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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1952-07-01 · 7 (Julio, 1952) · p. Seite 5

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XIV (1952)
Issue
7 (Julio, 1952)
Date
1952-07-01
Page
Seite 5 (sequence 1)
Language
German
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Julio, 1082 5 **íl BOLETIN INFORMATIVO BRIEF AN mm “EX" — Señor / Dr. JOSE HIRSCHBERG / ¡ Presente. Muy amigo mió! i Ach, was muss ich eben lesen, Dass Sie Praesident “gewesen”! Dieses ach, betruebt mich sehr: Wo nimmt man ’nen bess’ren her? Gerne hoerte ich Sie reden; Wer wird am Jom Kipur beten? Wer wird nun die “Kille” lehren, Spenden das, was zu entbehren? Dass ein eigenes Haus entsteht War Ihr Morgen- und Nachtgebet. DIE VERANSTALTUNGEN DES MONATS Erfreulicherweise koennen wir heute ueber Veranstaltungen berichten, die nicht nur inhaltlich ein voller Erfolg waren, sondern sich auch dadurch auszeichneten, dass eine grosse Zuhoererschaft der Einladung unserer Gemeinde und der Unión Sionista Folge geleistet haben. Am Montag den 19. Mai sprach Herr Dr. Nahum Lewin, der von der Jewish Agency als Sachverstaendiger fuer Erziehung und Kulturfragen nach Chile geschickt wurde, ueber: “Der Anteil der Juden aus Deutschland an der Medinath Israel”. Der Redner ging davon aus, dass Kibbuz Galujot, die Sammlung der Zerstreuten, nicht nur ein Ideal sei, dessen Erfuellung der Staat Israel anstrebe, sondern auch schon in der Gola angestrebt werden mues. se. Grundlage der juedischnationalen Arbeit sei der gemeinsame Wille, unser Schicksal in unsere Hand zu nehmen, die gemeinsame Tat als Ausdruck unseres gemeinsamen Willens und die Arbeit an der juedischen und menschlichen Kultur. Anschliessend daran entwickelte der Redner ein Kulturprogramm, das die Schaffung der Einheit zwischen Israel und der Diaspora zum Ziele hat. Zum Schluss rief der Vortragende die Zuhoerer auf, mit daran zu arbeiten, dass Israel nicht mehr einsam sei, und dafuer zu sorgen, dass uns unsere Kinder nicht entlaufen. Mit wenigen Worten ging der Redner noch auf den Anteil der Juden aus Deutschland bei dem Aufbau des Staates ein und hob ihre grosse Bedeutung fuer dessen Schaffung und Entwicklung hervor. Am Montag, den 9. Juni begruessten wir aufs Neue Herrn Dr. Alexander Rosenfeld, der uns schon vor Jahren besucht hat. Herr Dr. Rosenfeld, der die Vertretung der Hebraeischen Universitaet in Suedamerika als Nachfolger von Dr. Lachmann ueber. nommen hat, sprach ueber die Bedeutung, die dieser Universitaet fuer die Zukunft des Judentums zukommt. Nachdem er die geschichtliche Entwicklung der “Wis. senschaft des Judentums” im vergangenen Jahrhundert beleuchtet hatte, begruendete er die Auffassung, dass vor allem der judaistischen Abteilung der Hebraeischen Uni. versitaet die Aufgabe zukom. me, Geschichte und Wesen des Judentums in seinem wahren Lichte zu zeigen. Der Redner rief die Mitglieder unserer Gemeinde auf, die Hebraeische Universitaet moralisch und finanziell zu unter. stuetzen und Ihr so zu helfen, die grossen momentanen Schwierigkeiten zu ueberwin. den. Anschliessend nahm der Legationsrat von Israel in Chile, Herr Samuel Goren das Wort und berichtete ueber seine Reise nach Israel. Mit. Begeisterung zeichnete er Leben und Arbeit im Lande und rief alle, die dazu in der Lage sind, auf, sich dieses Erlebnis nicht entgehen zu lassen und Israel zu besuchen. Vieles koennt ich noch erzaehlen, Doch ich will die Kuerze waehlen. Dr. SIMON TANNENBAUM GESTORBEN Der Abschied macht mir weh und bang, Ich denk an Sie mein Leben lang! Su amigo. Santiago, Mayo de 1952. Wenn auch des Dichters Identitaet uns verborgen. Wollten wir fuer Veroeffentlichung sorgen. Da seine Zeilen huebsch zum Ausdruck brachten Was viele von uns schon ohnehin dachten. Gern’ wuerden wir mitunterzeichnen sie schon In aller Namen — Die Redaktion. STECKBRIEF Liebe Redaktion: .vor mir liegt die in Koeln erscheinende “NEUE JLLUSTRIERTE” .mit Bildberichten aus Suedamerika eines “Sonderberichterstatters” namens Wolfgang Weber. Wenn ich mich recht erinnere, beehrte dieser Herr Weber, in seiner Eigenschaft als “Sonderberichterstatter” und im Auftrag einer anderen deutschen Illustrierten, Erez Israel mit einem Besuch ungefaehr in den Jahren 1935j36. Er fuhr, nach frecher Nazi.Manier, damals quer durchs Land, mit einer Hakenkreuzfahne am Auto und schickte wueste antisemitische Hetzartikel nach Deutschland... ... Koennten vielleicht andefe Leser mein Gedaechtnis staerken und mir bestaetigen, dass es sich um den gleichen Presse-Gangster handelt? Es waere doch interessant, ihm das Handwerk zu legen... MORITZ Lieber Moritz: Hiermit leiten wir die Bitte an die “B. I.”.Leser weiter. Es wuerde uns nicht ueberraschen, wenn es sich um den gleichen Nazi handeln wuerde: bekanntlich wurde die Lizenz. Pflicht fuer diesbezueglich belastete Journalisten und Herausgeber bereits vor Jahr und Tag aufgehoben und selbst der Verleger des “Stuermer” ist wieder am Werk. Die Hoff, nung auf “Handwerk legen” mutet also etwas ueberholt an. Die Redaktion. ANNO 1952 Keren Kajemeth Ljejisrael Die Veroeffentlichungen ueber unsere Arbeit zu Gunsten des Fonds, der endlich nach Jahrtausenden wieder juedisches Land in den Besitz des juedischen Volkes ueber. fuehrt, haben regstes Interesse geweckt und vermehrtes Verstaendnis fuer die dringende Notwendigkeit dieser Arbeit hervorgerufen. Wir veroeffentlichen nach, folgend eine Liste der erfolgreichen Arbeit einer Anzahl unserer Mitarbeiter: Frau Becker $ 980, Frau Hermann. Gold $ 544, Frau Flanter $ 822. Frau Ilse Freundlich $ 1.084, Frau Fresco 1.545, Frau Gel- ' lerstein $ 4.182, Frau Hirschmann $ 950, Frau Kleiner $ 2.703, Frau Landau $ 1.935, Frl. Lehmann $ 1.310, Frau Monderer $ 714, Frau Nachmann $ 1.060, Frau Naschelski $ 3.047, Frau Tutti Rotschild $ 305, Frau Rudolphson $ 2.135, Frau Schanz $ 2.161, Frau Stein $ 1.515, Frau Dr. Weintraub $ 1.500, Frau Westmann $ 3.128. Weitere Helfer werden gebeten, sich bei Dr. Rudolphson, Fono 67109, Casilla 9586, zu melden. Am 31. Mai d. J. ist im Alter von 51 Jahren Dr. Simon Tannenbaum einem Herzanfall erlegen. Mit ihm ist einer der prominentesten Vertreter und Verteidiger des chilenischen Judentums dahingegangen. Als Mitarbeiter des Comité Representativo und langjaeh riger Leiter des Departamento de Intercambio Cultural hat Dr. Tannenbaum unermuedlich und tatkraeftig die Interessen des hiesigen JL schuws, insbesondere gegen Anfeindungen und gegnerische Propaganda zu vertreten gewusst, Hierzu befaehigten ihn seine umfassenden Kenntnisse auf sozialpolitischem Gebiet und eine gruendliche Vertrautheit mit dem Komplex von Ursache und Wirkung, der fuer die Beziehung der Juden zur Umwelt in der Galut einen besonderen Einfluss ausuebt. Kurz nach Begruendung des Comité Representativo, im Jahre 1944, wurde Dr. Simon Tannenbaum zusammen mit den Herren Robert Lévy und Enrique Testa mit der Vertretung Chiles in der Sonder-Konferenz des Juedischen Weltkongresses in Atlantic City betraut. In der Folge hat er als Mitglied der Kommission der Instituciones No. Gubernamentales der Vereinigten Nationen und in verschiedenen anderen Organisationen unentwegt fuer die Juedische Ehre und wuerde gekaempft. Seine Verdienste als Mitbegruender und Direk tor der Policlínico Israelita, die hauptsaechlich der nicht. juedischen aermeren Bevoelkerung wertvolle Dienste lei stet, haben dem juedischen Namen im chilenischen Volk zur Ehre und Anerkennung gereicht. Er hat jederzeit und selbstlos allen, die sich an Ihn wandten, hilfreich zur Seite gestanden und insbe sondere fuer Aerzte aus dem deutschen Sprachkreis viel Gutes getan. Als Praesident der vor zwei Jahren gegründeten “Negba”-Loge war er mit viel Er folg bemueht, die ethischen Gedanken der Bene Berith weiteren Kreisen des altan. saessigen Jlschuws zugaeng. \ lieh zu machen. ¿ Als Dr. Tannenbaum vor etwa einem Jahr eine Studienreise nach Israel antrat, zeigten sich die ersten Anzeichen der Verschlimmerung seines Herzleidens, und auf dem Wege, in Genua, musste er wieder umkehren. Seither hat er sich von allen seinen oeffentlichen Funktionen zu. rueckziehen muessen. Sein ploetzlicher Tod bedeutet fuer das chilenische Judentum einen schweren und schmerzlichen Verlust, den jene besonders empfinden, die durch lange Zeit zu seinen engeren Mitarbeitern gehoerten und so Gelegenheit hatten, die Guete und Hilfsbereitschaft seines Wesens kennen zu lernen. E. R.d. S CHEKA LIM 5712 Vor einigen Tagen sind die Schekalim fuer das Jahr 5712 eingetroffen und in Kuerze werden sie unseren Gemein, demitgliedern und deren Familienangehoerigen ueber 18 Jahre von Freunden und Bekannten zum Kauf angeboten werden. Wer den Schekel kauft, be. kennt sich damit zum juedi. sehen Volk und zur Medinath Israel. Er schliesst sich den Reihen derer an, die unseren Staat nicht nur philanthropisch unterstuetzen, sondern ln ihm den konstruktiven Beitrag des juedischen Volkes zur Loesung der Judenfrage sehen. Nur wer den Schekel besitzt, kann an den Wahlen zum Zionistischen Weltkongress und zum Zionistischen Landeskongress teilnehmen. Wir machen darauf aufmerksam, dass nach einem Beschluss der Sochnut (Jewish Agency), nur derjenige sich an den Wahlen aktiv und passiv beteiligen darf, der jedes Jahr den laufenden Schekel erwirbt — also auch in den Jahren, in denen kein Weltkongress stattfindet. Wir sind ueberzeugt, dass es kein Gemeindemitglied gibt, dass nicht den Schekel, kauf als selbstverstaendliche Pflicht ansieht. { CISROCO ALTERSHEIM Donnerstag, den 14. August 1952 abends 9.30 Uhr im Teatro Marconi, Av. Man. Montt 032 Musikalisch - Liierarisches - Allerlei j Ein heiterer Kleinkunstabend mit I LILIANETTE 9 und JACQUES ARNDT Am Fluegel: David Goldstein. Eine Veranstaltung zu Gunsten des Cisroco und seines Altersheims. Kartenverkauf: Oficina des Cisroco, Portugal 810 Librería Cosmos, Alonso Ovalle 1131 Librería Fischer, Monjitas 738 i Librería Wolfes, Monjitas 768 1 Peluquería Moritz, Ahumada 312, Local 18 I Restaurant Auerbach, Mac Iver 165! "4k. *

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