Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XIV (1952)
- Issue
- 4 (Abril, 1952)
- Date
- 1952-04-01
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Abril, 1952 BOLETIN INFORMATIVO 9 r\ úVV'. WÍR KOMMEN ZD SPAET. Eigentlich gereicht es uns absolut nicht zum Vorteil, die Situation in Aegypten zu besprechen. Eine Monatsschrift s&eht ueberhaupt immer vor der grossen Frage, ob das aruckgelegte Material bei Er. scheinen hoch der dynamischen Aktualitaet entspricht. Wie heikel muss also cu.s« Angelegenheit erst im Falle der aegyptischen Politik sein, wo augenblicklich ein neuer Pro. mier berufen wird, bevor man den komplizierten Namen seines ungluecklichen Vorgaen. gers noch richtig gelernt hat. Vpr zwei Monaten behaupteten wir, dass der Guerilla- Kampf gegen England nicht ernst zu nehmen sei und als diese Behauptung das Licht der Welt erblickt hatte, war Nahas Pascha bereits abge. saegt, die Guerillas nach Hause geschickt und der Kampf aus. In der vorigen Ausgabe stellten wir fest, dass Ali Mäher Pascha die Segel des Staatsschiffs vom Westwind vorwaerts blasen lassen wollte und noch war die Druckerschwaerze nicht trokken, als er aufgrund einer “Erkaeltung” des englischen Botschafters bereits seinen Abschied genommen hatte. Wahrhaftig Grund genug, dem Beisoiel des Botschafters Ihrer Britischen Majestaet zu : folgen und nun unsererseits verschnupft zu sein. Doch eine Pessach-Ausgabe ¡ ohne eine kurze Besprechung der Lage in Mizrajim waere; unvollstaendig. Und auch die Massnahmen, die das Regime des Premier Hllaly Pascha (das Wort “neue” vor “Regime” ist der aus Erfahrung gewitzten, vorsichtigen und Boeses ahnenden Korrektur zum Opfer gefallen) ergreift, laden dazu ein. Sie zeichnen sich aus durch einen noch radikaleren Westkurs als den seines Vorgaengers, polizeiliche Massnahmen gegen die nationalistische Wafd-Partei, die die augenblickliche Krise heraufbeschworen hatte und durch Friedensfuehler nach Isrä6l Von letzteren weiss man noch nicht viel mehr als Geruechte, aber das Ausbleiben der ueblichen Dementis will schon etwas bedeuten. Es ist auch absolut nicht zu ver. wundem, dass man in Kairo ’inmal einsehen musste, dass die Unterhaltung einer “Frieiens”-Garnison im Gaza-Korridor von der Staerke des halben aegyptischen Heeres auf die Dauer keine sehr glueckliche Disnosition darstellt. Wie weit Hilaly Pascha, der im uebrigen ein bedingungsloser Mann “von Hof” ist, gehen wird, laesst sich natuerlich unmoeglich absehen. Einige ermunternde Anzeichen bestehen jedenfalls, so z. B. sein angebliches Draengen auf Ruecktritt des Kriegshetzers Azzam Pascha, Gemeral-Sekretaers der Arabi. sehen Liga, von dem er ajinehmen soll, dass er Querverbindungen zum Wafd unter. haelt. ] Vielmehr waere fuer heute nicht zu sagen, zumal wir, ehedem immer zu spaet kom-1 men... I SUPLEMENTO EN CASTELLANO DEL BOLETIN INFORMATIVO MITTEILUNG*! SOCIEDAD CULTURAL ISRAELITA JI3ROEI" El levantamiento del Ghetto de Varsovia Uno de los capítulos más heroicos del martirologio judío es la rebelión en el Ghetto de Varsovia. Su valor y trascendencia no están dados en la lucha física, precisamente. ¿Qué podrían hacer los escasos revólveres judíos frente a los tanques y cañones alemanes? Pero fué ésta una rebelión del espíritu judío... no dejarse arrastrar a la muerte, como un rebaño.... perecer, sí, pero el enemigo también había de pagar con su sangre... Y quizá nunca, en la historia de la humanidad, fué tan justa la venganza como en este caso... NVE. F. IN ISRAEL Die Regierung hat von der: hoehung der Knesset nach ashnstuendiger' mit der man Debatte eine Bestaetigung ihres Plans einer N.E.P. (Neuen Oekonomischen Politik) erhalten. Die Leitmotive dieser Politik sind hauptsaechlich: Stabilisierung des Staatshaushalts und des nationalen Einkommens ueberhaupt, Anreiz ■ fuer Investitionen und rotes Licht der Inflation. Die entsprechenden Massnahmen umfassen , vier Kategorien: .Devisen- und Preispolitik; Steuer- und Lebensstandardfragen; Landesentwicklung und Finanzbudget. Um mit gutem Beispiel vor. anzugehen, kuendigte die Regierung die Reduzierung der Zahl der Staatsangestellten von 30.000 auf 29.000 an, ebenso wie eine ziemlich drastische Verminderung des Heeresbudgets; es ist ihr Wunsch, das sogenannte “Entwicklungs. Budget”, das unabhaengig vom ordentlichen Staatshausha!t laeuft, durch eine bessere Eintreibung der Steuern und durch Darlehen zu finanzieren ohne weitere Schuldscheine des Schatzamts auszugeben. Die Hauptlast der neuen Massnahmen wird jedoch ohne Zweifel die arbeitende Be. voelkerung zu tragen haben, der die Regierung sagt, sie muesse “besser arbeiten, mehr erzeugen und ihren Konsum der Produktion angleichen”. Das ist eine Sprache, die an Klarheit nichts zu wuenschen uebrig laesst. Zu den einschneidentsten Massnahmen des neuen Plans gehoert wohl die teilweise Er. Devisenkurse, die drohende Klippe einer allgemeinen Abwertung des Israel-Pfundes umschifft hat. In Zukunft werden nur noch ein Teil der taeglichen Bedarfsartikel wie z.B. Brot, mit Pfunden zum bisherigen Dollarkurs von $ 2.80 bezahlt werden; Kaffe, Tee, Arzneien, Fleisch und andere Konsumgueter muessen mit Pfunden zu US$ 1.40 erworben werden und fuer Genussartikel, Auslandsrei. sen, Studium im Ausland kann man Dollars nur noch zum Paritaetswert erhalten. Andererseits koennen auslaendische Investieren das Pfund entsprechend “billig” — ebenfalls paritaetisch — kaufen und auch Touristen d u e r f t e man mit dem US$ 1.40-Typ anziehen. Die Konsequenzen all dieser Massnahmen sind unmoeglich vorauszusagen; klar ist, dass die Regierung sich eine neue Devisenquelle geschaffen hat, ebenso wie dass die meisten Konsumgueter teurer werden (mit Benzin ’vnd demzufolge den oeffent. hohen Verkehrsmitteln ist dies bereits der Fall). Inwieweit diese Entwicklung gesteuert werden wird, haengt davon ab —und darin ist sich die gesamte Presse einig—. Me weit die Regierung es ^erstehen wird, die neuen Kontrollen zu gestalten und die neuen grossen Lasten von allen Schichten der Bevoelkerung gemeinsam getra. ven werden, um damit das Vertrauen in die Wirtschaft- 'iche undfinanzielle Zukunft des Landes zu festigen. Será simple casualidad que el recuerdo del ghetto de Varsovia coincida a un mismo tiempo con el Pesaj, que simboliza el anhelo de libertad de nuestro pueblo, y con la festividad de la Independencia judía en su renovada vida nacional? ¡No! No es esto sólo un azar. Hay, sensiblemente, una profunda concatenación entre estos tres momentos de nuestra historia. 1 Judíos condenados a morir, cercados por las sombrías paredes del ghetto y el no menos sombrío muro de odios de sus vecinos polacos, despojados de todo derecho, humillados, y vejados, levantaron ante su abrazo con la muerte una lucha desesperada contra un enemigo bárbaro, que esclavizó a todos los pueblos de Europa, y fué de victoria en victoria, sin que pueblo alguno de los sojuzgados osara rebelarse contra su verdugo’. Vísperas de Pesaj 1943, fecha del ataque asesino de los nazis ' contra los últimos treinta mil judíos del ghetto de Varsovia, marca al mismo tiempo la fecha del trascendental capitulo de la historia judía: la rebelión y alzamiento que duraron hasta mediados de mayo, hasta caer abatido el dores. último de los iucha- En la mañana del 19 de abril comenzó la rebelión, extendiéndose rápidamente por todo el ghetto, en la calle Mu. ranov, Zamenhoff, Mile, Smotsche, Leshna, y en cada rincón. Esto demuestra que el levantamiento no fué una irrupción esporádica de un grupo de condenados a muer, te, no fué un “Sucumba yo con los filisteos”, sino que fué bien organizado por luchado, res conscientes. Cada casa se transformó en fortaleza, Pero el enemigo lanzó contra ellos su gran maquinaria bélica, con tanques y aeroplanos y hasta con gas, que en ningún frente fué utilizado...! Esta no fué la única revuelta contra los bárbaros nazis: En cada ghetto, en cada campamento, latía la rebelión ju. día, que tomó forma ya sea pasiva o activamente; pero el levantamiento en el ghetto de Varsovia fué la demostración de heroísmo judío de mayores proporciones, y se constituyó en símbolo de la desesperada lucha por la vida, la dignidad y el honor, sin reparar en sacrificios. “El ataque frontal al ghetto ha fracasado”, transmitió Hoffnungsloses Kap der Guten Hoffnung? Drei Streiflichter, die in den letzten Tagen auf die Situation in der Suedafrikanischen Union fielen, veranlassen uns zu einem Kommentar ueber die Situation in die. sem so fernen Lande. Das erste beleuchtet die Beziehungen zwischen der Partei des Premiers Daniel Malan und den ansaessigen Juden, von denen berichtet wird, dass sie nunmehr in diese aufgenommen werden koennen. Die Partei des Rassenhass’, der Diskriminierung und der Vorherrschaft der wsissen Minderheit sieht sich offensichtlich aus taktischen Gruenden zu einem Rueckzug gezwungen, wenn sie Juden, als klassischen Opfern solcher Tendenzen, die blutbefleckte Hand ausstreckt. Die Schwierigkeiten, die einen solchen Rueckzug hervorrufen konnten, werden erklaerlich durch die zweite, sensatione’le Meldung, wonach der Oberste Gerichtshof die Zivilcourage aufgebracht hat, die Legalitaet der Rassengesetzgebung das Malan- Regimes zu bestreiten und damit dieses selbst ln die Schranken zu fordern. An dritter Stelle ist eine in ganz anderem Zusammenhang formulierte Stellungnahme interessant. Bei einer Tagung der Britischen Abteilung des Juedischen Weltkongress’ nahm Major Lionel Rose zum Problem der Abwehr des Antisemitismus Stel. lung (siehe Seite 17) und forderte u. a. die Solidaritaet der Juden mit anderen verfo’gten Minderheiten. Der logische Zusammenhang dieser drei, ursDrueng. lich voneinander unabhaengi. gen Kabel, eruebrigt bereits j eglichen Kommentar. Nur ein Stossgebet: Moegen die Juden Suedafrikas die moralische Kraft, die Wuerde und die Weitsicht haben, momentane t.ruegerische Vorteile auszn schlagen und der Sache der Unterdrueckten, die ihre eigene und die der ganzen leidenden Menschheit ist, treu zu bleiben. ATSCHEKA a Berlín el verdugo Von Strap, que debía liquidar el ghetto oe Varsoviai. El “tercer frente” creado en la capital polaca causó grandes trastornos y numerosas victimas al enemigo; los cientos de Sfí alemanes que cayeron destrozados por las bombas y granadas judías —fabricadas en los sótanos y bunkers del ghetto— causaron mayor desprestigio a los hitleristas, que sus primeras derrotas en el frente oriental. El mundo se había acó*, tumbrado a ver en los judíos a una masa sin voluntad y sin fuerza, con la cual podría hacerse lo que cada uno quisiera. Pero la última genera, ción dió fin a este mito. Demostró al mundo que los judíos saben defender su honor, tai como otros pueblos. Esto es lo que el levantamiento de abril ha demostrado, asi como los demás levantamientos en el infierno nazi, y co. mo también la lucha continua y heroica de la población de Israel, con su indiscutible triunfo. Este cambio en la psicología judía, bebía su savia espiritual del movimiento rena. centista nacional, de la idea sionista. Las esperanzas no fueron defraudadas en la época del cataclismo mundial: La Brigada Judía, el levantamiento en el ghetto de Varsovia, Jana Senesh, Mordejay Anilevich —todos ellos se convirtieron en símbolos de la gran revolución nacional judía que dió como resultado la creación del Estado de Israel. No, no es casual en modo alguno, que la mayoría de los luchadores del ghetto, los guerrilleros, procedían de or, ganizaciones juveniles sionistas. Ellos levantaron el espíritu de las amplias masas judías para Ja lucha contra el enemigo. Los héroes del ghetto, ai levantar la . bandera azul-blanca sobre los techos destruidos y humeantes, lo hicieron con plena conciencia de que no era esa una lucha por la propia existencia, sino por el honor judío y el derecho del pueblo judío a vivir, como todos los pueblos. Por ello no desesperaron, cuando el enemigo, mil veces más fuerte, logró destrozar sus posiciones, y cuando las propias filas comenzaron a reducirse cada vez más. Ellos sabían que no eran únicos, en ese frente. En cada rincón, en ca. da corazón judío vibraba la esperanza de que esa bande. ra de rebelión sería enarbo’ada por todo el pueblo y la lucha por la liberación del pue blo judío sería continuada. ¡Y así sucedió! La llaiqa de Ja lucha por la libertad, que fué encendida en el Ghetto de Varsovia, se extendió por todas partes y tomó su expresión más alta en la lucha por llegar a las costas de Israel, y má tarde en los campos de batalla israelíes. En este nuevo aniversario de su alzamiento recordare, mos a todos los héroes nacionales que sacrificaron sus vidas por ese ideal, por la liberación del pueblo judio del yugo extraño. (“Vida de Israel”')