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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1969-02-01 · 2 (Febrero, 1969) · p. Seite 19

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXXI (1969)
Issue
2 (Febrero, 1969)
Date
1969-02-01
Page
Seite 19 (sequence 19)
Language
German
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FEBRERO 1969 BOLETIN INFORMATIVO 19 DIE STRASSE AUF DE» HERIDO« Von Herbert Freeden (Jerusalem) Bei dem Drusendorf Majdal Schams (“Sonnenturm”), am Fusse des Hermon, beginnt die neue Strasse. Eine Woche vorher waren schwere Regenguesse niedergegangen, die in den Hoehenlagen von 2.000 Metern zu Schneestuermen wurden. Wir hatten uns dementsprechend mit Ohrenschuetzern und doppeltem Pullover winterlich ausgerüstet. Entgegen der Wettervoraussage brach die Sonne durch, die Temperatur war fruehlingsmaessig und vier Jeeps, von einem Kommandowagen der Armee gefuehrt, setzten sich den neuen Weg entlang in Bewegung. Es war zum ersten Mal, dass eine Gruppe von Zivilisten auf dieser Strasse fuhr, der ersten Strasse, die jemals auf den Hermon gebaut wurde. Weder von der libanesischen noch von der syrischen Seite gibt es einen Zugang auf diesen gewaltigen 50 km. langen und 20 km. breiten Bergkomplex, um den sich Sagen und Maerchen spinnen. Nach einer Legende haben sich die Berge des Heiligen Landes beklagt, dass niemand von ihnen, sondern der oede Berg Sinai gewaehlt wurde, um die Zehn Gebote zu empfangen. Welcher Berg koenne sich en Erhabenheit mit dem Sinai messen, entgegnete der Herr, ausser dem Hermon. Um ihn zu troesten, setzte Gott dem Hermon eine Krone auf als Symbol der Reinheit. Die weisse Krone des Hermon hat seit je die Landschaft des Galil beherrscht. Von seinen Schneefeldern, die weit bis in den Fruehsommer hin in der Sonne glitzern, geht eine majestaetische Wuerde aus, von der ein Abglanz auf das Hulatal und den Kinnerethsee faellt. Als die israelische Ar- Tnee am 10. Juni 1967 die blauweisse Fahne auf seinem Suedostgipfel hisste, musste sie sich Hubschrauber als Transportmittel bedienen. Seit damals war die Luftbruecke die einzige Verbindung zwischen den Soldaten oben und dem Land unten, und selbst das Baumaterial fuer die Huetten und Baracken musste in Helikoptern hinaufgeschafft werden. Innerhalb von vier Monsten wurde vom Keren Kayemeth der Weg auf den Hermon gebaut, aus Felsen gehauen und gesprengt, eine der kuehnsten Bergstrassen der Welt. Dass er trotz der Gelaendeschwierigkeiten noch vor den Winterregen termingerecht fertig wurde, hatte selbst die Armee nicht geglaubt. Die ersten 6 km. der 15 1/2 km. langen, noch nicht asphaltierten Strasse sind 11 m breit. Hier koennen Winter Sportler bis zu den Abfahrtsrampen bequem im Privatwagen hinauffahren . Es gibt einen Parkplatz und die Haenge auf dieser Hoehe sind ein ideales, fast steinfreies Skigelaende. Etwa 30 Familien von Neueinwanderern aus den Vereinigten. Staaten beabsichtigen in der Talsenke ein Feriendorf zu errichten, Ramat Schalom genant, mit einem Café und kleinem Hotel, um den Sportlern zusaetzliche Attraktion zu bieten. Vorlaeufig lernen die zukuenftigen Siedler Hebraeisch in einem Ulpan in Safad. Die letzten 9 1/2 km. der Bergstrasse sind 6 m. breit und nicht leicht zu befahren. Um diesen Weg aus den Felsen zu hauen, wurden 28 Kompressoren und 14 schwere Bulldozer mobilisiert — die groesste Konzentration von Maschinen, die jemals fuer Strassenbau im Lande eingesetzt wurden. Jeder Meter musste dem Berg abgerungen werden und 65 Tonnen Sprengstoff kamen zur Explosion. Die Hoehe der Felswaende an der Strassenseite, die 25 Meter erreichen, zeugen davon, dass fuer jeden Kilometer bis zu 200.000 Kubikmeter Erde ausgehoben werden mussten, insgesamt fast 2 Millionen Kubikmeter. Der Weg hat 2 Millionen IL gekostet — die noch nicht fertige Asphaltdecke nicht eingerechnet-etwa IL. 150 pro Meter. In dichten Abstaenden sind am Wegrand Pfaehle eingerammt, un die Hoehe des Schnees zu messen und Fahrer rechtzeitig zu wernen. Unter der Leitung von KKL-Ingenieuren und-Technikern, die eine grosse Erfahrung im Bau von Gebirgsstrassen haben, waren in 12 Stunden-Schichten 100 Arbeiter taetig, die meisten von ihnen Drusen aus Majdal Schams. “Das Hohe Lied spricht zwar von den Hoehlen der Loewen und den Bergen der Leoparden”, sagt Ingenieur Simcha, “wir haben bei unserer Arbeit nicht einmal einen Baeren getroffen”. Endlich stehen wir auf dem 2.200 m hohen Gipfel. Vor uns breitet sich ein ueberwaeltigendes Panorama aus, ueber die Fischteiche des Hulatales, die in der Sonne glaenzen bis zu den Libanesischen Bergen im Westen und das Tote Meer im Sueden. In einer Baracke ist die Synagoge, die hoechstgelegene Synagoge der Welt, mit vier kleinen Baenken und einer Torarolle, in der die erste Gruppe juedischer Zivilisten ergriffen das “Schechejanu” sprechen. Wir haben zwei Flaschen Cognak mitgebracht und trinken im Speisesaal “Lechajim” mit den Soldaten. Sie haben nicht mehr das Gefuehl allein und auf die Hubschrauber angewiesen zu sein, die in schlechtem Wetter nicht aufsteigen konnten. Sie sind nicht mehr isoliert. Die Juden in den arabischen Laendern Aus einer Information der Vereinten Nationen über die Lebensbedingungen der Juden in den arabischen Laendern geht hervor, dass im Jahre 1948 insgesamt 350.000 Juden in Aegypten, Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Yemen und Aden lebten. Bis vor Ausbruch des Krieges im Juni 1967 sank diese Zahl auf 19.138: Im Irak verminderte sich die Zahl der Juden von 1948 bis Mai 1967 von 120.000 auf 2.500, in Syrien von 30.000 auf 4.000, in Libyen von 35.000 auf 4.000, in Aden von 9.000 auf 138. Waehrend die Zahl der Juden im Libanon bei 6.000 stagnierte, sind alle 70.000 Juden aus dem Yemen ausgewandert. Die 19.138 Juden in den arabischen Laendern werden als Geiseln behandelt und müssen Verfolgungen erdulden. Der Zentralrat der Juden in Deutschland sandte kürzlich an die U. N. Human Rights Commission (Menschenrechtskommission) nach New York folgendes Telegramm: „Der Zentralrat der Juden in Deutschla n d, Dachorganisation der jüdischen Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland, wendet Sich an Sie mit der dringenden Bitte, sich der Menschenrechte der in Aegypten, Syrien und Irak wohnhaften Juden anzunehmen. Als Ueberlebende der NS-Verfolgung fühlen wir uns verpflichtet, aber auch berechtigt, Ihre Aufmerksamkeit auf die Leiden dieser Menschen und die permanente Verletzung ihrer vitalen Rechte zu lenken“. Nach dem Mandelbaumtor in Jerusalem, das seit einem Jahr nicht mehr existiert, ist von kurzem eine Strasse an der Stelle, wo es einst stand, genannt worden. Die alte Mandelbaum-Pforte war ja kein richtiges Tor, sondern nur ein Uebergang für UNO-Beamte, Diplomaten und einige privilegierte Reisende zwischen Israel und Jordanien. Die 50 Meter Niemandsland, die hier zwischen den beiden Nachbarstaaten und zwischen den beiden Teilen der Stadt Jerusalem lagen, erfüllten einen wichtigen Zweck: Unter einem schweren Stein in einem Winkel dieses Niemandslandes fand jeden Morgen eine Art diplomatischen Austausches statt. Ein Bote aus Israel deponierte dort die israelischen Morgenzeitungen und nahm von dieser Stelle die arabischen Tageszeitungen mit zurück, die ein arabischer Bote zuvor unter den Stein geschoben hatte. Die beiden Boten sahen einander nie — aber die Behörden beider Laender konnten die Tagespresse des feindlichen Nachbarn zur gleichen Zeit studieren wie alle übrigen Leser. Mit der Vereinigung Jerusalems ist das Mandelbaumtor, ein baufaelliges Haus, das einem Herrn Mandelbaum aus der Jaffastrasse in Jerusalem gehörte, im Zuge der Strassenplanung verschwunden. Doch die Erinnerung an diesen Uebergang soll wachgehalten werden mit dem Namen, den nun eine Strasse im Herzen Jerusalems traegt. =Be todo el Mundo ISRAEL EXIGIRIA GARANTIAS NUEVA YORK.— El “New York Times” informa en su última edición que Israel condiciona la suscripción del tratado de no proliferación de armas nucleares a una garantía formal de su territorio y sus fronteras, por parte de los Estados Unidos. En conversaciones privadas con representantes americanos, los representantes israelíes habrían presentado graves reservas, entre otras hábrían alegado que, ante la animosidad de la Unión Soviética con respecto a Israel, no correspondería que ésta firmara un tratado apoyado por la U.R.S.S. en no menor medida que los Estados Unidos. Por otra parte, Israel estaría interesada en conservar en secreto sus adelantos en el terreno nuclear y retener así un importante factor psicológico derivado de la incertidumbre en los países árabes al respecto. Israel declaró que no sería la primera en introducir armamentos nucleares en la zona, pero desea mantener en secreto sus planes en este sentido. "Aurora" Tel-Aviv CONTRA EL ANTISEMITISMO EN CHECOSLOVAQUIA PARIS (OJI).— En un artículo de Robert S. Toth, de Praga, publicado en “International Herald Tribune” de esta ciudad y citado en una reseña de prensa del Congreso Judío Mundial, se indica que la invasión de Checoslovaquia ha traído consigo una nueva ola de antisemitismo, pero los lideres de Praga tratan de contenerla. El órgano del partido comunista checo “Rude Pravo” está publicando ataques fulminantes contra los antisemitas anónimos que intentan invadir con sus cartas la redacción. Por su parte, el líder del partido, Alexander Dubcek, declaró que es indispensable que “el partido no sea manchado por el antisemitismo”. Las palabras del líder checoslovaco se consideran como una advertencia a quienes tratan de sembrar la confusión en el país para apoderarse de sus ansias de libertad y destruir su independencia en aras de un nuevo “stalinismo”. RABINO CALUMNIA A ISRAEL AMMAN.— El rabino Elmer Berger, notorio antisionista, llegó a esta capital proveniente del Líbano, donde dictó una serie de conferencias durante dos semanas. El rabino Berger declaró que se entrevistará con funcionarios jordanos, a los que explicará las actividades antisionistas que lleva a cabo en los Estados Unidos. En el aeropuerto de Beirut, había declarado a los periodistas que “los árabes tienen razón, pero ello no fue explicado en forma adecuada a la opinión pública occidental”. "Aurora" Tel-Aviv BARRERA ANTITERRORISTA EN ISRAEL (JCNS).— En Israel se advierte cierto decrecimiento de las actividades terroristas. Ello tiene que ver con la decisión de las fuerzas de seguridad hebreas de construir una barrera “impenetrable” a lo largo del Jordán, desde el lago Kinéret al Mar Muerto. Si bien ninguna barrera física podrá eliminar por completo la infiltración árabe proveniente de Transjordania, la cadena de puestos de vigilancia militar, vallas, mecanismos electrónicos de detección y extensos campos minados, transformará al terrorismo procedente de Transjordania en un problema marginal. ¿tiltil!. JERUSALEM SPECIMEN SET NUEVAS MONEDAS ISRAELIES Con motivo del vigésimo primer Aniversario de la fundación del Estado de Israel, en el año 1969 fue editada una serie de nuevas monedas israelíes que está a la venta, en un estuche para regalos, en los bancos de varios países de Europa y en los Estados Unidos. El Producto de la venta que exceda al valor nominal de las monedas está destinado a la restauración y el mantenimiento de lugares arqueológicos en Israel. "Juedischer Presse Dienst' Servicio Judío de Prensa' 33706366

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