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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1952-11-01 · 11 (Noviembre, 1952) · p. Seite 11

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XIV (1952)
Issue
11 (Noviembre, 1952)
Date
1952-11-01
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Noviembre, 1952 BOLETIN INFORMATIVO 11 r Z)ze Entwicklung Gross-Haifa hat die 200.000 Einwohner-Zahl ueberschritten, geht aus einer Statistik hervor, die die Stadtverwaltung zu Roseh Haschana verschickte. Zur Zeit der Befreiung der Stadt war die Zahl der juedischen Bewohner 63.000. Heute gibt es in der Stadt 14.199 Haeuser, 35.604 Wohnungen, und 65.668 Zimmer. 40 Prozent aller Wohnungen haben ein Zimmer, 42 einhalb Prozent besitzen 2 Zimmer. 14 Prozent haben 3 Zimmer, 2,3 Prozent zaehlen vier Zimmer, und 0,7 Prozent fuenf oder mehr Zimmer. Die meisten Wohvon Gross-Haifa nungen befinden sich Parterre und im 1. Stock, nur 492 im 4. (hoechsten) Stock werk. Auf die verschiedenen Stadtteile verteilen sich die Einwohner wie folgt: Unterstadt 29.000, West-Haifa 11.030, Hadar Hacarmel 40.550 Hari-Abhaenge 15.002, Har Hacarmel 9143, Achuza 4325, Ramot Remes 3200, Newe Shaanan 3120, Halissa u. Tel A m a 1 6694, Industriebezirk 1677, Kirjat Chain u. Kirjat Schmuei 13.002 —abgesehen von kleineren Bezirken wie Erd el Ramel etc. Die Bevoelkerung der Maabarot ist nicht mitinbegriffen. WM Ausblick auf die wunderschoene Haifaer Bucht LAND Ewig lockendes Land, uralter Wunder traechtig — nichts ist so schwach, nichts so maechtig wie eine Menschenhand. Alles kann sie beflecken, alles kann sie erbaun... duerfen wir dich erwecken, neu dich in Bluete schaun? Wir, voll Plaenen und Traeumen fernher zu dir gekehrt, Wurzel suchenden Baeumen gleich, doch zerknickt und versehet — Gift ist in uns und Schlaffes viel, wir wissen es lang. Laeutre du es und schaff’ es um in wirkenden Drang, dass das vergrabene Erbe aus deinem Boden sich hebe, dass, was verwesen soll, sterbe, dass, was genesen soll, lebe! Urher rufendes Land, ewiges Ziel und Ende aller Verheissung... Spende Segen der bauenden Hand! LEOPOLD MARX (Schawe Zion) NATURSCHAETZE DES TOTEN MEERS Bruce McDaniel, der Direktor der Technical Cooperation - Administration in Israel, erwaehnt in einem Artikel, der in einer Sonder nummer der “Economic News’’ publiziert wurde, dass unter den 14 Abkommen, die vor Kurzem zwischen Israel und den Vereinigten Staaten geschlossen wurden, sich auch eines befindet, das sich auf die Foerderung der Naturschaetze des Toten Meeres bezieht. Ferner ist auch die Errichtung einer Fabrik geplant, die Versuche und Forschungen auf dem Oeblete der Nebenprodukte vornehmen soll, die bei der Raffinierung von Petroleum abfallen. Die Economic News sind ein Organ des Comite fuer Industriekredite, das von dem Die Bodenschaeize des Negew Das Petroleum, das Kupfer und die anderen Mineralien, die unter dem Sande des Negew verborgen sind, koennen die “Goldbergwerke’’ Jisraels werden — so glauben manche Optimisten lt. Meldungen der amerikanischen Presse. M. Nowomaisky, der fruehere Leiter der Potash-Compa. ny, warnte und erklaerte, es seien noch viele Bohrungen und Versuche erforderlich, bis man sagen koenne, welche Einnahmen die Ausnutzung dieser Bodenschaetze bringen wuerde. doch ist auch er ueber die Zukunft des Petroleums in Jisrael optimistisch. Aber nur tiefe Bohrungen werden zeigen, ob Oelmengen vorhanden sind, idle vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt aus lohnend sind. Die Regierung Jisraels hat bereits an Konzessionen interessierte Gesellschaften auf. gefordert, mit Bohrungen zu beginnen, und einige von ihnen werden dies in naechster Zukunft tun, darunter die ge. meinsame Gesellschaft von Ampal und Mekoroth. Was das Kupfer anbetrifft, so 1st Nowomaisky der Meinung, dass das von Dr. N. Glick entworfene Zukunftsbild eines “Zentrums der Kupferindustrie in dem Etzion Geber des Koenigs Salomon” ein wenig uebertrieben ist, doch wer. den die Vorbereitungen zur Schuerfung des Kupfers beschleunigt fortgesetzt. Die Fachleute der konzessionierten Gesellschaft “Belgo-iConti. nental’’ durchforschen z. Zt. das Gebiet. Ebenso ist bekannt gewor. den, dass grosse Mengen von Mangan in einem isolierten Gebiet nordoestlich von den Kupferbergwerken gefunden wurden. Nunmehr muss festgestellt werden, ob die Ausga. ben fuer Schuerfung und den Transport zu gross sein wuer. den. Auch zwischen Beerschewa und dem Toten Meer wur den Eisenerze gefunden, doch muesste der Platz zugaenglieh gemacht werden, und billige Brennstoffe waer.en erforderlich. (INA). Tel Aviv - bald eine Halbmillionen - Stadt Erweiterung der Städte im Galil und im Negew, Erweite.: rung der industriellen Betrie., be in den neuen Staedten und 1 den neu entwickelten Gebiej ten im Staate und Umwand-; lung der Wüsteneien im Sü.; den des Landes zu Stätten: dichter Besiedlung sind heute die Hauptziele der Planungsabteilung im Innenministerium, erklärte gestern der Leiter dieser Abteilung, A. Scharon, bei einer Pressekonferenz in Tel-Aviv. In der Pressekonferenz, die anlässlich des Erscheinens des Buches von A. Scharon, “Planung in Jisrael” stattfand, wies der Redner darauf hin, dass die grösseren Städte im Lande sich entsprechend den vor vier Jahren nach Gründung des Staates aufgestellten Plänen entwickelt haben. Die Entwicklungspläne beziehen sich auf eine Bevölkerung von zwei Millionen, von denen 1.600.000 Menschen im Zentrum des Landes untergebracht werden sollen. Die Bevölkerung des Landes wuchs von 700 000 auf 1 600 000 inklusive der Minderheiten (bis April 1952). In Jerusalem, Haifa, Chedera, Nathania und Herzlia wuchs die Bevölkerung in dem von den Planungsinstanzen vorge. sehenen Umfang. Demgegenüber schritt die Zunahme der Ein wichtiges Problem, das die Planungsabteilung der Regierung beschäftigt, ist die Verlegung der Industrie in die neuen Städte des Landes. Bisher wurde auf diesem Gebiete noch nicht der gewünschte Erfolg erzielt, und noch immer sind die Hauptindustrien in Tel-Aviv und Umge. bung konzentriert. Der Leiter der Planungsabteilung empfiehlt, die Mehrzahl der neuen Fabriken in die Gebiete in der Umgebung Chederas und Nathanias zu überführen; auch in der Umgebung Rischon Lezions sei noch viel Platz zur Gründung zahlreicher Industrieunternehmen. Die genannten Plätze seien für die Unterbringung von Fabrikbetrieben geradezu ideal, wenn auch noch gewisse Schwierigeiten für die Unterbringung der Fabrikarbeiter etc. bestünden. Die Planungsabteilung beab sichtigt, Beerschewas Entwlck. lung weiter zu fördern und sieht vor, dass diese Stadt 60 bis 100 000 Einwohner haben soll. Gleichzeitig mit der Entwicklung der Hauptstadt des Negew soll auch die Mineralgewinnung im Negew gefördert werden. Auf dem Gebiete der Volks- Schikunim plant die Regierungsabteilung für Landauf. Schliessung die Errichtung . * rff stellvertretenden Generaldirektor der Bank Leumi-Leisrael, Heinrich Margulies. herausgegeben wurde, Die 152 Seiten umfassende Nummer ist ausschliesslich den Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Israel gewidmet und enthaelt auch zahlreiche Abbildungen von amerikanischen Industrieinvestitionen in Israel. Monnet B. Davis der amerikanische Botschafter und Finanzminister Levi * Eschkol steuerten die Einleitungen bei. Mit weiteren Artikeln sind beteiligt S. Hoofien, Praesident des Aussichtsrates der Biank Leumi Le-Israel, und Heinrich Margulies. Ueber die Anleihe der Export-Import- Bank berichtet Dr. J. Bezner s.A.; H. Goldenberg, der Direktor der Investigationszentrale skizziert die bisherigen Resultate der Freiheits-Anleihe. . '7^ i. WmÊËm Eine Strasse im Norden Tel-Avivs Bevölkerung in Gross.Tel-: Aviv (inklusive Ramat Gan, Cholon) rascher als erwartet vor. Tel-Aviv nähert sich heute bereits der Zahl von einer halben Million Einwohner. Am Tage der Staatsgründung hat die Bevoelkerug Tel Avivs über 460.000 Einwohner gezaehlt. Dem Entwicklugsplan zufolge sollte Gross Tel-Aviv eine halbe Million Einwohner bei einer Gesamt-Staatsbevölkerung von zwei Millionen zählen. völlig neuer Schikun Typs; während bisher die Schlkunim meist eintönig waren, sollen die Volkssiedlungen in Zukunft vielgestaltiger aussehau en. Zu Beginn der Sitzung be. grösste Innenminister Sehaplra die Versammelten und sprach über die Bedeutung des Planungswerkes im allgemeinen wie über die hinge- | bungsvolle Arbeit Herrn Scto-. rons im besonderen. I (“Jedloth Chada*h<*tb’%

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