienen, um es vorwegzunehmen, wer versagte, war derjenige Teil der deutschsprachigen Gemeinde, der nicht wegen der Kosten —obwohl man sich luer andere weniger wichtige Zwecke auch solche Ausgaben leistet— sondern aus Gleichgültigkeit femgeblieben war. Und gerade dieser, Bericht06^811606™ 8011 der M ufeber die Kundgebung —sofern sie ihn lesen— etwas zum Nachdenken ge- Zunaechst ist zu sagen, das* MitoTwtSaal zeigte> wie die Mitglieder unserer Schwestergemeinden mit groesserem Verstaendnis die Bedeutung einer Beteiligung erkannt hatten. Dass Essen und Trinken ausgezeichnet waren; soll fror : diejenigen ¡erwaehnt werden die etwa aus Zweifel daran it^en “Entusiasmus” fuer die Sache vorsorglich nicht betaetigt haben. Und nun zu dieser Sache, es ist noch nicht so lange her, wie man aus der bei vielen aufgekommenen Lethargie schliessen koennte, dass Chile einen Anlass, ein Recht und sogar die Pflicht hat, an einen Judenstaat einen Gesandten zu senden. Und es ist noch nicht so lange her dass an der Festtafel ein ju’ de (ritzt _der mit “Excelentísimo señor” angeredet werden muss, weil er der Gesandte von Israel in Chile ist. Und welcher Grund zum Stolz fuer jeden Juden ist es. wenn dieser Excmo. señor Ministro dne Persoenlichkelt wie Dr Tsur ist. dessen Schlichtheit jedes Herz gewinnt, dessen Gescheitheit jedermanns Achtung erringt, und dessen Format ihn zum natuerlichen Wuerdentraeger macht, d.h. die Wuerde des von ihm vertretenen Staates vermittelt. Wie waere es, wenn Sie, der Sie nicht dabei waren, ihr oft ueber Judenanpoebelungen erbostes Herz ein wenig an dem Eindruck dieser Wuerae erwaermt haetten? Auch die Vertreter der chi- 1 e n i s chen Regierungstelien, der Presse und die sonstigen chilenischen Gaeste haben deutlich gezeigt, dass sie durch die Veranstaltung unter einen besonderen Eindruck ueber Israel und juedische Menschen gerieten auch solche, die hier in Chile und Valnaraiso seit jeher um sie herum leben und arbeiten. Dass dieser Eindruck ihnen in einer seihst, entflammenden Weise bewusst wnrd“ gab ihmen Reden einen Gehalt an Herzlichkeit, der ohne Zweifel ueher das Mass bekannter Redekunst hinausgir> Abschiedsfeier... hiesigen wie palestinensischen Situatuon treffend angepasste Rede von Boris Zeldis leitete die ¡Kundgebungen ein, die alle hochinteressant und glücklicherweise von disziplinierter Kuerze waren. Die Reden der beiden Kollegen, d.h. des chilenischen und des israelischen Gesandten, enthielten in guter Form das Selbstverstaendllche bei einer solchen Gelegenheit. Aber haette es Ihnen, der Sie nicht dabei waren nient etwas bedeuten muessen, wenn der stellv. Direktor der Zeitung “La Ltnión”, sagte, er sei zum ersten Male in seinem Leben in einem offiziellen juedischen Kreise, er habe zum ersten Male die Staatshymne von Israel gehoert und haette von diesen Toenen, die gar nicht wie andere Staatshymnen klaengen, fiinen ihm unerklaerlichen, tief ans Herz ruehrenden Eindruck erhalten. Oder wenn der “Alcalde” von Viña del Mar sich aeusserte. dass auch er zum ersten Male an einer j u e d i s c he n Veranstaltung teilnehme und es als etwas Eigentuemliches empfinde, wie diese juedischen Menschen es verstaenden, sofort Beziehungen von Mensch zu Mensch herzustellen und eine Stimmung von Freundschaft zu schaffen. Und wenn er ganz zutreffend die Diagnose stellte, dass diese Maenner, die ihre Berufsaufgaben mit bekanntem Verstand zu meistern verstehen, die hohe menschliche Eigenschaft besaessen, ihr Herz auch sprechen zu lassen. Die nachdenklichste Rede hielt Carlos Vergara Bravo, der Vicepraesident des Instituto Chileno-Israelí. U.a. sagte er, dass Israel, dieser jueng- •te Staat aeltester Nation, in einer wechselseitig verpflichtenden Verbindung zur gesamten Menschheit stehe; dass der gesamten Welt Pflichten gegenueber dem Kinde Israel obliegen, dessen Geburt sie auf ihre Verantwortung genommen habe. Dass aber Israel ungeheure Pflichten gegen die Welt habe. allein aus der Tatsache auf demjenigen Boden zu existieren, auf dem unsere Vorfahren die Begriffe Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden geschaffen oder erstmalig kodifiziert haben. Israf obliege es der Menschhei die neue Form wahrer Demo kratie. wahrer sozialer Ge rechtigkeit und wahren Frie dens zu schenken Wir alle, so meine ich, di wir dabei waren oder nur voi dieser Kundgebung lesen ode hoeren, sollten uns ihre; Eindruck und Inhalt etwa zu Herzen nehmen. Die Welt hat Pflichten ge gen Israel und Israel gegen ueber der Welt, Wohin ge hoeren wir, Juden in Chile? Wir haben die Pflicht ii der Welt in der wir leber dafuer zu sorgen, dass di Welt Achtung vor uns uni dadurch vor Israel erhaell denn diese Achtung ist Grund läge und Voraussetzung da fuer, dass die Welt ihre Pflich ten gegenueber “unserem” Is rael nicht verabsaeumt. Wir haben aber auch di »vu ttuci auuii vi Bine grundgescheitej. .der. Pflight daran mitzuarbeiten dass Israel in den Stand gesetzt wird, seine Pflichten gegenueber “unserer” Welt, in der wir leben, zu erfueilen. Wir leben nicht auf dem Boden Israels, aber wir muessen helfen dass Lsrael diesen Boden behauptet und bearbeitet. Das sagt wohl jedem Juden der Verstand. Aber betaetige er es auch mit dem Herzen! Israel sowohl das politische wie das geistige, hat universale Aufgaben. Um sie auszufuehren, muss der Staat Israel bestehen. Helfe ein jeder Jude dazu! 80. Geburtstag Frau Olly Aufrichtig feierte am 11. Maerz Ihren 80 Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin hierzu herziichst. STERBEFALL Frau Dora Uhlmann. Jeden Freitag abend um lt Uhr. Jeden Samstag vormittag um 9.15 Uhr. Ausserdem an Jahrzeiten. Diese Daten muessen jedoch rechtzeitig an die Casilla 984 mitgeteilt werden. VERKUENDUNG DES NEU¬ MONDES Samstag, den 111 April IJAB NEUMOND 1, Tag: Mittwoch, den 16, April. 2. Tag: Donnerstag, den 16 Arrril. JOM HA’ ATZMAUT Gruendungstag des Staates Israel. Montag, den 20. April. LAG BEOMER Sonntag, den 3. Mai. (Fortsetzung von Seite 20) nen, Israel - Kunde, immer mit anschliessenden Diskussionen, in denen zahlreiche Fragen eingehend geklaert wuraen. So hatten wir Gelegenheit dem Leben unserer Kinder in den Kibbuzim naeher zu kommen und ihre wertvolle Mitarbeit am Aufbau Israels aufs Neue schaetzen zu lernen. Neue hebraeische Literatur wurde in einigen ausgewaehlten Stuecken in spanischer Uebersetzung vorgelesen und besprochen. Eine Unterbrechung der Arbeit erfolgte am Schabbat, der durch einen “Oneg” am Freitag-Abend mit Vorlesung aus dem Tanach, mit Liedern und natuerlich auch Taenzen eingeleitet wurde. Der letzte Abend war einem bunten Programm gewidmet, das von den Mitgliedern der Moschawah selbst vorbereitet wurde. Es war ein ganzer Erfolg und versetzte alle Chawerim in so glaenzende Laune, dass man um 12 Uhr nachts beschloss, in einer so denkwuerdigen Nacht noch nicht schlafen zu gehen. Jeder zog sich ein paar warme Sachen ueber und eine Karawane begab sich im Stockdunklen zum Strand. Ein kleines Grammophon und hebraeische Platten wurden mitgenommen und bei Meeres-RauSchen lauschte man unseren Heimatsklaengen und hatte eine Stunde lang die Illusion, sich in Jsrael zu befinden. So wurde die Moschavah der Eltern zu einem schoenen Abschluss gebracht und mit der Versicherung, sie naechstes Jahr bestimmt zu wiederholen fuhr man kommenden Morgen nach Santiago finlr ALICIA WERTHEIM