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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1957-09-01 · 9 (Septiembre, 1957) · p. Seite 31

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XIX (1957)
Issue
9 (Septiembre, 1957)
Date
1957-09-01
Page
Seite 31 (sequence 35)
Language
German
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Septiembre 1957 BOLETIN INFORMATIVO 31 i No se aburra! Juegue DILEMA Lleve alegría a su hogar EN VENTA: en los Depósitos JS//V/ y en todas las casas dei ramo- Sí PUtJl JUOA<l tN CASTELLANO. HOSTERIA CAFE COLON irueher "Paula" Gebe hiermit bekannt, dass ich die Leitung wieder selbst uebernommen habe und bemueht sein werde, meine werte Kundschaft durch beste Qualitaeten zufrieden zu stellen. AVENIDA COLON 5578 Die Inhaberin LEOPOLDINE JUSINGER JETZT WIEDER MONEDA 1037 ORTHOPAEDISCHE SCHUHE Einlagen sowie Reparaturen werden angefertigt beim FACHMANN Orthopaede Alemán CALLE PARIS 716 VIÑA DEL MAR VERMIETE gutmoeblierte Zimmer fuer Tage oder Monate in mod. Chalet mit Fruehstueck. Naehe Casino, Autoeinfahrt Schoener Garten, Baeder. Das ganze Jahr geoeffnet. HELENE MISCH 2 Poniente 170, Tel. 81058 Dienstag und Mittwoch Santiago 370663 FABRICA DE MUEBLES Proyectos. 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Der grosse Platz mit seinen Schwimmbassins, dem mit Scheinwerfern beleuc h t e t e n Freiluft- Tanzparkett, farbenprächtigen Gaerten u. Springbrunnen in dessen Zentrum ein im japanischen Stil gehaltenes, aber völlig modernes Gebäude steht, ist mit einer hohen Mauer umgeben. Auf ihr ist, neben dem Einfahrtstor, eine Tafel angebracht, auf der geschrieben steht: JEWISH COMMUNITY CENTRE, TO¬ KYO. ln dem geräumigen, luxuriös eingerichteten Gebäude herrschte reges Treiben. Die Mitglieder des “Centre”, ihre Gattinnen und einige halberwachsene Kinder waren in Abendkleidung erschienen, die — was die Frauen anbetraf — an Eleganz und “dernier cri” wohl kaum irgendwo anders übertroffen werden konnte. Japanische Diener servierten Getränke. Bald versammelten sich alle Anwesenden im Hauptsaal im 1. Stock, wo sich lange Tische unter der Last japanischer Blumenarrangements, seltenen Porzellans und exquisiter Speisen geradezu bogen. An diesem Orte, rund 12.500 Kilometer von Israel entfernt, veranstaltete die jüdische Ge meinde der japanischen Hauptstadt zu Ehren einer aus Regierungsvertretern und Reiseagenten zusammengesetzten israelischen Delegation, eine Dinner Party. Anwesend war auch der israelische Gesandte in Japan, Joseph Linton, sowie das Personal der Gesandtschaft. Einige Räume des Gebaeudes waren an diesem Abend —man schrieb den 29. April 1957— unbenützt: Die zu ebener Erde gelegene Synagoge, die Spielzimmer (Billiards, Ping-Pong etc.) und mehrere kleinere Speise- und Konferenzsäle. Stefan Laskowitz JOYERO Hechuras, Transformaciones y Composturas 21 DE MAYO 617 Entrepiso, Local 4 Fono: 495476 CAMISERIA SAVOY gratuliert zum Neuen Jahr AHUMADA 189 Das Festmahl liess wahrhaftig nichts zu wünschen übrig. Ebenso ausgezeichnet war der russische Wodka (hergestellt in Japan von einem jüdischen Emigranten aus Shanghai). Und die Willkommengrüsse und Trinksprüche waren von wahrhaft aufrichtiger Herzlichkeit. Verglichen mit Israel, sah das Ganze wie ein Traum aus Hollywood aus. Die Sache mutete aber noch phantastischer an, als wir, in Antwort auf unsere Frage nach der Grösse der Gemeinde, die sich einen derart hohen Luxus erlauben konnte, erfuhren, dass es in Tokio nicht mehr als 300 (dreihundert!) Juden gibt. Dies ist die Gesamtzahl der Juden in Tokio und damit in ganz Japan — abgesehen von einem japanischen Stamm, im Inneren des Landes, der sich für einen der “verlorenen Stämme” hält, hebraeisch spricht und streng nach den Anordnungen der jüdischen Religion lebt. Auch die bekanntlich äusserst wohlhabenden Juden von Südafrika kommen an den ungeheuren Reichtum der Juden Tokios nicht heran. Diese dreihundert Juden in Japan verdienen Millionen, ganz gleich, ob sie zehn, fünf oder auch nur ein Jahr im Lande sind. Die meisten von ihnen haben ihre geschäftliche Taetigkeit auf andere Länder des Fernen Ostens ausgedehnt — nach den Philippinen, nach Siam, Singapur. Sie handeln mit Japanern, Chinesen, Vietnamesen— mit jedermann, der bereit ist, Geschäfte zu machen. Diese verschwindend kleinjüdische Insel mit ihren dreihundert Seelen in einem Meer von neunzig Millionen Japanern ist zwar nicht dazu gezwungen, in einem Ghetto zu Aelteres Ehepaar sucht Haus oder Departamento in ruhiger Gegend, unbedingt Naehe Locomocion. Hall, Comedor, Dormitorio, Cocina (gas), Baño, pieza empleada. Arriendo mpdico. A. L. F. CLASIFICADOR 736 leben, lebt aber tatsächlich in einem solchen — und zwar vom nationalen Standpunkt aus, wobei der Club das geistige Zentrum bildet. Fragt man irgendeinen dieser Juden in wie vielen japanischen Häusern er gewesen ist lautet die Antwort: in keinem einzigen! Die japanische Regierung behandelt die Israelis, Ex-Israelis, und die jüdischen Immigranten von Shanghai, Russland und Deutschland mit in jeder Hinsicht völliger Gleichberechtigung. Diese Juden sind frei. Sie sind in ständigem Kontakt mit den führenden Persönlichkeiten der japanischen Wirtschaft. Sie gehen mit ihnen aus, sie speisen und trinken zusammen in eleganten Lokalen, sie gehen gemeinsam zu teuren Geisha-Parties — aber all dies nur im Rahmen eines ausgedehnten geschäftlichen Kontaktes. In die Häuser ihrer japanischen Geschäftsfreunde sind sie jedoch noch niemals eingeladen worden. Und sie können nicht darauf hoffen, dass die Japaner sie jemals als ihre eigenen Volksgenossen akzeptieren werden. Die dreihundert Juden in Japan haben für ihren dortigen Aufenthalt lediglich ein geschäftliches Raison d’etre. In jeder anderen Beziehung blikken sie sehnsüchtig nach Israel. Das “Jewish Community Centre” ist ihr nationales Heim. Ob sie nun dort in der Synagoge beten, ob sie in den blaugekachelten Schwimmbassins baden, ob sie zu den Tönen einer der besten japanischen Jazz-Kapellen tanzen, ob sie Vorträge oder Dinner-Parties veranstalten — Israel ist immer mit ihnen, in ihnen. Denn schliesslich ist ja Israel selbst das einzige Raison d’etre der fortgesetzten physischen Existenz dieser Juden in Japan. (“HAKIDMAH”). TEILWOHNUNG ZU VERMIETEN 2 grosse Zimmer und 1 kleines Zimmer, Kueche und Bad. Micro und Trolley Verbindung vor der Tuere. Av. MANUEL MONTT 1273 SCH’MA ISRAEL.. Y EL SAGRADO LIBRO DEL PROFETA ISAIAS sirvieron de inspiración al compositor Judío-Polaco ALEXANDRE TANSMAN para escribir el Oratorio Sinfónico con letra en Hebreo y Francés ISAIAS, EL PROFETA Un cántico de Paz y Esperanza, de Redención y Perdón CORNELIS KALKMAN (Tenor) Orquesta Filamánica y Coros de la Radio Hilversum Director: PAUL VAN KEMPEN Pida este disco PHILIPS N° A 00317 L

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