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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1952-12-01 · 12 (Diciembre, 1952) · p. Seite 7

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XIV (1952)
Issue
12 (Diciembre, 1952)
Date
1952-12-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Diciembre, 1952 "BOLETIN INFORMATIVO*’ 7 V Eisenhower zum Praesidenten gewaeh.lt Wem soll man Eine ueberwaeltigende Mehrheit des nordamerikanischen Volkes hat General Eifeenhower zum kuenftigen Praesidenten der U.S.A. gewaehlt. Wir begruessen die Wahl dieses Mannes, dessen entscheidender Anteil bei der Niederringung der Nazi-Armeen in die Geschichte eingegangen ist. Wir begruessen ihn als die intellektuelle Persoenlichkeit, der seine aufrichtige und ansta endige Festigkeit in seiner kurzen Zivil-Laufbahn als Universitaets —Rektor und auch waehrend der Wahl-Schlacht unter Beweis stellte. Wir begruessen ihn aber insbesondere als Freund der Juden. der wiederholt gegen jegliche Rassen-Diskrimination Stellung genommen hat und sich seiner Freundschaft zu Maennern wie Bernhard Baruch und Rabbi Silver ruehmt Wir wissen, dass um ihn auch dunklere Kraefte ihr Spiel treiben und ihn, den Reprae-* sentanten des fortschrittlichsten Fluegels der Republikaner, fuer ihre verderblichen Ziele benutzen moechten. Doch wir haben das feste Vertrauen, dass Eisenhower diese haesslichen Absichten durchschaut und sie zu nichte machen wird. Wir begruessen Eisenhower als wuerdigen Praesidenten der amerikanischen Demokratie! Schuld und Suiehne Die Binde, welche die deutsche Goettin Justitia um die Augen traegt, damit sie bei der Rechtsprechung kein Ansehen der Personen kenne, muss wohl aus durchsichtigem Stoff sein; die Urteilssprueche, die in Deutschland heute gefaellt werden, haengen offensichtlich weniger von den Tatbestaenden als von den drei entscheidenden Faktoren ab, wer der Beschuldigte, wer der Betroffene und schliesslich wer der Richter sei. Der ehemalige Praesident des Bayrischen Landesentschaedigungsamtes hatte durch seine Taetigkeit eigentlich Allen —ausser sich selbst Nutzen gebracht; der Staat war zufrieden, den Auswanderern geholfen. Doch der Mann hiess Auerbach und war Jude. Man drehte ihm —aus belanglosen Kleinigkeiten — einen Strick; noch vor jeder Urteilsfaellung verweigerte man ihm 13 Mon a t e die Haftentlassung. Dann wurden ihm 2 1[2 Jahre Gefaengnis zudiktiert. Der deutsche Rechtssinn kennt —bei aller Sympathie fuer den ehemaligen KZ - Haeftling, versteht sich— keine Nachgiebigkeit. Auch der ehemalige Legationsrat und “Judenreferent” im Auswaertigen Amt wurde vor Gericht gestellt. Der Mann heisst Radamacher, alter P. G., ‘Arier’, also im Prinzip einwandfrei. Er wird wegen Beihilfe zum Totschlag ouer sogar Mord angeklagt und verurteilt, Mord an 1300 Menschen —oder wenn uns das Nuernberger Schwurgericht das Wort nicht gestatret-lSUO serbischen Juden. Der deutsche Rechtssinn kennt —bei aller Abscheu derartigen Verbrechen gegenueber, versteht sich— doch gewisse Nachgiebigkeit, verurteilt den Massenmoerder zu 3 Jahren Gefaengnis. Diese Strafe nun braucht er, da man ihm die Haft anrechnet, erst gar nicht anzutreten. Als man ihn jetzt, noch einmal belangen wollte, war Rademacher nicht mehr aufzufinden; man vermutet, dass er nach Suedamerika geflohen sei. Der schuldlose Auerbach ging aus dem Leben; der Henker Radermacher ging aus dem Land. Beide verdanken ihr Schicksal der deutschen Justiz. Getruebte Flitterwochen Der Flirt, den die deutsche Aussenpolitik mit den arabischen Laendern intensiv betreibt, ist nicht von heute. Es gibt gewisse Konstante in der Politik, die Jahrzehnte und die in ihnen wechselnden Regime ueberdauert. So gab es in der deutschen Expansionssucht nicht nur immer schon den ‘Drang nach dem Osten’ sondern auch den kaum weniger harmlosen ‘Hang nach dem Mittleren Osten’. Im Kaiserreich lief dieser, bildlich gesprochen, ueber die mit tuerkischer Zustimmung geplante Berlin - Damaskus- Bahn; in der Republik wurden erste Faeden geknuepft, die zu den Fuehrern des arabischen Nationalismus liefen; das dritte Reich schliesslich spannte die ent-semitisierten Araber vor seinen Siegeswagen, —bis ihm die Achse brach. Jetzt sind wir Zeugen einer neuen Phase: Westdeutschland bemueht sich— upbekuemmert um die Kritik etwa der Schweizer Zeitung ‘Tat”, die das ‘kein diplomatisches Meisterwerk’ findet— um die Aufnahme regulaerer diplomatischer Beziehungen mit den Staaten des Mittleren Orients. Mittelsmaenner gibt es genug; dass deren Vergangenheit samt und sonders politisch hoechst anruechig ist, scheint niemanden zu stoeren. Es sind dies deutsche Offiziere, und Ex- Nazis, die in den arabischen Laendern wichtige Stellen einnehmen, oder etwa von Spanien aus den ueppig gedeihenden Menschen —und Waffenhandel in diese Laender organisieren. Der Nazi- Finanz-Akrobat Schacht, der jetzt ‘rein kommerziell” in Spanien war, koennte, wenn er wollte und duerfte, wohl eine Menge darueber erzae. hlen. Trotz dieser guenstigen Verbindungen gab es eine Verstimmung, als Deutschland mit den angebotenen Reparationszahlungen an Israel sich das Entrée fuer die Rueckkehr in die Voelkerfamilie verschaffen wollte. Die arabischen Staaten protesglauben? Es ist nicht unsere Schuld, wenn wir uns mit dem Neo- Nazismus so oft beschaeftigen; wir wuenschten, es waere uns erspart. Jedoch sogar der leise - tretende Schacht hat erkannt, dass der Nazismus wieder in eine Konjunktur eintritt, und so hat er, der sich als “Opfer der Nazi-Willkuer” von den Amerikanern hat befreien lassen, es schon wieder zu wagen sich getraut, den SS — General und Mussolini — Befreier Skorzeny den er in Spanien traf, einen “praechtigen Burschen und alten Freund” zu nennen. Wenn es fuer moralische Feiglinge schon wieder so weit ist.... Fand da also in Deutschland neulich ein behoerdlich genehmigtes Treffen von ueber 5000 ehemaligen Kaempfern der Waffen-SS statt. Ein Ex General der Fallschirm, jaeger liess dort in seiner Rede die Katze aus dem Sack, um nicht zu sagen, den Werwolf aus dem Ranzen. Er verlangte die sofortige Freilassung aller Kriegsgefangenen, —gemeint sind die Kriegsverbrecher, die ja als einzige noch zum kleinen Teil gehalten werden—, und griff dann die Alliierten als die wahren Kriegsverbrecher an. Diese voreilige Rede wurde von einem anderen SS-General sofort dementiert, der erklaerte, die Waffen-SS lehne extreme Ideologien ab und unterstuetze die Demokratie. Die Bundesregierung ihrerseits aeusserte sich, indem sie lediglich fand ‘dass die Worte Ramckes kein gross e s Verantwortungsgefuehl erkennen lassen’. Wir moechten jetzt nur gerne wissen, was wir eigentlich glauben sollen: Verteidigt die Waffen-SS die deutsche Republik oder bringt uns die deutsche Republik eine neue Waffen-SS? tierten gegen diese Zahlung, die sie ja eigentlich nicht im geringsten angeht, und verlangten Gelder fuer die arabischen Fluechtlinge, fuer die ja nun wiederum Westdeutschland nicht im geringsten zustaendig ist. Doch man wird sich bald wieder verstehen; Bonnn erklaert, abgesehen von den Reparationszahlungen keinerlei Verpflichtungen gegen Israel zu haben und verspricht eine grossen Summe zur Linderung des Fluechtlingselends unter den Arabern. Man hat sich neckisch auf die Finger geklopft, das ‘Verhaeltnis’ wird darunter nicht leiden. Wir koennen aber doch nicht umhin zu bemerken, dass die Frage der arabischen Fluechtlinge in positiver Weise geloest werden muss, wozu Israel seine Bereitschaft unter Beweis gestellt hat, im Gegensatz zu den arabischen Politikern, die diese Wunde nur gern offen gelassen sehen; und dass schliesslich eine Verpflichtung besteht, kein e israelfeindlichen und kriegsluesternen Regime durch direkte oder versteckte Unterstuetzung zu ermutigen. Das ist eine Verflichtung seitens der ganzen Welt, und Deutschland insbesonders. BEN LUTO JERUSALEN (11) 9 El Presidente de Israel. Doctor Chaim Weizmann falleció esta madrugada. HONRAN A DOS JUDIOS ESTOCOLMO— (11) 20,—El profesor Salman Waksman, de 64 años de edad, académico de la Universidad de Rutgers recibió el premio Nobel en Medicina, por su descubrimiento de la estreptomicina, la famosa droga antibiótica. DUBLIN, (11) 110.— Roby Briscoe, el único judío en el Parlamento irlandés, cumplió 25 años de servicio continuado como miembro de la legistiatura de irlanda, rara celebrar el acontecimiento, los judíos de Irlanda han inscrito su nombre en el libro de oro del KKL. LA MISION DE ISRAEL JERUSALEN —(11) 24.—El profesor S. S. Nehru, presidente de la Asociación Internacional ae ADogauos, dijo recientemente en Jerusalén que cinco dirigentes destacados del movimiento cooperativo de la India estudiarán la forma en que Israel está convirtiendo los desiertos en jardines, en el curso de una jira de tres meses por Israel. MILAN, (11) 13.—Israel está ayudando a acercar al este y Oeste, según subrayaron los miembros de la delegación israelí en la actual conferencia de la Internacional socialista . MENSAJES CHICAGO (11) 1—Mensajes del Presidente Traman y de los dos candidatos presidenciales, General Eisenhower y Gobernador Adlai Stevenson fueron leídos en la asamblea anual de la Liga contra la Difamación. JERUSALEN — (11) 13. El primer ministro David _ Ben Gurión envió un mensaje de cogratulaciones al presidente electo Einsenhower, por su victoria electoral. Asimismo envió Ben Gurión un cable de felicitaciones al primer ministro soviético José Stalin, en oportunidad del 35.o aniversario de la revolución rusa. REPARACIONES LONDRES, (11) 6—La ratificación parlamentaria del pacto de reparaciones geraiaj nono-israelí puede darse casi como un hecho seguro. ATOMICA "SIN PRUSIANISMO" BONN (11) 7 ElComisionado de Defensa de Alemania Occidental, señor Theodor Blank, prometió esta noche al pueblo alemán que no se permitirá el “renacimiento del prusianismo” en la creación del nuevo ejército alemán FRANKFURT, (11) 3— El Canciller de la Alemania occidental, Dr Konrad Adenaur, declaró hoy que el profesor Werner Heisenberg, sabio alemán y destacada autoridad miindial en física nuclear, ha» llegado a un acuerdo con los aliados acerca del control de las investigaciones atómicas alemanas. REPRESENTANTES DE ISRAEL EN LA NU NACIONES UNIDAS (11) 4 Por el estrechísimo margen de un solo voto, Israel no fué designado para ocupar ana de las siete vicepresidencias de la Asamblea General de las Naciones Unidas, cuyo séptimo periodo de sesiones se lleva a cabo en Nueva York. Israel obtuvo 33 votos, y Egipto, el otro contendor por la séptima vicepresiaencia, 3«. NACIONES UNIDAS (11) 6— representante de Israel Eroi“ Ie Najar, que interviene en la discusión que se lleva a cabe en el Tercer Comité de las Naciones Unidas sobre el importante proyecto de Protocolo sobre Apátridas, desempeñó un importante papel para resolver las diferencias de opinión que existían entre varias representaciones. NACIONES UNIDAS (11) 27 — La señora Zena Hamian, asesora en asuntos sociales de la delegación israelí fué elegida informante de la Comisión de la ONU para asuntos culturales v humanitarios en una votación secreta, a proposición de Noruega con 31 votos. LOS CRIMINALES DE GUERRA ESTAN BIEN HAMBURGO, (11) 3— Las potencias occidentales han puesto en libertad a 172 criminales de guerra alemanes de tres principales prisiones alemanas, hasta la fecha durante el presente año, pero aún tienen a 548 en esas prisiones, según informó la agencia noticiosa de ia Alemania occidental DPA. EL CAIRO, (11).— 17 —La policía detuvo en esta capi- ' tal a 40 egipcios y judíos, muchos de ellos relacionados con el periodismo, en una batida descrita como “un esfuerzo para poner fin a una enorme red de espionaje comunista”, según dijeron hoy fuentes bien informadas. Una información egipcia Sugirió que las autoridades de seguridad consideran a ciertos periodistas como demasiado interesados en las actividades de ex oficiales alemanes que actualmente se encuentran asesorando al Ejército Egipcio. ROMA, (11) 4.— La Unión de Comundades Judías Italianas cablegrafió esta mañana a las Embajadas de Francia, Gran Bretaña y Estados Unidos en nombre de la judeidad italiana protestamos con vehemencia contra el nuevo insulto a la memoria de innumerables víctimas inocentes, al poner en libertad a] criminal y asesino Kesselring”. ¿CUANTOS JUDIOS HAY? NUEVA YORK. (11) 30—De acuerdo con una investigación realizada por el Congreso Mundial Judío, existen 11.672.000 judíos que viven en 19 países distintos y 420.000 de ellos residen en Argentina. Dice el informe que el 70 por ciento vive en Estados Unidos, en Israel y en la Unión Soviética, mientras que en Indochina, Malta, Siam y las Isalas Vírgenes, no hay más de cien en cada una.

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