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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1969-10-01 · 10 (Octubre, 1969) · p. Seite 25

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXXI (1969)
Issue
10 (Octubre, 1969)
Date
1969-10-01
Page
Seite 25 (sequence 25)
Language
German
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BRE I960 BOLETIN INFORMATIVO 25 □TTD HERZ: ISRAEL - war nie ein arabisches Land Einer der von den Arabern ueber das einmal die juedische am haeufigsten in ihrer Pro- Souveraenitaet sich erstrecken paganda erscheinenden Mywuerde. Feisal stimmte auch then, ist die Behauptung, dass durchaus einer Zusammenar- Israel und vorher das Manbeit zwischen dieser in Ausdatsland Palaestina von den sicht genommenen juedischen Arabern als Resultat imperia- Souveraenitaet und der des listischer Machenschaften gearabisches Volkes zu, die sich stöhlen worden ist, um darauf aiien Gebieten des Mittlefremde Juden anzusiedeln. ren Ostens mit der Ausnahme Die Tatsachen sind anders: Palaestinas entwickeln sollte. Palaestina war bis zur Nieder- Diese Haltung von Feisal läge des ottomanischen-tuerkiwurde in dem darauffolgenschen Reiches im ersten Welt- ¿en Briefwechsel zwischen krieg ueberhaupt keine geopo- Felix Frankfurter, Richter am litische Einheit, welche Paobersten Gerichthof bestaetigt. laestina genannt worden wae- Noch im Jahre 1937 unterre. Dort lebte keine arabische strich Sir Henry MacMahon in Nation und ausser dem juedieinem Brief an die Londoner sehen Volk wurde fuer dieses Times vom 23. Juli 1937 diese Territorium von keiner Grup- Tatsache. Sir Henry MacMape irgendein nationaler Anhon war am Ende des ersten Spruch erhoben. Weltkriees britischer Vertre- Zwischen der Vertreibung ter in Kairo und beauftragt der Juden durch Rom in den mit den Verhandlungen mit Jahren 70 und 132 n. Chr. und Koenig Hussein. MacMahon der Niederlage des ottomanierklaert eindeutig, dass das sehen Reiches im Jahre 1918 von ihm mit den arabischen war Palaestina durch 14 Ero- Vertretern erreichte Uebereinberer im Laufe von 13 Jahrkommen, Palaestina von dem hunderten besetzt. Die Einfuer die arabische Hoheit vorwohnerschaft bestand aus den gesehenen Territorium auserobernden Soldaten und ihren schloss. Sklaven, und erst als die Araber dieses Gebiet eroberten, wurden die ethnisch sehr verschiedenartigen Einwo h n e r gezwungen, den Islam und die Der der juedischen Hoheit einer Palaestinensischen Nadurch die Grossmaechte zugewiesene Teil des historischen Palaestina nahm leider eine andere Entwicklung. Zunaechst einmal wurde urspruenglich das fuer die Juden im Einvernehmen mit Hussein und Faisal bestimmte Gebiet um Vierfuenftel reduziert: die Englaender errichteten naemlich auf diesen Territorium das Emirat Transjordanien. Das Territorium wurde dann, weiter durch den Teilungsplan der Vereinten Nationen verkleinert, so dass ein wesentlicher Teil des noch verbleibenden Fuenftels von Palaestina als unabhaengiger tionalitaet auch weiterhn propagandistisch ausgeb e u t e t. Wenn naemlich den Palaestinensem eine getrennte Nationalitaet zukaeme, muesste sich ihr Zorn in den vergangenen 20 Jahren ebensosehr gegen Jordanien und Aegypten als gegen Israel richten. Es waren naemlich die in das Land eindringenden Armeen dieser Laender, die sich im Kriege von 1948 einen erheblichen Teil des Landes aneigneten, das nach dem Plan der Vereinten Nationen fuer die Palaestinaaraber vorgesehen war. Dazu gehoert die ganze sogenannte Westbank, die durch fen, den die Aegypter besetzten. Das einzige Volk, das tatsaechlich seine historische und religioese Verbindung ueber 2000 Jahre mit dem Palaestina genannten Gebiet aufrecht erhalten hat, ist das juedische. Sein Recht auf dieses Land basiert nicht nur auf der Geschichte und dem Gefuehl, sondern die Juden haben auf Grund des ungeheuren Arbeitsprozesses ein Recht darauf, denn sie verwandelten dieses Gebiet in eine Zone, wo Menschen auch wirklich leben und sich erhalten koennen. Dem mythologischen arabischen Anspruch auf dieses arabischer Staat vorgesehen die jordanische Armee besetzt Gebiet steht das Recht desje- VERKLEINERUNG DES JUEDISCHEN GEBIETES _ . Die Englaender haben zwei arabische Sprache anzuneh- Versprechen gegeben — eines men, oder durch das Schwert an die arabischen Voelker, das umzukommen. andere an die Juden; beide Die Juden sind tatsaechlich Versprechen sind durchaus die einzigen Ueberlebenden miteinander vereinbar, der ursprünglichen Einwoh- Es ist nun eine interessante ner Palaestinas, die seit den historische Tatsache, dass in Tagen, aus denen man historider Zeit zwischen dem ersten sehe Berichte besitzt, imunter- Weltkrieg und der Teilung Pabrochen dieses Land besiedelt laestinas durch die Vereinten haben. DIE ARABER ANERKENNEN Nationen aus dem Jahre 1947, die britischen Versprechungen den Arabern gegenueber DIE JUEDISCHEN RECHTE erfuellt worden sind, wo hingegen die Zusicherungen an Diese Anerkennung fand im die Juden staendig verletzt Jahre 1919 auf der alliierten und verkleinert wurden. Die Friedenskonferenz in Paris Araber sind niemals Opfer des statt, zu der Vertreter der Imperialismus geworden, son- Araber aus dem Mittleren Osdem ganz im Gegenteil erten und dem juedischen Volk fuhren sie eine huebsche Beeingeladen wurden. In dieser lohnung, gerade durch den Konferenz stimmte Feisal, Imperialismus, als durch ihn der Sohn von Koenig Hussein, die arabischen souveraenen welcher die arabische Delega- Staaten errichtet worden sind, tion fuehrte, zu, dass Palaedie aus dem ehemaligen tuerstina als ein besonderes Gekischen Empire herausgemeisbiet reserviert werden soll, seit wurden. WIZ0 Geburtstag unserer “Jugendgruppe Vera Weizman”: Wieder haben wir von einem schoenen und vergnuegten Tee- Nachmittag zu berichten,, der, wie bereits traditionell geworden, in dem gastfreundlichen Hause unserer Chaverah KAETE RAPPAPORT stattfand. Die “Blroche de Oro” aus den netten verschiedenen Darbietungen der einzelnen Chaveroth bildete der ueberaus charmante Vortrag der Gastgeberin selbst, der durch seinen speziellen Inhalt besonderen Beifall eroberte. Kleine Geschenke wurden an alle Teilnehmerinnen verteilt, sodass am Ende jede der anwesenden Chaveroth reichlich “beschenkt” sich verabschieden konnte. . Wie in diesem vorstehenden Falle, findet Wizo sehr oft Gelegenheit zu schenken und nicht nur zu fordern. Und neuerlich geben wir hierzu den Anlass wie folgt: Rueckwirkend ab 1. September d.J. erlauben wir uns, 3 Monate hindurch jede eben verheiratete junge Frau durch einen entsprechenden Brief als Ehrenmitglied unserer Wizo zu ernennen. Wir wissen, dass nachher jede dieser jungen Chaveroth eine treue Wizoschwester werden wird, denn sehr bald wird sie erkennen, von welch vornehmer Art unsere Arbeit fuer unser Land ist und sehr bald wird feie sich im Kreise der bereits aktiven jungen Frauen wohl und dazugehoerig fuehlen. (Anmerkung: In diesen ersten 3 Monaten wird kein Monatsbeitrag gefprdert werden). L. B. wurde. So geschah es, dass der im Jahre 1948 errichtete Staat Israel weniger als 8000 Quadratmeilen umfasste. Dem gegenueber besassen 5 arabischen Staaten, naemlich Syrien, Libanon, Saudiarabien, Jordanien und Irak ein Gebiet von nicht weniger als 1.200.000 Quadratmeilen. Auf dem restlichen Fuenftel wurde das britische Mandat ueber Palaestina errichtet, und die Englaender wurden vom Voelkerbund beauftragt, die Entwicklung eines juedischen Nationalheimes durch uneingeschraenkte juelis che Einwanderung und Landbesiedlung zu beguenstigen. Es muss hier eindeutig festgelegt werden, dass zu jener Zeit 70% des Landes sogenanntes Kronland war, das von der untergehenden ottomanischen Macht auf die eindringende britische Mandatsautorit a e t ueberging. Die verbleibenden 30 % bestanden weitgehend aus Sumpfland sowie unfruchtbarem Huegelland. Gerade in diesen Gebieten begannen die Juden ihr Siedlungswerk und kauften das Land von den abwesenden arabischen Besitzern. Niemals und nirgends suchten die Juden die einheimische arabische Bevoelkerung zu vertreiben. Waehrend der britischen Mandatszeit wuchs die juedische Bevoelkerung, ihre Einwanderung wurde jedoch immer mehr beschraenkt. Anderseits jedoch konnten die Araber aus den benachbarten Laendern (Syrien und Jordanien) frei in dieses britische Mandatsgebiet einstroe men. Angezogen durch die juedische Entwicklung des Landes, wuchs die arabische Bevoelkerung staendig und erreichte im Jahr 1947 eine ansehnliche Majoritaet. DIE PALAESTINA-ARABER WAREN NIE EINE NATION Der Nationalismus der palaestinensischen Araber ist ein Produkt juengerer politischer Ereignisse. Bis in die 20er Jahre existierte ueberhaupt keine nationale arabische Gemeinschaft in Palaestina. Daher forderten sowohl die Balfourdeklaration als auch das Voelkerbundmandat von den Juden des Nationalheimes die Respektierung der nationalen Rechte der anderen Bewohner. Andere nationale Rechte wurden nicht erwaehnt, da anerkannt war, dass der einzige nationale Anspruch auf dieses Gebiet den Juden zukam. Gleichwahl wird die Fiktion und ihrem Koenigreich einverleibt wurde und der Gazastreinigen gegenueber, der die Wueste bewohnbar machte. Zwei Israelis Ausgezeichnet m Der deutsche Botschafter Israel, Karl Hermann Knoke, hat zwei Israelis, die sich besonders um die deutsch-israelische Verstaendigung bemüht haben, die vom Praesidenten der Bundesrepublik verliehenen Bundesverdienstkreuze überreicht. Der Jerusalemer Schriftsteller und Journalist Shalom Ben Chorin erhielt das Bundesverdienstkreuz I. Klasse in Anerkennung seiner Verdienste um die Deutsch-israelischen Beziehungen. Seit langen Jahren hat Bejn Chorin die Bemühungen um eine christlich-jüdische Zusammenarbeit unterstützt und durch seine Arbeiten auch den deutschisraelischen Jugendaustausch gefördert. Ausserdem wurde dem Ersten Vorsitzenden der Organisation “Die Begegnung”, Heinz Orgler, das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die “Begegnung” hat sich seit einiger Zeit um die Kontakte zwischen Deutschen und Israelis besondere Verdienste erworben, indem sie sich regelmaessig der deutschen Gruppen und Einzelreisenden annahm, die Israel besuchten. EAITSCHAEDIGÜNGSGESETZ Schlussfrisl: 31. Dezember 1969 Das Schlussgesetz von 1965 zum Bundesentschaedigungsgesetz hat in Art. VIII eine endgueltige" Schlussfrist fuer Anmeldungen von Anspruechen, soweit dies® nicht bereits durch die Schlussfrist vom 30.9.1966 erfasst waren, gesetzt. Diese Frist laeuft am 31. Dezember 1969 ab. Darunter fallen unter anderem: 1. Kosten eines bis zum 31.12.1968 fuer einen Gesundheitsschaden durchgefuehrten Heilverfahrens. Das bedeutet, dass Heilverfahrensansprueche, die im vergangenen Jahr« und vorher entstanden sind, bis zum 31.12.ds. angemeldet werden muessen. 2. Antraege auf einen Haerteausgleich. Zwar werden diese erst bearbeitet, wenn eine Entscheidung ueber saemtliche angemeldeten Entschaedigungsansprueche getroffen worden ist, zumal erst dann feststeht, ob eine Beduerftigkeit als Voraussetzung fuer einen Haerteausgleich vorliegt. Es sollten jedoch grundsaetzlich Ansprueche auf Haerteausgleich vorsorglich vor dem 31. Dezember 1969 gestellt werden. 3. Ansprueche auf Soforthilfe fuer Rueckwanderer koennen nur geltend gemacht werden, wenn die Rueckwanderung bis zum 31.12.1969 erfolgt ist und der Antrag auf Soforthilfe bis zu diesem Termin gestellt wurde. Es wird den Interessenten geraten, sich zur Beantwortung von Zweifelsfragen rechtzeitig mit ihren EntschaedL gungsberatern in Verbindung zu setzen. URO-SANTIAGO KONZERT Sonnabend, 25 Oktober, 18,33 p.m. Aula Deutsche Schule, Avda. Antonio Varas 666 zu Gunsten der S.O.S. Kinderdoerfer in Chile Mitwirkende: Akkordeon-Kammerorchester Valparaiso Leitung: Frau Helga Junge Orchester “Las Chispas” Leitung: Fernando Muenchenberg Vorverkauf: Casa Albeniz, Mac Iver 211 ^156

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